MSFS2024 bei Telekom unbenutzbar

3 months ago

Hallo,

 

habe seit Dezember den Microsoft Flight Simulator 2024 im Einsatz. Dieser ist bekannt dafür große Datenpakete in Echtzeit auf den Rechner laden zu müssen. Leider werden bei meinem Telekom-Anschluss (100 MBit Datenrate) bei Nutzung des FS2024 nur 1-5 MBit an Download-Datenrate (je nach Tageszeit) erreicht. Dadurch entstehen minutenlange wartezeiten und schwammige unlesbare Texturen. Eine Benutzung ist so quasi nicht möglich.

 

Nach unzähligen Versuchen und Kontakt zum Microsoft Support steht mittlerweile fest, dass es weder an meinem Anschluss, noch an den Servern von Microsoft liegt. Das Problem ist das Peering /Routing der Telekom zu den Microsoft Servern, welches durch einen künstlichen Flaschenhals gesendet wird. Das Problem ist wohl schon seit längerem bekannt.

 

Ich erhalte sofot und dauerhaft die bei meinem Anschluss maximal mögliche Verbindung mit 100 MBit, wenn ich einen beliegigen VPN -Server (bei mir NordVPN) benutze, auch bei einem beliebigen deutschen VPN -Server. Sobald ich das VPN wieder ausschalte, fällt die Datenübertragung ab. VPN -Verbindungen sind aber nicht kostenlos, so dass dies für mich unakzeptabel ist.

 

Ich kann nicht verstehen, dass sich die Telekom, die ich als Premium Provider bewusst gewählt habe, eine solche Verschlechterung auf dem Rücken ihrer eigenen Kunden in Kauf nimmt. Bisher dachte ich, bei der Telekom bekommt man wenigstens die schnellste und stabilste Verbindung, wenn auch zu einem höheren Preis.  Aktuell sind hier wohl aber ausschließlich Telekom-Kunden betroffen, einzelne Dienste sind damit langsamer als bei jedem beliebigen anderen Provider. Da nützen auch alle Testsieger Zertifikate nichts.

 

Es wäre super, wenn hierzu mal jemand Stellung nehmen könnte. Ist hier Abhilfe geplant?

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  • 3 months ago

    HP-JP

    Bisher dachte ich, bei der Telekom bekommt man wenigstens die schnellste und stabilste Verbindung, wenn auch zu einem höheren Preis.

    Hallo,

     

    habe seit Dezember den Microsoft Flight Simulator 2024 im Einsatz. Dieser ist bekannt dafür große Datenpakete in Echtzeit auf den Rechner laden zu müssen. Leider werden bei meinem Telekom-Anschluss (100 MBit Datenrate) bei Nutzung des FS2024 nur 1-5 MBit an Download-Datenrate (je nach Tageszeit) erreicht. Dadurch entstehen minutenlange wartezeiten und schwammige unlesbare Texturen. Eine Benutzung ist so quasi nicht möglich.

     

    Nach unzähligen Versuchen und Kontakt zum Microsoft Support steht mittlerweile fest, dass es weder an meinem Anschluss, noch an den Servern von Microsoft liegt. Das Problem ist das Peering /Routing der Telekom zu den Microsoft Servern, welches durch einen künstlichen Flaschenhals gesendet wird. Das Problem ist wohl schon seit längerem bekannt.

     

    Ich erhalte sofot und dauerhaft die bei meinem Anschluss maximal mögliche Verbindung mit 100 MBit, wenn ich einen beliegigen VPN -Server (bei mir NordVPN) benutze, auch bei einem beliebigen deutschen VPN -Server. Sobald ich das VPN wieder ausschalte, fällt die Datenübertragung ab. VPN -Verbindungen sind aber nicht kostenlos, so dass dies für mich unakzeptabel ist.

     

    Ich kann nicht verstehen, dass sich die Telekom, die ich als Premium Provider bewusst gewählt habe, eine solche Verschlechterung auf dem Rücken ihrer eigenen Kunden in Kauf nimmt. Bisher dachte ich, bei der Telekom bekommt man wenigstens die schnellste und stabilste Verbindung, wenn auch zu einem höheren Preis.  Aktuell sind hier wohl aber ausschließlich Telekom-Kunden betroffen, einzelne Dienste sind damit langsamer als bei jedem beliebigen anderen Provider. Da nützen auch alle Testsieger Zertifikate nichts.

     

    Es wäre super, wenn hierzu mal jemand Stellung nehmen könnte. Ist hier Abhilfe geplant?

    HP-JP
    Bisher dachte ich, bei der Telekom bekommt man wenigstens die schnellste und stabilste Verbindung, wenn auch zu einem höheren Preis.

    https://telekomhilft.telekom.de/conversations/festnetz-internet/peeringprobleme-probleme-bei-daten%C3%BCbertragung-hohe-ping-zeiten-schlechte-verbindungen/6686ea6a4ae73561da0a33e9

    Du bekommst nur eine gute Verbindung, wenn der Content Provider auch gut angebunden ist. Dafür verhandeln beide Parteien (Telekom und Microsoft) bestimmte Konditionen aus. Reicht die verhandelte Bandbreite nicht aus, muss nachgeholfen werden. Die Telekom bietet nicht gratis unendlich viel Bandbreite an.

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    Answer

    from

    3 months ago

    @Jumpignon : Ich empfehle die Suchmaschine deines Vertrauens zu bemühen und z. B. nach „größte Telcos der Welt“ zu suchen. Da findest du dann Links, die der Deutschen Telekom Plätze von 4-6 zuordnen, je nachdem, aus welchem Jahr die Statistik stammt. 
    Eine ähnliche Suche nach „Netzqualität“ führt nicht zu einzelnen Telcos sondern zu Ländervergleichen. Da ist Deutschland allenfalls Mittelfeld. Ob man da 5 Plätze weiter hinten oder weiter vorn liegt, ist m. E. nebensächlich.

    Aktuell fordert ausgerechnet der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom bessere Bedingungen für den Netzausbau. Das ist m. E. ziemlich dreist, vor allem wenn man bedenkt, dass gerade die Telekom viel zu lange am Kupferkabel festhielt. Ob man gut beraten ist, ausgerechnet bei den Schnarchnasen der CSU mit Forderungen aufzutreten? Ich bezweifle auch, dass ein „Digitalministerium“ und weitere Subventionen und/oder Gesetzesänderungen den Glasfaserausbau beschleunigen. Durch Sabbeln und Werbung wird sicher kein Kabel mehr verlegt, keine Wohnung zusätzlich angeschlossen.

    Answer

    from

    3 months ago

    @mboettcher also nicht.

    Das du jetzt noch den GF Ausbau kritisiert verstehe ich auch nicht. Hat jetzt nicht so viel mit der Peering Debatte zu tun.

    Meine Frage bezog sich auch nicht auf die Richtigkeit der Rankings, sondern deiner Schlussfolgerung.

    mboettcher

    Hier steht Deutschland insgesamt etwa auf Rang 50. Da die Telekom in Deutschland immer noch den größten Anteil an Telekommunikation hat, dürfte das zum großen Teil die Netzleistung der Telekom abbilden.

    Jumpignon

    HP-JP Bisher dachte ich, bei der Telekom bekommt man wenigstens die schnellste und stabilste Verbindung, wenn auch zu einem höheren Preis. Hallo,   habe seit Dezember den Microsoft Flight Simulator 2024 im Einsatz. Dieser ist bekannt dafür große Datenpakete in Echtzeit auf den Rechner laden zu müssen. Leider werden bei meinem Telekom-Anschluss (100 MBit Datenrate) bei Nutzung des FS2024 nur 1-5 MBit an Download-Datenrate (je nach Tageszeit) erreicht. Dadurch entstehen minutenlange wartezeiten und schwammige unlesbare Texturen. Eine Benutzung ist so quasi nicht möglich.   Nach unzähligen Versuchen und Kontakt zum Microsoft Support steht mittlerweile fest, dass es weder an meinem Anschluss, noch an den Servern von Microsoft liegt. Das Problem ist das Peering /Routing der Telekom zu den Microsoft Servern, welches durch einen künstlichen Flaschenhals gesendet wird. Das Problem ist wohl schon seit längerem bekannt.   Ich erhalte sofot und dauerhaft die bei meinem Anschluss maximal mögliche Verbindung mit 100 MBit, wenn ich einen beliegigen VPN -Server (bei mir NordVPN) benutze, auch bei einem beliebigen deutschen VPN -Server. Sobald ich das VPN wieder ausschalte, fällt die Datenübertragung ab. VPN -Verbindungen sind aber nicht kostenlos, so dass dies für mich unakzeptabel ist.   Ich kann nicht verstehen, dass sich die Telekom, die ich als Premium Provider bewusst gewählt habe, eine solche Verschlechterung auf dem Rücken ihrer eigenen Kunden in Kauf nimmt. Bisher dachte ich, bei der Telekom bekommt man wenigstens die schnellste und stabilste Verbindung, wenn auch zu einem höheren Preis.  Aktuell sind hier wohl aber ausschließlich Telekom-Kunden betroffen, einzelne Dienste sind damit langsamer als bei jedem beliebigen anderen Provider. Da nützen auch alle Testsieger Zertifikate nichts.   Es wäre super, wenn hierzu mal jemand Stellung nehmen könnte. Ist hier Abhilfe geplant? HP-JP Bisher dachte ich, bei der Telekom bekommt man wenigstens die schnellste und stabilste Verbindung, wenn auch zu einem höheren Preis. https://telekomhilft.telekom.de/conversations/festnetz-internet/peeringprobleme-probleme-bei-daten%C3%BCbertragung-hohe-ping-zeiten-schlechte-verbindungen/6686ea6a4ae73561da0a33e9 Du bekommst nur eine gute Verbindung, wenn der Content Provider auch gut angebunden ist. Dafür verhandeln beide Parteien (Telekom und Microsoft) bestimmte Konditionen aus. Reicht die verhandelte Bandbreite nicht aus, muss nachgeholfen werden. Die Telekom bietet nicht gratis unendlich viel Bandbreite an.

    HP-JP

    Bisher dachte ich, bei der Telekom bekommt man wenigstens die schnellste und stabilste Verbindung, wenn auch zu einem höheren Preis.

    Hallo,

     

    habe seit Dezember den Microsoft Flight Simulator 2024 im Einsatz. Dieser ist bekannt dafür große Datenpakete in Echtzeit auf den Rechner laden zu müssen. Leider werden bei meinem Telekom-Anschluss (100 MBit Datenrate) bei Nutzung des FS2024 nur 1-5 MBit an Download-Datenrate (je nach Tageszeit) erreicht. Dadurch entstehen minutenlange wartezeiten und schwammige unlesbare Texturen. Eine Benutzung ist so quasi nicht möglich.

     

    Nach unzähligen Versuchen und Kontakt zum Microsoft Support steht mittlerweile fest, dass es weder an meinem Anschluss, noch an den Servern von Microsoft liegt. Das Problem ist das Peering /Routing der Telekom zu den Microsoft Servern, welches durch einen künstlichen Flaschenhals gesendet wird. Das Problem ist wohl schon seit längerem bekannt.

     

    Ich erhalte sofot und dauerhaft die bei meinem Anschluss maximal mögliche Verbindung mit 100 MBit, wenn ich einen beliegigen VPN -Server (bei mir NordVPN) benutze, auch bei einem beliebigen deutschen VPN -Server. Sobald ich das VPN wieder ausschalte, fällt die Datenübertragung ab. VPN -Verbindungen sind aber nicht kostenlos, so dass dies für mich unakzeptabel ist.

     

    Ich kann nicht verstehen, dass sich die Telekom, die ich als Premium Provider bewusst gewählt habe, eine solche Verschlechterung auf dem Rücken ihrer eigenen Kunden in Kauf nimmt. Bisher dachte ich, bei der Telekom bekommt man wenigstens die schnellste und stabilste Verbindung, wenn auch zu einem höheren Preis.  Aktuell sind hier wohl aber ausschließlich Telekom-Kunden betroffen, einzelne Dienste sind damit langsamer als bei jedem beliebigen anderen Provider. Da nützen auch alle Testsieger Zertifikate nichts.

     

    Es wäre super, wenn hierzu mal jemand Stellung nehmen könnte. Ist hier Abhilfe geplant?

    HP-JP
    Bisher dachte ich, bei der Telekom bekommt man wenigstens die schnellste und stabilste Verbindung, wenn auch zu einem höheren Preis.

    https://telekomhilft.telekom.de/conversations/festnetz-internet/peeringprobleme-probleme-bei-daten%C3%BCbertragung-hohe-ping-zeiten-schlechte-verbindungen/6686ea6a4ae73561da0a33e9

    Du bekommst nur eine gute Verbindung, wenn der Content Provider auch gut angebunden ist. Dafür verhandeln beide Parteien (Telekom und Microsoft) bestimmte Konditionen aus. Reicht die verhandelte Bandbreite nicht aus, muss nachgeholfen werden. Die Telekom bietet nicht gratis unendlich viel Bandbreite an.

    Jumpignon
    Du bekommst nur eine gute Verbindung, wenn der Content Provider auch gut angebunden ist. Dafür verhandeln beide Parteien (Telekom und Microsoft) bestimmte Konditionen aus. 

    Jein! Ein Anbieter muss mit einem anderen ISP Verträge keine zur Connection schließen. Man kann stattdessen einen ISP wählen, der mit ausreichender Bandbreite am größten Internetknoten der Welt, dem DE-CIX in Frankfurt angeschlossen ist. Einen Vertrag zur Interconnection mit der Telekom kann man schließen, wenn man darauf Wert legt und es sich rechnet. Vom Umsatz steht die Telekom an Platz 4 weltweit. Das ist allerdings vermutlich vor allem den relativ hohen Preisen geschuldet und sagt kaum etwas zur Leistungsfähigkeit der Netze aus. Hier steht Deutschland insgesamt etwa auf Rang 50. Da die Telekom in Deutschland immer noch den größten Anteil an Telekommunikation hat, dürfte das zum großen Teil die Netzleistung der Telekom abbilden.

    mboettcher
    Hier steht Deutschland insgesamt etwa auf Rang 50. Da die Telekom in Deutschland immer noch den größten Anteil an Telekommunikation hat, dürfte das zum großen Teil die Netzleistung der Telekom abbilden.
    Jumpignon

    Da die Telekom in Deutschland immer noch den größten Anteil an Telekommunikation hat, dürfte das zum großen Teil die Netzleistung der Telekom abbilden.

    mboettcher

    Vom Umsatz steht die Telekom an Platz 4 weltweit. Das ist allerdings vermutlich vor allem den relativ hohen Preisen geschuldet und sagt kaum etwas zur Leistungsfähigkeit der Netze aus. Hier steht Deutschland insgesamt etwa auf Rang 50. Da die Telekom in Deutschland immer noch den größten Anteil an Telekommunikation hat, dürfte das zum großen Teil die Netzleistung der Telekom abbilden.

    Jumpignon

    HP-JP Bisher dachte ich, bei der Telekom bekommt man wenigstens die schnellste und stabilste Verbindung, wenn auch zu einem höheren Preis. Hallo,   habe seit Dezember den Microsoft Flight Simulator 2024 im Einsatz. Dieser ist bekannt dafür große Datenpakete in Echtzeit auf den Rechner laden zu müssen. Leider werden bei meinem Telekom-Anschluss (100 MBit Datenrate) bei Nutzung des FS2024 nur 1-5 MBit an Download-Datenrate (je nach Tageszeit) erreicht. Dadurch entstehen minutenlange wartezeiten und schwammige unlesbare Texturen. Eine Benutzung ist so quasi nicht möglich.   Nach unzähligen Versuchen und Kontakt zum Microsoft Support steht mittlerweile fest, dass es weder an meinem Anschluss, noch an den Servern von Microsoft liegt. Das Problem ist das Peering /Routing der Telekom zu den Microsoft Servern, welches durch einen künstlichen Flaschenhals gesendet wird. Das Problem ist wohl schon seit längerem bekannt.   Ich erhalte sofot und dauerhaft die bei meinem Anschluss maximal mögliche Verbindung mit 100 MBit, wenn ich einen beliegigen VPN -Server (bei mir NordVPN) benutze, auch bei einem beliebigen deutschen VPN -Server. Sobald ich das VPN wieder ausschalte, fällt die Datenübertragung ab. VPN -Verbindungen sind aber nicht kostenlos, so dass dies für mich unakzeptabel ist.   Ich kann nicht verstehen, dass sich die Telekom, die ich als Premium Provider bewusst gewählt habe, eine solche Verschlechterung auf dem Rücken ihrer eigenen Kunden in Kauf nimmt. Bisher dachte ich, bei der Telekom bekommt man wenigstens die schnellste und stabilste Verbindung, wenn auch zu einem höheren Preis.  Aktuell sind hier wohl aber ausschließlich Telekom-Kunden betroffen, einzelne Dienste sind damit langsamer als bei jedem beliebigen anderen Provider. Da nützen auch alle Testsieger Zertifikate nichts.   Es wäre super, wenn hierzu mal jemand Stellung nehmen könnte. Ist hier Abhilfe geplant? HP-JP Bisher dachte ich, bei der Telekom bekommt man wenigstens die schnellste und stabilste Verbindung, wenn auch zu einem höheren Preis. https://telekomhilft.telekom.de/conversations/festnetz-internet/peeringprobleme-probleme-bei-daten%C3%BCbertragung-hohe-ping-zeiten-schlechte-verbindungen/6686ea6a4ae73561da0a33e9 Du bekommst nur eine gute Verbindung, wenn der Content Provider auch gut angebunden ist. Dafür verhandeln beide Parteien (Telekom und Microsoft) bestimmte Konditionen aus. Reicht die verhandelte Bandbreite nicht aus, muss nachgeholfen werden. Die Telekom bietet nicht gratis unendlich viel Bandbreite an.

    HP-JP

    Bisher dachte ich, bei der Telekom bekommt man wenigstens die schnellste und stabilste Verbindung, wenn auch zu einem höheren Preis.

    Hallo,

     

    habe seit Dezember den Microsoft Flight Simulator 2024 im Einsatz. Dieser ist bekannt dafür große Datenpakete in Echtzeit auf den Rechner laden zu müssen. Leider werden bei meinem Telekom-Anschluss (100 MBit Datenrate) bei Nutzung des FS2024 nur 1-5 MBit an Download-Datenrate (je nach Tageszeit) erreicht. Dadurch entstehen minutenlange wartezeiten und schwammige unlesbare Texturen. Eine Benutzung ist so quasi nicht möglich.

     

    Nach unzähligen Versuchen und Kontakt zum Microsoft Support steht mittlerweile fest, dass es weder an meinem Anschluss, noch an den Servern von Microsoft liegt. Das Problem ist das Peering /Routing der Telekom zu den Microsoft Servern, welches durch einen künstlichen Flaschenhals gesendet wird. Das Problem ist wohl schon seit längerem bekannt.

     

    Ich erhalte sofot und dauerhaft die bei meinem Anschluss maximal mögliche Verbindung mit 100 MBit, wenn ich einen beliegigen VPN -Server (bei mir NordVPN) benutze, auch bei einem beliebigen deutschen VPN -Server. Sobald ich das VPN wieder ausschalte, fällt die Datenübertragung ab. VPN -Verbindungen sind aber nicht kostenlos, so dass dies für mich unakzeptabel ist.

     

    Ich kann nicht verstehen, dass sich die Telekom, die ich als Premium Provider bewusst gewählt habe, eine solche Verschlechterung auf dem Rücken ihrer eigenen Kunden in Kauf nimmt. Bisher dachte ich, bei der Telekom bekommt man wenigstens die schnellste und stabilste Verbindung, wenn auch zu einem höheren Preis.  Aktuell sind hier wohl aber ausschließlich Telekom-Kunden betroffen, einzelne Dienste sind damit langsamer als bei jedem beliebigen anderen Provider. Da nützen auch alle Testsieger Zertifikate nichts.

     

    Es wäre super, wenn hierzu mal jemand Stellung nehmen könnte. Ist hier Abhilfe geplant?

    HP-JP
    Bisher dachte ich, bei der Telekom bekommt man wenigstens die schnellste und stabilste Verbindung, wenn auch zu einem höheren Preis.

    https://telekomhilft.telekom.de/conversations/festnetz-internet/peeringprobleme-probleme-bei-daten%C3%BCbertragung-hohe-ping-zeiten-schlechte-verbindungen/6686ea6a4ae73561da0a33e9

    Du bekommst nur eine gute Verbindung, wenn der Content Provider auch gut angebunden ist. Dafür verhandeln beide Parteien (Telekom und Microsoft) bestimmte Konditionen aus. Reicht die verhandelte Bandbreite nicht aus, muss nachgeholfen werden. Die Telekom bietet nicht gratis unendlich viel Bandbreite an.

    Jumpignon
    Du bekommst nur eine gute Verbindung, wenn der Content Provider auch gut angebunden ist. Dafür verhandeln beide Parteien (Telekom und Microsoft) bestimmte Konditionen aus. 

    Jein! Ein Anbieter muss mit einem anderen ISP Verträge keine zur Connection schließen. Man kann stattdessen einen ISP wählen, der mit ausreichender Bandbreite am größten Internetknoten der Welt, dem DE-CIX in Frankfurt angeschlossen ist. Einen Vertrag zur Interconnection mit der Telekom kann man schließen, wenn man darauf Wert legt und es sich rechnet. Vom Umsatz steht die Telekom an Platz 4 weltweit. Das ist allerdings vermutlich vor allem den relativ hohen Preisen geschuldet und sagt kaum etwas zur Leistungsfähigkeit der Netze aus. Hier steht Deutschland insgesamt etwa auf Rang 50. Da die Telekom in Deutschland immer noch den größten Anteil an Telekommunikation hat, dürfte das zum großen Teil die Netzleistung der Telekom abbilden.

    mboettcher
    Vom Umsatz steht die Telekom an Platz 4 weltweit. Das ist allerdings vermutlich vor allem den relativ hohen Preisen geschuldet und sagt kaum etwas zur Leistungsfähigkeit der Netze aus. Hier steht Deutschland insgesamt etwa auf Rang 50. Da die Telekom in Deutschland immer noch den größten Anteil an Telekommunikation hat, dürfte das zum großen Teil die Netzleistung der Telekom abbilden.

    Kannst du das bitte mit Links untermauern?

    Answer

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    3 months ago

    mboettcher

    die keine Vereinbarung mit der Telekom schließen unter der relativ geringen Bandbreite der Telekom DE-CIX Anbindung leiden können.

    @CyberSW : Microsoft oder dessen ISP gibt sicher keine Route vor. Microsoft hat keinen Einfluss* darauf, welchem nächsten Router die Telekom die Datenpakete übergibt und wie die Router aller beteiligten Netze konfiguriert sind. Alle Hops und den Zahl hängen daher von den Routereinstellung der beteiligten ISP ab, der Durchsatz von den Bandbreiten der Interconnection.
    Es ist bekannt, dass die Telekom direkte Interconnection bevorzugt gegenüber einer Anbindung an DE-CIX. Das ist aus wirtschaftlichen Gründen, die Telekom will für den Anschluss Geld, vernünftig, sorgt aber eben dafür, dass ein Datenaustausch mit Netzbetreibern, die keine Vereinbarung mit der Telekom schließen unter der relativ geringen Bandbreite der Telekom DE-CIX Anbindung leiden können. Das ist eine Tatsache, die nicht zu beschönigen ist. Allerdings liegt der „Fehler“ nicht bei der Telekom, weil sie sich letztlich wirtschaftlich verhält, sondern beim Nutzer, der sich für seine primäre Internetnutzung schlicht den falschen ISP gewählt hat.

    * Natürlich könnte man eine Interconnection Vereinbarung mit der Telekom schließen. Es kann aber auch wirtschaftliche Gründe geben, es nicht zu tun. 

    mboettcher
    die keine Vereinbarung mit der Telekom schließen unter der relativ geringen Bandbreite der Telekom DE-CIX Anbindung leiden können.

    Altes Thema, zum einen wäre es Wahnsinn wenn die Telekom ihren Traffic alles über den DE-CIX routen würde, sie muss es danach ja auch in ihrem Netz verteilen, zum anderen wäre der DE-CIX schlicht überfordert.

    Die Entscheidung der Telekom auf mehr und direkte Übergänge zu setzen ist die einzig sinnvolle.

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  • 3 months ago

    Wie kann das technisch sein dass es dann funktioniert sobald ich einen anderen DNS Server z.B. von cloudflare einsetze? Das erschließt sich mir technisch überhaupt nicht. 

    3

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    3 months ago

    Einige DNS unterstützen kürzere Gültigkeiten als es normal ist. 

    Gerade die DNS von Providern wollen schon ein paar Stunden gültigkeit der Einträge. 


    Gleichzeitig werden per DNS verschiedene IP-Adressen ausgespielt um die Userströme zu lenken/zu sammeln. 

    Da ist ein Eintrag mal nur für ein paar Minuten gültig oder nur für bestimmte IP-Bereiche die gerade anfragen. 

    Schon auf DNS Ebene kann man damit viel machen. 

    Answer

    from

    3 months ago

    CyberSW

    Einige DNS unterstützen kürzere Gültigkeiten als es normal ist. 

    Gerade die DNS von Providern wollen schon ein paar Stunden gültigkeit der Einträge. 

    Einige DNS unterstützen kürzere Gültigkeiten als es normal ist. 

    Gerade die DNS von Providern wollen schon ein paar Stunden gültigkeit der Einträge. 


    Gleichzeitig werden per DNS verschiedene IP-Adressen ausgespielt um die Userströme zu lenken/zu sammeln. 

    Da ist ein Eintrag mal nur für ein paar Minuten gültig oder nur für bestimmte IP-Bereiche die gerade anfragen. 

    Schon auf DNS Ebene kann man damit viel machen. 

    CyberSW

    Einige DNS unterstützen kürzere Gültigkeiten als es normal ist. 

    Gerade die DNS von Providern wollen schon ein paar Stunden gültigkeit der Einträge. 

    Es gibt sicherlich Best Practices für die TTL (Zwischenspeicherdauer) eines DNS-Eintrages, aber letztendlich sollte ein Caching DNS Resolver doch honorieren, was der Betreiber des Hosts einträgt? Wenn ich da eine TTL von 60 (Sekunden) für einen Host eintrage, dann haben sich alle Caching DNS Server, die diesen Eintrag auflösen, daran zu halten, und nach Ablauf der TTL neu beim autoritativen DNS anzufragen.

    Wer einen schnelleren Caching DNS Resolver betreiben möchte, der hat die Möglichkeit, Einträge kurz vor dem Ablauf der TTL selbst neu anzufragen. Bietet sich an für die Top X von Clients abgefragten Einträge. So kann der Caching DNS aus dem Cache antworten, aber er ist auch aktuell.

    Zur TTL:

    ( Quelle: https://datatracker.ietf.org/doc/html/rfc1035 und ebenfalls lesenswert: https://datatracker.ietf.org/doc/html/rfc2181#section-8)

    Answer

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    3 months ago

    staengfoenster

    aber letztendlich sollte ein Caching DNS Resolver doch honorieren, was der Betreiber des Hosts einträgt?

    CyberSW

    Einige DNS unterstützen kürzere Gültigkeiten als es normal ist. 

    Gerade die DNS von Providern wollen schon ein paar Stunden gültigkeit der Einträge. 

    Einige DNS unterstützen kürzere Gültigkeiten als es normal ist. 

    Gerade die DNS von Providern wollen schon ein paar Stunden gültigkeit der Einträge. 


    Gleichzeitig werden per DNS verschiedene IP-Adressen ausgespielt um die Userströme zu lenken/zu sammeln. 

    Da ist ein Eintrag mal nur für ein paar Minuten gültig oder nur für bestimmte IP-Bereiche die gerade anfragen. 

    Schon auf DNS Ebene kann man damit viel machen. 

    CyberSW

    Einige DNS unterstützen kürzere Gültigkeiten als es normal ist. 

    Gerade die DNS von Providern wollen schon ein paar Stunden gültigkeit der Einträge. 

    Es gibt sicherlich Best Practices für die TTL (Zwischenspeicherdauer) eines DNS-Eintrages, aber letztendlich sollte ein Caching DNS Resolver doch honorieren, was der Betreiber des Hosts einträgt? Wenn ich da eine TTL von 60 (Sekunden) für einen Host eintrage, dann haben sich alle Caching DNS Server, die diesen Eintrag auflösen, daran zu halten, und nach Ablauf der TTL neu beim autoritativen DNS anzufragen.

    Wer einen schnelleren Caching DNS Resolver betreiben möchte, der hat die Möglichkeit, Einträge kurz vor dem Ablauf der TTL selbst neu anzufragen. Bietet sich an für die Top X von Clients abgefragten Einträge. So kann der Caching DNS aus dem Cache antworten, aber er ist auch aktuell.

    Zur TTL:

    ( Quelle: https://datatracker.ietf.org/doc/html/rfc1035 und ebenfalls lesenswert: https://datatracker.ietf.org/doc/html/rfc2181#section-8)

    staengfoenster
    aber letztendlich sollte ein Caching DNS Resolver doch honorieren, was der Betreiber des Hosts einträgt?

    Macht die Wirklichkeit aber nicht immer.
    Deswegen heißt es ja auch immer, es kann bis zu 24 Stunden dauern bis eine DNS Änderung weltweit greift. 

    ChatGPT trägt es gut zusammen:

     

    Fazit

    Während die meisten DNS-Resolver TTL-Werte respektieren, können einige sie ignorieren oder anpassen, um Effizienz oder Stabilität zu verbessern. Daher sollte bei kritischen Anwendungen mit kurzen TTLs geprüft werden, wie Resolver tatsächlich mit den Angaben umgehen. Es ist auch wichtig, sich der potenziellen Cache -Inkonsistenzen bewusst zu sein, insbesondere bei ISPs oder Drittanbieter-DNS-Resolvern wie Google DNS oder Cloudflare.

    Unlogged in user

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