Segmentauslastung auch bei Telekom?
vor 8 Jahren
Guten Abend,
ich bin recht neu bei Vodafone unter Vertrag und besitze eine 50.000er Leitung (VDSL-Technologie). Hier habe ich jedoch sogenannte Segmentauslastungen, wodurch es in den Abendstunden und am gesamten Wochenende dazu kommt, dass maximal 2-3.000Mb/s ankommen und der Ping ins Unmessbare steigt. Dadurch ist es mir nicht möglich Filme zu schauen oder online zu spielen. Vodafone ist sich dieser Problematik bewusst und versucht wohl daran etwas zu verändern. Eine Garantie für Besserung habe ich jedoch nie erhalten, wodurch ich ein Sonderkündigungsrecht erhalbe habe und mir einen Wechsel zur Telekom überlegt habe.
Nun zu meiner Frage. Werden bei mir dieselben Probleme auftreteten, obwohl ich dann zur Telekom wechsel? Oder kann ich damit rechnen, dass eine andere Technologie (Glasfaser) zum Einsatz kommt, sodass ich durchgehend eine konstante Leitung habe?
Ich würde mich sehr um Antworten freuen! Danke im Voraus.
Liebe Grüße aus Berlin.
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vor 8 Jahren
Da die Telekom keine solchen Segmente hat, sondern dezentrale Technik (Outdoor-DSLAM via Glasfaser), kann dies nicht auftreten.
Die Geschwindigkeit wird hauptsächlich von der Anschlussleitung begrenzt.
0
von
vor 8 Jahren
vielen Dank für die schnelle Antwort. Kann es denn dabei auch zu solchen massiven Internetbeschränkungen kommen oder ist dies eher unwahrscheinlich?
Liebe Grüße
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vor 8 Jahren
Egal ob Glasfaser oder DSL - die Technik und Topologie bei der Telekom ist eine andere.
Es kann zwar auch vereinzelt mal sein, dass ein Outdoor-DSLAM zu viel Last abbekommt sodass die Geschwindigkeit leidet - aber meines Wissens tritt solch ein Fall viel selterner ein als im Kabelbereich eines Vodafone Kabeldeutchland oder Unitymedia oder ...
Bei DSL ist es normalerweise eher so, dass die Geschwindigkeit auf der letzten Meile entfernungsbedingt limitiert ist - das bekommt man aber in der Auftragsbestätigung mit.
0
von
vor 8 Jahren
Danke nochmals für die schnellen Antworten!
Ich bin gerade ernsthaft am Überlegen, direkt von meinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch zu machen und zur Telekom zu wechseln. Wann im Bestellungsprozess würde mir denn mitgeteilt werden, dass es auch bei der Telekom ggf. zu Geschwindigkeitsverlusten kommen könnte? Ist dies überhaupt möglich, wenn der Anschluss bei der Telekom noch nicht freigeschaltet ist?
Danke nochmal
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vor 8 Jahren
ich bin recht neu bei Vodafone unter Vertrag und besitze eine 50.000er Leitung (VDSL-Technologie).
ich bin recht neu bei Vodafone unter Vertrag und besitze eine 50.000er Leitung (VDSL-Technologie).
VDSL oder vielleicht doch DOCSIS?
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0
von
vor 8 Jahren
Wenn die Bestätigung von Vodafone da ist, bei der Telekom melden und die Bestätigung zusammen mit dem Anbieterwechselauftrag (den du dann bekommst und unterschreiben musst) zur Telekom schicken.
Dadurch kann direkt richtig angefragt werden und wenn es bei Vodafone richtig bearbeitet wird, gibt es nicht erst noch ein Termin Ping-Pong.
von
vor 8 Jahren
Ich habe einige Tage mehrmals die viel zu geringe Bandbreite per E-Mail reklamiert.
Meistens nur 10 - 12Mbit/s an einem 100Mbit/s-Anschluss.
KDG die Überlastung bestätigt und Verbesserung in ein paar Monaten versprochen.
Ich habe dann auf eine Kündigung aus wichtigem Gründe gem § 314 BGB (Sonderkündigung) hingewiesen.
Daraufhin hat mir KDG eine Reduzierung meines Vertrages auf 32Mbit/s oder eine vorzeitige Vertragsauflösung in gegenseitigem Einvernehmen angeboten.
KDG hat mir daraufhin des genaue Providerwechselverfahren mitgeteilt un ich habe dann die Telekom mit der Kündigung und Portierung meiner Rufnummern beauftragt.
Der Wechsel selbst ging dann in zwei drei Wochen völlig problemlos.
von
vor 8 Jahren
Um für mich laien es verständlich zu machen bedeutet dies, dass ich diese Problematik eher nicht im Telekomnetz haben würde, auszuschließen ist es jedoch nicht? Mein Geduldsfaden bei VF reißt nämlich bald, da ich im Prinzip aber 18 Uhr kein Internet mehr habe.
Um für mich laien es verständlich zu machen bedeutet dies, dass ich diese Problematik eher nicht im Telekomnetz haben würde, auszuschließen ist es jedoch nicht? Mein Geduldsfaden bei VF reißt nämlich bald, da ich im Prinzip aber 18 Uhr kein Internet mehr habe.
Seit einem Jahr gibt es immer wieder mal Berichte, das (V)DSL-Anschlüsse bei Vodafone zu Stoßzeiten deutlich weniger Bandbreite liefern, z.B.:
https://www.teltarif.de/vodafone-lahmes-dsl-hoher-ping-abends/news/66079.html
https://www.teltarif.de/vodafone-engpaesse-festnetz-berlin/news/67489.html
Laut diesen Berichten liegen die Engpässe an den Übergabepunkten zwischen Telekom und Vodafone. D.h. so ein VDSL-Anschluss läuft erstmal über das Netz der Telekom, irgendwo werden die Daten aber an Vodafone übergeben (bzw. in andere Richtung: werden von Vodafone an die Telekom übergeben, die sie dann zum Kunden leitet). Diese Übergabepunkte sind anscheinend der Flaschenhals, die die Datenmenge begrenzen.
Wenn Du zur Telekom wechselst, läuft Dein Anschluss zwar zunächst über die gleichen Leitungen und die gleiche Technik. Aber der Flaschenhals beim Austausch mit Vodafone wird vermieden.
Ich kann natürlich nicht ausschließen, dass an Deinem Anschluss ein anderes Problem vorliegt, aber sollte es das oben genannte sein, dann würde ein Wechsel helfen.
vor 8 Jahren
Hallo,
das Wort "Segmentauslastung" wird gewöhnlich für Internet über Kabelfernsehnetze benutzt (DOCSIS).
Dort gibt es Segmente (Koaxkabel). Ein Segment kann z.B. einen ganzen Straßenzug versorgen.
Alle Nutzer teilen sich die zur Verfügung stehende Bandbreite, bei "zu großen" Segmenten kommt es dann zu Einschränkungen.
Bei VDSL teilst du dir die Leitung zwischen dem nächsten DSL Verteiler und dir mit niemanden.
Der DSL Verteiler an sich kann aber zu schwach angebunden sein.
Oder die Netztechnik hinter dem Verteiler.
Dann würde man eher von Überbuchung sprechen.
Diese kommt meiner Erfahrung nach bei VF (V)DSL Anschlüssen übermäßig oft vor.
Eine Segmentauslastung kann es bei -T--- nicht geben, es gibt dort keine Segmente.
Eine Überbuchung ist dagegen möglich, aus meiner Erfahrung aber unwahrscheinlich.
(Es ist halt praktisch, gleichzeitig Netzbetreiber UND Dienstanbieter zu sein. Man muss nicht erst teurere Glasfaserkapazitäten vom Netzbetreiber anmieten, sondern kann selber seine eigene Technik hochskalieren.)
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vor 8 Jahren
Ich würde mich sehr um Antworten freuen! Danke im Voraus.
Da hast du eine Menge toller Antworten erhalten, ein große DANKE dafür in die Runde hier.
Greetz nach Berlin aus Niedersachsen
Stefan D.
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