Konto laut Telekom ausgeglichen, trotzdem Inkasso wegen einer separat abgerechneten Apple Watch

vor 3 Stunden

Ich bin seit vielen, vielen Jahren Telekom-Kunde und habe meine Rechnungen über all die Jahre zuverlässig bezahlt. Vor etwa sechs Monaten habe ich für meine Tochter eine Apple Watch bei der Telekom gekauft und dazu den entsprechenden Mobilfunkvertrag abgeschlossen. Ich ging selbstverständlich davon aus, dass die Zahlung für das Endgerät – wie meine übrigen Telekom-Zahlungen – über mein seit Jahren bestehendes SEPA-Mandat abgewickelt wird. Offenbar wurde die Gerätezahlung jedoch separat behandelt.

Das Entscheidende: Mein Online-Kundenkonto zeigte weiterhin „Ihr Konto ist ausgeglichen“. Das wurde mir später sogar telefonisch von der Telekom-Hotline ausdrücklich bestätigt.

Gleichzeitig war die bei der Telekom hinterlegte Anschrift offenbar nicht korrekt berücksichtigt worden: Sowohl das Endgerät als auch das spätere Inkassoschreiben gingen an unseren alten Zweitwohnsitz, obwohl ich meine Anschrift zuvor bereits geändert hatte. Dort sind wir nur selten und erhalten normalerweise keine Post.

Irgendwann fand ich dort den Brief des Inkassobüros. Ich habe den darin genannten offenen Betrag sofort bezahlt, nachdem ich überhaupt erstmals Kenntnis von der Forderung hatte.

Der Brief hatte allerdings bereits einige Wochen im Briefkasten gelegen. Und dann kam wenige Tage später ein weiterer Brief des Inkassobüros – mit noch einmal rund 35 € zusätzlichen Kosten und entsprechender Zahlungsaufforderung.

Nach 25 Jahren Telekom-Kundschaft frage ich mich ernsthaft: Wie kann es sein, dass mein Konto laut Online-Kundencenter und laut telefonischer Auskunft der Telekom als ausgeglichen geführt wird, gleichzeitig eine separat abgerechnete Geräteforderung offen ist und schließlich ein Inkassobüro eingeschaltet wird?

Ich bestreite nicht die ursprüngliche Geräteforderung. Sobald ich von ihr erfahren habe, habe ich sie umgehend bezahlt. Was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann, sind die erheblichen zusätzlichen Inkasso- und Folgekosten unter diesen Umständen. Das gehört sich nicht und hat m.E. mit einem respektvollen Umgang mit einem langjährigen guten Kunden nichts zu tun.

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    • vor 3 Stunden

      Wenn es beim Inkasso liegt, hat die Telekom die Forderung abgetreten. Bitte dorthin wenden

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    • vor 2 Stunden

      Die Rechnung ist doch schon bezahlt. Außerdem: Wie soll das Inkassobüro denn bei Unzulänglichkeiten der Telekom helfen? Dieser Kommentar bzw. Diese Antwort ist leider wenig hilfreich…

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      von

      vor 2 Stunden

      Franjo1909
      Aber das ist ja Teil meiner Verärgerung gegenüber der Telekom. Warum tritt sie die Forderung an ein Inkassobüro ab statt mich einfach mal zu kontaktieren? Wäre das nicht der respektvollere Weg gewesen? Ein Anruf und ich hätte bezahlt. Die Rechtmäßigkeit der Forderung habe ich ja nie in Zweifel gezogen. Ich hatte diese schlichtweg nicht mehr auf dem Schirm. So sind unnötig Inkassokosten entstanden und ein langjähriger Kunde schwer enttäuscht von der Telekom.

      Aber das ist ja Teil meiner Verärgerung gegenüber der Telekom. Warum tritt sie die Forderung an ein Inkassobüro ab statt mich einfach mal zu kontaktieren? Wäre das nicht der respektvollere Weg gewesen? Ein Anruf und ich hätte bezahlt. Die Rechtmäßigkeit der Forderung habe ich ja nie in Zweifel gezogen. Ich hatte diese schlichtweg nicht mehr auf dem Schirm. So sind unnötig Inkassokosten entstanden und ein langjähriger Kunde schwer enttäuscht von der Telekom.

      Franjo1909

      Aber das ist ja Teil meiner Verärgerung gegenüber der Telekom. Warum tritt sie die Forderung an ein Inkassobüro ab statt mich einfach mal zu kontaktieren? Wäre das nicht der respektvollere Weg gewesen? Ein Anruf und ich hätte bezahlt. Die Rechtmäßigkeit der Forderung habe ich ja nie in Zweifel gezogen. Ich hatte diese schlichtweg nicht mehr auf dem Schirm. So sind unnötig Inkassokosten entstanden und ein langjähriger Kunde schwer enttäuscht von der Telekom.

      Auch wenn ich Deine Verärgerung verstehen kann, aber im low cost Massenmarkt gibt es kein individuelle Betreuung in dem Sinn. Es gingen letztendlich Schreiben auch an Dich, warum allerdings an den Zweitwohnsitz wäre evtl zu hinterfragen. 

      Hast Du evtl. mehrere Logins und weißt noch mit welchem Du bestellt hast?

      von

      vor 49 Minuten

      Das lasse ich als Argumente nicht gelten. Eine automatisierte Zahlungserinnerung lässt sich auch (oder gerade) in Zeiten des „low Cost” Massenmarktes bewerkstelligen. Und nur zur Klarheit, weil Du schreibst „letztlich gingen Schreiben auch an Dich“: Nur das Schreiben des Inkasso-Büros - vorher und auch sonst keine.

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      von

      vor 14 Minuten

      Franjo1909

      Nur das Schreiben des Inkasso-Büros - vorher und auch sonst keine.

      Das lasse ich als Argumente nicht gelten. Eine automatisierte Zahlungserinnerung lässt sich auch (oder gerade) in Zeiten des „low Cost” Massenmarktes bewerkstelligen. Und nur zur Klarheit, weil Du schreibst „letztlich gingen Schreiben auch an Dich“: Nur das Schreiben des Inkasso-Büros - vorher und auch sonst keine.

      Franjo1909

      Nur das Schreiben des Inkasso-Büros - vorher und auch sonst keine.

      Das wiederum kann ich nicht glauben. 

      Außerdem solltest Du damals eine AB bekommen haben für den Vertrag mit Uhr. Welche Adresse steht auf dieser?

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