DNS v6-Fehler (wahrscheinlich zum x-ten mal)

vor 10 Jahren

Hallo zusammen,

 

auch ich habe in der Log Datei des W724V relativ oft folgende Meldung:

 

09.05.2015 16:20:16DNSv6-Fehler: Der angegebene Domainname kann nicht von 2003:180:2:5000::53 aufgelöst werden. Fehler: DNSv6 Address Unreachable. (P008)

09.05.2015 16:20:16DNSv6-Fehler: Der angegebene Domainname kann nicht von 2003:180:2:1000::53 aufgelöst werden. Fehler: DNSv6 Address Unreachable. (P008)

09.05.2015 16:01:06DNSv6-Fehler: Der angegebene Domainname kann nicht von 2003:180:2:1000::53 aufgelöst werden. Fehler: DNSv6 Address Unreachable. (P008)

 

Dieses Phänomen, wie es hier von einem Telekomiker beschrieben wurde, scheint ja schon länger ein Problem darzustellen. Bei Rückfrage mit der Hotline wurde gesagt diese Meldung zu ignorieren (Kopfschütteln).

 

Sind wir alle Beta-Tester für eine noch nicht ausgereifte Firmware ??

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  • vor 10 Jahren

    welcher Teil von "Meldung ignorieren" benötigt einer Erläuterung?

    0

  • vor 10 Jahren

    PlutoInTheSky

    Sind wir alle Beta-Tester für eine noch nicht ausgereifte Firmware ??


    Sind wir alle Beta-Tester für eine noch nicht ausgereifte Firmware ??

    PlutoInTheSky

    Sind wir alle Beta-Tester für eine noch nicht ausgereifte Firmware ??


    Es ist hier doch schon x-mal erklärt worden, dass es sich nicht um einen Fehler handelt! Der einzige Fehler ist, dass diese Meldung protokolliert wird und damit die Nutzer verunsichert.

     

    Die Hotline hat völlig recht, diese Meldung einfach ignorieren.

     

    Wenn Du meinst, das wäre ein Fehler, dann erkläre uns den bitte.

     

    Gruß Ulrich

    0

    Antwort

    von

    vor 10 Jahren


    @UlrichZ schrieb:

    Es ist hier doch schon x-mal erklärt worden, dass es sich nicht um einen Fehler handelt! Der einzige Fehler ist, dass diese Meldung protokolliert wird und damit die Nutzer verunsichert.


    Sorry, aber wenn ein System einen Fehler protokolliert, obwohl kein Fehler vorliegt, dann ist das ein Fehler.

    Und das Problem von Fehlalarmen ist, dass sie die Behandlung echter Alarme beeinträchtigen. Beispiel aus dem "richtigen Leben": Rauchmelderpflicht. Alle in meinem Bekanntenkreis haben längst den Reflex entwickelt, wenn irgendwo wieder einmal ein Rauchmelder losschlägt: Ach ja, Fehlalarm. Wenn es jemals irgendwo wirklich brennen würde, würde keiner reagieren.

    Genauso ist es mit Fehlermeldungen im Routerprotokoll. Ich sage meinen Kunden immer: Schaut ins Protokoll, ob es da Anhaltspunkte für die Problemursache gibt. Aber wenn das Protokoll mit Meldungen vollgemüllt ist, zu denen der Hotline nichts besseres einfällt als "einfach ignorieren", ist dieses Mittel tot.

  • vor 10 Jahren

    Das Problem liegt ja nicht auf Seiten der Telekom. Es liegt eher daran das die Umstellung auf IPv6 hier in Deutschland eher schleppend voran geht.

     

    0

    Antwort

    von

    vor 10 Jahren

    Das musst Du jetzt aber mal erklären. Wieso sollte irgendjemand außer der Telekom daran schuld sein, wenn ein Telekom-Router an einem Telekom-Anschluss den Telekom-DNS-Server unter der von der Telekom per PPPoE übermittelten Adresse nicht erreicht? Und was sollte die "schleppende" Einführung (nicht Umstellung!) von IPv6 "hier in Deutschland" (wo sie übrigens im weltweiten Vergleich ziemlich weit fortgeschritten ist) damit zu tun haben?

  • vor 10 Jahren

    Wenn der Telekom-Router bzw. der Telekom-DNS die nicht-vorhandene IPv6 Adresse nicht auslösen kann ist der andere Provider doch schuld weil er noch kein IPv6 zur Verfügung stellt Fröhlich
    Deutschland belegt bei der IPv6 Umstellung aber auch nicht grade einen Spitzenplatz ...

    0

    Antwort

    von

    vor 10 Jahren

    Das ist leider Unsinn, denn alle DNS  Server lösen sowohl IPv4 als auch IPv6 auf.

    Es sind lediglich zwei unterschiedliche Sätze in der DNS Zone 

    A und AAAA

    Antwort

    von

    vor 10 Jahren

    Phonk

    Wenn der Telekom-Router bzw. der Telekom-DNS die nicht-vorhandene IPv6 Adresse nicht auslösen kann ist der andere Provider doch schuld weil er noch kein IPv6 zur Verfügung stellt

    Wenn der Telekom-Router bzw. der Telekom-DNS die nicht-vorhandene IPv6 Adresse nicht auslösen kann ist der andere Provider doch schuld weil er noch kein IPv6 zur Verfügung stellt Fröhlich
    Phonk
    Wenn der Telekom-Router bzw. der Telekom-DNS die nicht-vorhandene IPv6 Adresse nicht auslösen kann ist der andere Provider doch schuld weil er noch kein IPv6 zur Verfügung stellt Fröhlich

    Diese Darstellung verfehlt den Sachverhalt in mehrfacher Hinsicht:

    1. Die Formulierung "der Telekom-Router bzw. der Telekom-DNS" wirft zwei nicht zusammengehörende Dinge in einen Topf. Ob der Router oder der Telekom-DNS-Server eine Anfrage nicht auflösen kann, sind zwei völlig verschiedene Fragen. (Und keine von beiden ist die Frage um die es hier geht.)
    2. Es geht nicht um eine Auflösung einer IPv6-Adresse, sondern eines Domain-Namens (FQDN).
    3. Die Fehlermeldung besagt nicht "kann den Namen nicht auflösen," sondern "kann den von der Telekom zugewiesenen DNS-Server nicht erreichen."
    4. Ein "anderer Provider" ist zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht beteiligt. Hier geht es erst einmal darum, dass der DNS-Proxy des Routers die DNS-Anfrage eines lokalen Clients zur Bearbeitung an den DNS-Server der Telekom weiterreicht.
    5. Selbst wenn dieser Schritt funktionieren würde und die Anfrage dann vom Telekom-DNS-Server seinerseits an einen DNS-Server eines anderen Providers weitergegeben würde, würde es keinerlei Rolle spielen, ob dieser andere Provider IPv6 unterstützt oder nicht. Selbstverständlich kann ein DNS-Server eine über IPv6 empfangene Anfrage über IPv4 weiter auflösen, und ob das Ergebnis der Auflösung IPv4-Adressen, IPv6-Adressen, beides, etwas ganz anderes (MX, SRV, CNAME ...) oder gar nichts (NXDOMAIN) enthält, ist völlig unabhängig davon über welche Protokolle die Anfrage selbst abgewickelt wird.
    Phonk

    Deutschland belegt bei der IPv6 Umstellung aber auch nicht grade einen Spitzenplatz ...

    Deutschland belegt bei der IPv6 Umstellung aber auch nicht grade einen Spitzenplatz ...
    Phonk
    Deutschland belegt bei der IPv6 Umstellung aber auch nicht grade einen Spitzenplatz ...

    Nein, solides Mittelfeld.

    Antwort

    von

    vor 10 Jahren

    @Stefan
    @Tilman Schmidt
    Genau so ist es!!! Oder man muss es wie bei Windows Server 2003 etc. in der Log Datei entsprechend nach Priorität anzeigen und nicht einfach die Auskunft ignorieren verwenden. Traurige Telekom mit unwissenden Komikern die wahrscheinlich nur ausgebildete Bürokaufleute sind mit null Ahnung. Ja, bestimmt: den otto Normal Verbraucher kann man mit so einer Nonsens Antwort sicherlich befriedigen aber jemand der Ahnung rund um das Thema hat bekommt regelmäßig einen Lachkrampf am Telefon.
    Genau so: Dann trennen Sie doch mal die Stromversorgung oder auch: Nach diversen Ausfällen der IP Telefonie wurde mir von der Hotline gesagt, man sollte die DHCP lease time auf einen Tag stellen um das Problem zu lösen. Oder weiter: Ein Komiker sagte, dass sich ja viele Geräte im WLAN anmelden würden und dieses zu Problemen führen würde.
    Da habe ich zu gesagt; Folgendes Szenario: Mittelständiges Unternehmen mit 15 Mitarbeiter. Jeder hat natürlich ein Smartphone und möchte zur Mittagspause. Damit der Speedport in Zukunft auch nach der Mittagspause noch die IP Telefonie bereitstellt gilt ab sofort folgende Anweisung. Jeder Mitarbeiter muss sein Smartphone ab sofort bevor Antritt der Mittagspause im Sekretariat abgeben und kann es nachher wieder abholen damit es auch im WLAN Netz eingebucht bleibt. LOL........
  • vor 10 Jahren

    Zu 3. sehe ich das anders. Die Meldung besagt das die v6 Adresse nicht erreicht werden kann. Die IPv6 DNS ist allerdings nach wie vor erreichbar.

    Die anderen Punkte werde ich in der nächsten Woche im Ehrenrat weiter analysieren.

    0

    Antwort

    von

    vor 10 Jahren

    Die korrekte Reaktion ist natürlich: "Dann ruf ihn halt auf dem Festnetz an." Genau das tut das Speedport - es schickt dem Telekom-DNS-Server die Query, die es per IPv6 nicht los wurde, dann eben per IPv4.

    Die korrekte Reaktion ist natürlich: "Dann ruf ihn halt auf dem Festnetz an." Genau das tut das Speedport - es schickt dem Telekom-DNS-Server die Query, die es per IPv6 nicht los wurde, dann eben per IPv4.

    Die korrekte Reaktion ist natürlich: "Dann ruf ihn halt auf dem Festnetz an." Genau das tut das Speedport - es schickt dem Telekom-DNS-Server die Query, die es per IPv6 nicht los wurde, dann eben per IPv4.


    Oder er nutzt den sekundären IPv6-DNS - oder wozu existiert der zweite Eintrag?

     

    Gruß Ulrich

    Antwort

    von

    vor 10 Jahren

    Ich habe den Eindruck, dass die IPv6-Erreichbarkeitsprobleme beide Server gleichzeitig treffen. Meine Fritzbox meldet jedenfalls auf der Statusseite unter "Genutzte DNS-Server" (neben den beiden IPv4-Adressen, die immer da sind) mal zwei IPv6-Adressen und mal gar keine, aber nie nur eine.

     

    Die Telekom war ja auch im Vergleich mit anderen Providern in Deutschland relativ spät dran mit der IPv6-Einführung. Wahrscheinlich hat sie das Thema "IPv6-Konnektivität" einfach noch nicht so im Griff.

    Antwort

    von

    vor 10 Jahren

    Tilman Schmidt

    Übrigens stoßen Fritzboxen genau auf dasselbe Problem, dass die IPv6-Erreichbarkeit der Telekom-Nameserver eher mau ist. Sie machen nur kein so großes Buhei ...

    Übrigens stoßen Fritzboxen genau auf dasselbe Problem, dass die IPv6-Erreichbarkeit der Telekom-Nameserver eher mau ist. Sie machen nur kein so großes Buhei ...

    Tilman Schmidt

    Übrigens stoßen Fritzboxen genau auf dasselbe Problem, dass die IPv6-Erreichbarkeit der Telekom-Nameserver eher mau ist. Sie machen nur kein so großes Buhei ...


    Der Punkt wundert mich auch etwas. Manche Konfigurationsmöglichkeiten sind bei den Speedports nicht vorhanden, um den unbedarften Anwender vor sich selbst zu schützen oder den Supportaufwand gering zu halten. Aber die Logs (regelmäßige Rufnummernregistrierung, IPV6 "Fehler") verunsichern viele Anwender.

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