Hausnotruf am IP-Anschluss? Diese Woche könnt ihr hier den Experten befragen.

vor 9 Jahren

Unsere Umstellung auf IP-Anschlüsse schreitet weiter voran und es ist nach wie vor ein großes Thema bei euch. In unserem dritten Teil unseres Blogs zur IP-Umstellung haben wir das Thema Hausnotruf bereits angeschnitten.

Ein Hausnotruf wird von betreuungsbedürftigen Menschen genutzt, die schnell und einfach mit nur einem Knopfdruck Kontakt zum Notdienst aufbauen müssen. Sie übertragen Status-und Alarmmeldungen zu Hausnotrufzentralen, die weitere Schritte veranlassen.

Nutzt ihr einen Hausnotruf? Oder habt ihr jemanden im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis?

 

In unserem Blog gab es Nachfragen und viel positive Resonanz. Daher haben wir unseren Experten @thomas-p vom 19. – 23. Juni 2017 in unsere Community eingeladen. Er wird euch alle Fragen zum Hausnotruf am IP-Anschluss beantworten.

 

Übrigens: Hausnotrufsysteme zählen zu unseren Sonderdiensten. Aufzugnotruf, Einbruch- und Gefahrenmeldealagen, Dax und EC-Cash sind weitere Sonderdienste.

Steht bei euch demnächst eine Umstellung auf IP an? Habt ihr euch schon erkundigt, ob ihr Änderungen vornehmen müsst? Unter www.telekom.de/Sonderdienste und dort Hausnotruf steht euch eine Übersicht und eine Liste mit IP-fähigen Hausnotrufgeräten zur Verfügung .

 

Für alle weiteren Fragen rund um das Thema Hausnotruf am IP-Anschluss, dürft ihr jetzt @thomas-p Löcher in den Bauch fragen. Fröhlich

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    • vor 9 Jahren

      Gibt es wieder einen Tarif für Hausnotrufgeräte?
      In den Magenta Zuhause ist es je defacto verboten.

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      von

      vor 9 Jahren

      Hallo @CyberSW,


      CyberSW

      Gibt es wieder einen Tarif für Hausnotrufgeräte?

      Gibt es wieder einen Tarif für Hausnotrufgeräte?
      CyberSW
      Gibt es wieder einen Tarif für Hausnotrufgeräte?

      Nein, es gibt keinen zusätzlichen Tarif, an z.B. Magenta Zuhause Tarifen, egal ob nur Telefonie oder mit Surfen/Fernsehen, ist ein Betrieb von Hausnotrufgeräten möglich.

       

      CyberSW

      In den Magenta Zuhause ist es je defacto verboten.

      In den Magenta Zuhause ist es je defacto verboten.
      CyberSW
      In den Magenta Zuhause ist es je defacto verboten.

      An den Anschlüssen der Telekom sind "Sonderdienste", somit auch Hausnotrufgeräte und deren Betrieb erlaubt

      6. Betrieb von Sonderdiensten

      Der Betrieb von Sonderdiensten, wie z. B. Aufzugsnotrufe, Brand-meldeanlagen, Alarmanlagen, Hausnotrufe und EC-Cash, ist am überlassenen Anschluss grundsätzlich möglich und erlaubt. ...

      (siehe www.telekom.de/agb und dort die Leistungsbeschreibungen, Magenta Zuhause, Punkt 6). 

       

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    • vor 9 Jahren

      Da hab ich mich doch glatt frecherweise interessiert für den Appetizer auf der Telekomseite https://geschaeftskunden.telekom.de/startseite/festnetz-internet/tarife/sonderdienste/349838/hausnotruf.html

       

      "Die Initiative Hausnotruf, die Interessenvertretung der Hausnotruf-Anbieter, hat auf ihrer Homepage die Anschaltmöglichkeiten und den Prozessablauf beim Wechsel auf einen IP-basierten Anschluss veröffentlicht."

       

      Doch die Initiative Hausnotruf zeigt mir mit dem Telekom-Link nur die kalte Schulter

       

      hausnotruf404.jpg

       

       

       

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      von

      vor 9 Jahren

      Guten Morgen @muc80337_2,

      Danke für den Hinweis. Ich kümmere mich, Antwort folgt.

      0

      von

      vor 9 Jahren

      Update:

      Hallo @muc80337_2,

      die Internetseite der Initiative Hausnotruf wurde letzte Nacht aktualisiert. Nun sollte der Link http://www.initiative-hausnotruf.de/5.html wieder funktionieren.

      Viel Spaß beim Lesen und nochmal Danke für den Hinweis!

    • vor 9 Jahren

      Hallo zusammen,

      meine Mutter nutzt den Hausnotruf und musste diesen auch schon einmal in Anspruch nehmen. Ihr wurde schnell und professionell geholfen.

      Bei einer Umstellung auf IP würde ich auf jeden Fall den verbesserten Entstörservice dazubuchen. http://www.telekom.de/zuhause/tarife-und-optionen/zubuchoptionen/entstoerungsservice-8-stunden

       

      Alles in allem ist der Hausnotruf eine Super Technik. Meine Mutter lebt alleine und fühlt sich mit dem "Alarmknopf" sicherer.

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      von

      vor 9 Jahren

      Hallo @muc80337_2,

      Danke für deine richtige Ergänzung. Für analoge Sprachanschlüsse gibt es den Sprachanschluss auf Basis MSAN - POTS (Bedingung Cu von der Verrmittlungsstelle bis zum Kundenanschluss). Liegt dort nur Glas ( FTTH , meist Neubaugebiete) ist ein Sprachanschluss mit Router (z.B. Call Start Regio) erforderlich.

      Ein ISDN Sprachanschluss wird durch einem IP Anschluss (z.B. DeutschlandLAN IP Voice) mit Router ersetzt, da dieser mehrere Rufnummern kann. Dies ist nur eine Auswahl. Natürlich funktionieren auch Double- oder Triple-Play Produkte bei denen man eine Router benötigt. Diese Router (Speedport, Fritzbox, Zyxel, Lancom, o.a.) haben die Telefoniefunktionalität meist mit integriert.

      Wie schon von Dir richtig berichtet benötigt die Masse der analogen Sprachanschlüsse keinen Router.

      Da die meisten Hausnotrufkunden nur einen analogen Sprachanschluss besitzen, ist der MSAN - POTS meist der Richtige.

      Für Kunden mit einem Router gibt es ergänzend zugelassene IP-Hausnotrufgeräte mit LAN-Schnittstelle.

       

      0

      von

      vor 9 Jahren

      Hallo zusammen.

       

      Meine Mutter nutzt seit ca. 2 Jahren folgendes Hausnotrufsystem vom Malteser Hilfsdienst e.V.:

       

       

      anschluss-lieferzeiten-hausnotruf-seniorenlebenshilfe

       

      Als Anschluss war ein Call & Surf Comfort Standard vorhanden.

      Da eine Pflegekraft ins Haus zog, benötigte diese eine eigene Telefonleitung um telefonieren zu können, ohne die Leitung meiner Eltern zu belegen.

       

      Wir stellten den Anschluss auf Magenta Zuhause S um, damit mein Vater weiterhin gelegentlich das Internet nutzen kann.

       

      Als Router kam eine Fritz Box 7490 zum Einsatz.

       

      Das Notrufgerät ist über die TAE Buchse der Fritz Box angeschlossen und teilt sich die Rufnummer mit meinen Eltern.

       

      Die Pflegekraft hat eine eigene Rufnummer, damit können wir die Kosten für Telefonate in der Rechnung besser trennen.

       

      Ferner ist über die 2. TAE Buchse ein seniorenfreundliches, schnurloses Telefon angeschlossen und per DECT noch einige schnurlose Fritz Telefone im Haus verteilt.

       

      Das abmelden, anmelden sowie die Notruffunktion klappt hervorragend und ohne Einschränkungen. Meine Erfahrung sagt mir, dass ein Betrieb von Notrufgeräten am IP Anschluss kein Problem sein muss.

       

      Grüße, Boris

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      von

      vor 9 Jahren

      Hallo @b.schmitz,

      es freut mich, dass das Hausnotrufgerät am IP-Anschluss seit 2 Jahren störungsfrei funktioniert.

      Das sind auch meine Erkenntnisse. Somit keine Hürde, um auf einen IP-basierten Telekomanschluss zu wechseln. Dies gilt auch für andere Hausnotrufgeräte (aus der Endgeräteliste Hausnotruf), egal ob am a/b Port des Routers, am LAN-Anschluss, am Sprachanschluss auf Basis MSAN - POTS und/oder über Mobilfunk.

       

       

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    • vor 9 Jahren

      Hallo,

      die Expertenrunde geht zu Ende. Sollten Fragen zum Thema "Hausnotruf und IP-Anschluss" auftreten, gerne posten. Ich werde auch weiterhin Rede und Antwort stehen.

      Fröhlich thomas-p

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      von

      vor 9 Jahren

      @thomas-p

      Hättest Du eine "Empfehlung" eines freiverkäuflichen Gerätes (ohne einen Servicevertrag eines Hilfsdienstes herum), welches zwei redundante Kommunikationswege bietet

      • über entweder TAE /LAN/WLAN/ DECT am Router angeschlossen
      • zusätzlich mit eingebautem Mobilfunkmodul/SIM

      Sodass ein automatisches Fallback auf die jeweils andere Variante erfolgen kann?

       

      Im Moment wäre meine Realisierung für diese Anforderung ein Gerät mit nur einem Kommunikationsweg wie z.B. das von @b.schmitz gezeigte - angeschlossen an eine Fritzbox 7490, in welcher ein UMTS-Stick mit SIM steckt, der in der Fritzbox für automatisches Fallback konfiguriert ist.

      von

      vor 9 Jahren

      Hallo @muc80337_2,

      es geht bei dem Thema Hausnotruf um "Leib und Leben".

      Von nicht GKV (Gesamtkassenärztliche Vereinigung) zugelassenen Hausnotrufgeräten rate ich ab. Die zugelassenenen Geräte haben z.B. eine Notstromversorgung für mehr als 30 h (Din 50134-3 mind. 24 h und 1/2 h Sprachkontakt), die im Falle eines Stromausfalles weiterhin einen Notruf absetzen können. Deshalb empfehle ich Kunden mit einem erhöhten Sicherheitsbedürfnis auch Hausnotrufgeräte mit Festnetz-und Mobilfunkanschluss.

      Bei einer Pflegestufe werden, meines Wissens, die monatlichen Kosten von 18,36€ von der Krankenkasse übernommen. 

      Ein weiterer Aspekt ist die 24/7 Erreichbarkeit der Hausnotrufleitstellen und deren Alarmierungsmöglichkeit.

      Zusammengefasst: Gut alle Aspekte abwägen.

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