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Hallo,
ich möchte ein Glasfaserkabel (LC/APC Stecker auf beiden Seiten) vom Keller (dort wird die passive Glasfaserdose installiert) in die obere Etage legen. Dazu hatte ich mir ein "gepanzertes" Kabel ausgesucht. Ist das überhaupt notwendig? Welche Vor- Nachteile hat es (gerade im Bezug auf die Verlegung)?
Im Keller kann ich einige vorhandene Kabelkanäle mitnutzen, aber einer Stelle muss ich das Kabel noch in ein Kunststoffrohr legen. Welches Rohr (Durchmesser) nehme ich am besten?
Wand- Deckendurchbrüche: Welchen Bohrerdurchmesser nehme ich? Was ist bei der Durchführung Wand und Decke zu beachten?
Der min. Biegeradius ist mit 7,5mm angegeben. Das erscheint mir ziemlich gering.. oder?
Gibt es ggf. Kabelempfehlungen?
Gruß
mairo
Gelöst! Gehe zu Lösung.
Hier hast du mal alle wichtigen Infos zur Verlegung
https://www.telekom.de/hilfe/downloads/glasfaser-technik.pdf
https://www.telekom.de/hilfe/downloads/leitungswege-glasfaseranschluss-vorbereiten.pdf
Hier hast du mal alle wichtigen Infos zur Verlegung
https://www.telekom.de/hilfe/downloads/glasfaser-technik.pdf
https://www.telekom.de/hilfe/downloads/leitungswege-glasfaseranschluss-vorbereiten.pdf
12.03.2023 12:52
Die Dokumente kenne ich schon, bei mir ist die Situation aber anders. Der Aufbau ist ein anderer. Die passive Abschlussdose kommt in den Anschlussraum im Keller. ICH muss dann ein "fertiges Glasfaser-Patchkabel" verlegen. Glasfasermodem ist in der Fritzbox, Es gibt kein Netzwerkkabel zwischen Modem und Router.
12.03.2023 13:03 Zuletzt bearbeitet: 12.03.2023 13:05 durch den Autor
@mairo schrieb:
Die Dokumente kenne ich schon, bei mir ist die Situation aber anders. Der Aufbau ist ein anderer. Die passive Abschlussdose kommt in den Anschlussraum im Keller. ICH muss dann ein "fertiges Glasfaser-Patchkabel" verlegen. Glasfasermodem ist in der Fritzbox, Es gibt kein Netzwerkkabel zwischen Modem und Router.
Über welche Länge schreiben wir denn hier?
Ich hatte hier schon mal was geschrieben
was ungefähr zum Thema passt.
12.03.2023 13:15
Bei mir ist übrigens nicht die Telekom der Ansprechpartner sondern ein lokales Unternehmen (die haben den Zuschlag für den Ausbau in unserer Gemeinde erhalten). Daher sind hier andere Unternehmen beteiligt.
Es geht um ein Leitungslänge von Hausanschlussraum bis Router um ca 25 - 30 Meter... Diese Längen sind für LWL kein Problem im Bezug auf Verluste....
12.03.2023 13:18
Welche Vorteile/Nachteile haben denn "gepanzerte" Kabel? Meine Befürchtung ist halt, das Kabel während des Verlegens zu knicken und somit unbrauchbar zu machen...
12.03.2023 13:23 Zuletzt bearbeitet: 12.03.2023 13:25 durch den Autor
@mairo Beachte einfach den Biegeradius oder verwende ein "Außenkabel" die sind etwas robuster
12.03.2023 13:35 Zuletzt bearbeitet: 12.03.2023 13:48 durch den Autor
@mairo schrieb:
Es geht um ein Leitungslänge von Hausanschlussraum bis Router um ca 25 - 30 Meter...
OK, die muß man eh im freien Handel kaufen.
@mairo schrieb:
Im Keller kann ich einige vorhandene Kabelkanäle mitnutzen, aber einer Stelle muss ich das Kabel noch in ein Kunststoffrohr legen. Welches Rohr (Durchmesser) nehme ich am besten?
Wand- Deckendurchbrüche: Welchen Bohrerdurchmesser nehme ich? Was ist bei der Durchführung Wand und Decke zu beachten?
Der min. Biegeradius ist mit 7,5mm angegeben. Das erscheint mir ziemlich gering.. oder?
Der Biegeradius gibt den von dem Kabel an,
bei solchen Rohrbögen kommt man aber mit dem Stecker nicht durch.
Bohren tu ich 16mm, bei Hohlblockwänden oder Decke mit Hohlraum oder Schüttung,
ist es hilfreich dann wenn man den Bohrer raus zieht, gleich ein 12m Rohr duchzuschieben
(ein Stecker mit angewickelter Klinke passt gerade noch so durch ein 9mm Rohr)
(also hier am besten mit 2 Personen arbeiten, und auch beim Einziehen vom GF-Kabel)
@mairo schrieb:
Welche Vorteile/Nachteile haben denn "gepanzerte" Kabel? Meine Befürchtung ist halt, das Kabel während des Verlegens zu knicken und somit unbrauchbar zu machen...
Gut "gepanzerte" Kabel, sagen mir nix (braucht man eigentlich auch nicht weil Kanal + Rohr ist ja der "Panzer"),
ich nutze (bei ü. 20m) Verlegekabel indoor 1-Faser, oder 2, 4, 8,xxx-Faser
oder halt Outdoorkabel (die erfordern aber ein GF-Schweißgerät).
Wichtig ist bei Verlegen ohne Gewalt (und am besten mit 2 Personen) zu arbeiten,
Zugdraht, -Seil sollte mit Klebeband am Kabel und nicht am Stecker befestigt werden
(die Klinke vom Stecker mit Klebeband eng wickeln),
hatte schon genügend Kabel wo die GF direkt am Stecker unterbrochen war.
Das Kabel kommt ja aufgewickelt,
hier ist es beim Abwickeln hilfreich, den Ring in die Hand zu nehmen
und dann z.B. 10 Schläge abzuwickeln, dann den Ring in der Hand um 180° drehen
und dann 10 Schläge in die andere Richtung,
(spart Stress beim Einziehen, weil sich das Kabel sonst immer in sich selber verdreht.)
12.03.2023 14:54
Danke. Das mit dem Abwickeln hört sich sehr sinnvoll an. Daran hätte ich gar nicht so gedacht...
12.03.2023 15:02 Zuletzt bearbeitet: 12.03.2023 15:03 durch den Autor
@mairo schrieb:
Danke. Das mit dem Abwickeln hört sich sehr sinnvoll an. Daran hätte ich gar nicht so gedacht...
Ist Erfahrung, 10m gehen einfach, bei 20m kommt man mit dem Schlag noch zurecht,
aber ich nutze oft 40m Pigtail und da kommt es sonst oft zu Verschlingungen.
(kenn ich übrigens nicht vom GF sondern vom Kupferkabel (500m Ring),
ist zwar einfach aus der Mitte zu ziehen, aber von aussen wechselseitig abwickeln ist manchmal sinnvoller,
wenn man z.B. 40m an ner Aussenfassade lang muß hat man zwar die Kabelschellen alle in einer Linie,
aber das Kabel (von innen gezogen) macht ein auf+ab; aussen mit Wechselschlag abgewickelt,
sieht es nicht ganz so schlimm aus
)
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