FYI: Fusionspläne mit T-Mobile: Gibt die Telekom den Standort Deutschland auf?

vor 3 Stunden

https://www.golem.de/news/fusionsplaene-mit-t-mobile-gibt-die-telekom-den-standort-deutschland-auf-2604-208012.html 

Ein Gerücht macht die Runde: Die Deutsche Telekom soll mit ihrer US-Schwester fusionieren und einen neuen Konzern „im Ausland“ bilden, frei von deutschen Problemen, Beschränkungen und Werten – vermutlich aber dann auch frei von digitaler Souveränität. Und das geschieht gerade bei einer Firma, die eben erst mit dem Auftrag versehen wurde, eine Bürger-App für uns alle zu entwickeln?

Man muss gar nicht tief abtauchen in die Vergangenheit von Timotheus Höttges, dem CEO der Deutschen Telekom, um von ihm geleitete Schwenks in der Firmenpolitik zu finden. So wurde etwa dieser Schritt im Sommer 2025 hart kritisiert: „Nicht nur dem Namen nach, sondern auch inhaltlich“ ("Not just in name, but in substance)"werde man bei T-Mobile, der amerikanischen (großen) Schwester der Deutschen Telekom, ab sofort alle Programme zum Schutz von Queerem und Diversity (DEI) einstellen, es gebe keine dedizierten Rollen mehr dafür, keine Referenzen, keine Webseiten, auch die Trainingsmaterialien würden angepasst. Von „Pink Magenta“ und stolzer queerer Vielfalt der Jahre davor kein Wort mehr.

Das kam überraschend, hatte Höttges doch über Jahre hinweg seinen Konzern als divers, inklusiv und vorbildlich gebrandet und sogar den Beyond Gender Award gewonnen. Doch heute ist alles anders: Wo andere Firmen harte Konsequenzen auf sich nahmen und queerfreundlich blieben, ergab sich T-Mobile dem Trump-Imperium, um anstehende FCC-Verhandlungen (Federal Communications Commission) nicht zu gefährden.

Herr Höttges ist ja auch DOGE-Fan:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/telekom-chef-doge-100.html 

Man sieht aber an den USA, was DOGE gebracht hat. Eigentlich nichts, nur Chaos, und dies rächt sich seitdem immer wieder.

Null Regulierung heißt auch, freie Fahrt für Firmen, die mit Nutzer und Kunden machen können was sie wollen.

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    • vor 2 Stunden

      Ah golem.de ;-)

      Die Deutsche Telekom ist mit 52,8 Prozent Mehrheitseigentümer des Unternehmens. Das Unternehmen entstand 2001 durch die Übernahme von VoiceStream durch die Deutsche Telekom.

      aus https://de.wikipedia.org/wiki/T-Mobile_US 

      https://www.ad-hoc-news.de/boerse/news/ueberblick/t-mobile-us-inc-aktie-us8740391003-deutsche-telekom-prueft/69249644 

      Also aus T-Mobile US könnte eine Tochter (GmbH) der Telekom AG werden.

      0

    • vor 2 Stunden

      T-Mobile US macht einen ganz erheblichen Anteil am Konzern-Ergebnis aus - "verbandelt" sind beide sowieso schon.

      Einer Fusion müsste auch der Bund zustimmen - der hält (z.T. über die KfW) ~28% an der DTAG , wenn ich mich nicht täusche.

      IMHO ein nettes Gedankenspiel, aber...

      2

      von

      vor 2 Stunden

      felsqualle1

      Einer Fusion müsste auch der Bund zustimmen - der hält (z.T. über die KfW) ~28% an der DTAG , wenn ich mich nicht täusche.

      T-Mobile US macht einen ganz erheblichen Anteil am Konzern-Ergebnis aus - "verbandelt" sind beide sowieso schon.

      Einer Fusion müsste auch der Bund zustimmen - der hält (z.T. über die KfW) ~28% an der DTAG , wenn ich mich nicht täusche.

      IMHO ein nettes Gedankenspiel, aber...

      felsqualle1

      Einer Fusion müsste auch der Bund zustimmen - der hält (z.T. über die KfW) ~28% an der DTAG , wenn ich mich nicht täusche.

      Einer Fusion oder Übernahme/Eingliederung,

      muß die Aktionärsversammlung zustimmen,

      und da hat Bund (KfW) halt nur etwas mehr als 28% Stimmen ;-)

      Die Telekom hat ja schon seit mehreren Jahren ein erfolgreiches Aktien-Rückkaufprogramm,

      also immer mehr Stimmrechte landen wieder im Konzern.

      https://www.telekom.com/de/investor-relations/aktie/aktienrueckkaufprogramm 

      https://www.telekom.com/de/investor-relations/details/aktienrueckkaufprogramm-2026-1100654 

      von

      vor 2 Stunden

      Das stimmt - dachte wir wären da schon im Bereich einer Sperr-Minorität.

      0

      Uneingeloggter Nutzer

      von

    • vor einer Stunde

      Berti15

      https://www.golem.de/news/fusionsplaene-mit-t-mobile-gibt-die-telekom-den-standort-deutschland-auf-2604-208012.html 

      Ein Gerücht macht die Runde: Die Deutsche Telekom soll mit ihrer US-Schwester fusionieren und einen neuen Konzern „im Ausland“ bilden, frei von deutschen Problemen, Beschränkungen und Werten – vermutlich aber dann auch frei von digitaler Souveränität. Und das geschieht gerade bei einer Firma, die eben erst mit dem Auftrag versehen wurde, eine Bürger-App für uns alle zu entwickeln?

      Man muss gar nicht tief abtauchen in die Vergangenheit von Timotheus Höttges, dem CEO der Deutschen Telekom, um von ihm geleitete Schwenks in der Firmenpolitik zu finden. So wurde etwa dieser Schritt im Sommer 2025 hart kritisiert: „Nicht nur dem Namen nach, sondern auch inhaltlich“ ("Not just in name, but in substance)"werde man bei T-Mobile, der amerikanischen (großen) Schwester der Deutschen Telekom, ab sofort alle Programme zum Schutz von Queerem und Diversity (DEI) einstellen, es gebe keine dedizierten Rollen mehr dafür, keine Referenzen, keine Webseiten, auch die Trainingsmaterialien würden angepasst. Von „Pink Magenta“ und stolzer queerer Vielfalt der Jahre davor kein Wort mehr.

      Das kam überraschend, hatte Höttges doch über Jahre hinweg seinen Konzern als divers, inklusiv und vorbildlich gebrandet und sogar den Beyond Gender Award gewonnen. Doch heute ist alles anders: Wo andere Firmen harte Konsequenzen auf sich nahmen und queerfreundlich blieben, ergab sich T-Mobile dem Trump-Imperium, um anstehende FCC-Verhandlungen (Federal Communications Commission) nicht zu gefährden.

      Herr Höttges ist ja auch DOGE-Fan:

      https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/telekom-chef-doge-100.html 

      Man sieht aber an den USA, was DOGE gebracht hat. Eigentlich nichts, nur Chaos, und dies rächt sich seitdem immer wieder.

      Null Regulierung heißt auch, freie Fahrt für Firmen, die mit Nutzer und Kunden machen können was sie wollen.

      Berti15

      Golem kommt mit Wochen verspätung und kalten Kaffee zur Party.

      Bringt dann Schenkelklopfer, die damals schon langweilig waren.

      Gewürzt mit gesülze wo andere mit verdrehten Augen abwinken.

      Berti15

      Herr Höttges ist ja auch DOGE-Fan:

      https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/telekom-chef-doge-100.html 

      Man sieht aber an den USA, was DOGE gebracht hat. Eigentlich nichts, nur Chaos, und dies rächt sich seitdem immer wieder.

      https://www.golem.de/news/fusionsplaene-mit-t-mobile-gibt-die-telekom-den-standort-deutschland-auf-2604-208012.html 

      Ein Gerücht macht die Runde: Die Deutsche Telekom soll mit ihrer US-Schwester fusionieren und einen neuen Konzern „im Ausland“ bilden, frei von deutschen Problemen, Beschränkungen und Werten – vermutlich aber dann auch frei von digitaler Souveränität. Und das geschieht gerade bei einer Firma, die eben erst mit dem Auftrag versehen wurde, eine Bürger-App für uns alle zu entwickeln?

      Man muss gar nicht tief abtauchen in die Vergangenheit von Timotheus Höttges, dem CEO der Deutschen Telekom, um von ihm geleitete Schwenks in der Firmenpolitik zu finden. So wurde etwa dieser Schritt im Sommer 2025 hart kritisiert: „Nicht nur dem Namen nach, sondern auch inhaltlich“ ("Not just in name, but in substance)"werde man bei T-Mobile, der amerikanischen (großen) Schwester der Deutschen Telekom, ab sofort alle Programme zum Schutz von Queerem und Diversity (DEI) einstellen, es gebe keine dedizierten Rollen mehr dafür, keine Referenzen, keine Webseiten, auch die Trainingsmaterialien würden angepasst. Von „Pink Magenta“ und stolzer queerer Vielfalt der Jahre davor kein Wort mehr.

      Das kam überraschend, hatte Höttges doch über Jahre hinweg seinen Konzern als divers, inklusiv und vorbildlich gebrandet und sogar den Beyond Gender Award gewonnen. Doch heute ist alles anders: Wo andere Firmen harte Konsequenzen auf sich nahmen und queerfreundlich blieben, ergab sich T-Mobile dem Trump-Imperium, um anstehende FCC-Verhandlungen (Federal Communications Commission) nicht zu gefährden.

      Herr Höttges ist ja auch DOGE-Fan:

      https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/telekom-chef-doge-100.html 

      Man sieht aber an den USA, was DOGE gebracht hat. Eigentlich nichts, nur Chaos, und dies rächt sich seitdem immer wieder.

      Null Regulierung heißt auch, freie Fahrt für Firmen, die mit Nutzer und Kunden machen können was sie wollen.

      Berti15

      Herr Höttges ist ja auch DOGE-Fan:

      https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/telekom-chef-doge-100.html 

      Man sieht aber an den USA, was DOGE gebracht hat. Eigentlich nichts, nur Chaos, und dies rächt sich seitdem immer wieder.

      Der Kaffee ist ja noch älter --- selbst der Schimmel drauf ist schon abgestorben.

      Dein dummes gesülze dazu machts nicht besser. Traurig das du nach sovielen Monaten noch nicht hinbekommen hast, den Rest dazu zu lesen & zu verstehen.

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