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Maschinen erlangen neues Bewusstsein – der Mensch muss mithalten

StefanRosentraeger 1 Sterne Mitglied
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small.pngJohnny Depp schockt in „Transcendence“ post mortem als künstliche Intelligenz in Maschinen. Maschinen mit Bewusstsein sind schon jetzt Realität. Der Mensch muss mithalten, um nicht den Anschluss zu verlieren!

 

Ob das Leben mit Maschinen bzw. Robotern so lustig wie in Futurama oder so düster wird wie in Filmen wie „I, Robot“ oder aktuell „Transcendence“ – wir wissen es nicht genau. Aber einen Vorgeschmack liefern Maschinen, die bereits jetzt ein Bewusstsein entwickeln. Damit sind nicht nur Staubsaugerroboter wie „Roomba“ gemeint, die einen Teil der Hausarbeit selbständig erledigen können.

 

Es sind vor allem Suchmaschinen wie Google, die sich weiterentwickeln und ständig besser darin werden, sich als Helfer in das tägliche Leben zu integrieren. Und uns jede Suchanfrage von den Lippen abzulesen. Google sammelt dabei in seinem Knowledge Graph das Weltwissen in einem gigantischen Netz und verknüpft dieses Wissen. Hier kommt Semantik ins Spiel, die den Dingen auf der Welt nicht nur Bedeutung gibt, sondern auch in der Lage ist, Maschinen das Denken beizubringen.

 

Der Mensch hat Wissenskonzepte entwickelt und in die Technik eingebracht, um Maschinen alltagstauglich zu machen. Das zieht sich durch alle Lebensbereiche. Jetzt ist es wichtig, dass wir die Geister, die wir riefen, auch unter Kontrolle haben.

Das gelingt nur durch die entsprechende Kompetenz. Und eröffnet ungeahnte Möglichkeiten für die Menschen, deren wissenschaftliche Tätigkeit eher mit brotloser Kunst in Verbindung gebracht wird: Es schlägt die Stunde der Geisteswissenschaftler. Soziologen zum Beispiel sind fit im Analysieren von Datenmengen, Sprachwissenschaftler haben große Textkompetenz und verstehen die Architektur von Sprachen.

 

All diese Eigenschaften werden notwendig, um semantische Technologien, die bei Suchmaschinen im Einsatz sind, nicht nur zu verstehen, sondern auch zu modellieren. Wichtig ist, dass sich Geisteswissenschaftler offen für Technologiethemen zeigen und umgekehrt IT-Abteilungen das Know-how der „freien Künste“ zu Nutze machen.

 

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