Endlich ein Ende! Mehr als 10 Jahre Enttäuschung und rausgeschmissenes Geld!
vor 3 Jahren
Um meinem Frust einmal Luft zu verschaffen, muss ich mal eben auspacken, wie der "größte Telekommunikationsanbieter" Europas für mich und meine Familie den Titel "größte Enttäuschung" verdient hat.
Vorweg: Wir wohnen ein wenig abgelegen, 2-3Km außerhalb eines kleinen 2000-Seelen-Dorfes südlich von Bremen. Nachbarn können wir an einer Hand abzählen, sind aber verkehrstechnisch gut angebunden.
Seit mehr als 10 Jahren beziehen wir unser Internet & Festnetz von der Telekom und seit einer Ewigkeit gab es hier keine Erneuerung der DSL-Leitung (jetzt kam Glasfaser).
Es blieb einem eh keine andere Wahl sich mit 150kb/s abzufinden, bei der man beim Warten auf die Suchanfrage schon 3 mal in Rente hätte gehen können... Naja Internet bei Seite, Real Life an, da wurd man ja eh nur alt bei.
Als dann die ersten LTE -Router zur Verfügung standen, gab es endlich Hoffnung. Ohne Zeit zu verlieren LTE Router mit Tarif besorgt und endlich konnte man mal ein Youtube-Video schauen, ohne vorher 1 Woche vorladen zu lassen. Nach kurzer Zeit jedoch die Ermüdung: Begrenzte Download-Kapazität. Naja was wollte man mehr... 30GB auf eine 5-köpfige Familie aufteilen und dann abwarten.
Nach geraumer Zeit gab es die Lösung! Unbegrenzte Kapazität zum stolzen Preis, aber gab nichts besseres. Voller Freude funktionierte das Surfen durchs Netz endlich mit der Geschwindigkeit die man erwartet... naja auch nicht wirklich.
Fragt mich nicht, ich bin technisch nicht auf den Kopf gefallen, war im Umgang mit Computern immer sehr versiert und kann mir bis heute nicht erklären, warum jeder Router ab dem Zeitpunkt nach einiger Zeit nicht mehr im WLAN angezeigt werden, tausende und abertausende Male neu gestartet werden müssen und das bei zig verschiedenen Geräten. Ob Austauschgeräte, andere Computer, Notebooks, Smartphones, egal was. Alle Einstellungen tausend mal durchgegangen, Störungsprüfungen machen lassen bis zum geht nicht mehr.
Als die Router dann durch die "tollen, neuen" Hybrid-Router ersetzt wurden, erhoffte man sich wieder Besserung, aber anscheinend wird hier an Hard- und Software gespart. Kein Wunder, dass die Jahre zig andere Telekommunikationsunternehmen aus dem Boden sprossen.
Schlechte Uralt-DSL-Leitung in Verbindung mit LTE , dass so schlecht überträgt, dass man das Ding am liebsten gegen die Wand schmeißen würde. Der LTE -Funkmast ist in Sichtweite, Luftlinie vielleicht 3km weg. Trotzdem hat jedes Smartphone besseren Empfang als der blöde Router. Bis Dato alles ein Preis den man in Kauf nehmen musste für unbegrenztes, halbwegs funktionierendes Internet.
Bis Dato. Jetzt wird nur noch Hotspot über Smartphone genutzt (mit unlimited Vertrag), bis Glasfaser hier freigeschaltet ist.
Kündigung ist raus und das Grauen hat ein Ende!
Es war mir keine Ehre Telekom und man sieht sich hoffentlich nicht wieder.
In diesem Sinne, Ciao!
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vor 3 Jahren
@marc-jan.henke Danke, gute Reise
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vor 3 Jahren
@marc-jan.henke und warum hat die Gemeinde keine Förderung beantragt?
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vor 3 Jahren
Trotzdem hat jedes Smartphone besseren Empfang als der blöde Router. Bis Dato alles ein Preis den man in Kauf nehmen musste für unbegrenztes, halbwegs funktionierendes Internet. Bis Dato. Jetzt wird nur noch Hotspot über Smartphone genutzt (mit unlimited Vertrag), bis Glasfaser hier freigeschaltet ist.
Trotzdem hat jedes Smartphone besseren Empfang als der blöde Router. Bis Dato alles ein Preis den man in Kauf nehmen musste für unbegrenztes, halbwegs funktionierendes Internet.
Bis Dato. Jetzt wird nur noch Hotspot über Smartphone genutzt (mit unlimited Vertrag), bis Glasfaser hier freigeschaltet ist.
Ja, Mobilfunk wird an den Masten priorisiert, das liegt nicht am Router sondern am Vertrag.
"Bis dato"? Was hat sich denn jetzt geändert, kann man helfen?
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vor 3 Jahren
ist ja echt ungeheuerlich, dass die Telekom keine 100.000€ für dich ausgegeben hat um dir eine andere Leitung zu schalten, du hättest sie doch mit 3-5€ pro Monat bezahlt
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vor 3 Jahren
bis Glasfaser hier freigeschaltet ist.
Dann ist doch alles prima @marc-jan.henke
Wer hat Gf gelegt?
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von
vor 3 Jahren
Monopol war im letzten Jahrtausend, wir leben in einer freien Marktwirtschaft.
Klar, jeder darf ausbauen.
Bei der Telekom sind es nur ein paar Kilometer bis zum nächsten Anbindungspunkt, während die neu zu gründende Konkurrenz alles neu aufbauen muss, weil man ihr nicht die gesamte Infrastruktur der Bundespost vermacht hat.
Diese Bürger Genossenschaft bekpmmt nicht einen Meter Pipe in den Boden
Vor ein paar Jahren hat ein benachbartes Bergdorf das selber in die Hand genommen. Auf der Suche nach einem Anbieter hat die Telekom dankend abgelehnt und Unitymedia zugesagt.
Zwei Jahre später hat dann die Telekom zusätzlich ein zweites FTTH -Netz darüber installiert - im Rahmen einer Breitbandausschreibung, bei der der Kreis vergessen hatte, dass der Ausbau da gar nicht mehr dringend notwendig ist.
Ist Privatwirtschaft eventuell nicht immer das Gelbe vom Ei?
Im Prinzip schon, aber es fehlen strengere Rahmenbedingungen.
Telekom-Konzern im Jahr 2021: EBITDA 37,2 Milliarden Euro.
Witzig ist, dass hier oft von den Kosten eines FTTH -Ausbaus gesprochen wird und dabei diese Investitionskosten als "Verlust" angesehen werden.
0
von
vor 3 Jahren
M. E. hat man es mit Vectoring dann übertrieben. Wenn ich hier lese, wie störanfällig das ist, weiß ich, dass ich da nicht mitmache; Stabilität ist mir denn doch wichtiger als maximale Bandbreite.
Vectoring ist noch gut beherrschbar und so lange man nicht meint über Energieversorgungsleitungen Daten übertragen zu müssen, aka PLC , auch stabil. Erst mit Supervectoring ist man an die physikalische Grenz gegangen, wobei auch das noch wunderbar funktioniert wenn die schon immer geltenden Regeln der Telekom eingehalten wurden. Wer aber meint dass es Hauptsache zwei Drähte sein müssen tja dann geht das Drama los, dafür dann aber die Technik schuldig sprechen ist nicht fair.
von
vor 3 Jahren
Bei der Telekom sind es nur ein paar Kilometer bis zum nächsten Anbindungspunkt, während die neu zu gründende Konkurrenz alles neu aufbauen muss, weil man ihr nicht die gesamte Infrastruktur der Bundespost vermacht hat.
?
Es wurde keine nennenswerte/relevante Glasfaserinfrastruktur vermacht.
Witzig ist, dass hier oft von den Kosten eines FTTH -Ausbaus gesprochen wird und dabei diese Investitionskosten als "Verlust" angesehen werden.
Diese Bemerkung verstehe ich nicht, was Du damit rüberbringen willst.
Klar ist wenn ich ein Haus oder Glasfaser ausbaue hinterher ein Haus oder die Glasfaser da - aber ich muss das dennoch finanzieren, mir von Banken das Geld besorgen und dafür Zinsen bezahlen.
Und der Business Case - bis wann sich das rechnet - der kann gut gehen oder auch nicht.
Uneingeloggter Nutzer
von
vor 3 Jahren
Tja das ist halt echt S-c-h-e-i-s-s-e - wenn nur ein einziger Anbieter ausgebaut hat, dann ist das zugleich der allerschlechteste vorhandene Anbieter, der ausgebaut hat - und zugleich der beste mögliche der ausgebaut hat.
Wenn Deine Gemeinde geschnacht hat und Du auch weil Du der kein Feuer gemacht hast - Förderung gab es genug, die Töpfe wurden nur nicht abgerufen.
Ansonsten hättest Du schon vor Jahren einen Glasfaseranschluss bei der Telekom beauftragen können, vielleicht hättest Du Dich mit ein paar Nachbarn zusammengetan, dann wärst Du möglicherweise bei niedrigen Zehntausend-Euro-Beträgen rausgekommen.
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vor 3 Jahren
Kein Wunder, dass die Jahre zig andere Telekommunikationsunternehmen aus dem Boden sprossen.
Da hätte ich ja längst zu einem von denen gewechselt.
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Uneingeloggter Nutzer
von