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Gelöst

Hatte schon jemand eine Abrechnung der Cellfish GmbH über 15,96€?

5 Sterne Mitgestalter
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Beitrag: 26 von 30

Das ist nicht schlimm wenn du mir nicht folgen kannst (!).

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Beitrag: 27 von 30

Der Mobilfunkbetreiber kann Kunden effektiv schützen, indem bei Neukunden (im Vorfeld) bereits eine Drittanbietersperre aktiviert ist und der Kunde wiederrum erst aktiv werden muss, um diese Sperre aufzuheben. Es gibt bereits ein paar Mobilfunkbetreiber, die dies tun.

M.E. ist dies bei der Telekom noch nicht der Fall. Erneut zeigt sich also auf, dass es sehr einfach wäre, für einen Mobilfunkbetreiber seine Kunden zu schützen, statt an dem Betrug der eigenen Kundschaft (für den Forderungsaufkauf einer Abofalle wie bes mit der unseriösen Cellfish GmbH der Fall ist) mitverdienen zu wollen.

 

Nach hM stellt ein solcher Drittanbieterposten wohl einen Zahlungsdienstvertrag (i.S.d. § 675c BGB) dar. Ist diese nicht genehmigt durch den Kunden (was bei Abofallen der unseriösen Cellfish GmbH) der Fall wäre, muss die Telekom die Posten zurückbuchen.

Die 8 Wochen Frist nach § 45i TKG, wonach nach 8 Wochen eine Mobilfunkrechnung als genehmigt gelte, greift bei Drittanbieterposten auf der Mobilfunkrechnung nicht . vgl. BGH Urt. 06.04.2017 Az. III ZR 368/16.

 

Nicht nur sind die Mobfilunkbetreiber bereit, Betrüger und Abofallenbetreiber wie die unseriöse Cellfish zuzulassen und halten an den bestehenden Factoring Verträgen festn denn die Telekom könnte den Factoring Vertrag mit Cellfish auflösen, nachdem es sehr starke Indizien gibt, dass Cellfish Betrüger sind. Die Telekom könnte gar (wie bereits andere Anbeiter) eine Drittanbietersperre im Vorfeld einrichten, womit Kunden geschützt wären und erst selber aktiv werden müssten, damit Dritte Posten über eine Mobilfunkrechnung abbuchen dürfen.

Selbst wenn all das dahingestellt bleiben würde und man auf den status quo der Telekom abstellt, müsste die Telekom bei einer Reklamation eines jeden Kunden, automatisch die strittige/ nicht genehmigte Abbuchungen erstatten, falls der Nachweis nicht gelingt, dass die Forderung berechtigt ist (das wird bei Abofallen der unseriösen Cellfish, wo bereits die Internetstore reine Attrappen sind und nicht einmal funktionsfähig sind), nicht der Fall sein.

 

Daher ist und bleibt es ein Armutszeugnis, dass Anbieter wie die Telekom bereit sind, an dem Betruger der eigenen Kundschaft mitzuverdienen.

 

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Beitrag: 28 von 30

Ich glaube fast herr müller arbeitet für die telekom

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Beitrag: 29 von 30

“Folgen kannst” ist einfach die falsche formulierung, nicht fgen will waere richtig und ja ich folge eher der argumentierung des Gerichts  von düsseldorf welche die abofallenbande  rechtskraeftig verurteilt  hat

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Beitrag: 30 von 30

Ich arbeite nicht für die Telekom.... 

 

ich kann auch nur auf die rechtskräftig Urteile des AG Düsseldorf verweisen: Az 50C 248/17, 24C 451/16, 27C, 273/16, 43C 210/16

In all diesen Urteil hatte das AG Düsseldorf schwere Zweifel am Zustandekommen eines Vertags, hielt die log-files der unseriösen Cellfish für ungeeignet, sprach in Urteil von Manipulation der Beweismittel oder gar von einer Abofalle und stützte sich ferner auf ein Gutachten eines öffentlich bestellten und vereidigten Gutachters. Auch hielt es das AG Düsseldorf für bedenklich, dass die stores der unseriösen Cellfish nicht funktionsfähig sind.

 

Dies lässt nur die Folgende Interpretation zu: Cellfish ist unseriös und es ist nicht zu vertreten, dass die Telekom einen (betrügerischen) Forderungseinzug für Abofallenbetreiber wie die unseriöse Cellfish vornimmt.

 

Die Telekom sollte die unseriöse Cellfish sperren.

Ansonsten bleibt nur anzuraten, die Abofalle direkt gegen Cellfish vor dem AG Düsseldorf einzuklagen.

Wer die Urteile benötigt: ich stelle diese turn Verfügung.

 

kontakt: m*************[at]gmx.de 

 

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