Umstellung auf Magenta Zuhause L - Router W 724 V überfordert?

Wir sind ziemlich enttäuscht. Nach dem Wechsel von dem Zuhause M In den L Tarif funktioniert nichts mehr. Mit den zuvor anliegenden 50 Mbit und dem zwischengeschalteten Devolo dlan 1200+ lief über die letzten zwei Jahre alles bestens. Der Versuch, in einen leistungsfähigeren Tarif zu wechseln, führte direkt ins Chaos. Seitdem bricht die Internetverbindung mindestens jede halbe Stunde ab, der Router W724V fliegt aus dem Netz und reconnected sich. Folgerichtig bricht natürlich WLAN, Bildübertragung von TV plus ab. Apps wie Sky funktionieren gar nicht mehr. Die Übertragungsrate, wenn der Router mal läuft, liegt bei maximal 25 Mbit.

Laut Service sei der Router „überfordert“ von der höheren Übertragungsraten. Kann das wirklich sein? Laut Spezifikationen sollte der Router das eigentlich können, auch wenn er nicht mehr der neueste ist. 


@Gelöschter Nutzer  schrieb:

@Herr von Bödefeld

hier

https://abload.de/image.php?img=sync-20.01.206cj7v.jpg


Also ich bin bei deinem Screenshot auf ein paar Sachen gestoßen, die mir so nicht ganz gefallen.

Ich kann bzw. will aber nicht näher darauf eingehen.

Mehr Infos
sync-20.01.206cj7v.jpg

@Chill erst mal 

Was sagst du dazu?

Willst du dir das einmal angucken?

Telekom hilft Team
Guten Abend @Jascha.Hausmann,

herzlich willkommen in unserer Community.

Hier wurden schon viele Informationen ausgetauscht - DANKE. Fröhlich
Ich füge dem erst einmal nichts hinzu. Im Störungsticket ist vermerkt, dass ein Reset vom Anschluss vorgenommen wurde. Dies hat aber nicht zu eine Verbesserung geführt? Dies wurde hier nicht erwähnt (falls ich es nicht überlesen habe).
Sollten weitere Fragen bestehen, dann gerne Bescheid geben.

@Gelöschter Nutzer
Wenn ich das dem Ticket richtig entnehme, kam bei der Langzeitmessung nichts heraus und es erfolgt aus Austausch vom Router. Gerne Bescheid geben, wenn das neue Gerät angekommen ist, wie es sich dann mit dem Abbrüchen verhält.

Besten Dank und einen schönen Abend.

Gruß Jacqueline G.

@Jacqueline G. @Nein, der Reset hat zu keiner Verbesserung geführt. Auch die Aktualisierung aller Beteiligten Komponenten auf die neueste Firmware und Umstellung des Signals der Devolo hat nur zu einer Verbesserung (d.h. seltenere Ausfälle), nicht aber zu einer Lösung geführt. 

Insgesamt ist insbesondere die Auskunft (die laut der Community-Mitglieder auch noch falsch ist, weil es nicht am Router, sondern den Devolos liegen soll) der Mitarbeiter am Telefon, es läge an der Leistungsfähigkeit des Routers, ziemlich unbefriedigend. 

Am langen Ende also ein vollständiger Austausch aller Komponenten, obwohl diese laut Spezifikation technisch in der Lage sein sollen, die Leistung zu erbringen (und bevor es wieder kommt, den Hinweis hinsichtlich der Devolos habe ich verstanden - kennt sich eben nicht jeder mit solchen Details aus).

 

so macht man einen bis hierhin völlig zufriedenen zu einem unzufriedenen Kunden.

Telekom hilft Team



Hallo @Jascha.Hausmann,

ich übernehme einmal für meine Kollegin Jacqueline. Wie ich bei uns im System gesehen habe, wurde auf deinen Anschluss ein Assia Profil gelegt. Hier einmal eine kurze Erklärung was ein Assia Profil bedeutet.

Die Bandbreitenanpassung durch Assia ist leider manuell nicht veränderbar. Die Linecard an deinem Anschluss analysiert deine Verbindung kontinuierlich. Wenn zu viele CRC-Fehler auftreten oder dein Router insbesondere zu oft die Verbindung verliert, wirst du automatisch in niedrigere Profile geregelt. Sobald die Leitung 20 Tage fehlerfrei ist, wird die Verbindung wieder heraufgestuft. Du kannst dir sicher sein, dass wir dir immer die schnellstmögliche Geschwindigkeit innerhalb der durch die AGB zugesicherte Bandbreite zur Verfügung stellen.

Solltest du noch Fragen haben, bin ich gerne für dich da.

Viele Grüße,

Wajiha B.

Danke für die Information - verstehe ich es trotzdem richtig, dass die einzige Möglichkeit aus eurer Sicht bleibt, den Router gegen einen neueren zu ersetzen sowie die Devolos auszutauschen, um Störungsfreiheit wiederherzustellen? 

Telekom hilft Team
Hallo @Jascha.Hausmann,

da der Router, den du nutzt schon älter ist, ist es möglicherweise eine gute Idee. An diese Stelle möchte ich dir den Speedport Smart 3 anbieten. Aber wie ich bereits erwähnt habe, bei einem Assiaprofil kann man leider nichts machen, als abzuwarten. Wenn du noch weitere Fragen hast, helfe ich dir sehr gerne.

Viele Grüße,

Wajiha B.

Vielleicht bin ich jetzt zu sehr Laie, aber das macht ja keinen Sinn. 

bei zu vielen Ausfällen werde ich heruntergestuft. Durch die Abstufung entstehen weiter Fehler (Verbindung bricht ab, Router wählt neu ein). Wie soll dann jemals wieder 20 Tage fehlerfrei entstehen? Soll ich drei Wochen in Urlaub fahren und wenn ja, zahlt das die Telekom? Fände Südafrika klasse, ist schön um die Jahreszeit. 

Um es einmal klar zu machen, was wir meinten. Unserer Meinung nach ist das PowerLan Schuld an den Verbindungsabbruechen. Das heißt in erster Linie müssen die Devolos weg. Da aber keine LAN Kabel erwünscht waren, brauchen wir WLAN und in der Beziehung ist die 724 etwas in die Jahre gekommenen, vor allem wenn es um ein WLAN Mesh geht. Und da ist auf. Telekom Seite der Smart 3,der Router der Mesh Master fähig ist. Das ist der Grund warum ich diesen Router empfahl.

@KarstenS5 Ihre Hinweise waren auch verständlich und hilfreich. 

mir geht es darum, dass es zwar eine Reihe von - sehr unterschiedlichen - Erklärungsversuchen mit teilweise auch interessanten, wenn auch nicht hilfreichen Infos seitens der diversen Mitarbeiter der Telekom gab, bisher jedoch keine Antwort in sich geschlossen und vollständig zusammenfasst, was nach Auffassung des Dienstleisters das Problem löst. 

da bin ich wirklich froh, ihre Hinweise bekommen zu haben. 

Nunja, das Problem ist nun einmal das man ein gewisses technisches Wissen braucht um die Hintergründe zu verstehenund dann auch nicht bei einer Firma im Kundendienst arbeitet.

Das Problem der PowerLANs ist einfach ihre Arbeitsweise. Es gibt sie überall zu kaufen und man steckt sie einfach in die Steckdose, so dass niemand weiß was für eine Hexenküche die Dinger anzünden müssen um zu arbeiten. Stromnetze sind keine Datenleitungen, überall gibt es Abzweigungen, die Oberwellen erzeugen, und sie müssen ihre Impulse auch in nahe liegende andere Kabel übertragen, da sie in vielen Fällen nicht im gleichen Stromkreis sind. Sie wissen auch nicht was Stromleitungen sind und was nicht, oder zu welcher Wohnung die Leitungen gehören. Das heißt sie sind sehr laut. Ihre Arbeit fällt nur niemanden auf, solange diese Frequenzen unbenutzt sind oder zum Beispiel auch die Nachbarschaft PowerLAN anschafft und die Geräte sich gegenseitig zuschreien..

Doch spätestens seit Vectoring und Supervectoring sind diese höheren Frequenzbereiche nicht unbenutzt, in den Datenleitungen. Das heißt sie brüllen dem Router ins Ohr, während er versucht jedes Flüstern des DSLAM zu hören. Dadurch kommt es zu Missverständnissen und Verbindungsabbrüchen und ASSIA erkennt einfach nur starke Störungen. Doch ASSIA hat keine Möglichkeit zu interpretieren, was diese Störungen erzeugt. Seiner Erfahrung nach ist es häufig ein übersprechen der Leitungen die niemals für derart hohe Frequenzen spezifiziert wurden. Um  diese Störungen also zu beheben senkt er die Datenrate. Es soll auch in der Lage sein im Bedarfsfall Störungsmeldungen an die Techniker zu senden ,die sich bei Gelegenheit, das Problem mal ansehen sollten. Doch das ist alles auf Fehler in den Kabeln ausgelegt, nicht darauf das Kunden, aus Unwissenheit, ihre eigenen, oder die Leitungen ihrer Nachbarn sabotieren. Es gibt durchaus Hersteller die sich dieser Probleme bewusst sind , doch so eine Logik geht natürlich ins Geld.

Im WLAN sieht es im Prinzip so ähnlich aus. Im 2,75 GHz Band sind die größten Störungen die ganzen WLAN Netze in unmittelbarer Nähe und so mancher besorgte sich einfach billige Repeater in der Hoffnung  damit ein besseres Netz zu haben, Doch da gibt es inzwischen Verbesserungen dank des 5 GHz Bereiches der schneller arbeitet und schlechter durch Wände geht. Dadurch stört man die Nachbarschaft weniger und hat eine schnelle Kurzstreckenverbindung. Und man hat das Mesh entwickelt , so dass die Repeater sich nicht laufend übertönen, sondern der Mesh Master legt fest welches Gerät auf welchen Weg anzusprechen ist.  Doch auch hier gilt: an diese Ansätze hat man vor ein paar Jahren noch nicht gedacht.