APL Mitversorgung vom Nachbarhaus

vor 13 Jahren

Guten Abend,
vor einigen Tagen hatte ich schon einmal über die Facebook Seite Kontakt zu ihnen aufgenommen. Jetzt nochmal ausführlich, da mein Problem noch nicht gelöst werden konnte.

Ich habe ein Haus erworben und meinem Anbieter (1und1) rechtzeitig den Umzug mitgeteilt. Dieser meldete sich bei mir um mir mitzuteilen, meine neue Adresse sei "gar nicht versorgt". Da die Vorbesitzer des Hauses aber über 40 Jahre Telefon hatten, wusste ich, das dies nicht stimmen konnte. Also wendete ich mich an die Bauherrenhotline der Telekom, durch die ich heraus fand das für mein Haus eine APL Mitversorgung durch das Nachbarhaus besteht. Dies teilte ich meinem Anbieter mit, der mit diesen neuen Erkenntnissen den Umzug erneut in die Wege leiten wollte.

Ein paar Tage später meldete sich 1und1 abermals bei mir, um mir mitzuteilen das ich erst über die Bauherrenhotline der Telekom eine neue Mitversorgung eintragen lassen müsste, sonst würde der Umzugsauftrag durch die Telekom abgelehnt werden. Die Bauherrenhotline weigert sich allerdings dies zu tun, sagt mir "nein, dafür ist ihr Anbieter zuständig". 1und1 wiederum sagt, sie dürfen das gar nicht tun, nur der Hausbesitzer könnte das tun. Erneuter Anruf bei der Bauherrenhotline bringt wieder den Hinweis "das muss ihr Anbieter machen" - diesmal gespickt mit recht unhöflichen Kommentaren wie "tja, als Telekom Kunde wäre ihnen das nicht passiert" und natürlich mit dem dezent platzierten hinweis "wenn ihr Anbieter sie am neuen Wohnort nicht versorgen kann, haben sie doch ein Sonderkündigungsrecht". Ich sage dazu, so kann man natürlich auch Kunden zurück gewinnen.

Insgesamt habe ich nun ungefähr 40 Telefonate deswegen geführt, bin nun am Wochenende umgezogen und nun telefonisch nicht mehr zu Hause erreichbar. Ich bin ein sehr geduldiger Mensch, aber diese gegenteiligen Schuldzuweisungen und dieses "wärst du nur bei uns geblieben" gehabe, regt mich langsam auf. Ich sehe es nicht ein, warum ich jetzt bei 1und1 kündigen sollte, und zur Telekom zurück kommen sollte.

Wollt ihr Kunden die aus Überzeugung Kunde bei euch sind, oder wollt ihr Kunden die nach ihrem Umzug gezwungen waren, wieder zu euch zurück zu kommen? Man könnte auch darüber nachdenken ob hier ein Mitbewerber nicht bewusst daran gehindert wird, seinen Geschäften nachzugehen. Das wäre natürlich nicht sehr schön.

Ich hoffe, sie können mir vielleicht weiterhelfen.

Letzte Aktivität

vor 9 Jahren

von

Gelöschter Nutzer

18974

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    • vor 12 Jahren

      Wenn 1&1 unfähig ist, dann nimm halt die Telekom. Oder hast Du das schon erfolglos probiert? Oder wo ist das Problem?

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    • vor 11 Jahren

      Hi, kurze frage... Wie ist stand der Dinge? Ich habe gerade das gleiche Problem und bin scheinbar nicht so geduldig wie sie Zwinkernd


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      1

      von

      vor 11 Jahren

      Hallo Anne, ich begrüße Sie recht herzlich in unserer Community.

      Haben Sie sich denn schon an die zuständigen Kollegen gewandt? Welche Maßnahmen sind schon eingeleitet worden, oder sollen wir für Sie aktiv werden? Fröhlich

      Viele Grüße Sven Ö

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      Uneingeloggter Nutzer

      von

    • vor 11 Jahren

      Mit großer Aufmerksamkeit habe ich dieses Forum durchgelesen und komme zu der Kenntniss, mein jetziger Anbieter 1 und 1 ist wirklich unfähig.

      Ich habe ähnliche Probleme, wie in den anderen Beiträgen beschrieben.

      Ich möchte umziehen und meinen 1 und 1 Anschluss mitnehmen, weil mein Vertrag noch bis Januar 2017 läuft.

      Jetzt das Problem, wo ich einziehe (Doppelhaushälfte einer Genossenschaft zur Miete), in Hausnummer 11 ist keine Mitversorgung bei der Telekom in der Datenbank hinterlegt. 1 und 1 bekommt also gemeldet, das Haus Nr. 11 nicht versorgt ist.

      Von meinem Vormieter weiß ich aber, das Haus Nr. 11 über die andere Haushälfte Nr. 9 mitversorgt wird, weil er nämlich dort einen Telekom Entertain Anschluss genutzt hat.

       

      Jetzt zieht 1 und 1 natürlich das gleiche Spiel wie mit allen hier ab, Bauherrenhotline anrufen und blablabla. Klappt natürlich nicht.

      Jetzt hoffe ich, dass mir vielleicht hier ein netter Telekommitarbeiter irgendwie helfen kann.

      Vielleicht werde ich dann ja auch ab Februar 2017 Telekomkunde. Fröhlich

       

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      6

      von

      vor 9 Jahren

      Hallo @SMan,

      es ist tatsächlich schwierig, so eine Anfrage zu bearbeiten, weil der Auftrag zur Schaltung für uns nicht einsehbar ist. Das sind Daten, die nur 1&1 hat und die nur über eine spezielle Schnittstelle an unsere Technik übermittelt werden, welche sonst niemand einsehen kann.

      Der Anschluss selbst ist aber sicher in der Leitungsführung einsehbar, sofern er irgendwann mal von uns verlegt und dokumentiert wurde. Aber das ist nur eine Vermutung, ich kann diese Datenbanken nicht abfragen.

      Es ist daher schon richtig, dass sich der Hauseigentümer mit der Bauherrenberatung in Verbindung setzt, um das zu klären. Sie als Mieter können hier leider nichts veranlassen, denn auch bei den Daten zum Anschluss handelt es sich um geschützte Daten, die nur dem Eigentümer gegenüber kommuniziert werden dürfen. Hier kann ich Sie nur um Geduld bitten.

      Wenn bestätigt wurde, dass der Anschluss richtig dokumentiert ist, dann liegt es wiederum an 1&1, die Schaltung zu beauftragen und über ihre Schnittstelle zu unserer Technik zu realisieren. In dem Fall kann dann auch wirklich nicht von unserer Seite weitergeholfen werden, das macht der beauftragte Anbieter.

      Viele Grüße Inga Kristina J.

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      von

      vor 9 Jahren

      Vielen Dank erst einmal für Ihre Antwort.

       

      Das was Sie schreiben klingt doch schon mal etwas anders, als was alle Ihre Kollegen in den letzten Jahren in diesem und anderen Threads geschrieben haben.

      Woher sollte 1&1 auch die baulichen Gegebenheiten in den betroffenen Wohnhäusern kennen? Die kennt nur der Eigentümer und der Besitzer der letzten Meile (in dem Fall die Deutsche Telekom).

       

      Update zu meinem Fall:

      Die Gemeinde hat der Hausverwaltung inzwischen das von der Bauherren-Hotline geforderte offizielle Schreiben ausgestellt, welches die Hausverwaltung umgehend an die von der Bauherren-Hotline angegebene Email-Adresse weitergeleitet hat. Ich bin mal gespannt, was als nächstes passiert und werde hier natürlich darüber berichten.

       

      Des weiteren habe ich gestern den Verbraucherservice der Bundesnetzagentur über den Sachverhalt informiert und hoffe im Interesse aller betroffenen Kunden, dass hierbei ein paar grundsätzliche Fragen geklärt werden. Wer muss wen und wie kontaktieren. Wer ist für was genau verantwortlich. Momentan wird man als Kunde von einer Seite zur nächsten verwiesen und von dort natürlich wieder zurück. Keiner scheint sich zuständig zu fühlen. Und als Betroffener hat man irgendwie keine Möglichkeit, sich gegen diese Dreistigkeit (von welcher Seite auch immer) zu wehren. Man hat einfach als Resultat für lange Zeit kein Festnetz und kein DSL.

      0

      von

      vor 9 Jahren

      Finales Update:

       

      Nachdem ich den Verbraucherservice der Bundesnetzagentur eingeschaltet hatte, ging alles auf einmal relativ schnell. Die Telekom hat die Mitversorgung in ihr System eingetragen und 1&1 wies mir am Tag danach gleich einen Schaltungstermin zu. Irgendwie scheint sich nur so etwas zu bewegen.

       

      Jedenfalls habe ich jetzt endlich DSL - wenn auch nur gut 5 MBit. Und das im Jahr 2017! Ich hatte vor 15 Jahren in einer belgischen Kleinstadt schon 20 MBit. Und das auch abends. Unglaublich.

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      Uneingeloggter Nutzer

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    Uneingeloggter Nutzer

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    vor 5 Jahren

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