Glasfaserkabel im Haus verlegen - Was ist zu beachten?

Gelöst

Hallo,

 

ich möchte ein Glasfaserkabel (LC/APC Stecker auf beiden Seiten) vom Keller (dort wird die passive Glasfaserdose installiert) in die obere Etage legen. Dazu hatte ich mir ein "gepanzertes" Kabel ausgesucht. Ist das überhaupt notwendig? Welche Vor- Nachteile hat es (gerade im Bezug auf die Verlegung)?

Im Keller kann ich einige vorhandene Kabelkanäle mitnutzen, aber einer Stelle muss ich das Kabel noch in ein Kunststoffrohr legen. Welches Rohr (Durchmesser) nehme ich am besten?

Wand- Deckendurchbrüche: Welchen Bohrerdurchmesser nehme ich? Was ist bei der Durchführung Wand und Decke zu beachten?

 

Der min. Biegeradius ist mit 7,5mm angegeben. Das erscheint mir ziemlich gering.. oder?

 

Gibt es ggf. Kabelempfehlungen?

 

Gruß

mairo

Die Dokumente kenne ich schon, bei mir ist die Situation aber anders. Der Aufbau ist ein anderer. Die passive Abschlussdose kommt in den Anschlussraum im Keller. ICH muss dann ein "fertiges Glasfaser-Patchkabel" verlegen. Glasfasermodem ist in der Fritzbox, Es gibt kein Netzwerkkabel zwischen Modem und Router.


@mairo  schrieb:

Die Dokumente kenne ich schon, bei mir ist die Situation aber anders. Der Aufbau ist ein anderer. Die passive Abschlussdose kommt in den Anschlussraum im Keller. ICH muss dann ein "fertiges Glasfaser-Patchkabel" verlegen. Glasfasermodem ist in der Fritzbox, Es gibt kein Netzwerkkabel zwischen Modem und Router.


Über welche Länge schreiben wir denn hier?

 

Ich hatte hier schon mal was geschrieben

https://telekomhilft.telekom.de/t5/Vertrag-Rechnung/Verbindung-zwischen-GF-TA-und-ONT/m-p/6092486/hi...

was ungefähr zum Thema passt.

Bei mir ist übrigens nicht die Telekom der Ansprechpartner sondern ein  lokales Unternehmen (die haben den Zuschlag für den Ausbau in unserer Gemeinde erhalten). Daher sind hier andere Unternehmen beteiligt. 

Es geht um ein Leitungslänge von Hausanschlussraum bis Router um ca 25 - 30 Meter... Diese Längen sind für LWL kein Problem im Bezug auf Verluste....

Welche Vorteile/Nachteile haben denn "gepanzerte" Kabel? Meine Befürchtung ist halt, das Kabel während des Verlegens zu knicken und somit unbrauchbar zu machen... 

@mairo Beachte einfach den Biegeradius oder verwende ein "Außenkabel" die sind etwas robuster


@mairo  schrieb:

Es geht um ein Leitungslänge von Hausanschlussraum bis Router um ca 25 - 30 Meter...


OK, die muß man eh im freien Handel kaufen.

 

@mairo  schrieb:

Im Keller kann ich einige vorhandene Kabelkanäle mitnutzen, aber einer Stelle muss ich das Kabel noch in ein Kunststoffrohr legen. Welches Rohr (Durchmesser) nehme ich am besten?

Wand- Deckendurchbrüche: Welchen Bohrerdurchmesser nehme ich? Was ist bei der Durchführung Wand und Decke zu beachten?

 

Der min. Biegeradius ist mit 7,5mm angegeben. Das erscheint mir ziemlich gering.. oder?

Der Biegeradius gibt den von dem Kabel an,
bei solchen Rohrbögen kommt man aber mit dem Stecker nicht durch.

 

Bohren tu ich 16mm, bei Hohlblockwänden oder Decke mit Hohlraum oder Schüttung,

ist es hilfreich dann wenn man den Bohrer raus zieht, gleich ein 12m Rohr duchzuschieben

(ein Stecker mit angewickelter Klinke passt gerade noch so durch ein 9mm Rohr)

(also hier am besten mit 2 Personen arbeiten, und auch beim Einziehen vom GF-Kabel)

 


@mairo  schrieb:

Welche Vorteile/Nachteile haben denn "gepanzerte" Kabel? Meine Befürchtung ist halt, das Kabel während des Verlegens zu knicken und somit unbrauchbar zu machen... 


Gut "gepanzerte" Kabel, sagen mir nix (braucht man eigentlich auch nicht weil Kanal + Rohr ist ja der "Panzer"),

ich nutze (bei ü. 20m)  Verlegekabel indoor 1-Faser, oder 2, 4, 8,xxx-Faser

oder halt Outdoorkabel (die erfordern aber ein GF-Schweißgerät).

 

Wichtig ist bei Verlegen ohne Gewalt (und am besten mit 2 Personen) zu arbeiten,

Zugdraht, -Seil sollte mit Klebeband am Kabel und nicht am Stecker befestigt werden

(die Klinke vom Stecker mit Klebeband eng wickeln),

hatte schon genügend Kabel wo die GF direkt am Stecker unterbrochen war.

 

Das Kabel kommt ja aufgewickelt,

hier ist es beim Abwickeln hilfreich, den Ring in die Hand zu nehmen

und dann z.B. 10 Schläge abzuwickeln, dann den Ring in der Hand um 180° drehen

und dann 10 Schläge in die andere Richtung,

(spart Stress beim Einziehen, weil sich das Kabel sonst immer in sich selber verdreht.)

Danke. Das mit dem Abwickeln hört sich sehr sinnvoll an. Daran hätte ich gar nicht so gedacht...

 


@mairo  schrieb:

Danke. Das mit dem Abwickeln hört sich sehr sinnvoll an. Daran hätte ich gar nicht so gedacht...

 


Ist Erfahrung, 10m gehen einfach, bei 20m kommt man mit dem Schlag noch zurecht,

aber ich nutze oft 40m Pigtail und da kommt es sonst oft zu Verschlingungen.

(kenn ich übrigens nicht vom GF sondern vom Kupferkabel (500m Ring),

ist zwar einfach aus der Mitte zu ziehen, aber von aussen wechselseitig abwickeln ist manchmal sinnvoller,

wenn man z.B. 40m an ner Aussenfassade lang muß hat man zwar die Kabelschellen alle in einer Linie,

aber das Kabel (von innen gezogen) macht ein auf+ab; aussen mit Wechselschlag abgewickelt,

sieht es nicht ganz so schlimm aus Zwinkernd )