Leitung gesperrt, Vormieterin kann nicht kündigen, ich nicht telefonieren.

vor 12 Jahren

Guten Tag, könnte mir bitte jemand erklären, warum ich als Nachmieterin einer Telekom-Kundin, der die Kündigung ihres Vertrages verweigert wurde, nun über 8 Monate auf Telefon und DSL von meinem Anbieter in meiner neuen Wohnung warten muss? Das kann nach allen Regeln der Logik und des gesunden Menschenverstandes nicht richtig sein. Was kann ich tun, damit die Telekom die Leitung freigibt? Es mir egal, wie lange und mit welchen Mitteln meine Vormieterin im Vertrag gehalten wird, aber das sollte ja nun wirklich nicht mein Problem sein. Herzlichen Dank.

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    • vor 12 Jahren

      Hallo ju_ko,
       
      vielen Dank für Ihren Beitrag und herzlich willkommen in unserer Feedback-Community.
      Das von Ihnen angesprochene Thema ist wirklich nicht so leicht. Die Leitung in Ihrer Wohnung ist leider wirklich noch so lange von Ihrer Vormieterin belegt, wie der Vertrag noch läuft. Sie als Nachmieter können da auch leider nicht tätig werden, da Sie nicht Vertragspartner für diesen Anschluss sind. Sie können nur Ihre Vormieterin bitten, sich noch einmal an uns zu wenden, ob eine Lösung gefunden werden kann, damit die Leitung früher freigegeben wird. Es tut mir leid, dass ich an dieser Stelle nichts für Sie tun kann, drücke Ihnen aber die Daumen, dass Sie bald Ihren Anschluss bekommen können.
       
      Viele Grüße Sabine

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    • vor 12 Jahren

      Da diese Thematik ja ständig auftaucht, würde mich mal interessieren, warum man nicht einfach auf der 2. DA den Anschluss schon mal schalten kann? Dann bleibt eben die andere DA erst einmal belegt.

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    • vor 12 Jahren

      Mich würde vor allem interessieren, was aus verbraucherschutzrechtlicher Sicht dazu zu sagen ist. Denn es wenn es gesetzlich tatsächlich so geregelt ist (bzw. es einfach nicht ausreichend geregelt ist), dass solche Situationen immer wieder auf Kosten der Nachmieter gehen, wird es meiner Meinung nach Zeit, das zu ändern. Für mich sind das zwei Prozesse: Das Vertragsverhältnis meiner Vormieterin und die damit verbundenen Zahlungen sind die eine Sache. Die andere Sache ist aber die Nutzbarkeit des Anschlusses durch die neuen Mieter, denn nun wohne ich ja hier, der Anschluss liegt somit in meiner Wohnung und ich bin nunmal keine Telekom-Kundin. Das sollte getrennt voneinander behandelt werden. Ganz abgesehen davon kann es doch auch aus wettbewerbsrechtlicher Sicht nicht in Ordnung sein, schließlich hat mein Telefonanbieter nun auch Ausfälle deshalb, weil ich selbstverständlich nicht bereit bin, Gebühren für etwas zu zahlen, was ich nicht nutzen kann.

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    • vor 12 Jahren

      Ist bekannt, was da wie mit der Kündigung gelaufen ist? Warum kann sie nicht kündigen. Nicht das auch keine Kündigung zum Ablauf der Vertragslaufzeit vorliegt. Die Vormieterin hätte doch lediglich einen Umzug beauftragen brauchen, dann wäre es maximal ein Zeitraum von 3 Monaten gewesen.

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    • vor 12 Jahren

      Liebe Sabine,
      vielen Dank für die Antwort, mit der ich so oder ähnlich bereits gerechnet hatte. Es ist sicher verständlich, dass ich mich mit meiner Position als Bittstellerin bei meiner Vormieterin leider nicht zufrieden geben kann. Ich habe bereits eine Beschwerde schriftlich an die Telekom und die Bundesnetzagentur gesendet und mich an den Verbraucherschutz gewendet. Ich bin normalerweise ganz umgänglich und wenig laut, wenn es andere Wege zur Lösung von Problemen gibt, aber diese Situation stösst bei mir auf ein derartiges Unverständnis, dass ich keine Schwierigkeiten damit habe, mich damit an die Öffentlichkeit zu wenden - Sendungen und Magazine, die das interessiert, gibt es genug. Das dürfen Sie auch gern an ihre höchsten Vorgesetzten weiterleiten.
      Herzliche Grüße.

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    • vor 12 Jahren

      @Party_Elch: Ja, sie kann den Anschluss nicht mitnehmen, weil die Leitung in ihrer neuen Wohnung wiederum von einem anderen Anbieter belegt ist. Das ist mir aber auch weitgehend egal. Ich möchte einfach, dass die Probleme, die zwischen ihr und der Telekom bestehen, von mir ferngehalten werden. Es kann einfach nicht sein, dass man in eine solche Situation derart einfach reinrutscht und dann darauf angewiesen ist, dass sich die Vormieterin, der das vielleicht auch weitgehend egal ist, darum kümmert.

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    • vor 12 Jahren

      Nur zum Verständnis: Hat Deine Vormieterin in der neuen Wohnung das gleiche Problem wie Du jetzt auch oder hat die Vormieterin einen anderen Anschluss, den sie selber nutzen kann? Z.B. in die Wohnung des Freundes gezogen und der Freund hat bereits einen Anschluss. Ich weiß aber nicht, ob Dir diese Umstände bekannt sind.

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    • vor 12 Jahren

      So weit ich weiss, ist sie tatsächlich bei ihrem Lebensgefährten eingezogen, der bereits einen Anschluss hat. Ich habe wegen dieses Themas schon sehr oft mit ihr gesprochen, und es ist auch nicht so als wäre sie diesbezüglich unkooperativ. Sie selbst hat nach eigener Aussage auch bereits mehrfach versucht, mit der Telekom eine Lösung zu finden. Ich hatte sogar angeboten, den Anschluss im Notfall zu übernehmen, sie hat angeboten, die ausstehenden Gebühren auf einen Schlag zu bezahlen um vorzeitig aus dem Vertrag rauszukommen. Alle Vorschläge wurden abgeschmettert. Das ganze zieht sich jetzt bereits seit Anfang Dezember hin und ich habe einfach keine Lust mehr, irgendwann möchte man auch mal nicht mehr mit den Vormietern telefonieren und einfach in Ruhe wohnen. Bis August zu warten, ist für mich auch kein in irgendeiner Weise als zumutbar zu rechtfertigender Übergangszeitraum. Und es geht mir hier auch vor allem um generelles Unverständnis für den Umstand, dass mir als Nachmieterin in dieser Situation offenbar die Hände gebunden sind.

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    • vor 12 Jahren

      @ju_ko,

      Gibt es bei Dir auch andere Anbieter, die Telefon und DSL bieten (jetzt nicht so Wiederverkäufer wie 1&1, sondern QSC, NetCologne, und wie sie alle heißen)?

      Wenn ja, dann einfach dort einen Anschluss bestellen, mit dem Hinweis, das es in der Wohnung schon einen Anschluss gibt, und Du noch einen Anschluss brauchst. Dann wird eine zweite TAE Dose montiert und an die sowieso vorhandene freie Kupferdoppelader angeschlossen.

      Ich habe derzeit auch noch zwei verschiedene Anbieter, weil die Telekom damals auch mit absoluter Inkompetenz und Unfähigkeit glänzte.

      Und das sind dann auch zwei verschiedene Verträge, die nichts miteinander zu tun haben.

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    • vor 12 Jahren

      @Dirk_Gerstendorf: Danke, das ist ein guter Hinweis. Ich kenne mich im Telefonanbieter-Dschungel nicht besonders gut aus und weiss nicht, welche Anbieter Wiederverkäufer sind und welche das nicht sind, werde mich aber diesbezüglich erkundigen. Andererseits: Ich habe ja ebenfalls ein Vertragsverhältnis mit Mindestlaufzeit (1&1), aus dem ich dann auch erstmal rauskommen müsste, wobei 1&1 sich diesbezüglich bereits für den Notfall kooperativ zeigte. Eigentlich bin ich damit aber auch bislang zufrieden und würde auch gern meine Nummer behalten. Insofern ist das zwar eine mögliche Notlösung, aber für mich eigentlich keine zufriedenstellende Lösung, zumal die Mehrkosten und der Aufwand dafür vollkommen unnötigerweise auf meine Kappe gehen. Ich bleibe also am Thema Verbraucherschutz ebenfalls dran...

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