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VDSL 50, Youtube kaum nutzbar langsam

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Beitrag: 1746 von 1.751

Ich, VDSL 25 habe die selben Probleme. Der Thread ist schon 2011 eröffnet und auf den ersten Seiten wollte man dieses Problem intern weiterleiten..... Scheint ja nicht wirklich bei dem Richtigen angekommen zu sein. Ich schlage vor: Send to All-intern@telekom.de.

Habe auch grade ein YouTube Video sehen wollen mit 480p. Bei der Hälfte bleibt es stehen. Nach zwei Minuten warten tut sich nicht. Also schalte ich WLAN am Handy aus und geh über LTE von Smartmobil (o2) raus. Es hat keine drei Sekunden gedauert und das Video war bis zum Ende geladen....Soll ich mir jetzt ein Hybrid Router mit einer SmartMobil Datenkarte kaufen?

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Beitrag: 1747 von 1.751

Nein, du musst dir ein VPN in einem anderen Land suchen (und bezahlen), um deinen Telekom "Internet"anschluss vollumfänglich nutzen zu können.

 

Diese Kosten zahlt dir die Telekom natürlich nicht; aus dem Vertrag kommst du auch nicht raus :p

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Beitrag: 1748 von 1.751

@mstaerker schrieb:

Nein, du musst dir ein VPN in einem anderen Land suchen (und bezahlen), um deinen Telekom "Internet"anschluss vollumfänglich nutzen zu können. 

Falsch.

Das muss erstmal keiner tun. Man kann es tun, um dem Flaschenhals zu umgehen. Dieser liegt übriges auf Seiten von Google.

Kann klappen, muss es aber nicht. 

Die Typen, die wegen 5 € mehr Grundgebühr rumheulen und die Typen, die dann iPhones für 700 € bestellen, das sind Dieselben, oder?^^
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Super Kurzbeschreibung meinerseits:

http://goo.gl/ynlYKf


Screenshot_20180922-124302_Speedtest.jpg

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Beitrag: 1749 von 1.751

Natürlich müssen die Anderen Schuld sein. Auch wenn es absolut nicht logisch ist. Lies dir wenigstens mal ein paar Seiten des Threads durch.

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Beitrag: 1750 von 1.751

Aeh, nein. Nicht wirklich, "Bestie:Mensch". Zumindest hatte ich den Fall noch NIE in all meinen monatelangen Tests, dass Google oder Youtube Probleme mit ihrer Bandbreite hätten.

 

Hingegen sind Lastspitzen, die sich nur auf Telekomkunden auswirken, auch beim Benutzen der obigen Websites, mehr als nur ein bisschen signifikant häufig.

 

Beispielsweise gibt es fast jeden Tag von 20-22 Uhr (klassischer Peak im Useraccess bei ISPs), gerne ab und zu auch mal nachts von 0 - 1 Uhr und 3 - 4 Uhr (klassische Backupzeiten), und natürlich auch gehäuft um diese Zeiträume herum äusserst geringe Bandbreite auf dem Rückweg (Videoanwendungen durch Telekomuser getriggert).

 

Ein VPN, welches eine Nutzung anderer Netzübergänge als die überlasteten forciert, ist hier fast JEDES MAL eine sofort funktionierende Lösung.. ich schreibe hier _fast_, weil natürlich auch andere Anbieter (Twitch z.B.) eher selten Bandbreitenprobleme haben, die aber meistens dafür innerhalb von 5-15 Minuten wieder verschwinden (Cloudcomputing FTW Zwinkernd).

 

In der Kürze:

* Die Telekom bietet nicht genügend Bandbreite an ihren Interconnect-Ports (normalerweise sind diese bei allen ISPs "Zero Paid Peering", d.h. keiner zahlt dem anderen was, jeder baut soweit aus, wie es nötig ist) => Geringe Empfangsbandbreite für Telekomuser zu Spitzenzeiten (welche inzwischen schon 20-40% der Zeit eines Tages ausmachen).

* Die Telekom bietet den Contentanbietern an, ihren Traffic für ihre IPs über andere Ports geroutet zu bekommen und will dafür Geld sehen ("Double Paid Traffic").

* Die Kunden der Telekom sind gleichzeitig Druckmittel wie auch Leidtragende.

* Kosten u. Nutzen stehen in _KEINERLEI_ Relation (konservativ geschätzt kommt auf jeden Contentanbieter - Euro an Einnahmen für die Telekom ein volkswirtschaftlicher Verlust von ca. 10-20 Euro .

* Ein vorzeitiges Verlassen des Vertrags mit der Telekom wird nicht ermöglicht, nicht einmal wenn man die Telekom vollständig auszahlen möchte; den DSL-Port will die Telekom wohl für die Konkurrenz geblockt wissen, und das ist ihr wichtiger als sofort Einnahmen verbuchen zu können. Dies macht zwar für eine AG mit Dividenden-"Zwang" keinen Sinn, aber egal, ist ja auch die Telekom.