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Unifi USG IPv6 /56

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Beitrag: 11 von 16

Hallo Michael,

 

das mit Deinen IPv6-Problemen ist ganz logisch. Der Speedport kann zwar "normales" IPv6, aber kein IPv6-PrefixDelegation, deshalb kriegt der CloudKey ne v6-Adresse, alle Geräte hinter dem USG aber keine. Der USG ist halt ein Router und müsste vom Speedport einen kompletten IPv6-Bereich zur internen Weitervergabe bekommen. Da aber kein Speedport meines Wissen nach IPv6-PD unterstützt, wird das so nicht klappen. Du müßtest den Speedport als reines Modem betreiben und die PPPoE-Verbindung baut dann das USG auf. Dabei nicht vergessen, daß höchstwahrscheinlich das VLAN-Tag mit der ID 7 gesetzt werden muss. Was in der Konstellation dann natürlich nicht mehr geht sind die Telefonie- und WLAN-Funktionen des Speedport - er ist dann wirklich nur noch ein "dummes" Modem.

 

Bei mir hab ich inzwischen nen Speedport Smart 2 als Modem (dessen Broadcom-Chipsatz ist tendenziell besser für längere Leitungen geeignet als die Intel/Lantiq-Chips), dahinter das USG und hinter dem USG mehrere verschiedene Netze. Alle kriegen ihr eigenes v6-Prefix aus dem von der Telekom zugeteilten 56er Bereich. Und seit der letzten Firmware läuft das USG auch mit v6 endlich seit mehreren Wochen stabil.

Die Telefonie übernimmt dann eine FB7490, welche in einem der Netze hinter dem USG hängt. War auch nicht ganz einfach, das zuverlässig hinzubekommen, aber wenn man einen Teil der Parameter manuell einträgt (Anmeldung mit Nutzer/kennwort, kein Register-Fetch, Nummernsuffix) funktionierts dann irgendwann auch. Problem waren vor allem ankommende Anrufe, die nicht durchkamen.

 

Soweit bin ich jetzt sehr zufrieden, das einzige Manko sind die spärlichen Infos des Speedports über die DSL-Parameter. Da rückt er im Modem-Modus leider nur den aktuellen Sync raus. Fehlerzähler, Leitungskapazität und andere interessante Parameter nicht. Aber irgendwas ist ja immer...

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Beitrag: 12 von 16

Hallo Evil Genius,

 

ich habe es gerade mal probiert mit dem USG eine PPPoE Vebindung aufzubauen nur wenn ich dann IPv6 aktivier bzw mit aktiviere bekomme ich diese Fehlermeldung :

Gateway Konfiguratinsfehler. Fehlermeldung: { "DELETE" : { "failure" : "0" , "success" : "1"} , "SESSION_ID" : "e3fba77410exxxxxxxxxxxxxx1ea8" , "SET" : { "error" : { "interfaces ethernet eth2 vif 7 pppoe 3 dhcpv6-pd pd 0 interface eth1.10 prefix-id ..." : "invalid prefix ID\n\nValue validation failed\n"} , "failure" : "1" , "success" : "1"}}

 

Wie haben sie es denn gemacht, auch mit den Link aus einem ihrer letzten Post hat bei mir nicht geholfen.

 

Grüße Stephan

 

 

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Beitrag: 13 von 16

Da steht was von "invalid prefix id". Die Prefiix ID gibts aber eigentlich nur für die internen Interfaces, dort habe ich einfach das Feld leer gelassen. Zur Sicherheit mal meine v6-Einstellungen für die Interfaces:

 

Externes WAN-Interface

Verbindungstyp: DHCPv6

Präfix-Delegierungsgröße: 56

 

Interne Interfaces

Schnittstellen-Typ: Präfix-Delegierung

Delegierungsschnittstelle: WAN

Präfix ID: leer

IPv6 RA: aktiviert

RA Gültigkeitsdauer: 86400

RA Vorzugsdauer: 14400

DNS Steuerung: Auto

Namensserver: leer

 

Ich habe zuerst IPv6 am WAN-Interface aktiviert und erst nach erfolgter Provision dann einzeln (also aktivieren, Provisionierung abwarten und dann weiter) an den internen Interfaces. Sonst kommt die Kiste evtl. durcheinander.

 

Aktuelle Firmware des USG (4.4.29.5124210) und des Controllers (5.9.29) setze ich jetzt mal voraus. Vor allem die Controllersoftware hatte in den vorherigen Versionen hier und da noch v6-Bugs.

5 Sterne Mitglied
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Beitrag: 14 von 16

Nunja es geht ja schon damit los das der USG überhaupt keine ipv6 ausser dem loken loopback hat,

muss mal schauen wie das mit der manuellen vergabe wäre, da läst sich auch der präfix /56 eingeben? den könnte man dann ja bedenkenlos auf /58 oder /60 kastrieren?

admin@USG:~$ show interfaces

eth0         192.168.1.2/24                  u/u  WAN
eth1         192.168.10.1/24                   u/u  LAN
eth2         192.160.20.1/24                   u/D  LAN2
lo           127.0.0.1/8                       u/u
             ::1/128

 

Also bin ich persönlich noch nicht zu spät mich in das Thema IPv6 einzuarbeiten, und es war bisher OK das Thema zu vernachlässigen.
Schade, ich finde das Thema IPv6 echt interresant, es eröffnet neue möglichkeiten, zumal es parallel zum IPv4 dienst genutz werden kann

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Beitrag: 15 von 16

Ich hoffe ich habe Dich richtig verstanden und muß sagen, so funktioniert das leider nicht. Du kannst nicht einfach hier v6-Adressen vergeben. Du müsstest, wenn Du das manuell machen willst, schon das Prefix verwenden, welches die Telekom Dir zugeteilt hat. Das ändert sich aber, genau wie bei IPv4, bei jeder Neueinwahl, sprich, nach jedem Resync/PPPoE-Neuaufbau. Aber selbst wenn Du das jedes mal ändern würdest, bliebe noch das Problem, daß der Speedport nicht weiß, daß er die Daten für den Prefix-Bereich an das USG weiterrouten soll. Dafür müßtest Du ein privates v6-Transfernetz zwischen USG und Speedport einrichten. Das ganze funktioniert zwar auf der Seite des USG, aber nicht auf der Seite des Speedports. Bei Letzterem müsste man dafür auch Modifikationen der Speedport-Firmware vornehmen. Wenn man die Behandlung des Prefix-Wechsels dann noch automatisieren will (alles andere ergibt keinen Sinn), wirds noch schlimmer.

 

Es bleibt also wirklich nur, den Speedport als reines Modem zu verwenden und die eigentliche Verbindung zur Telekom, die PPPoE-Session, vom USG aufbauen zu lassen, wenn man IPv6 hinter dem USG nutzen will. Weiterer positiver Nebeneffekt: Man wird das IPv4-DoppelNAT für die Netze hinter dem USG los.