FYI: Interessantes Urteil zum Diskussionsthema Peering ..., Meta muss zahlen.
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vor 4 Stunden
Inhaltszusammenfassung + Hintergrund:
Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat erst heute (10.02.2026) entschieden, dass Meta der Telekom über 30 Millionen Euro nachzahlen muss.
Der Grund: Meta hatte 20 exklusive Zugangspunkte bestellt und vertraglich zugesichert, dafür zu zahlen.
Als Meta den Vertrag kündigte, haben sie die Leitungen einfach weiter genutzt, anstatt den Datenverkehr über normale (vielleicht langsamere) Wege umzuleiten.
Das Gericht nannte das 'treuwidrig'.
Meta wollte die Spezialbehandlung und die hohe Qualität der Direktverbindung behalten, aber die Rechnung dafür einfach nicht mehr bezahlen.
Wer eine Sonderleistung bestellt, sie nutzt und dann die Zahlung verweigert, bricht den Vertrag.
Das OLG hat klargestellt: Es gibt kein Grundrecht für Big-Tech-Konzerne auf kostenlose Nutzung fremder Infrastruktur.
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von
vor 3 Stunden
Das OLG hat klargestellt: Es gibt kein Grundrecht für Big-Tech-Konzerne auf kostenlose Nutzung fremder Infrastruktur.
Inhaltszusammenfassung + Hintergrund:
Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat erst heute (10.02.2026) entschieden, dass Meta der Telekom über 30 Millionen Euro nachzahlen muss.
Der Grund: Meta hatte 20 exklusive Zugangspunkte bestellt und vertraglich zugesichert, dafür zu zahlen.
Als Meta den Vertrag kündigte, haben sie die Leitungen einfach weiter genutzt, anstatt den Datenverkehr über normale (vielleicht langsamere) Wege umzuleiten.
Das Gericht nannte das 'treuwidrig'.
Meta wollte die Spezialbehandlung und die hohe Qualität der Direktverbindung behalten, aber die Rechnung dafür einfach nicht mehr bezahlen.
Wer eine Sonderleistung bestellt, sie nutzt und dann die Zahlung verweigert, bricht den Vertrag.
Das OLG hat klargestellt: Es gibt kein Grundrecht für Big-Tech-Konzerne auf kostenlose Nutzung fremder Infrastruktur.
Das sehen halt viele Betroffene anders, die Frage ist nur, ob da ein Statement der BNetzA helfen wird, wenn die zur selben Ansicht kommen… Man kann wirklich nur hoffen, dass die Großen im Stillen eine Einigung erzielen und es sich dann „von selber“ erledigt
von
vor einer Stunde
ja das Thema Peering ist halt so eine Sache:
Die eine Seite meint, die Endkunden würden schon komplett für den Traffic und die Infrastruktur bezahlen und unterstellen 2 Mal für die selbe Leistung zu kassieren.
Meine Meinung dazu:
Was die meisten übersehen, oder nicht wahrhaben wollen ist, dass diese ein zweiseitiger Markt ist, wo jeder nur einen Teil der Gesamtkosten trägt und es international marktüblich ist, Direktanbindungen kostenpflichtig anzubieten.
Der Endkunde zahlt den Teil Anschluss, Speed und Zugang und früher wurde sogar der Traffic/die Nutzung extra abgerechnet.
Mittlerweile ist es für den Endkunden eine Flatrate-Mischkalkulation. Dabei ist die "verursachergerechte" Bepreisung weggefallen.
Damit Endkunden nicht über die Maßen belastet werden, tragen trafficlastige Contentanbieter (die ja Einnahmen mit den nutzenden Kunden generieren) einen Teil der Gesamtkosten. Das ist dann fair-share.
Müsste die Telekom die Kosten alleine tragen, müssten vermutlich die Preise für alle noch weiter angehoben werden. und es wäre auch weniger Geld für Infrastrukturerweiterungen/Netzausbau da.
Warum sollten also alle dafür zahlen müssen, obwohl die die betroffenen Dienste gar nicht nutzen?
Da ist es doch gerechter, die Contenanbieter einen Teil zahlen zu lassen, und wenn sie es nicht selber finanzieren wollen, können Sie das an ihre Kunden, die ja den Traffic auch ausgelöst haben weitergeben.
Anbieter wie Hetzner und Cloudflare praktizieren das auch. Da kannst Du gegen Aufpreis ein besseres Routing zu Telekom Anschlüssen bekommen.
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