Email "Auffälligkeiten bei Ihrem Anschluss" in der Zeit, wo niemand online war?

vor einer Stunde

Hallo, 

ich helfe einer alten Frau bei ihrem DSL Anschluss. Sie hat nur zwei analoge Telefone: früher hatte sie einen "Nur Telefon" Vertrag mit der Telekom, aber nach dem Umzug war es nicht möglich, diesen Vertrag zu übertragen, so habe ich für sie einen DSL Vertrag organisiert, und habe bei ihr eine Fritzbox hergerichtet. Das war Anfang Februar. Alles gut. Um Strom zu sparen sowie evtl. Angriff zu vermeiden, habe ich ihr WLAN ausgeschaltet: das gesagt, habe ich so gestellt, dass es an ist zwischen 23:59 und 24:00 Uhr: wenn ich dann vorbeikomme und WLAN einschalte, dann wird es spätestens am nächsten Tag aus, auch wenn ich vergesse, auszuschalten. 

Nun aber kam eine Email der Telekom zu mir (sie hat keine Email), dass ein Gerät bei ihr infiziert war: 

Zeitpunkt: 25.03.2026 01:35:50 MEZ
Infektion: kimwolf

Ich bin zu ihr gegangen und habe Syslog geschaut. Es zeigt sich, in dem Zeitpunkt war das WLAN aus, wie ich gerichtet habe. Kein Gerät war online.  Sie ist alleine und war keiner bei ihr. She hat kein Smartphone, kein IP TV, wirklich die einzigen Netzwerkgeräte bei ihr sind bisher meine, und ich war nicht da. So gehe ich davon aus, dass diese Meldung ein Irrtum ist. Aber ich möchte wissen, wie so was passiert. Ist es möglich, dass die öffentliche Adresse, unter der kimwolf gefunden wurde, früher zu ihrem Anschluss zugewiesen war, und inzwischen zu einem anderen? 

Ich wäre dankbar für die Info! 

Letzte Aktivität

vor 57 Minuten

von

Gelöschter Nutzer

31

0

3

    • vor einer Stunde

      Guten Abend  @doremifajb

       

      Vielen Dank für deinen Beitrag.😊

       

      Ich möchte dir gerne weiterhelfen und dazu einen genaueren Blick auf die E-Mail werfen, die du erhalten hast. Bitte füge uns hier einen Screenshot bei, damit wir uns das gemeinsam ansehen können. Denke daran, persönliche Daten vorher noch unkenntlich zu machen.🫣 

       

      Liebe Grüße 

      Cheyenne

      0

      0

    • vor einer Stunde

      doremifajb

      Ich wäre dankbar für die Info! 

      Hallo, 

      ich helfe einer alten Frau bei ihrem DSL Anschluss. Sie hat nur zwei analoge Telefone: früher hatte sie einen "Nur Telefon" Vertrag mit der Telekom, aber nach dem Umzug war es nicht möglich, diesen Vertrag zu übertragen, so habe ich für sie einen DSL Vertrag organisiert, und habe bei ihr eine Fritzbox hergerichtet. Das war Anfang Februar. Alles gut. Um Strom zu sparen sowie evtl. Angriff zu vermeiden, habe ich ihr WLAN ausgeschaltet: das gesagt, habe ich so gestellt, dass es an ist zwischen 23:59 und 24:00 Uhr: wenn ich dann vorbeikomme und WLAN einschalte, dann wird es spätestens am nächsten Tag aus, auch wenn ich vergesse, auszuschalten. 

      Nun aber kam eine Email der Telekom zu mir (sie hat keine Email), dass ein Gerät bei ihr infiziert war: 

      Zeitpunkt: 25.03.2026 01:35:50 MEZ
      Infektion: kimwolf

      Ich bin zu ihr gegangen und habe Syslog geschaut. Es zeigt sich, in dem Zeitpunkt war das WLAN aus, wie ich gerichtet habe. Kein Gerät war online.  Sie ist alleine und war keiner bei ihr. She hat kein Smartphone, kein IP TV, wirklich die einzigen Netzwerkgeräte bei ihr sind bisher meine, und ich war nicht da. So gehe ich davon aus, dass diese Meldung ein Irrtum ist. Aber ich möchte wissen, wie so was passiert. Ist es möglich, dass die öffentliche Adresse, unter der kimwolf gefunden wurde, früher zu ihrem Anschluss zugewiesen war, und inzwischen zu einem anderen? 

      Ich wäre dankbar für die Info! 

      doremifajb

      Ich wäre dankbar für die Info! 

      https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/Verbraucherinnen-und-Verbraucher/Cyber-Sicherheitslage/Methoden-der-Cyber-Kriminalitaet/Botnetze/Steckbriefe-aktueller-Botnetze/Steckbriefe/Kimwolf/kimwolf_node.html 

      Namen der Schadsoftware: Kimwolf

      Warndreieck rot

      Art der Schadsoftware: DDoS, Botnetz

      Betroffenes Betriebssystem: Android

      Betroffene Gerätetypen: Android-TV-Boxen, Set-Top-Boxen, digitale Bilderrahmen

      Auswirkung: mittel

      Was ist Kimwolf?

      Kimwolf ist eine Android-basierte Schadsoftware, die infizierte Geräte in ein ferngesteuertes Botnetz einbindet. Die Schadsoftware zielt vorrangig auf Android-TV-Boxen, Set-Top-Boxen und digitale Bilderrahmen ab und wird als Android-Variante des Aisuru-Botnetzes eingestuft. Auf einem infizierten Gerät tarnt sich Kimwolf als legitimer Systemdienst und kommuniziert verschlüsselt mit einem C2 Server, über den die Betreiber verschiedene Befehle ausführen können. Zu den Hauptfunktionen gehören DDoS-Angriffe (Distributed Denial of Service), die Einrichtung von Fernzugriff über sogenannte Reverse Shells sowie die Nutzung kompromittierter Geräte als Proxy-Server, um den eigenen Internetverkehr über fremde Netzwerke zu verschleiern.

      Wie habe ich mich mit Kimwolf infiziert?

      Kimwolf verbreitet sich hauptsächlich über den Android Debug Bridge (ADB), einen Diagnosedienst, der auf vielen günstigen Android-TV-Boxen ab Werk aktiviert und ohne Authentifizierung erreichbar ist. Die Angreifer scannen Netzwerke gezielt nach solchen offenen Geräten und erhalten darüber sofort vollständigen Administratorzugriff. Ein zweiter, besonders heimtückischer Verbreitungsweg führt über kommerzielle Proxy-Netzwerke wie IPIDEA: Die Betreiber nutzen bestehende Proxy-Verbindungen, um sich durch das lokale Netzwerk zu tunneln und die Schadsoftware auf weitere erreichbare Geräte im selben Heimnetzwerk aufzuspielen. Darüber hinaus wurden Fälle dokumentiert, in denen die Schadsoftware bereits ab Werk auf Billig-Geräten vorinstalliert war.

      Was muss ich jetzt machen?

      Setzen Sie das betroffene Gerät auf die Werkseinstellungen zurück, da die Schadsoftware sich tief im System verankern kann und ein einfacher Neustart unter Umständen nicht ausreicht. Deaktivieren Sie anschließend den Android Debug Bridge (ADB), sofern Sie ihn nicht ausdrücklich benötigen, und spielen Sie die neueste verfügbare Firmware des Herstellers auf. Sollte der Hersteller keine Sicherheitsupdates mehr bereitstellen, empfiehlt es sich, das Gerät durch ein aktuelles Modell eines namhaften Herstellers zu ersetzen.

      Weitere Informationen zum Entfernen der Malware finden Sie unter dem Punkt Infektionsbeseitigung bei smarten Haushaltsgeräten sowie Infektionsbeseitigung bei Smartphones und Tablets.

      Technische Informationen

      Zusätzliche Informationen zu der Schadsoftware in englischer Sprache finden Sie malpedia.caad.fkie auf der Webseite unseres Projektpartners Fraunhofer FKIE.

      Kann auch nen alter günstiger AndroidTV sein.

      0

      0

    • vor 57 Minuten

      Du kannst Dich auch einmal an das Sicherheitsteam unter der Rufnummer 0800 5544 300 wenden. Das Sicherheitsteam ist von Mo-Sa:  08:00-22:00 Uhr  erreichbar. Da kann man Dir auch mehr zu der E-Mail sagen. 

      0

      0

    Uneingeloggter Nutzer

    von

    Beliebte Tags letzte 7 Tage

    Loading...Loading...Loading...Loading...Loading...Loading...Loading...Loading...Loading...Loading...