Gelöst

Magenta zu Hause M mit TV Plus & Homeway

vor 6 Jahren

Hallo zusammen,

 

ich könnte noch einmal technische Hinweise von der Experten hier im Forum gebrauchen 😊

 

Meine Frau & ich ziehen zum Herbst in unsere  neue Eigentumswohnung. Aktuell habe ich den Magenta zu Hause M mit TV Plus, den ich gerne mit umziehen würde. 
Laut Ausbaukarte bis 250 MBit vorhanden.

 

Im Haus werden Homeway-Systeme verbaut. Leider bin ich technisch nicht so versiert, gleich alle Zusammenhänge zu erkennen ☺️ 

Was muss ich im Vorwege beachten und ggf. dem Bauträger oder Elektriker mitteilen, damit ich später auch den Speedport dort angeschlossen bekomme ? 
Den TwiGa-Einsatz habe ich bisher in der Beschreibung von Homeway gefunden, der zum Thema passt.


Vielleicht kennt sich hier jemand mit der Konstellation bereits aus was Vorkehrungen betrifft ? 

VG

Baer

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    • Akzeptierte Lösung

      akzeptiert von

      vor 6 Jahren

      Die Mediareceiver der Telekom arbeiten nicht an Fast Ethernet-Anschlüssen (Ethernet mit 100 Mbit/s über vier Adern im Kabel). Deshalb dürfen keine Kommunikationsmodule vom Typ EKC verwendet werden. Mit vollbeschalteten EKT Modulen (acht Adern) sollte alles funktionieren. Dieses Thema wurde neulich noch hier diskutiert.

       

      Ich würde darauf achten, dass möglichst in jedem Raum zwei voll beschaltete LAN Buchsen zur Verfügung stehen, also zwei LAN-Kabel in jeden Raum gelegt werden die dann mit einem EKT LAN/LAN abgeschlossen werden. Auch wenn Du nur ein Kabel und eine Buchse in jeden Raum verlegen möchtest solltest Du wenigstens zum geplanten Routerstandort die doppelte LAN-Verkabelung führen und die doppelte Lanbuchse montieren lassen.

       

      Der Grund dafür ist, dass Du eine komplette Leitung (acht Adern für Gigabit-Ethernet) für den Anschluss des Routers ans LAN benötigtst. Über das zweite Kabel und die zweite LAN-Buchse wird das DSL-Signal an den Router geführt. Das DSL-Signal belegt nur zwei Adern so dass die verbleibenden sechs Adern ggfs. für die Verteilung von analogen oder ISDN-Telefonanschlüssen im Haus genutzt werden können.

       

      Wenn du in alle Räume nur ein LAN-Kabel mit einer LAN-Buchse führst, dann kann der Router nur noch direkt am Verteilerkasten/Patchpanel aufgestellt werden, oft ist das für die Ausbreitung des WLAN-Signals ungünstig (z.B. wenn sich der Kasten im Keller befindet) und auch Telefone können dann nur noch drahtlos an den Router angeschlossen werden, zumindest wenn man nicht komplett auf VoIP-Endgeräte umsteigen will.

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      von

      vor 5 Jahren

      @lejupp 

      so, der Herbst ist es jetzt nicht geworden, aber zum Ende des Monats geht es los mit dem Umzug 😅 Telekom-Techniker ist für den 01.02.2021 zur Schaltung gebucht. 

      Die doppelte Leitung habe ich jetzt im Büro legen lassen, wie oben schon beschrieben. Den Speedport Smart 3 würde ich dann gerne dort aufstellen, statt im HWR. Von dort sollte das alle bestens mit MESH und MagentaTV Box klappen. Habe mittlerweile das alte Setup aus derzeitigen Wohnung ausgetauscht oder entsorgt. 

      Meine letzte Frage an dich zu diesem Thema wäre dann, wie ich den Router an die Dose anschließen muss, damit er von dort funktioniert. Braucht es dieses Homeway Y Patchkabel von dem ich schon gelesen habe? Welche Buchse am Router muss ich nutzen ? ( jetzt ist es ja die graue DSL mit dem TAE -Kabel ).

       

      Danke noch einmal für deine ausführliche Hilfe 🙂

      0

      von

      vor 5 Jahren

      Im HWR sollte es soetwas wie ein Patchpanel geben, also eine Leiste mit RJ45 Netzwerkbuchsen, an denen die Kabel von den Netzwerkdosen in den verschiedenen Räumen enden.

       

      Der Telekom-Techniker sollte den DSL-Anschluss auf eine TAE -Dose in der Nähe des Patchpanels legen. Das beim Router mitgelieferte TAE <->RJ45-Kabel steckst Du mit dem einen Ende in die TAE -Dose und mit dem anderen Ende eine der RJ45-Buchsen, deren Kabel zu der Netzwerkdose am Routerstandort führt.

       

      Die korrespondierende RJ45-Buchse am Routerstandort verbindest Du über ein gewöhnliches Patchkabel mit dem DSL-Port des Routers. Der Router sollte jetzt die DSL-Verbindung aufbauen können und über seine LAN-Buchsen bzw. über das WLAN des Routers sollte der Internetzugriff möglich sein.

       

      Um die restlichen LAN-Dosen in der Wohnung mit Internet zu versorgen brauchst Du im HWR einen Netzwerk-Switch. Alle RJ45-Buchsen am Patchpanel (bis auf die, die Du gerade mit dem DSL-Anschluss belegt hast) werden über kurze Patchkabel mit dem Switch verbunden. Außerdem wird die zweite RJ45-Buchse am Routerstandort über ein Patchkabel mit einem der LAN-Ports des Routers verbunden.

       

      Da Du MagentaTV einsetzt benötigst Du einen Switch der das IGMPv3-Protkoll für die Multicast-Übertragung der TV-Programme unterstützt. @Ludwig II hat hier eine Liste mit von Forenteilnehmern als kompatibel mit MagentaTV beschriebenen Switches zusammengestellt.

      von

      vor 5 Jahren

      Super, danke dir ! 
      Würde erst einmal mit der Sparversion anfangen, dass ich den Router im Büro zum Laufen bekomme und dann sehen ob die Reichweite mit MESH im Zusammenspiel mit der MagentaTV Box ausreicht.  
      Ich denke das wird einen Großteil der Wohnung abdecken für Laptop / Handy / Tablet. 

      Danke für den Link zu der Liste, habe mir schon einen Switch rausgesucht für den 2ten Schritt. 

      Wenn man den Router direkt im HWR an das Patchpanel anschließt, werden dann gleich alle Dosen in den Räumen direkt mit Internet versorgt, oder benötigt man trotzdem einen Switch ? 
      Vielleicht teste ich mal ob der Router bis zur TV Box im Wohnzimmer reicht aus dem HWR und ich das MESH zum laufen bekomme über die Distanz. 

      Da ich ja keinen MR mehr habe, reicht mir hier mittlerweile auch WLAN. Dachte nicht dass die TV Box vorher noch rauskommt 😆

       

       

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