VPN-Probleme mit Speedport W303V Typ B

vor 17 Jahren

Problembeschreibung:

Wenn ich mich an meinem Notebook mit dem Firmennetzwerk via VPN verbinden will,
1. dauert dies mindestens 1,5 Minuten, bis eine Verbindung aufgebaut ist oder
2. die Verbindung wird erst gar nicht aufgebaut ("Host not responding").

Was mich besonders irritiert, ist die Tatsache, dass mit unveränderten Einstellungen mal eine Verbindung zustande kommt (wenn auch erst nach 1,5 Min.) und mal nicht.

An 2 anderen DSL-Routern hat der Verbindungsaufbau schnell (ca. 5 Sek.) und problemlos funktioniert. Abgesehen von VPN sind die Internetverbindungen schnell und problemlos.

Unser VPN -Administrator hat die Logs gesichtet und meint, dass die lange Einwahlprozedur auf ein "lokales Problem" hindeute. Das Nichtzustandekommen der Verbindung deute auf eine "zu lange Inaktivität" hin.

Systemumgebung:

==> Notebook: Lenovo T400 mit Windows XP SP2 (fast neu)
IP-Einstellungen: IP-Adresse und DNS-Server-Adresse automatisch beziehen, DHCP aktiviert

==> DSL-Modem/Router: Speedport W303V Typ B (ca. 2 Wochen alt)
Netzwerk-Einstellungen:
1. DHCP= ein
2. NAT & Portregeln:
- Notebook ist in der Liste für zugelassene Geräte
- Portweiterleitung: 1 Regel mit: UDP: 500,4242
- Portöffnung:
Regel 1: Triggering Port 500, zu öffnende Ports: 500,4242
Regel 2: Triggering Port 4242, zu öffnende Ports: 500,4242
(diverse Varianten der Porteinstellungen haben das Problem nicht behoben:
nur Weiterleitung, nur Öffnung, … usw.)

==> VPN : Nortel Networks
Unser VPN -Administrator hat mir mitgeteilt, dass Port 500 und 4242 genutzt werden.
Bei einer erfolgreichen Verbindung wird folgender VPN -Client-Status angezeigt:
Security ESP - 256 Bit AES , SHA
IKE Diffie-Hellman Group 8
Compression LZS
IPSec NAT Traversal: Active on port 4242
IPSec Mobility: Enabled

Wer kann mir weiterhelfen ? oder kann mir ein DSL-Modem/Router nennen, dass in der von mir beschriebenen Systemumgebung funktioniert ?


Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang

Letzte Aktivität

vor 16 Jahren

von

Gelöschter Nutzer

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    • vor 17 Jahren

      Das wäre dann wohl nicht hilfreich.
      Olli.


      Stimmt! Wird nicht passen!
      Danke für die Antwort!

      Gruß Ulrich

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    • vor 17 Jahren

       
      Sehr geehrter Herr Brandt,

      Wir möchten gerne VPN über den Speedport W 303V Typ A laufen lassen!

      Wir möchten gerne VPN über den Speedport W 303V Typ A laufen lassen!
      Wir möchten gerne VPN über den Speedport W 303V Typ A laufen lassen!


      Auf die sich dadurch aufdrängende Frage, wie dies ginge, kann in dieser
      Form nicht sinnvoll geantwortet werden:
      " VPN -fähig" ist keine Eigenschaft, die über ein Produkt irgendetwas
      Spezifisches aussagt. Denn VPN ist weder eine bestimmte Software noch
      ein bestimmtes Protokoll, es ist einfach nur das Konzept, Verbindungen
      eines privaten Netzes (LAN) durch ein öffentliches Netz (WAN) zu leiten.
      Dieses Konzept lässt sich auf Hunderte verschiedener Arten realisieren.
      Zwingend notwendig ist dafür erst einmal nur die Fähigkeit, über ein
      öffentliches Netz eine bidirektionale Punkt-zu-Punkt-Verbindung
      aufzubauen. Die Antwort würde also lauten müssen - ganz egal
      wie das Gerät heißt - wenn es "internetfähig" ist, ist es auch " VPN -
      fähig".
      Heute versteht man darunter eigentlich auch immer die SICHERE
      Durchleitung privater Verbindungen durch unsichere Netze, d.h. der
      Schutz vor Mithörern ist integraler Bestandteil der Produkte, die
      heutzutage unter " VPN " firmieren.
      Grundsätzlich gilt, dass unsere Speedports keine speziellen Funktionen
      für VPNs unterstützen, da aber eine Portweiterleitung dafür im Prinzip
      ausreicht, wenn der verwendete Software-Client oder - Server nur
      leistungsfähig genug ist, hängt es von dieser ab was geht und was nicht
      geht.
      Die Speedports W 303V Typ A und Typ B unterstützen keinerlei besonderen
      Protokolle, das heißt, die VPN -Implementierung darf dann nur noch davon
      abhängen, dass man bestenfalls eine Port-Weiterleitung oder -Umleitung
      (UDP und TCP) einrichten kann.
      Wenn die von Ihnen verwendeten VPN -Implementation eine Unterstützung der
      Protokolle GRE und/oder ESP erfordert, so findet sich diese Möglichkeit
      bei unseren Speedport-Modellen Speedport W 503V, Speedport W 722V und
      Speedport W 920V jeweils unter ...
           Netzwerk / NAT & Portregeln / Regel Definition
      Damit erweitert sich der Kreis der VPN -Anwendungen, die genutzt werden
      können. Detailfragen dazu kann Ihnen allerdings ausschließlich der
      Administrator des VPNs beantworten. Nur dieser weiß, welche
      Voraussetzungen seine VPN -Lösung benötigt.
      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr T-Home-Team
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      http://forum.t-online.de/ -> Service-Foren
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    • vor 17 Jahren

      Hallo T-Home-Team,
      ihr sehr ausführlicher Artikel hat uns sehr weitergeholfen!
      Wir werden unser W-Lan aufrüsten!
      Vielen Dank
      Ulrich Brandt

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    • vor 17 Jahren


      Sehr geehrter Herr Brandt,

      ihr sehr ausführlicher Artikel hat uns sehr weitergeholfen! Wir werden unser W-Lan aufrüsten!

      ihr sehr ausführlicher Artikel hat uns sehr weitergeholfen!
      Wir werden unser W-Lan aufrüsten!
      ihr sehr ausführlicher Artikel hat uns sehr weitergeholfen!
      Wir werden unser W-Lan aufrüsten!


      Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.
      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr T-Home-Team
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    • vor 16 Jahren

      Hallo T-Home Team,

      vielen Dank für die ausführliche Erläuterung, die ich nach wochenlanger, vergeblicher Fehlersuche heute gefunden habe. Als Hinweis für andere verzweifelte Nutzer: mein Firmen- VPN Client (SonicWall) schien nicht mit dem Speedport w303v Typ A zu funktionieren, der Firmenserver brach die Verbindungsverhandlung mit einer kryptischen Fehlermeldung ab (" Failed to find MAC address 00:60:73:xx:xx:xx in the system interfaces table"). Ich will nicht erzählen, was meine Kollegen (allesamt hochkarätige IT-Projektmanager) alles versucht haben, nix klappte.

      Die Lösung brachte dann der Support auf der SonicWall-Website, dem Hersteller des VPN -Clients. Kurz zusammengefasst: Der Firmen PC muss in der Speedport-Konfiguration angemelder sein, was kein Probelm ist, wenn er mit dem w303v über WLAN verbunden ist UND der UDP Port 500 muss manuell in den Regeln geöffnet werden. Gemacht, getan! Alles funktioniert.

      Fazit: Wie das T-Home-Team sagt, grundsätzlich können wahrscheinlich alle Router VPN , wenn nicht, dann rate ich dazu, sich den VPN -Hersteller und dessen Detailvoraussetzungen näher anzuschauen und dann den Router entsprechend zu konfigurieren. Es dürfte sich meist um die Porteinstellungen/-nummern handeln, die die Probleme machen, welche Ports genau freigegeben werden müssen, kann aber nur der VPN -Hersteller sagen!

      Vielleicht hilft das dem einen oder anderen die Zeit zu sparen, die ich auf diese Problemlösung verbraten habe ...

      Cheers! BS1

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    Uneingeloggter Nutzer

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