Gelöst
Telekom-Anschluss mehrmals mit falscher Begründung abgelehnt
vor 4 Monaten
Sehr geehrte Damen und Herren,
für unseren Neubau habe ich einen Telekom-Anschluss beantragt. Da wir sehr ländlich bauen, kommt für uns lediglich Kupfer in Frage. Glasfaser ist auch für die weitere Zukunft nicht geplant, 5 G-Netz gibt es bei uns ebenso nicht.
Durch eine Trassenauskunft unseres Rohbauers ist ersichtlich, dass die Telekom-Leitungen genau da enden, wo auch die Stromleitungen enden.
Das Grundstück wird demnächst durch den Stromanbieter über einen öffentlichen Weg erschlossen. Die Gesamtlänge der Erschließung sind rund 90 m. Davon verlaufen ca. 55 m auf unserem Grundstück und rund 35 m auf einem öffentlichen Weg. Die komplette Länge (öffentlicher Weg + Grundstück) wird aber sowieso durch die Bayernwerke mit Strom erschlossen und es ist bereits vereinbart, dass wir auf die komplette Länge ein Leerrohr für die Telekom mit reinlegen (bzw. gleich das entsprechende Kabel?).
Ich habe eine Auftragsbestätigung von der Telekom bekommen, aber unter Vorbehalt, dass ein Betrag von 1600 € an Kosten nicht überstiegen werden darf.
Vor fast drei Wochen wurde ich von der Telekom angerufen und mir wurde mitgeteilt, dass sie den Auftrag aus wirtschaftlichen Gründen ablehnen. Sie konnten mir aber nicht sagen, warum genau. Seitdem habe ich mehrmals mit dem Kundendienst telefoniert und jedes Mal um einen Rückruf durch die technische Abteilung gebeten.
Seitdem wurde ich zweimal vom Kundendienst kontaktiert (jedoch NICHT von der technischen Abteilung). Mir wurde jedes mal gesagt, dass die technische Abteilung den Auftrag erneut abgelehnt hatte. Bei der zweiten Ablehung lautete die Begründung, dass ca. 30 Meter Graben auf öffentlichem Grund nötig seien. Dies stimmt nicht, da die Baggerarbeiten ja bereits durch die Bayernwerke ausgeführt werden und ein Leerrohr für die Telekom vorliegt.
Bei der dritten Ablehnung lautete die Begründung in etwa, dass das Kabelende auf Kundengrund nicht angeschlossen werden kann. Allerdings wird ja ein Leerrohr vom Haus bis über den Gemeindeweg bis zum Ort, an dem das Telekomkabel liegt gezogen.
Ich konnte niemals mit der technischen Abteilung direkt sprechen, sondern immer nur mit dem Kundendienst, der als Mittelsmann meine Antworten und die Begründungen der technischen Abteilung weitergibt.
Evtl. liegt ja nur ein Kommunikationsproblem vor, bzw. ist der Telekom nicht klar, dass die komplette Länge der Erschließung bereits durch Bayernwerke erfolgt und sowohl auf unserem Grundstück als auch auf dem Gemeindeweg ein Leerrohr verlegt wird.
Demnächst wird die Erschließung durch den Stromanbieter ausgeführt und wir werden definitiv ein Leerrohr mit reinlegen lassen. Es wäre jedoch gut, wenn wir bis dahin eine Lösung mit Telekom erzielen könnten und wir genau Bescheid wissen, was wir verlegen sollen (Zugseil im Leerrohr? Vielleicht sogar das Kabel direkt?).
Da, auch nach Aussage von Telekom, Funk für uns auch keine Lösung ist, bleibt mir sonst nur der Weg, noch über die Bundesnetzagentur ein Ticket zu stellen. Laut meinem Verständnis dürfte der Anschluss doch eigentlich kein Problem sein. Zumindest sind die Begründungen für die Ablehnung nicht richtig. Gibt es keine Möglichkeit, mit der technischen Abteilung direkt zu reden?
Beste Grüße
Johanna
205
0
21
Das könnte Ihnen auch weiterhelfen
vor weniger als einer Minute
2
0
0
vor 4 Tagen
65
0
7
vor einer Stunde
34
0
13
vor 3 Minuten
6
0
0
vor 50 Minuten
27
0
7
Beliebte Tags letzte 7 Tage
Das könnte Sie auch interessieren
Kaufberatung anfragen
Füllen Sie schnell und unkompliziert unser Online-Kontaktformular aus, damit wir sie zeitnah persönlich beraten können.

Angebote anzeigen
Informieren Sie sich über unsere aktuellen Internet-Angebote.

Akzeptierte Lösung
akzeptiert von
vor 4 Monaten
Nein, da liegt kein Problem in der Kommunikation vor. Der Auftrag ist abgelehnt worden durch die zuständige PTI und kann nicht wieder aktiviert werden. Ausbaukosten zu hoch, keine wirtschaftlichkeit für die Telekom.
Da hilft auch kein Nachfragen mehr, es gibt den Anschluss nicht. Entschieden hat dieses Vorgehen die Bundesnetzagentur an die du dich wenden musst.(Die Telekom ist nicht mehr der Universaldienstleister und darf nun auch unrentable Erschließungen ablehnen)
(Steht auch so im Ablehnungsschreiben) . Die BNA wird dir empfehlen auf Starlink auszuweichen, klingt doof, ist aber so.
7
von
vor 4 Monaten
Das ist richtig. Wie kann ich in Kontakt mit der technischen Abteilung treten, um dies in Erfahrung zu bringen? Wenn sie den Anschluss abgelehnt hätten, mit der Begründung, dass keine freien Adern vorhanden sind, könnte ich das nachvollziehen.
von
vor 4 Monaten
Wie kann ich in Kontakt mit der technischen Abteilung treten
Das ist richtig. Wie kann ich in Kontakt mit der technischen Abteilung treten, um dies in Erfahrung zu bringen? Wenn sie den Anschluss abgelehnt hätten, mit der Begründung, dass keine freien Adern vorhanden sind, könnte ich das nachvollziehen.
Gar nicht. Dir wurde der Anschluss aus wirtschaftlichen Gründen abgelehnt, dass muss dir genügen. Die Telekom ist nicht verpflichtet, dir einen Anschluss zur Verfügung zu stellen.
Wende dich an die Bundesnetzagentur, die wird dann entscheiden, von wem du Internet bekommen kannst.
von
vor 4 Monaten
Das ist richtig. Wie kann ich in Kontakt mit der technischen Abteilung treten, um dies in Erfahrung zu bringen? Wenn sie den Anschluss abgelehnt hätten, mit der Begründung, dass keine freien Adern vorhanden sind, könnte ich das nachvollziehen.
Überhaupt nicht, diese mail mit der Ablehnung ist final. Da wird auch kein Kontakt veröffentlicht.
Klingt doof, ist aber so.
Uneingeloggter Nutzer
von
vor 4 Monaten
dass sie den Auftrag aus wirtschaftlichen Gründen ablehnen. Sie konnten mir aber nicht sagen, warum genau.
Sehr geehrte Damen und Herren,
für unseren Neubau habe ich einen Telekom-Anschluss beantragt. Da wir sehr ländlich bauen, kommt für uns lediglich Kupfer in Frage. Glasfaser ist auch für die weitere Zukunft nicht geplant, 5 G-Netz gibt es bei uns ebenso nicht.
Durch eine Trassenauskunft unseres Rohbauers ist ersichtlich, dass die Telekom-Leitungen genau da enden, wo auch die Stromleitungen enden.
Das Grundstück wird demnächst durch den Stromanbieter über einen öffentlichen Weg erschlossen. Die Gesamtlänge der Erschließung sind rund 90 m. Davon verlaufen ca. 55 m auf unserem Grundstück und rund 35 m auf einem öffentlichen Weg. Die komplette Länge (öffentlicher Weg + Grundstück) wird aber sowieso durch die Bayernwerke mit Strom erschlossen und es ist bereits vereinbart, dass wir auf die komplette Länge ein Leerrohr für die Telekom mit reinlegen (bzw. gleich das entsprechende Kabel?).
Ich habe eine Auftragsbestätigung von der Telekom bekommen, aber unter Vorbehalt, dass ein Betrag von 1600 € an Kosten nicht überstiegen werden darf.
Vor fast drei Wochen wurde ich von der Telekom angerufen und mir wurde mitgeteilt, dass sie den Auftrag aus wirtschaftlichen Gründen ablehnen. Sie konnten mir aber nicht sagen, warum genau. Seitdem habe ich mehrmals mit dem Kundendienst telefoniert und jedes Mal um einen Rückruf durch die technische Abteilung gebeten.
Seitdem wurde ich zweimal vom Kundendienst kontaktiert (jedoch NICHT von der technischen Abteilung). Mir wurde jedes mal gesagt, dass die technische Abteilung den Auftrag erneut abgelehnt hatte. Bei der zweiten Ablehung lautete die Begründung, dass ca. 30 Meter Graben auf öffentlichem Grund nötig seien. Dies stimmt nicht, da die Baggerarbeiten ja bereits durch die Bayernwerke ausgeführt werden und ein Leerrohr für die Telekom vorliegt.
Bei der dritten Ablehnung lautete die Begründung in etwa, dass das Kabelende auf Kundengrund nicht angeschlossen werden kann. Allerdings wird ja ein Leerrohr vom Haus bis über den Gemeindeweg bis zum Ort, an dem das Telekomkabel liegt gezogen.
Ich konnte niemals mit der technischen Abteilung direkt sprechen, sondern immer nur mit dem Kundendienst, der als Mittelsmann meine Antworten und die Begründungen der technischen Abteilung weitergibt.
Evtl. liegt ja nur ein Kommunikationsproblem vor, bzw. ist der Telekom nicht klar, dass die komplette Länge der Erschließung bereits durch Bayernwerke erfolgt und sowohl auf unserem Grundstück als auch auf dem Gemeindeweg ein Leerrohr verlegt wird.
Demnächst wird die Erschließung durch den Stromanbieter ausgeführt und wir werden definitiv ein Leerrohr mit reinlegen lassen. Es wäre jedoch gut, wenn wir bis dahin eine Lösung mit Telekom erzielen könnten und wir genau Bescheid wissen, was wir verlegen sollen (Zugseil im Leerrohr? Vielleicht sogar das Kabel direkt?).
Da, auch nach Aussage von Telekom, Funk für uns auch keine Lösung ist, bleibt mir sonst nur der Weg, noch über die Bundesnetzagentur ein Ticket zu stellen. Laut meinem Verständnis dürfte der Anschluss doch eigentlich kein Problem sein. Zumindest sind die Begründungen für die Ablehnung nicht richtig. Gibt es keine Möglichkeit, mit der technischen Abteilung direkt zu reden?
Beste Grüße
Johanna
na aus wirtschaftlichen Gründen!
Soll heißen, der Anschluss ist für die Telekom unwirtschaftlich/unrentabel.
Nach zwei Jahren wandert der Kunde vllt. zu einem Mitbewerber ab und der Anschluss hat noch nicht mal seine Gestehungskosten eingespielt.
8
von
vor 3 Monaten
Hallo @Julia U.
ich bin zeitlich sehr flexibel. Geht es um die telefonische Kontaktierung oder hier im Chat? Wenn Sie die Telefonnummer einsehen können, können Sie mich jederzeit anrufen.
Beste Grüße
Johanna
von
vor 3 Monaten
Hallo @Johanna30.01.,
genau, es ging um die telefonische Kontaktierung.
Dann melden wir uns Morgen ab dem Vormittag. :)
Viele Grüße
Maja
von
vor 3 Monaten
Hallo @Johanna30.01.,
genau, es ging um die telefonische Kontaktierung.
Dann melden wir uns Morgen ab dem Vormittag. :)
Viele Grüße
Maja
@Maja Z.
mit morgen vertan, oder meinst Du wirklich erst Dienstag vormittag 🤔
Gruß
Waage1969
0
Uneingeloggter Nutzer
von
vor einem Monat
Hallo :)
auch wenn das Ganze 2 Monate her ist, darf ich mal fragen wie es ausgegangen ist? Haben aktuell das exakt gleiche Problem (mit allerdings kürzerem Leitungsweg :D) und bekommen auch keinerlei Begründung oder Hilfe außer dass es wirtschaftlich nicht rentabel wäre. Zuerst weil die Straße 6m überquert werden müsste (hier reißen die Bayernwerke jetzt aber sowieso alles auf....) danach dann gar kein spezifischer Grund mehr.
Bleibt hier wirklich nur Starlink ?
Dennoch Lustig wenn man seit x Jahren über 200€ in Verträge monatlich investiert und dann ist es "nicht wirtschaftlich" einen Neubau zu erschließen.....
0
3
von
vor einem Monat
200€
Hallo :)
auch wenn das Ganze 2 Monate her ist, darf ich mal fragen wie es ausgegangen ist? Haben aktuell das exakt gleiche Problem (mit allerdings kürzerem Leitungsweg :D) und bekommen auch keinerlei Begründung oder Hilfe außer dass es wirtschaftlich nicht rentabel wäre. Zuerst weil die Straße 6m überquert werden müsste (hier reißen die Bayernwerke jetzt aber sowieso alles auf....) danach dann gar kein spezifischer Grund mehr.
Bleibt hier wirklich nur Starlink ?
Dennoch Lustig wenn man seit x Jahren über 200€ in Verträge monatlich investiert und dann ist es "nicht wirtschaftlich" einen Neubau zu erschließen.....
Was kostet eine Baukolonne, Material, Genehmigungen……?
da hast Du Lösungen:
https://telekomhilft.telekom.de/conversations/festnetz-internet/apl-aufgrund-der-wirtschaftlichkeit-abgelehnt/6a8ca5881146e3ff342c06c8?commentId=6a8ca6aff09ce43a7f424139&replyId=6a8d32025ce69eafaf94a821
0
von
vor einem Monat
Ich weiß net warum man gleich so garstig sein muss... Es geht doch einfach nur darum dass man ja keine Aussage bekommt wie viel "zu teuer" ist... also man bekommt ja nicht mal die Möglichkeit zu entscheiden ob man eventuell auch Kosten selbst tragen möchte/könnte sondern es wird Stur abgelehnt. Straße wird vom Stromanbieter aufgerissen man lässt sowieso komplett Leerrohre legen und für die Zukunft für Glasfaser vorbereiten es ist ja wohl berechtigt dass man wissen will WARUM und was ZU VIEL bedeutet
Also danke für Nichts, wird auf SAT rauslaufen da Glasfaser noch nicht mal geplant ist und über Mobilfunk nur 32MBit ankommen.
von
vor einem Monat
Straße wird vom Stromanbieter aufgerissen man lässt sowieso komplett Leerrohre legen und für die Zukunft für Glasfaser vorbereiten es ist ja wohl berechtigt dass man wissen will WARUM und was ZU VIEL bedeutet
Ich weiß net warum man gleich so garstig sein muss... Es geht doch einfach nur darum dass man ja keine Aussage bekommt wie viel "zu teuer" ist... also man bekommt ja nicht mal die Möglichkeit zu entscheiden ob man eventuell auch Kosten selbst tragen möchte/könnte sondern es wird Stur abgelehnt. Straße wird vom Stromanbieter aufgerissen man lässt sowieso komplett Leerrohre legen und für die Zukunft für Glasfaser vorbereiten es ist ja wohl berechtigt dass man wissen will WARUM und was ZU VIEL bedeutet
Also danke für Nichts, wird auf SAT rauslaufen da Glasfaser noch nicht mal geplant ist und über Mobilfunk nur 32MBit ankommen.
Alles was mehr als die 1000 € Pauschale überschreibten. Dank der Bundesnetzagentur ist die Telekom nicht mehr der Grundversorger und kann die ganzen Projekte die keinen Nutzen liefern abliefern. Zum Beispiel werden keine Objekte mehr erschlossen wo eh nur unter 16 M/Bit ankommen würden, das beisst sich dann wieder mit der Grundversorgung und Mindestbandbreite, da würde man sich nämlich selber ein Ei ins Nest legen.
Wenn zum Beispiel die Trasse oder KVZ erweitert werden müssten kämen 6000 € + auf die Rechnung.
Uneingeloggter Nutzer
von
Uneingeloggter Nutzer
von