Gelöst
Telekom-Anschluss mehrmals mit falscher Begründung abgelehnt
vor 11 Stunden
Sehr geehrte Damen und Herren,
für unseren Neubau habe ich einen Telekom-Anschluss beantragt. Da wir sehr ländlich bauen, kommt für uns lediglich Kupfer in Frage. Glasfaser ist auch für die weitere Zukunft nicht geplant, 5 G-Netz gibt es bei uns ebenso nicht.
Durch eine Trassenauskunft unseres Rohbauers ist ersichtlich, dass die Telekom-Leitungen genau da enden, wo auch die Stromleitungen enden.
Das Grundstück wird demnächst durch den Stromanbieter über einen öffentlichen Weg erschlossen. Die Gesamtlänge der Erschließung sind rund 90 m. Davon verlaufen ca. 55 m auf unserem Grundstück und rund 35 m auf einem öffentlichen Weg. Die komplette Länge (öffentlicher Weg + Grundstück) wird aber sowieso durch die Bayernwerke mit Strom erschlossen und es ist bereits vereinbart, dass wir auf die komplette Länge ein Leerrohr für die Telekom mit reinlegen (bzw. gleich das entsprechende Kabel?).
Ich habe eine Auftragsbestätigung von der Telekom bekommen, aber unter Vorbehalt, dass ein Betrag von 1600 € an Kosten nicht überstiegen werden darf.
Vor fast drei Wochen wurde ich von der Telekom angerufen und mir wurde mitgeteilt, dass sie den Auftrag aus wirtschaftlichen Gründen ablehnen. Sie konnten mir aber nicht sagen, warum genau. Seitdem habe ich mehrmals mit dem Kundendienst telefoniert und jedes Mal um einen Rückruf durch die technische Abteilung gebeten.
Seitdem wurde ich zweimal vom Kundendienst kontaktiert (jedoch NICHT von der technischen Abteilung). Mir wurde jedes mal gesagt, dass die technische Abteilung den Auftrag erneut abgelehnt hatte. Bei der zweiten Ablehung lautete die Begründung, dass ca. 30 Meter Graben auf öffentlichem Grund nötig seien. Dies stimmt nicht, da die Baggerarbeiten ja bereits durch die Bayernwerke ausgeführt werden und ein Leerrohr für die Telekom vorliegt.
Bei der dritten Ablehnung lautete die Begründung in etwa, dass das Kabelende auf Kundengrund nicht angeschlossen werden kann. Allerdings wird ja ein Leerrohr vom Haus bis über den Gemeindeweg bis zum Ort, an dem das Telekomkabel liegt gezogen.
Ich konnte niemals mit der technischen Abteilung direkt sprechen, sondern immer nur mit dem Kundendienst, der als Mittelsmann meine Antworten und die Begründungen der technischen Abteilung weitergibt.
Evtl. liegt ja nur ein Kommunikationsproblem vor, bzw. ist der Telekom nicht klar, dass die komplette Länge der Erschließung bereits durch Bayernwerke erfolgt und sowohl auf unserem Grundstück als auch auf dem Gemeindeweg ein Leerrohr verlegt wird.
Demnächst wird die Erschließung durch den Stromanbieter ausgeführt und wir werden definitiv ein Leerrohr mit reinlegen lassen. Es wäre jedoch gut, wenn wir bis dahin eine Lösung mit Telekom erzielen könnten und wir genau Bescheid wissen, was wir verlegen sollen (Zugseil im Leerrohr? Vielleicht sogar das Kabel direkt?).
Da, auch nach Aussage von Telekom, Funk für uns auch keine Lösung ist, bleibt mir sonst nur der Weg, noch über die Bundesnetzagentur ein Ticket zu stellen. Laut meinem Verständnis dürfte der Anschluss doch eigentlich kein Problem sein. Zumindest sind die Begründungen für die Ablehnung nicht richtig. Gibt es keine Möglichkeit, mit der technischen Abteilung direkt zu reden?
Beste Grüße
Johanna
134
0
13
Das könnte Ihnen auch weiterhelfen
vor 5 Jahren
425
0
3
vor 2 Jahren
744
0
16
1109
0
5
vor einem Jahr
148
0
4
595
0
3
Beliebte Tags letzte 7 Tage
Das könnte Sie auch interessieren
Kaufberatung anfragen
Füllen Sie schnell und unkompliziert unser Online-Kontaktformular aus, damit wir sie zeitnah persönlich beraten können.

Angebote anzeigen
Informieren Sie sich über unsere aktuellen Internet-Angebote.

Akzeptierte Lösung
akzeptiert von
vor 11 Stunden
Nein, da liegt kein Problem in der Kommunikation vor. Der Auftrag ist abgelehnt worden durch die zuständige PTI und kann nicht wieder aktiviert werden. Ausbaukosten zu hoch, keine wirtschaftlichkeit für die Telekom.
Da hilft auch kein Nachfragen mehr, es gibt den Anschluss nicht. Entschieden hat dieses Vorgehen die Bundesnetzagentur an die du dich wenden musst.(Die Telekom ist nicht mehr der Universaldienstleister und darf nun auch unrentable Erschließungen ablehnen)
(Steht auch so im Ablehnungsschreiben) . Die BNA wird dir empfehlen auf Starlink auszuweichen, klingt doof, ist aber so.
7
von
vor 10 Stunden
Das ist richtig. Wie kann ich in Kontakt mit der technischen Abteilung treten, um dies in Erfahrung zu bringen? Wenn sie den Anschluss abgelehnt hätten, mit der Begründung, dass keine freien Adern vorhanden sind, könnte ich das nachvollziehen.
0
von
vor 10 Stunden
Wie kann ich in Kontakt mit der technischen Abteilung treten
Das ist richtig. Wie kann ich in Kontakt mit der technischen Abteilung treten, um dies in Erfahrung zu bringen? Wenn sie den Anschluss abgelehnt hätten, mit der Begründung, dass keine freien Adern vorhanden sind, könnte ich das nachvollziehen.
Gar nicht. Dir wurde der Anschluss aus wirtschaftlichen Gründen abgelehnt, dass muss dir genügen. Die Telekom ist nicht verpflichtet, dir einen Anschluss zur Verfügung zu stellen.
Wende dich an die Bundesnetzagentur, die wird dann entscheiden, von wem du Internet bekommen kannst.
von
vor 10 Stunden
Das ist richtig. Wie kann ich in Kontakt mit der technischen Abteilung treten, um dies in Erfahrung zu bringen? Wenn sie den Anschluss abgelehnt hätten, mit der Begründung, dass keine freien Adern vorhanden sind, könnte ich das nachvollziehen.
Überhaupt nicht, diese mail mit der Ablehnung ist final. Da wird auch kein Kontakt veröffentlicht.
Klingt doof, ist aber so.
Uneingeloggter Nutzer
von