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        AW: VoIP Desaster gelöst Part II

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        Beitrag: 1 von 8

        Moin @ ALL,

         

        dieser Beitrag soll in Folge zu dem Ersten nur die wesentlichsten Dinge ansprechen, die man für eine saubere VoIP Verbindung beim (Hybrid) Anschluss der deutschen Telekom benötigt.

        Ich gehe hier mit Absicht nur auf wenige Dinge ein, die wir nach Rücksetzen der Konfiguration auf dem Router und der TK auf „Werkseinstellung“ verändert haben.

        Es werden in diversesten Foren die haarsträubendsten Konfigurationen empfohlen. Und auch ich habe diversestes ausprobiert, meistens sehr erfolglos.
        Die Folge, die Konfigurationen der Router/TK waren am Ende komplett im Eimer. Aus den jüngsten Erfahrungen muss ich sagen, es kommt eben auf das wenige und wesentliche an.

         

        Die Problemstellung kann gerne in Part 1 nachgelesen werden.

        https://telekomhilft.telekom.de/t5/Telefonie-Internet/VoIP-Desaster-geloest/td-p/2373435

         

        Konstellation:
        Hybridanschluss der Telekom mit dem „godlike“ Router SpeedPort Hybrid und einer Digitalisierungsbox Premium als TK dahinter. An dieser hängen, 2 x SIP-Anlagentelefone (ELMEG IP 140), 2 x Bria SIP-Softclient, 2 x DECT und ein Fax (HP X567 DW)

         

        (Wer keinen Hybridanschluss (LTE + DSL) hat, kann diesen Punkt überspringen)
        Konfiguration SpeedPort Hybrid:
        Internet --> Internetverbindung --> LTE deaktivieren oder Ausnahmen hinzufügen
        Ausnahmeregel der Art „Geräte im LAN umleiten“ hinzufügen und die IP der TK (Digibox, FriztBox & Co) auswählen, fertig.

        !!! Wir haben bei uns KEINE Portforwardings eingerichtet !!!

         

         

        Konfiguration Digibox-Premium:
        Ansicht auf Experte oder Vollzugriff ändern!

         

        VoIP --> CODEC-PROFILE
        Neues Profil mit den folgenden Codecs anlegen

        G.711 uLaw, G.711 aLaw, G.722, G.729, DTMF

         

        VoIP --> SIP-PROVIDER
        Pro Rufnummer je ein Profil mit den folgenden Einstellungen anlegen.

        Authentifizierungs-ID:   anonymous@t-online.de
        Passwort:                         bei anonymous nicht notwendig
        Benutzer-Name:             +49xxxxxxxxxxxx
                                                  (Telefonnummer im Format wie angegeben, ohne 00 oder () )
        Domäne:                           tel.t-online.de
        Registrar:                          tel.t-online.de
        Registrar Transportprotokoll: TCP !!! Wichtigste Einstellung !!!
        Registrierungstimer:      600 Sekunden
        Unter „Erweiterte Einstellungen“ das zuvor angelegte Codec-Profil auswählen, fertig.
        !!! kein, STUN, kein PROXY !!!

         

        Jetzt nur noch die entsprechenden Endgeräte auf der TK einrichten, und schon ist der Fisch geputzt.

         

        Bei der Einrichtung von SIP/VoIP Clients hinter der TK Anlage kann ich nur den Tipp geben, dieselben Codecs zu verwenden wie auch bei dem vorher beschriebenen externen SIP Profil.
        In unserem Beispiel wären dies die.
        G.711 uLaw, G.711 aLaw, G.722, G.729, DTMF.

         

        Die meisten TK Anlagen versprechen zwar, dass diese die Codecs per DSP zwischen dem Provider und den internen Clients wandeln können, jedoch funktioniert das in der Praxis soweit mir bekannt, eher schlecht wie recht. Oft wird einfach per Passthrough nur vermittelt.

         

        Grüsse aus BaWü

         

        Alexander Fuchs

         

        7 ANTWORTEN
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        Beitrag: 2 von 8

        @alexander.fuchs schrieb:

        @moin @ ALL,

         

        Internet --> Internetverbindung --> LTE deaktivieren oder Ausnahmen hinzufügen
        Ausnahmeregel der Art „Geräte im LAN umleiten“ hinzufügen und die IP der TK (Digibox, FriztBox & Co) auswählen, fertig.

        !!! Wir haben bei uns KEINE Portforwardings eingerichtet !!!


        Als Ergänzung:

         

        Bei dieser Konfiguration ist aber zu beachten, das im Routermodus alle Netzwerkgeräte welche am nachgeschaltenen Router  (Fritzbox) hängen automatisch damit auch auf nur DSL gezwungen werden.

        Sprich in diesem Fall sind anstelle von "Gerät im LAN umleiten" die portbezogenen LTE-Ausnahmen nötig.

        Im Clientmodus geht das so in Ordnung und "Gerät im LAN umleiten" gilt nur für die Fritzbox.

         

        Nachtrag:

        Ich denke es wäre für die Übersichtlichkeit besser gewesen, Du hättest das bei VOIP-Desaster Teil 1 angehangen.

         

        Wenn Du mir das mal in Form einer bebilderten Anleitung (vor Allem Bilder aus der Digibox) zukommen lassen magst, könnte ich das als Unterseite in meiner Fritzbox-Anleitung mit aufnehmen.

        Mein Weg zur Fritzbox hinter dem Speedport Hybrid : https://lubensky.de/hybrid
        Tipps zur Störungseingrenzung am Hybridanschluss: https://lubensky.de/hybrid/stoerungseingrenzung.htm
        Probleme mit dem ISDN-Adapter? https://lubensky.de/hybrid/isdn-adapter.htm

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        Beitrag: 3 von 8

        Hi Aluny,

         

        nicht ganz, ich habe lediglich die TK (Digitalisierungsbox, be.ip) als Ausnahme reingenommen. Die SIP Clients müssen bei unserer Konstellation nicht separat als Ausnahme hinzugefügt werden, weil diese nicht direkt mit den SIP Servern der Telekom sprechen. Unsere SIP Clients registrieren sich ganz normal an der TK Anlage als SIP Endgeräte. Die Kommunikation nach aussen übernimmt zu 100% die TK Anlage, bei uns zumindest.

         

        Bei meiner Worstation auf der ein SIP Client läuft, würde die Ausnahme bedeuten, dass ich ab da an, die GByte grossen MSDN ISO's nur noch mit der DSL Leitung (max. 6 MBit) sauge. Traurig

         

        Dabei muss ich dem Hybridanschluss bis auf den VoIP Hikack so gesehen sehr positiv bewerten. Die besagten ISO's kann ich seit da an  mit ~ 5 MByte/s laden.

         

        P.S. Ich würde generell bei der Benutzung des Hybridanschlusses empfehlen, dahinterliegende SIP-Clients nur über dazwischengeschaltete SIP-TK's (Digitalisirungsbox, Fritzbox, be.ip, & Co. ) zu betreiben. Die Clients selbst sind manchmal zu unflexibel für die Stolperfallen die der rosa Panther hin und wieder aufstellt.

         

        Grusse aus dem Schabenländle

         

        Alexander Fuchs

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        Beitrag: 4 von 8

        Hallo @alexander.fuchs

         

        Ist mir klar, das das für deine Konfig nicht zutrifft und sollte nur eine Ergänzung für Nutzer sein, die wie ich, z.B. eine Fritzbox im Routermodus hinter dem SPH betreiben, an der wiederum dann alle Netzwerkgeräte hängen.

         

        PS:

        Bezüglich der SIP-Clients bin ich ganz deiner Meinung.

        Mein Weg zur Fritzbox hinter dem Speedport Hybrid : https://lubensky.de/hybrid
        Tipps zur Störungseingrenzung am Hybridanschluss: https://lubensky.de/hybrid/stoerungseingrenzung.htm
        Probleme mit dem ISDN-Adapter? https://lubensky.de/hybrid/isdn-adapter.htm

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        Beitrag: 5 von 8

        Moin @ ALL,

         

        das wird ja von Tag zu Tag besser. Seit der nun mehrfach erwähnten Umstellung auf den Hybridanschluss des rosa Pandas ... ups meinte natürlich Panthers, hatten wir neben den besagten Problemen mit der Telefonie auch keine eingehenden Faxe mehr. Traurig

         

        Seit der in diesem Beitrag beschriebenen Umstellung geht dem Fax wieder.

        Ik werd verückt. Fröhlich

        Purzelbaum, Purzelbaum ….

         

        @ TELEKOM

        Das Maskotchen (Paul) hat offiziel bei uns um Asyl gebetten.

        Paul hat erkannt, dass die TELEKOM nicht zu seinem Immage passt. Er ist zwar auch ganz schön verpeilt, aber meistens bekommt er doch die Dinge selbst geregelt. Fröhlich 

         

         

        Grüsse aus dem verschneiten BaWü

         

        Alexander Fuchs