Gelöst
Telekom Cloud PBX / SSO / SAML 2.0 / Azure AD
vor 6 Jahren
Liebes Telekom Cloud Team,
Ich habe gesehen das mittlerweile eine Anbindung der Cloud per LDAP möglich ist. Allerdings möchte ich ungerne LDAP Dienste ohne VPN nach extern veröffentlichen, auch wenn ich diese auf die IP-Netze der Telekom einschränken könnte.
Wie sieht es mit einer zeitgemäßen Anbindung per SAML 2.0 oder einer direkten Integration per App z.B. an die Microsoft Azure AD aus? Das würde die Arbeit unheimlich erleichtern. Auch Themen wie die Just-in-Time Provisionierung per SCIM wären dann einfach(er) zu realisieren.
Existiert hier schon etwas in eurem Backlog, ansonsten würde ich das Thema gerne einbringen. Alleine eine vernünftige SAML Anbindung wäre schon eine riesen Hilfe.
Gruß
Jonny
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Akzeptierte Lösung
akzeptiert von
vor 6 Jahren
der Fachseite sind die Anforderungen grundsätzlich bekannt.
Aktuell kann jedoch keine Aussage dazu getroffen, ob die AD Integration zukünftig umgesetzt wird.
Derzeit ist dies nicht in der Planung.
Da dies die derzeitige Lösung zu Ihrer Anfrage ist, habe ich die Antwort auch als Lösung gekennzeichnet.
Ich kann verstehen, wenn das für Sie noch nicht vollständig zufriedenstellend ist.
Lieben Gruß, Melanie B.
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Akzeptierte Lösung
akzeptiert von
vor 6 Jahren
Hallo @wagman77,
hier habe ich die Anwort für Sie:
Zum Zweifel des Kunden:
Außerdem habe ich starke Zweifel an der Aussage: "Die LDAP Dienste werden dabei lokal im Kundennetz bereitgestellt und in der Regel nicht im Internet veröffentlicht".
Antwort:
Der Zweifel des Kunden ist im Sinne der Funktionsweise von CPBX unbegründet.
In der CPBX funktioniert die LDAP Integration wie folgt.
Der Kunde aktiviert im BSP Portal die LDAP Verzeichnis Integration auf Unternehmens- oder Gruppenebene. Dort wird der Servername (IP-Adresse), welcher im Kundennetz steht und in der Regel nicht aus dem Internet erreichbar ist, hinterlegt. Die im Portal hinterlegten Daten für den LDAP Verzeichnis Dienst werden dann auf die Cloud PBX Clients und Endgeräte über ein Konfigurationsupdate übertragen. Der Client kennt nun die Adresse des LDAP Server des Kunden und versucht diesen zu erreichen und sich dagegen zu Authentifizieren. Die Clients und Endgeräte kommunizieren mit dem LDAP Server ausschließlich, wenn sie diesen erreichen können, sich also LDAP Server und Clients im gleichen Netzwerk befinden oder über andere Wege erreichbar sind. Diese Wege liegen in der Obhut des Kunden.
Das bedeutet, dass wenn der LDAP Server sich im Firmennetz eines Kunden befindet und man einen Client außerhalb des Firmennetzwerkes betreibt, wird der Client in der Regel keine Verbindung zum LDAP Server erhalten. Eine Ausnahme wäre hier der Einsatz einer VPN -Lösung um sich von extern mit dem Firmennetzwerk zu verbinden
Eine weitere Ausnahme wäre es, wenn der Kunden den LDAP Dienst im Internet veröffentlicht und so auch externen Clients zugänglich macht.
In der Regel macht man so etwas aber nicht oder zumindest nicht über eine ungesicherte Verbindung. Aber auch das ist Kundensache.
Die Cloud PBX selbst stellt keine Verbindung zum LDAP Verzeichnisdienst her. Es werden keine Informationen aus dem Verzeichnis in die Cloud synchronisiert und gespeichert.
Zum Thema Namensauflösung welches der Kunde angebracht hat.
Hier fällt eine Ferndiagnose leider schwer.
Der Kontakt könnte in einem der CPBX Adressbücher gespeichert sein, auf die der CPBX Client zugreifen kann.
Die möglichen Adressbücher wären:
Externe Kontakte auf Unternehmensebene
Externe Kontakte auf Gruppenebene
Persönliche Kontakte des Arbeitsplatzes / Nutzer
Kontakte in Outlook
Kontakte, die manuell im PC-Client oder Mobile Client angelegt wurden.
Kontakte, die über einen LDAP Verzeichnisdienst im Unternehmen bereitgestellt werden.
Meine Vermutung ist, dass der Kontakt über eine der letzten drei Möglichkeiten erfolgt ist.
Eine kunden-übergreifende Namensauflösung bietet die Cloud PBX nicht an.
Viele Grüße Martina Ha.
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