Mit dem City Pass der Telekom die smarte Stadt erkunden
vor 7 Jahren
Die Telekom hat beim Mobile World Congress 2018 mit dem City Pass ein neuartiges Angebot für Städte vorgestellt. Damit können Bürger künftig im ersten Schritt verschiedenste kommunale Angebote wie Fahrradverleih oder Bibliotheken mit nur einem Zugang nutzen.
Die Städte können frei wählen, welche Dienste sie auf der offenen Plattform anbieten wollen. Die Telekom lädt interessierte Städte ab sofort dazu ein, die Lösung gemeinsam auf deren individuellen Bedürfnisse zuzuschneiden. Der City Pass ist ein weiterer Baustein bei der Gestaltung der smarten Stadt von morgen. Im zweiten Schritt sind ab 2019 auch die Anbindung von Bürgerdiensten – etwa das Beantragen von offiziellen Ausweisen und Dokumenten – vorstellbar.
Ziel ist es, die Städte smart zu machen und nicht einfach nur Daten miteinander zu vernetzen. Dabei ist der City Pass eine Win-Win-Situation: Bürger, Unternehmen und Touristen können künftig neue digitale Dienste nutzen. Gleichzeitig können Verwaltungsprozesse verschlankt werden.
Basierend auf der Blockchain-Technologie sind Informationen, die bei der Nutzung des City Passes anfallen, nicht mehr ausschließlich zentral abgelegt. Durch eine Zwei-Wege-Verschlüsselung werden die Daten unmanipulierbar. Zudem können sich so unterschiedliche Services dem City Pass anschließen und den Bürgern ihre Dienste anbieten. Somit können auch Transaktionen direkt zwischen den Partnern über den City Pass abgewickelt werden. Zu Beginn erhält jeder Bürger von der Stadt ein Einsteiger-Set, über dessen Inhalt die Städte selber entscheiden können. Möglich sind dabei etwa Gutscheine oder Guthaben für Leihservices oder öffentliche Einrichtungen wie Schwimmbäder. Der City Pass ersetzt eine Anzahl der zahlreichen Karten und Mitgliedsausweise im Portmonee durch eine einzige Smartphone-App. Bewusst setzt die Telekom beim City Pass zusätzlich auf ein klassisches Kreditkartenformat. Falls gewünscht, ist der City Pass durch die stetige Präsenz im Geldbeutel so immer verfügbar und macht die eigene Stadt greifbar.
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SurfertabLp
vor 7 Jahren
Echt eine Super Idee. Man könnte auch vielleicht Payback und Kreditkarten damit verbinden oder es auch als Führerscheinersatz oder Ausweis verwenden.
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SurfertabLp
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Has
vor 7 Jahren
Hoffentlich ergeht es dem City Pass nicht so wie dem bei seiner Einführung so hochgelobten elektronischen Personalausweis
Mich würde interessieren, wo ich in meiner Stadt erfahren könnte ob und wo der City Pass erhältlich wäre und die Höhe der Kosten, falls die anfallen
Viele Grüße
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dunikohler
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LostInWeb
vor 7 Jahren
Ich warte erst mal auf nähere Informationen zu dem Produkt/Dienst bevor ich mir ein Urteil dazu bilde. Es sieht nach einer interessanten Idee aus. Nur scheitert es leider oft an der Verbreitung.
Ich werde jedoch kein Fan von der Blockchain-Technologie werden.
Gibt es denn schon Referenz - Projekte / Städte ? Kann man irgendwo schon die Kosten / Nutzen Preisliste für Teilnehmer und Nutzer an diesem Projekt sehen ? Gruß
Waage1969
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Waage1969
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96E
vor 7 Jahren
Hört sich nach einer interessanten Idee an. Gut zu wissen!
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96E
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TW
Thomas Wi.
Community Manager
vor 7 Jahren
Hallo zusammen,
schön, dass euch das Thema gefällt.
Alle interessierten Kommunen haben die Möglichkeit, sich an die Telekom zu wenden, um gemeinsam ihre individuelle Smart City Pass Lösung zu entwickeln. Eine pauschale Aussage zur Preisgestaltung lässt sich nicht treffen, da es sich eben um individuelle Lösungen handelt. @dunikohler
Momentan gibt es noch keine Referenzstadt, jedoch wird es bald weitere Details geben. @Waage1969@Peuki
@LostInWeb ich habe mich ehrlich gesagt bisher gar nicht so sehr mit Blockchain beschäftigt. Aber wir haben in diesem Jahr schon zwei Netzgeschichten dazu veröffentlicht (für alle die, die sich genau so die Frage stellen, was das eigentlich ist)
das Ganze steht noch am Anfang. Wie ich oben geschrieben habe, werden bald weitere Details folgen.
Ansprechpartner für dich als Bürger ist sicherlich der Bürgerservice. Die Ausgestaltung der digitalen Services muss zwischen der jeweiligen Stadt und uns als Dienstleister erfolgen. Ich habe auf der CeBIT im letzten Jahr gelernt, dass die Ideen zur Digitalisierung am besten von den Unternehmen (oder Behörden) selbst kommen müssen, da diese ihre Prozesse am besten kennen. Insofern muss sich niemand unterwerfen. Vielmehr muss ein offener Dialog stattfinden, wie man die Dinge gestalten kann.
SurfertabLp
vor 7 Jahren
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