Wie ist die Empfehlung der TELEKOM zum OXG-Glasfaser-Angebot ?
vor 5 Monaten
Hallo,
auch bei uns in Langen (südlich Frankfurt) bietet OXG kostenlosen Glasfaser-Hausanschluss an.
VDSL steht zur Verfügung. Einen Bedarf zur Geschwindigkeitserhöhung haben wir derzeit und demnächst nicht.
Ein TELEKOM-GF-Ausbau ist derzeit nicht geplant (Auskunft der Buchungswebseite).
--> Wie soll ich mich als TELEKOM-Kunde verhalten, was ist die Empfehlung der TELEKOM ?
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A) ich unterschreibe den OXG(vodaphone)-Vertrag zum Verlegen des Hausanschlusses,
weil - wie von den Vertriebsbeauftragten behauptet - die TELEKOM sukzessive ab 2030 die Kupfer-Infrastruktur abschaltet,
ohne eigenes Glasfaser zu installieren.
B) ich unterschreibe den OXG-Vertrag NICHT, weil in ein paar Jahren (auf jeden Fall VOR der VDSL-Abschaltung)
auch die TELEKOM hier Glasfaser verlegen wird.
Anmerkung: es gibt noch andere Probleme mit dem OXG-Vertrag, die aber schon in anderen Beiträgen angesprochen wurden.
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falk2010
vor 5 Monaten
Was spricht dagegen?
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mboettcher
Antwort
von
falk2010
vor 5 Monaten
Für mich ist es mehr eine Frage der Perspektive, bin ich Eigentümer/Vermieter oder bin ich nur der Mieter in einer Wohnung.
Natürlich! Allerdings schließt OXG m. W. nur mit Eigentümern einen Gestattungsvertrag zum Anschluß ab. Einerseits, weil auf dem Grundstück ggf. gegraben werden muss. Dann muss das Verlegerohr ins Haus (Bohrung?) und der Anschluss muss dann innen irgendwo hin. Hier gibt es nur ein Zweifamilienhaus, alles andere sind entweder Einzel- oder. Doppelhäuser.
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dude0815
Antwort
von
falk2010
vor 5 Monaten
Zudem ist „in den nächsten Jahren“ keine sonderlich präzise Aussage und ebenso Werbung wie die behauptete Zahl der Anschlüsse. Ende 2022 waren es ca. 100.000.
Ich kenne die Ankündigung von den 540.000 Haushalten erst aus dem Jahr 2021, und da hieß es dann nicht "in den nächsten Jahren", sondern "bis Ende 2025". Aktuell spricht die Telekom von 400.000 Haushalten die Glasfaser bestellen können. Das ist dann wohl die Zahl der Haushalte in den Gebieten, in denen die Telekom FTTH (Vor-)Vermarktet oder bereits ausbaut oder bereits ausgebaut hat. 540.000 Bis Ende 2025 wird das sportlich. Andererseits: wenn diese Zahl Seite Ende 2022 um 300.000 zugenommen hat könnte das hinkommen. Würde dann aber ziemlich sicher Gebiete beinhalten die erst 2026 ausgebaut werden, also doch eine kleine Verschiebung gegenüber den Plänen von 2021.
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Surfer4
Antwort
von
falk2010
vor 5 Monaten
Tim Höttges sagte zum flächendeckenden Ausbauziel 2030 folgendes. "Die Deutsche Telekom wird bis 2024 insgesamt zehn Millionen Haushalte mit FTTH versorgen. Ziel bleibt die flächendeckende Versorgung bis 2030. Jeder soll FTTH bekommen. Der Großteil von uns, ein Teil von den Wettbewerbern“ Tim Höttges sagte zum flächendeckenden Ausbauziel 2030 folgendes. "Die Deutsche Telekom wird bis 2024 insgesamt zehn Millionen Haushalte mit FTTH versorgen. Ziel bleibt die flächendeckende Versorgung bis 2030. Jeder soll FTTH bekommen. Der Großteil von uns, ein Teil von den Wettbewerbern“ Tim Höttges sagte zum flächendeckenden Ausbauziel 2030 folgendes. "Die Deutsche Telekom wird bis 2024 insgesamt zehn Millionen Haushalte mit FTTH versorgen. Ziel bleibt die flächendeckende Versorgung bis 2030. Jeder soll FTTH bekommen. Der Großteil von uns, ein Teil von den Wettbewerbern“
Tim Höttges sagte zum flächendeckenden Ausbauziel 2030 folgendes. "Die Deutsche Telekom wird bis 2024 insgesamt zehn Millionen Haushalte mit FTTH versorgen. Ziel bleibt die flächendeckende Versorgung bis 2030. Jeder soll FTTH bekommen. Der Großteil von uns, ein Teil von den Wettbewerbern“
Tim Höttges sagte zum flächendeckenden Ausbauziel 2030 folgendes.
"Die Deutsche Telekom wird bis 2024 insgesamt zehn Millionen Haushalte mit FTTH versorgen. Ziel bleibt die flächendeckende Versorgung bis 2030. Jeder soll FTTH bekommen. Der Großteil von uns, ein Teil von den Wettbewerbern“
Diese Aussage ist hilfreich, weil zumindest ein Indiz dafür, dass sich Telekom und Wettbewerber bewußt in den Markt teilen und dann (hoffentlich) auch wechselseitig die "letzte Meile" für Angebote nutzen.
Inzwischen habe ich auf der Webseite der Stadt Langen zum GF-Ausbau noch die Aussagen gefunden, dass
- die Telekom bis 2030 flächendeckend im ganzen Stadtgebiet GF-Anschlüsse zur Verfügung stellt und dass
- OXG als "WEITERER ANBIETER" im Süden Langens ebenfalls GF-Anschlüsse bereitstellt.
So sehr eine Flächenaufteilung effizient und logisch wäre (und damit auch meine Unterschrift unter den OXG/Vodafone-Vertrag folgerichtig): ich kann es den obigen Aussagen nicht entnehmen. Ich habe deswegen bei der Stadt um Klarstellung gebeten. Sollte ich eine Antwort erhalten, teile ich das hier.
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Uneingeloggter Nutzer
Antwort
von
falk2010
Marcel2605
vor 5 Monaten
weil - wie von den Vertriebsbeauftragten behauptet - die TELEKOM sukzessive ab 2030 die Kupfer-Infrastruktur abschaltet
Ist Quatsch. Kann auch später erfolgen.
Bis es abgeschaltet wird, wird man rechtzeitig sehr früh darüber informiert
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мαтαıмακı
vor 5 Monaten
Grüße @Surfer4
Wenn die Telekom keine Kooperation mit dem Glasfaseranbieter hat oder besteht, kannst du selber entscheiden, ob du zu den Anbieter wechselst.
Ich persönlich würde zum Glasfaser wechseln.
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mboettcher
vor 5 Monaten
@Surfer4 : hier hat OXG allen Besitzern von Ein- und Zweifamilienhäusern einen kostenlosen Glasfaseranschluss angeboten. M. W. hat fast jeder den Gestattungsvertrag abgeschlossen. Da OXG kein Angebot an Endnutzer macht und der Vertrag auch keine Bedingung zur Nutzung des GF-Anschlusses enthält, sehe ich darin, sollte der Anschluss tatsächlich gelegt werden, eine Wertsteigerung meines Hauses. Vermutlich würde ich dann den Anschluss auch nutzen. Da der Bund die Förderung reduziert, kann es sein, dass OXG den Anschluss nicht legt; zumindest schließe ich das nicht aus. Wenn innerhalb der nächste 2-3 Jahre nichts passiert, dann dürfte sich das Thema erledigt haben.
Sollte, was ziemlich unwahrscheinlich ist, die Telekom oder ein anderes Unternehmen hier Glasfaser verlegen wollen und ein vergleichbares Angebot machen, in meinem Keller ist viel Platz, auch für drei GF- Modems.
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dude0815
Antwort
von
mboettcher
vor 5 Monaten
Da der Bund die Förderung reduziert, kann es sein, dass OXG den Anschluss nicht legt;
Falls es sich überhaupt um einen geförderten Ausbau handelt, besteht diese Gefahr sicherlich nicht. Bei der Reduzierung von Fördergeldern geht es um die Förderzusagen an Kommunen und Landkreise. Diese stehen ziemlich am Anfang eines Förderprojektes. Mit diesen Förderzusagen in der Tasche schreiben Kommunen/Landkreise die förderfähigen Adressen aus, Anbieter wie Telekom oder OXG machen Angebote. Und der Internetanbieter der den Zuschlag bekommt macht sich dann an die Vermarktung und den Ausbau. Wenn man also im Rahmen eines geförderten Ausbaus das Angebot für einen Glasfaseranschluss bekommt sind die Fördergelder schon längst bewilligt.
Wobei ich von OXG noch nicht gehört habe dass sie irgendwo bereits geförderte ausbauen. Die sind ja noch nicht so lange aktiv, und Förderprojekte haben lange Vorlaufzeiten. Und Hauptaufgabe von OXG ist der Überbau des Vodafone-Kabelnetzes (70-80% des geplanten Ausbauvolumens). Da gibt es sowieso keine Förderung.
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Surfer4
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von
mboettcher
vor 5 Monaten
in meinem Keller ist viel Platz, auch für drei GF- Modems.
Das kann man so sehen.
Mich stört allerdings jedes unnötige Loch in meiner Außendämmung genauso wie verschwendetes Steuergeld (denn kostenlos ist ja der OXG-Anschluss (und auch der Telekom-Anschluss) zumindest teilweise durch staatliche Förderung, nehme ich an).
Vielleicht gibts ja hier nächste Woche noch Aufklärung von der Telekom selbst.
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dude0815
Antwort
von
mboettcher
vor 5 Monaten
(denn kostenlos ist ja der OXG-Anschluss (und auch der Telekom-Anschluss) zumindest teilweise durch staatliche Förderung, nehme ich an)
Nein. Der größte Teil des FTTH -Ausbaus ist eigenwirtschaftlich. Und auch bei eigenwirtschaftlichem Ausbau sind kostenlose Hausanschlüsse üblich.
Damit der Ausbau gefördert wird muss
Und der Gewinner der Ausschreibung baut dann aus und bekommt die Fördergelder. Damit ist die Adressen auch nicht mehr förderfähig, d.h. Kommune oder Landkreis kann die Adresse nicht für einen zweiten FTTH -Ausbau ausschreiben. Würde sie auch nicht machen, das kostet ja auch die Kommune/den Landkreis auch Geld, denn in der Regel müssen die einen Eigenanteil zahlen.
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Uneingeloggter Nutzer
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von
mboettcher
Uneingeloggter Nutzer
Frage
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Surfer4