Flut von Spam

vor 12 Jahren

Hallo zusammen,
heute Morgen habe ich innerhalb von ca. 2 h über 10 Spam-Mails erhalten, der Absender bestehend aus ein paar Buchstaben und im Betreff immer 3-4 sinnlose Buchstaben. Kein Text.
Es müsste also ein Leichtes für einen Spamfilter sein diese Mails auszusortieren.
Keine dieser Mails war wirklich an meine Mailadresse.
Warum erhalte ich solche Mails, sprich warum kann T-Online nicht dafür sorgen, dass solche offensichtlichen Spams nicht zugestellt werden?
Viele Grüße
Sabine

Letzte Aktivität

vor 9 Jahren

von

Gelöschter Nutzer

90442

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299

    • vor 12 Jahren

      Das interessante ist das es sich nicht nur um eine Spam-Flut handelt, sondern das auch der Zugang via IMAP massiv gestört ist. Ich befürchte die Telekom ist einer Attacke ausgeliefert.

      0

    • vor 12 Jahren

      Auch ich bin von diesem Spam betroffen.
      Aktuell ca. 60 E-Mails manuell gelöscht.

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    • vor 12 Jahren

      Problem besteht auch hier. Lt. Mail Header sind die empfangenen Mails nicht einmal für mich gedacht ...

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      1

      von

      vor 9 Jahren

      doch, guck in X-ENVELOPE-TO in den Kopfdaten (Quelltext!)

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      Uneingeloggter Nutzer

      von

    • vor 12 Jahren

      Hallo in die Runde,

      Lt. Mail Header sind die empfangenen Mails nicht einmal für mich gedacht ...

      Lt. Mail Header sind die empfangenen Mails nicht einmal für mich gedacht ...
      Lt. Mail Header sind die empfangenen Mails nicht einmal für mich gedacht ...


      Ja, scheinbar ist das so. Wir haben dazu eine schöne Erklärung in unserer Datenbank gefunden:

      "E-Mails, die scheinbar falsch zugestellt werden (SPAM)

      Sie erhalten E-Mails, die scheinbar falsch zugestellt werden.
      Als Empfänger erscheint eine völlig unbekannte E-Mail-Adresse, aber die E-Mail wird Ihnen zugestellt. In vielen Fällen beginnt die Empfängeradresse mit derselben Zeichenfolge wie Ihre E-Mail-Adresse, da vom Versender alphabetisch sortierte Adresslisten verwendet werden. Als Absender ist häufig eine unbekannte Adresse angegeben. Manchmal erscheint dort auch der Postmaster. Die E-Mail beinhaltet meist Werbung für Dienstleistungen oder Materialien, die über das Internet erbracht bzw. verteilt werden.

      Wie kommt es zu diesen E-Mails?
      Die Adressen, welche in der Kopfzeile der E-Mail (dem RFC822-Header) stehen und für den Endnutzer sichtbar sind, müssen nicht unbedingt mit den Adressen übereinstimmen, die von dem Versender für den Transport der E-Mail verwendet werden. Diese bleiben meist für den Endnutzer verborgen. Die eigentlichen Empfänger wurden unter BCC (Blind Carbon Copy) eingetragen. Diese Angaben sind für den Empfänger nicht sichtbar. Auf diese Weise ist eine ökonomische Verteilung von Mailinglisten möglich.

      Wenn man sich die E-Mails genauer ansieht, stellt man fest, dass die Absender- und Empfängeradressen im RFC822-Header in der Regel ungültig sind. In diesen Fällen handelt es sich oft um Missbrauch des E-Mail-Systems. Es wird viel Mühe darauf verwendet, den wahren Absender der Mail zu verschleiern, so dass dieser auf der Empfängerseite nicht zu ermitteln ist. Selbst unter Mitwirkung der Postmaster aller am Transport beteiligter Mailer ist die Rückverfolgung zum Teil nicht möglich, weil Sicherheitslücken in der Software bestimmter E-Mail Programme (z.B. ältere sendmail-Versionen) ausgenutzt werden.

      Der absendende Computer und sogar die ersten Server haben keinen Eintrag im Domain Name System ( DNS) der verteilten Datenbank der Computer im Internet. Der erste Server, der über das DNS greifbar ist, schreibt bei gefälschten Absenderadressen keinen Hinweis auf den tatsächlichen Absender in das Header-Log (die Kopfzeile). Damit verliert sich bei genau diesem Computer die Möglichkeit der Rückverfolgung.

      Der CC-Header (Auflistung der Kopieempfänger) steht im Header (Kopfzeile) der E-Mail - der BCC-Header (Auflistung der Blindempfänger) nicht. Sinn dieses Verfahrens ist es, dass der Originalempfänger nicht wissen soll, ob jemand, und wenn ja wer, mitliest.

      Wie kommt aber die E-Mail zu Ihnen, wenn Sie doch nicht in der Empfänger-Zeile stehen? Die E-Mails werden im Internet in eine Art elektronischen Umschlag (den so genannten "envelope") gesteckt. Die eigentlichen E-Mails - auch die Headerinformationen - werden von den verteilenden Systemen nicht gelesen. Es werden nur Pfadinformationen hinzugefügt. Der "envelope" kann also anders adressiert sein als der Inhalt.

      Ein Beschwerdebrief an den Absender ist also in der Regel wenig Erfolg versprechend, da dieser meist als unzustellbar zurückkommt. Eine Ausnahme besteht, wenn eine Antwort per E-Mail erwartet wird. In einem solchen Fall kann davon ausgegangen werden, dass die Absenderadresse (oder zumindest die Adresse, an die die Rückantwort erfolgen soll) korrekt ist. Aber auch hier wird die E-Mail normalerweise nicht gelesen, sondern lediglich von einem Automaten beantwortet.

      Wenn Werbung für WWW-Server gemacht wird, sind diese in der Regel so konfiguriert, dass nur die im Sinne der Betreiber gewollte Nutzung möglich ist, damit nämlich Ihre Kunden die Leistungen abrufen und bezahlen - jeder Beschwerdeversuch der belästigten Internet-Nutzer jedoch abgeblockt wird.

      Wie kommen die Versender an Ihre Adresse?
      Im Zuge der Kommerzialisierung des Internets beschäftigen sich Firmen mit dem Sammeln und Verkaufen von E-Mail-Adressen. Eine solche Sammlung kann auf WWW- und FTP-Servern erfolgen. Bei Letzteren erfolgt die Adressierung dann an "Nutzer"@"Anbieter", also an eine Adresse, die Sie zum Teil niemals bewusst herausgegeben haben. Für den Sammler hat das den Vorteil, nach den jeweils abgefragten Informationen die Adresse systematisch einer Zielgruppe zuordnen zu können, was den Adressbestand wertvoller macht."

      Wir hoffen, das erklärt einiges. Und noch mehr hoffen wir, dass es bald vorbei ist mit der "Spam-Flut"....

      0

      0

    • vor 12 Jahren

      Guten Morgen, auch ich habe eine Menge dieser Mails bekommen, bis auf eine habe ich alle gelöscht, ohne sie zu öffnen, eine habe ich versehentlich geöffnet, da ich den Cursor nicht genau auf dem Papierkorb plaziert hatte.

      Ich hoffe, dass diese Mails kein Sicherheitsrisiko bergen, da sie keinen Anhang haben. Ist das so, oder wird schon durch das Öffnen einer solchen Mail irgendetwas, das sicherheitsrelevant wäre, aktiviert? Vielen Dank im Voraus für eine Antwort.

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    • vor 12 Jahren

      Moin,

      auch ich bin seit gestern abend Opfer dieser Spam-mails.

      Also absoluter wahnsinn, wieviel Spam -mails da ankommen.

      Hoffentlich bekommt Ihr das schnellstens in den Griff und szellt das ab.

      Viel Erfolg.

      LG

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    • vor 12 Jahren

      Nachtrag:

      Hallo,

      betroffen sind übrigens alle von mir bei t-online registrierten mail-Adressen.

      Evtl. hilft Euch das ja weiter?!

      Viel Erfolg bei der Störungsbehebung.

      MfG

      1

      von

      vor 9 Jahren

      genau, ich habe auch schon mehrfach darauf hingewiesen, aber die Telekom blockt ab: nein nicht gehackt... aber natürlich sind die gehackt, woher sonst kann jemand meine 50 schlecht erratbaren Aliase haben und diese ALLE durch Spam belegen!!????

      0

      Uneingeloggter Nutzer

      von

    • vor 12 Jahren

      Hallo,

      betroffen sind übrigens alle von mir bei t-online registrierten mail-Adressen.

      Evtl. hilft Euch das ja weiter?!

      Viel Erfolg bei der Störungsbehebung.

      MfG



      Hallo in die Runde, Lt. Mail Header sind die empfangenen Mails nicht einmal für mich gedacht ...


      Hallo in die Runde,

      Lt. Mail Header sind die empfangenen Mails nicht einmal für mich gedacht ...

      Hallo in die Runde,

      Lt. Mail Header sind die empfangenen Mails nicht einmal für mich gedacht ...


      Ja, scheinbar ist das so. Wir haben dazu eine schöne Erklärung in unserer Datenbank gefunden:

      "E-Mails, die scheinbar falsch zugestellt werden (SPAM)

      Sie erhalten E-Mails, die scheinbar falsch zugestellt werden.
      Als Empfänger erscheint eine völlig unbekannte E-Mail-Adresse, aber die E-Mail wird Ihnen zugestellt. In vielen Fällen beginnt die Empfängeradresse mit derselben Zeichenfolge wie Ihre E-Mail-Adresse, da vom Versender alphabetisch sortierte Adresslisten verwendet werden. Als Absender ist häufig eine unbekannte Adresse angegeben. Manchmal erscheint dort auch der Postmaster. Die E-Mail beinhaltet meist Werbung für Dienstleistungen oder Materialien, die über das Internet erbracht bzw. verteilt werden.

      Wie kommt es zu diesen E-Mails?
      Die Adressen, welche in der Kopfzeile der E-Mail (dem RFC822-Header) stehen und für den Endnutzer sichtbar sind, müssen nicht unbedingt mit den Adressen übereinstimmen, die von dem Versender für den Transport der E-Mail verwendet werden. Diese bleiben meist für den Endnutzer verborgen. Die eigentlichen Empfänger wurden unter BCC (Blind Carbon Copy) eingetragen. Diese Angaben sind für den Empfänger nicht sichtbar. Auf diese Weise ist eine ökonomische Verteilung von Mailinglisten möglich.

      Wenn man sich die E-Mails genauer ansieht, stellt man fest, dass die Absender- und Empfängeradressen im RFC822-Header in der Regel ungültig sind. In diesen Fällen handelt es sich oft um Missbrauch des E-Mail-Systems. Es wird viel Mühe darauf verwendet, den wahren Absender der Mail zu verschleiern, so dass dieser auf der Empfängerseite nicht zu ermitteln ist. Selbst unter Mitwirkung der Postmaster aller am Transport beteiligter Mailer ist die Rückverfolgung zum Teil nicht möglich, weil Sicherheitslücken in der Software bestimmter E-Mail Programme (z.B. ältere sendmail-Versionen) ausgenutzt werden.

      Der absendende Computer und sogar die ersten Server haben keinen Eintrag im Domain Name System ( DNS) der verteilten Datenbank der Computer im Internet. Der erste Server, der über das DNS greifbar ist, schreibt bei gefälschten Absenderadressen keinen Hinweis auf den tatsächlichen Absender in das Header-Log (die Kopfzeile). Damit verliert sich bei genau diesem Computer die Möglichkeit der Rückverfolgung.

      Der CC-Header (Auflistung der Kopieempfänger) steht im Header (Kopfzeile) der E-Mail - der BCC-Header (Auflistung der Blindempfänger) nicht. Sinn dieses Verfahrens ist es, dass der Originalempfänger nicht wissen soll, ob jemand, und wenn ja wer, mitliest.

      Wie kommt aber die E-Mail zu Ihnen, wenn Sie doch nicht in der Empfänger-Zeile stehen? Die E-Mails werden im Internet in eine Art elektronischen Umschlag (den so genannten "envelope") gesteckt. Die eigentlichen E-Mails - auch die Headerinformationen - werden von den verteilenden Systemen nicht gelesen. Es werden nur Pfadinformationen hinzugefügt. Der "envelope" kann also anders adressiert sein als der Inhalt.

      Ein Beschwerdebrief an den Absender ist also in der Regel wenig Erfolg versprechend, da dieser meist als unzustellbar zurückkommt. Eine Ausnahme besteht, wenn eine Antwort per E-Mail erwartet wird. In einem solchen Fall kann davon ausgegangen werden, dass die Absenderadresse (oder zumindest die Adresse, an die die Rückantwort erfolgen soll) korrekt ist. Aber auch hier wird die E-Mail normalerweise nicht gelesen, sondern lediglich von einem Automaten beantwortet.

      Wenn Werbung für WWW-Server gemacht wird, sind diese in der Regel so konfiguriert, dass nur die im Sinne der Betreiber gewollte Nutzung möglich ist, damit nämlich Ihre Kunden die Leistungen abrufen und bezahlen - jeder Beschwerdeversuch der belästigten Internet-Nutzer jedoch abgeblockt wird.

      Wie kommen die Versender an Ihre Adresse?
      Im Zuge der Kommerzialisierung des Internets beschäftigen sich Firmen mit dem Sammeln und Verkaufen von E-Mail-Adressen. Eine solche Sammlung kann auf WWW- und FTP-Servern erfolgen. Bei Letzteren erfolgt die Adressierung dann an "Nutzer"@"Anbieter", also an eine Adresse, die Sie zum Teil niemals bewusst herausgegeben haben. Für den Sammler hat das den Vorteil, nach den jeweils abgefragten Informationen die Adresse systematisch einer Zielgruppe zuordnen zu können, was den Adressbestand wertvoller macht."

      Wir hoffen, das erklärt einiges. Und noch mehr hoffen wir, dass es bald vorbei ist mit der "Spam-Flut"....

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      0

    • vor 12 Jahren

      der Text vom Modertor (siehe 1. Seite dieses Threads) hilft ja nur wenig, denn die Emailadressen, an die die Spams offensichtlich gehen, tragen nur eine Gemeinsamkeit: sie sind fast alle an @t-online.de-Adressen gerichtet.
      Da ich erst seit der jüngsten Hacker-Aktion gegen Telekom, wo massenhaft Kundendaten gestohlen wurden, Spams erhalte, führe ich dies allein auf den Datenklau zurück.
      Da solche Daten über die ganze Welt verkauft werden, ist da wohl kaum noch etwas zu retten. Wenn der eine Spamangriff verschwunden ist, folgt der nächste.
      Einzige Lösung: die komplette Emailanschrift wechseln - aber wer möchte das schon...

      1

      von

      vor 9 Jahren

      Ich werden den Provider jedenfalls bald wechseln, auch wenn es lästig ist!! Ist das also amtlich mit dem Datenklau?? Daher sind denen also alle Aliase bekannt und alle werden mit dem Dreck beworfen. Außerdem sehe ich unsere Paßwörter in großer Gefahr: es hieß ja mal, diese wären nicht erbeutet worden, ABER: die Telekom speichert mindestens das IMAP-Paßwort im KLARTEXT!!! Sieht man am Paßwort-Änderdialog!!!

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      Uneingeloggter Nutzer

      von

    • vor 12 Jahren

      Hallo Geschädigte,

      der helle Wahnsinn, was da passiert. Auch bei mir sind dutzende bis hunderte dieser Mails erstmalig eingegangen, aber nicht nur die mit den unlesbaren Buchstabenkombinationen, sondern auch ebenso viele die wieder Versicherungen, Potenzmittel und Kredite an den Mann bringen wollen. Bisher hielt sich das alles im Rahmen, aber heute kam ich mit der Mausrolle beim Scrollen gar nicht mehr nach. Außerdem habe ich dadurch 2 für mich bestimmte E-Mails in dem Wust von Spams übersehen und gleich als Spam mitgemeldet.
      Kommen Mails von diesen Absendern zukünftig auch nicht mehr bei mir an?????????


      Für mich ist es unverständlich, dass man diesen "Brüdern" nicht auf die Schliche kommen kann. Ist es nicht auch möglich, bei den Versicherern, Kreditanbietern und Potenzmittelherstellern, die in den Mails für ihre Produkte werben, mal "Dampf" zu machen. Der großen Telekom müsste das doch möglich sein. Der kleine User ist doch gegenüber den Verursachern machtlos. Der Telekom verursacht das aber doch m.E. ganz erhebliche Kosten, wenn die Folgen solcher Spamattacken bereinigt bzw. abgewehrt werden müssen.
      Hoffentlich gehen mir die Löschmittel beim Löschen der Spams nicht aus.

      Guten Tag
      hagufrihob

      0

    Uneingeloggter Nutzer

    von

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