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IP-Umstellung: Was ist mit den sogenannten „Sonderdiensten“?

Markus L. Community Manager
Community Manager

emergency-telephone-326549_1920.jpgDie Deutsche Telekom erneuert ihre Netzinfrastruktur und dies hat direkte Auswirkungen auf Anwendungen, die nicht dem klassischen Telekommunikations-Geschäft zuzuordnen sind.



 

Gemeint sind hier die sogenannten Sonderdienste wie beispielsweise:

 •    Hausnotrufe
•    Gefahrenmeldeanlagen
•    Aufzugnotrufe
•    Zählerfernauslesemodems
•    Electronic Cash Terminals.

Steht die Umstellung Ihres Anschlusses auf IP unmittelbar bevor, ist es wichtig, auch den jeweiligen angebundenen Sonderdienst zu betrachten und mögliche Veränderungen bereits im Vorfeld zu klären. Dafür brauchen wir allerdings Ihre Mithilfe: Das Vertragsverhältnis zu Ihrem jeweiligen Diensteanbieter ist eigenständig und besteht unabhängig von den Vertragsbeziehungen zu uns. Folglich kann die Telekom mögliche, an Ihrem Anschluss betriebene Sonderdienste nur auf Nachfrage identifizieren.

Zukunftsfähigkeit Ihres Sonderdienstes sicherstellen

Ist der Sonderdienst jedoch einmal identifiziert worden, besteht Handlungsbedarf. Der einwandfreie Betrieb eines analogen/ universalen Sonderdienstes am IP-basierten Anschluss ist nicht automatisch gesichert. Aufgrund der Vielzahl von Diensten und Endgeräten, die speziell für den Betrieb an analogen oder universalen Anschlüssen konfiguriert wurden, muss die Funktionsfähigkeit des Sonderdienstes im Einzelfall durch den Diensteanbieter geprüft werden. Schließlich handelt es sich bei der Anschlussumstellung um einen grundlegenden Technologiewechsel. Das bedeutet unter anderem, das gerade die für den Betrieb von Sonderdiensten relevante, bisher mitgelieferte Fernspeisung aus technischen Gründen nicht mehr vom Anschluss bereitgestellt wird. Folglich wird das etwaige Nachrüsten einer unterbrechungsfreien Spannungsversorgung notwendig.

 

EC-Geraet.JPGAktivitäten der Telekom hinsichtlich der Umstellung Ihres Sonderdienstes

Die Telekom hat eigens für das Thema Sonderdienste ein Team etabliert, das Lösungen konzipiert und entwickelt. Im gemeinsamen Austausch mit Verbändern, Herstellern, Diensteanbietern, Kunden und anderen Interessenvertretern werden einheitliche Vorgehensweisen sowie die optimale Unterstützung des Kunden im Kontext der IP-Umstellung aufgezeigt und umgesetzt. Beispielsweise kann eine solche Lösungsoptionen das Nachfolgeprodukt des analogen Sprachanschlusses sein. Noch befindet sich die Entwicklung in der Testphase und positive Testergebnisse stehen bisher aus. Jedoch könnten Sonderdienste, die über einen reinen analogen Sprachanschluss betrieben werden, mithilfe dieses Anschluss ohne jegliche Veränderung am Dienst weiter betrieben werden. Die Umwandlung des analogen Signals erfolgt nicht direkt bei Ihnen, sondern erst in den Systemen der Telekom.

Gemeinsam individuelle Lösungen finden

Einige Sonderdienste, wie beispielsweise Electronic Cash Terminals, lassen sich einfach und unkompliziert fit für die neuen IP basierten Anschlüsse machen. Da die Terminals in der Regel über ein Endgeräte Mietmodell bezogen werden, erfolgt der Tausch auf ein aktuelles Gerät innerhalb der Vertragslaufzeit. Wiederrum andere Sonderdienste, wie beispielsweise Gefahrenmeldeanlagen können mit dem Tausch der Übertragungseinheit auch in Zukunft betrieben werden, ebenso ist der Austausch eines kompletten Sonderdienstes nicht ausgeschlossen. Welche Option für Sie und Ihren Sonderdienst die geeignetste ist, kann im Gespräch mit dem Diensteanbieter in Erfahrung gebracht werden. Dieser wurde bereits umfänglich durch das gegründete Team informiert, ebenso wie unser Vertrieb und Kundenservice. Schließlich setzen wir alles daran, Sie optimal und Ihren Bedürfnissen entsprechend zu beraten.