Powerline, Access Point und Repeater sorgen für einen kompletten Ausfall von WLAN und LAN-Verbindung

vor 5 Jahren

Im Januar von Magenta Zuhause M auf Magenta Zuhause L gewechselt. Seitdem am Rande des Nervenzusammenbruch. Der Speedport W 724 V deckt nicht die komplette Wohnung mit WLAN ab.

Wenn ich die Wohnung mit verschiedenen Powerline -Adaptern von TP-Link ausstatte, dann funktionieren WLAN- und Lan-Verbindung.

Allerdings habe ich dann immer noch Ecken ohne WLAN.

Diese habe ich getrennt voneinander wie folgt versucht zu schließen:

1. WLAN am TL-WPA4220 von Tp-Link aktiviert.

2. Wireless-N Mini-Router als WLAN-Repeater und als Access Point eingerichtet.

3. WLAN-Repeater von Fritz!

Alle 3 Varianten führen sofort zum Erfolg. WLAN in allen Ecken der Wohnung. Leider nur sehr kurzfristig. Innerhalb weniger Minuten oder mit etwas Glück innerhalb einiger Stunden bricht die komplette Versorgung zusammen. Der Router geht in die Knie. Dann sind Telefonie, WLAN und die LAN-Verbindung komplett down. Ich bin dann quasi von der Außenwelt abgeschnitten. WLAN am Smartphone, Streaming per LAN-Kabel am TV, telefonieren mit dem Festnetz alles Fehlanzeige. Das Smartphone springt dann unbemerkt auf die Mobilen Daten und schon mehrfach war nach einem Tag das Monatsvolumen verbraucht, was ich jetzt durch ein Tageslimit unterbunden habe. Wenn ich dann den Stecker der oben beschriebenen Hardware oder am Router ziehe, dann funktioniert alles nach wenigen Augenblicken wieder. Bis nach wenigen Minuten oder auch einigen Stunden der nächste Zusammenbruch folgt. 

Mit Magenta Zuhause M lief immer alles problemlos. Nach wenigen Wochen habe ich gemerkt, dass es an der Umstellung auf Magenta Zuhause L liegen muss. Seit nunmehr einem dreiviertel Jahr werden meine Probleme ignoriert. Lediglich ein halbwegs hilfreicher Anruf von der Telekom, indem eine Aktualisierung der Hardware empfohlen wurde. Ich wollte sofort einen Downgrade auf Magenta Zuhause M. Dieser wurde mit der Begründung aglehnt, dass die Widerrufsfrist abgelaufen ist.

Was kann ich noch tun, damit ich endlich wieder die Leistung abrufen kann, für die ich schließlich auch bezahle? 

 

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vor 5 Jahren

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    • vor 5 Jahren

      @RuHo78 

      Dein Problem ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Powerline .

      Ziehe dies Teile alle aus der Stromsteckdose und baue dein Heimnetzwerk ausschließlich mit LAN und WLAN auf.

      Bei Powerline werden relativ schwache elektrische, hochfrequente Datenströme über ungeschirmete Leitungen gesendet, über die aber auch sehr starke elektrische, niederfrequente Ströme geschickt werden.
      Zudem werden die ungeschirmente Leitungen ungewollt zu Antennen für die hochfrequenten Datenströme und strahlen Störfrequenzen aus, worüber sich die Funkamateure "sehr freuen".
      Alle angeschlossenen elektrischen Verbraucher erzeugen beim ein- und ausschalten, teilweise auch während der gesamten Nutzungsdauer, elektrische Störsignale, die sich über das gesamte Hausnetz und teilweise noch weiter verbreiten.
      Diese Störungen müssen durch geeignete Maßnahmen zur Fehlerkorrektur in den Powerline -Adaptern ausgeglichen werden.

      Da kann es aber auch schon mal vorkommen, dass der Störanteil so hoch ist, dass dies nicht mehr möglich ist und der Datenstrom beeinträchtigt wird.
      Oft geht es so lange gut, bis im eigenen Haushalt oder beim Nachbarn irgend ein neuer elektrischer Verbraucher hinzu gekommen ist, und dann "das Fass zu überlaufen bringt".
      Desweiteren ist beim Einsatz an Anschlüssen mit VDSL und SVDSL auch das Problem, dass die DSL Signale am Internetanschluss und die Übertragungssignale zwischen den Powerline -Adapter auf der Stromleitung, den gleichen Frequenzbereich benutzen.
      Damit können sich diese Signale gegenseitig stören.
      Hier hat mein geschätzter Forenfreund @schaun ma mal schön erklärt und grafisch dargestellt, warum Powerline das VDSL-Signal stört:
      https://telekomhilft.telekom.de/t5/Geraete-Zubehoer/SVDSL-VDSL-Verbindungsabbrueche-in-Verbindung-mit-Power-Lan/m-p/4512435#M471263
      Auch hier kannst du dich dazu belesen:
      PowerLAN " target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">https://de.wikipedia.org/wiki/ PowerLAN

      0

    • vor 5 Jahren

      Hallo @RuHo78 

       

      Powerline stört bei Vectoring bzw. Supervectoring VDSL das DSL Signal, da es die gleichen Frequenzen nutzt. Dies kann bis zum Sync-Verlust führen.

      Versuch es mal ohne Powerline . Die Adapter müssen komplett aus dem Netzwerk und den Steckdosen entfernt werden.

      Als Alternative bietet sich eine WLAN Mesh Lösung an. Zum Beispiel Speed Home WiFi.

      16

      von

      vor 5 Jahren

      Es liegt leider definitiv nicht an den Powerline -Adaptern. Ich habe diese mehr als eine Woche laufen lassen und es gab keinen einzigen Zusammenbruch. Auch nicht nachts. Habe ich im Speedport überprüft. Aber in dieser Zeit musste ich in gewissen Ecken der Wohnung auf WLAN verzichten, was ich nicht will. 

      Die Zusammenbrüche gibt es erst, wenn ich die in meinen Schilderungen genannten Optionen ergänze, d.h., wenn ich das WLAN erweitere. Egal ob über den WLAN- Powerline -Adapter, einen WLAN-Repeater oder einen Access Point. Egal ob über ein NO-NAME-PRODUKT (Wireless N Mini-Router) oder ein Markengerät (Tp-Link oder Fritz!). 

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      von

      vor 5 Jahren

      Du liegst mit einigem falsch, denn Du brauchst keinen meshfähigen Router. Du kannst eine Speed Home Wifi als Basis nehmen, dieser wird mit einem Lankabel am Router angeschlossen und wird dann anstelle des Routers zur Basis. Entsprechend brauchst Du dadurch ein Gerät mehr, aber das dürfte klar sein. Die weiteren Speed Home Wifi Geräte werden dann entsprechend mit dem ersten, der ja als Basis dient via WLAN verbunden und spannen so das Meshnetzwerk auf.

      Powerlineadapter stören definitiv den VDSL Anschluss, diese Störungen werden stärker je schneller die DSL Anschluss ist, denn es müssen ganz andere Frequenzen übertragen werden. Das ganze wird bei Dir ja so grenzwertig, dass spätestens be Inberiebnahme Deiner Erweiterung eine gewisse Schwelle überschritten ist und es zu abstürzen kommt. Bei der alten Übertragungsrate war das nicht der Fall, denn hier wurden andere Frequenzen überragen.

      Dein Router W 724 ist schon ziemlich betagt, diesen würde ich ohnehin mal austauschen.

      Dass Dich die Telekom nicht auf Deine störende- und veralteteeHardware hinweisen kann ist mehr als logisch, denn diese kennst sie nicht. Würden sie sagen, dass Vorsicht geboten ist mit der vorhandenen Hardware, bekommen sie unterstellt, dass sie nur was neues verkaufen wollen. Mit der Kombination verschiedener Hardwarekomponenten kennst sich die Telekom auch nicht aus, auch das ist logisch, denn es gibt hunderttausende Geräte auf dem Markt, wie und ob diese Geräte im Heimnetz reagieren kann keiner wissen, selbst die Hersteller nicht. Letztendlich ist der Kunde für sein Heimnetz selbst verantwortlich.

      von

      vor 5 Jahren

      RuHo78

      Es liegt leider definitiv nicht an den Powerline -Adaptern. Ich habe diese mehr als eine Woche laufen lassen und es gab keinen einzigen Zusammenbruch. Auch nicht nachts. Habe ich im Speedport überprüft. Aber in dieser Zeit musste ich in gewissen Ecken der Wohnung auf WLAN verzichten, was ich nicht will. Die Zusammenbrüche gibt es erst, wenn ich die in meinen Schilderungen genannten Optionen ergänze, d.h., wenn ich das WLAN erweitere. Egal ob über den WLAN- Powerline -Adapter, einen WLAN-Repeater oder einen Access Point. Egal ob über ein NO-NAME-PRODUKT (Wireless N Mini-Router) oder ein Markengerät (Tp-Link oder Fritz!).

      Es liegt leider definitiv nicht an den Powerline -Adaptern. Ich habe diese mehr als eine Woche laufen lassen und es gab keinen einzigen Zusammenbruch. Auch nicht nachts. Habe ich im Speedport überprüft. Aber in dieser Zeit musste ich in gewissen Ecken der Wohnung auf WLAN verzichten, was ich nicht will. 

      Die Zusammenbrüche gibt es erst, wenn ich die in meinen Schilderungen genannten Optionen ergänze, d.h., wenn ich das WLAN erweitere. Egal ob über den WLAN- Powerline -Adapter, einen WLAN-Repeater oder einen Access Point. Egal ob über ein NO-NAME-PRODUKT (Wireless N Mini-Router) oder ein Markengerät (Tp-Link oder Fritz!). 

      RuHo78

      Es liegt leider definitiv nicht an den Powerline -Adaptern. Ich habe diese mehr als eine Woche laufen lassen und es gab keinen einzigen Zusammenbruch. Auch nicht nachts. Habe ich im Speedport überprüft. Aber in dieser Zeit musste ich in gewissen Ecken der Wohnung auf WLAN verzichten, was ich nicht will. 

      Die Zusammenbrüche gibt es erst, wenn ich die in meinen Schilderungen genannten Optionen ergänze, d.h., wenn ich das WLAN erweitere. Egal ob über den WLAN- Powerline -Adapter, einen WLAN-Repeater oder einen Access Point. Egal ob über ein NO-NAME-PRODUKT (Wireless N Mini-Router) oder ein Markengerät (Tp-Link oder Fritz!). 


      @RuHo78  Powerline Adapter zum Wertstoffhof.

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