Gelöst

Massiver Paketverlust und Jitter im Peering (Richtung Blizzard/Amsterdam)

vor 2 Monaten

Hallo liebes Telekom-Team,

ich habe seit dem Wochenende massive Probleme in Online-Anwendungen (speziell Overwatch). Es kommt zu extremen Verzögerungen und Paketverlusten. Um die Ursache einzugrenzen, habe ich über einen längeren Zeitraum Messungen mit PingPlotter durchgeführt. Dabei zeigt sich ein sehr deutliches Bild:

Heimnetz & Hausleitung: Mein lokaler Ping zum Standardgateway (FritzBox) ist mit 1,1 ms absolut stabil (Hop 1). Auch die ersten Hops innerhalb des Telekom-Netzes ( DTAG ) sehen gut aus.

Das Problem: Massiver Paketverlust (teilweise über 30-60%) und starker Jitter treten exakt an den Übergabepunkten ( Peering ) zu externen Carriern auf.

Betroffen sind besonders Hop 4 (ae5.edge6.dus1.sp.lumen.tech) und Hop 5 (ae2.3221.edge8.frf1.neo.colt.net).

Den entsprechenden PingPlotter-Screenshot hänge ich diesem Post an.

Ich bitte um eine Prüfung, ob an diesen Knotenpunkten aktuell Kapazitätsengpässe vorliegen oder ob mein Routing optimiert werden kann (ein Wechsel auf IPv4 brachte leider keine Besserung der Peering -Probleme).

Vielen Dank im Voraus!

Screenshot 2026-04-22 225722.png

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vor 3 Tagen

von

Gelöschter Nutzer

219

59

    • von

      vor 2 Monaten

      Hallo Marius,

      danke für den Link, aber dieser hilft mir nicht weiter, da er keinerlei Lösungsvorschläge unterbreitet.  Das Beispiel mit den USA ist in meinem Fall unpassend: Meine Messung zeigt eindeutig, dass das Problem nicht im Ausland, sondern direkt an der Schnittstelle der Telekom in Düsseldorf/Frankfurt liegt.

      Viele Grüße

      von

      vor 2 Monaten

      Es gibt keine Lösungsvorschläge.

      VPN oder Anbieter wechseln, das sind die realistischen Optionen.

      von

      vor 2 Monaten

      Ich verstehe deine pragmatische Sichtweise, gebe mich damit aber nicht zufrieden. Ich erwarte ein Internet, das ich für meine Zwecke zuverlässig nutzen kann, schließlich bezahle ich dafür.

      Doof ist nur, dass ich noch rund 1  1/2 Jahre an den Vertrag gebunden bin und ein VPN ebenfalls zusätzliche Kosten verursacht.

      Daher erwarte ich an der Stelle eine konkrete technische Prüfung durch die Telekom sowie eine entsprechende Rückmeldung zu den auffälligen Routing-/ Peering -Punkten.

      Genau diese Transparenz fehlt mir aktuell ein Stück weit.

      Uneingeloggter Nutzer

      von

    • vor 2 Monaten

      Um es mit den Worten von Herrn Höttges zu sagen: "Gehen Sie doch woanders hin"

      😉

      1

      von

      vor 2 Monaten

      So schauts aus, leider bin ich noch 1 1/2 Jahre an den Vertrag gebunden ...

      Uneingeloggter Nutzer

      von

    • vor 2 Monaten

      ruhtrasiv

      Ich bitte um eine Prüfung

      Hallo liebes Telekom-Team,

      ich habe seit dem Wochenende massive Probleme in Online-Anwendungen (speziell Overwatch). Es kommt zu extremen Verzögerungen und Paketverlusten. Um die Ursache einzugrenzen, habe ich über einen längeren Zeitraum Messungen mit PingPlotter durchgeführt. Dabei zeigt sich ein sehr deutliches Bild:

      Heimnetz & Hausleitung: Mein lokaler Ping zum Standardgateway (FritzBox) ist mit 1,1 ms absolut stabil (Hop 1). Auch die ersten Hops innerhalb des Telekom-Netzes ( DTAG ) sehen gut aus.

      Das Problem: Massiver Paketverlust (teilweise über 30-60%) und starker Jitter treten exakt an den Übergabepunkten ( Peering ) zu externen Carriern auf.

      Betroffen sind besonders Hop 4 (ae5.edge6.dus1.sp.lumen.tech) und Hop 5 (ae2.3221.edge8.frf1.neo.colt.net).

      Den entsprechenden PingPlotter-Screenshot hänge ich diesem Post an.

      Ich bitte um eine Prüfung, ob an diesen Knotenpunkten aktuell Kapazitätsengpässe vorliegen oder ob mein Routing optimiert werden kann (ein Wechsel auf IPv4 brachte leider keine Besserung der Peering -Probleme).

      Vielen Dank im Voraus!

      ruhtrasiv

      Ich bitte um eine Prüfung

      Da gibts nichts zu prüfen, du hast doch schon festgestellt, dass der Peeringpartner deines Ziels Probleme hat.

      Nun informierst du noch dein Ziel darüber und die können sich kümmern.

      Das Ziel bestimmt wie es erreicht werden will.

      0

      2

      von

      vor 2 Monaten

      Das sehe ich anders. Ich habe einen Vertrag mit der Telekom und bezahle dort (und das im Vergleich mehr als für die Konkurrenz) für einen funktionierenden Anschluss. Meiner Meinung nach ist es die Aufgabe meines Anbieters, für funktionierende Übergabepunkte in andere Netze zu sorgen.

      Ich kann mich als Privatperson nicht mit jedem zwischengeschalteten Partnernetz auseinandersetzen, um dort meine Probleme zu lösen.

      Ich erwarte von der Telekom, dass sie hier Verantwortung übernimmt und das Routing prüft, damit mein Anschluss für Online-Anwendungen wieder nutzbar wird (und das betrifft ganz sicher nicht nur mich).

      von

      vor 2 Monaten

      CyberSW

      Das Ziel bestimmt wie es erreicht werden will.

      ruhtrasiv

      Ich bitte um eine Prüfung

      Hallo liebes Telekom-Team,

      ich habe seit dem Wochenende massive Probleme in Online-Anwendungen (speziell Overwatch). Es kommt zu extremen Verzögerungen und Paketverlusten. Um die Ursache einzugrenzen, habe ich über einen längeren Zeitraum Messungen mit PingPlotter durchgeführt. Dabei zeigt sich ein sehr deutliches Bild:

      Heimnetz & Hausleitung: Mein lokaler Ping zum Standardgateway (FritzBox) ist mit 1,1 ms absolut stabil (Hop 1). Auch die ersten Hops innerhalb des Telekom-Netzes ( DTAG ) sehen gut aus.

      Das Problem: Massiver Paketverlust (teilweise über 30-60%) und starker Jitter treten exakt an den Übergabepunkten ( Peering ) zu externen Carriern auf.

      Betroffen sind besonders Hop 4 (ae5.edge6.dus1.sp.lumen.tech) und Hop 5 (ae2.3221.edge8.frf1.neo.colt.net).

      Den entsprechenden PingPlotter-Screenshot hänge ich diesem Post an.

      Ich bitte um eine Prüfung, ob an diesen Knotenpunkten aktuell Kapazitätsengpässe vorliegen oder ob mein Routing optimiert werden kann (ein Wechsel auf IPv4 brachte leider keine Besserung der Peering -Probleme).

      Vielen Dank im Voraus!

      ruhtrasiv

      Ich bitte um eine Prüfung

      Da gibts nichts zu prüfen, du hast doch schon festgestellt, dass der Peeringpartner deines Ziels Probleme hat.

      Nun informierst du noch dein Ziel darüber und die können sich kümmern.

      Das Ziel bestimmt wie es erreicht werden will.

      CyberSW

      Das Ziel bestimmt wie es erreicht werden will.

      Das ist korrekt, aber für den (viel interessanteren) Rückweg der Pakete ist halt die Telekom-IP des jeweiligen Nutzers das Ziel.

      Und somit bestimmt die Telekom, welchen Weg in ihr Netz der (interessantere) Traffic nimmt - in diesem Falle also z.B. Downloads, Streams, sowie eingehende (UDP) VoIP- und Videocalls.

      Uneingeloggter Nutzer

      von

    • vor 2 Monaten

      Derartige Probleme kann ich leider an meinen Glasfaser Anschluss der Telekom nicht feststellen 

      Nachtrag:

      Das Wort "nicht" fehlte

      0

      25

      von

      vor 2 Monaten

      Schön, dass bei Dir alles reibungslos funktioniert und Du zufrieden bist. Ich frage mich nur ehrlich, inwiefern Dein Beitrag zur Lösung meines konkreten Problems beitragen soll?

      Die vorliegenden Messungen zeigen ja recht eindeutig, dass hier ein spezifisches Routing-/ Peering -Thema vorliegt, das offensichtlich nicht jeden Anschluss gleichermaßen betrifft.

      @holzher24: Deinen Kommentar lasse ich an der Stelle bewusst unkommentiert. Das ist weder sachlich noch besonders empathisch, sondern schlicht unangebracht.

      Grundsätzlich geht es hier natürlich auch um meine individuelle Nutzung, genau dafür bezahle ich den Anschluss ja. Unterschiedliche Anwendungen haben unterschiedliche technische Anforderungen, und gerade Echtzeitanwendungen reagieren nun einmal sehr empfindlich auf Paketverlust und Jitter.

      Und zum Thema „ob der Support dort auch so super ist“: Aktuell bekomme ich hier faktisch gar keinen Support, schlechter geht es logischerweise nicht.
      Gleichzeitig kann ich das Internet für meinen Anwendungsfall nicht wie gewünscht nutzen und zahle dafür sogar noch mehr als bei anderen Anbietern.

      Unter diesen Umständen erschließt sich mir aktuell nicht, worin der Mehrwert gegenüber günstigeren Anbietern liegen soll.

      von

      vor 2 Monaten

      Wiebke S.

      beide @staengfoenster - ihr rüttelt hier gerade kräftig an 3 Tagen stille Treppe. Das ist keine Übung! 

      @holzher24 So, nun reißt euch doch mal zusammen, beide @staengfoenster - ihr rüttelt hier gerade kräftig an 3 Tagen stille Treppe. Das ist keine Übung! 

       

      Es grüßt Wiebke 

      Wiebke S.

      beide @staengfoenster - ihr rüttelt hier gerade kräftig an 3 Tagen stille Treppe. Das ist keine Übung! 

      Hallo@Wiebke S. meine Frage scheint untergegangen zu sein - welcher meiner Posts in diesem Thread genau wird mir zur Last gelegt?

      0

      von

      vor 2 Monaten

      Hallo @staengfoenster

       

      ich finde keinen Post von dir, welcher sich nicht an unsere Regeln hält.

       

      Vermutlich wurde deine Antwort "

      Nur zur Einordnung, damit ich nichts falsch verstehe - willst Du damit suggerieren, dass Gamer potentiell körperlich und geistig eingeschränkt sind?" etwas streng ausgelegt. 

       

      Viele Grüße

      Sarah 

      Uneingeloggter Nutzer

      von

    • vor 6 Tagen

      Ich bin es auch extrem leid, seit Dezember 2025 abends kein OW mehr spielen zu können über meinen "top" 1GB Glasfaser Anschluss und stecke noch 1 Jahr in der Mindestvertragslaufzeit. Immer geht es nur mit VPN (über Frankfurt), einfach eine peinliche Leistung. Habe jetzt nen Anwalt eingeschaltet, weil mir die Telekom nicht hilft.

      Selbst der Support hat mir bei einem Anruf gebeichtet, dass die eigenen Telekom Verträge gekündigt werden, weil Discord/Battle.Net und willkürliche Internetseiten ständig nicht richtig gehen. Das Problem ist real. Ich zahle der Telekom Geld für einen guten Anschluss ans Internet und diese Leistung wird plötzlich, seit Dezember 2025, nicht mehr erbracht. Jetzt kommt der Anwalt, denn meine Geduld ist ausgeschöpft.

      0

      22

      von

      vor 5 Tagen

      ruhtrasiv

      Und auch der Vergleich mit dem Stau passt nicht wirklich. In dem Fall wäre die Telekom nicht das Auto, sondern eher die Autobahn.

      @der_Lutz 

      Dein Vergleich hinkt etwas.

      Wo genau wäre in deiner Metapher denn das Äquivalent zum „falschen Sprit“? Was sollte ich bei meinem Anschluss konkret falsch gemacht haben, das dazu führt, dass bestimmte Dienste seit Monaten nur eingeschränkt oder nur per VPN halbwegs funktionieren?

      Und auch der Vergleich mit dem Stau passt nicht wirklich. In dem Fall wäre die Telekom nicht das Auto, sondern eher die Autobahn. Ich bezahle für die Nutzung dieser Infrastruktur und erwarte, dass ich mein Ziel vernünftig erreiche.

      ruhtrasiv

      Und auch der Vergleich mit dem Stau passt nicht wirklich. In dem Fall wäre die Telekom nicht das Auto, sondern eher die Autobahn.

      Richtig, und die Telekom kann nichts dafür wenn die Contentanbieter nicht die tolle Autobahn nutzen sondern lieber über Nebenstraßen tuckern weil sie dort keine Maut bezahlen müssen. 

      Ist doch easy, schimpft der Kunde kann man immer auf die Telekom verweisen, der Kunde glaubt das schon...

      von

      vor 5 Tagen

      ruhtrasiv

      @TecShep Das mit der Mindestvertragslaufzeit halte ich eher für einen Zufall. Ich war zuvor rund fünf Jahre bei der Telekom und habe erst Ende November auf Glasfaser umgestellt. Die hier beschriebenen Probleme traten bei mir ebenfalls erst im Dezember auf.

      @TecShep Das mit der Mindestvertragslaufzeit halte ich eher für einen Zufall. Ich war zuvor rund fünf Jahre bei der Telekom und habe erst Ende November auf Glasfaser umgestellt. Die hier beschriebenen Probleme traten bei mir ebenfalls erst im Dezember auf.

      Meine Vermutung ist eher, dass sich damals etwas beim Routing, Peering oder einem Transit-Provider geändert hat. Auffällig ist jedenfalls, dass mehrere Betroffene den Beginn der Probleme auf denselben Zeitraum datieren.

      Mein Eindruck ist leider, dass die Telekom das Thema schlicht nicht priorisiert. Die Anzahl der betroffenen Kunden scheint offenbar zu klein zu sein, um ausreichend Druck für eine Lösung zu erzeugen. Solange die große Mehrheit keine Probleme bemerkt, wird man den Unmut einer vergleichsweise kleinen Kundengruppe vermutlich in Kauf nehmen.

      Was die Providerwahl angeht, würde ich davon ausgehen, dass langfristig auch auf deiner Glasfaserleitung weitere Anbieter verfügbar sein werden. Dass die Telekom den Zugang dauerhaft exklusiv hält, halte ich jedenfalls für eher unwahrscheinlich.

      Von @der_Lutz  kommt erwartungsgemäß weiterhin nichts Konstruktives.

      ruhtrasiv

      @TecShep Das mit der Mindestvertragslaufzeit halte ich eher für einen Zufall. Ich war zuvor rund fünf Jahre bei der Telekom und habe erst Ende November auf Glasfaser umgestellt. Die hier beschriebenen Probleme traten bei mir ebenfalls erst im Dezember auf.

      Ich denke mein Post wurde missverstanden. Ich wollte lediglich zum Ausdruck bringen, dass sich die Leistung nicht plötzlich dermaßen erheblich verschlechtern darf.

      Mein Punkt ist, wäre diese mangelhafte Leistung während der Widerrufsfrist bereits gewesen hätte ich widerrufen - no harm done. Aber nun stecke ich nicht nur im Vertrag fest, die Telekom verhindert auch, dass ich einen neuen Vertrag mit einem anderen Provider auf diesem Anschluss schließen kann. Alles in allem macht das keinen Sinn, es sollte so nicht erlaubt sein. Eine Sonderkündigung auf Grund von verschlechterter Leistung ist durchaus nachvollziehbar.

      Die anderen User hier kann man nur ignorieren, sie spammen und tragen nichts bei. Bestimmte Personen haben es regelrecht als Hobby in jedem Thread über dieses Problem herablassend und beleidigend zu agieren.

      von

      vor 3 Tagen

      Hallo Zusammen,

       

      wir haben den Thread in letzter Zeit intensiv beobachtet und möchten uns gerne auch kurz zu Wort melden. 

       

      Wir verstehen euren Ärger, jedoch ist es Fakt, dass wir keinen Einfluss darauf haben, über welche Wege Diensteanbieter ihre Verkehre in unser Netz leiten. Grundsätzlich stehen ausreichend Kapazitäten zur Verfügung. Temporäre Beeinträchtigungen können entstehen, wenn externe Partner ihre Verkehrswege ändern. Unsere Netze funktionieren stabil - wir sind auch stets im Austausch mit Partnern, um einen reibungslosen Daten-Austausch auf den verschiedenen Netzebenen herzustellen.

       

      Lieben Gruß,

      Klaudija

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      Uneingeloggter Nutzer

      von

    • Akzeptierte Lösung

      akzeptiert von

      vor 3 Tagen

      Hallo Zusammen,

       

      wir haben den Thread in letzter Zeit intensiv beobachtet und möchten uns gerne auch kurz zu Wort melden. 

       

      Wir verstehen euren Ärger, jedoch ist es Fakt, dass wir keinen Einfluss darauf haben, über welche Wege Diensteanbieter ihre Verkehre in unser Netz leiten. Grundsätzlich stehen ausreichend Kapazitäten zur Verfügung. Temporäre Beeinträchtigungen können entstehen, wenn externe Partner ihre Verkehrswege ändern. Unsere Netze funktionieren stabil - wir sind auch stets im Austausch mit Partnern, um einen reibungslosen Daten-Austausch auf den verschiedenen Netzebenen herzustellen.

       

      Lieben Gruß,

      Klaudija

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    Uneingeloggter Nutzer

    von

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