Wie bekomen wir unsern DSL-Anschluss?
vor 11 Jahren
Mitte Mai diesen Jahres wollten wir DSL bei der Telekom beantragen. In einem Gespräch mit der Hotline erfuhren wir, dass weitere DSL-Anschlüsse in unserem Ort erst Mitte Juli angeboten wird (dann aber gleich mit VDSL 50, zu dieser Zeit war es nicht möglich auch nur einen langsamen Anschluss zu bekommen).
Man riet uns, bei unserem bisherigen Anbieter 1&1 zu kündigen, weil sonst die Kündigungsfrist nicht eingehalten werden könne. Das haben wir gemacht, 1&1 bekommt die restlichen Monate von uns ausgezahlt (wäre bis November 2014 gelaufen), kein Problem.
Bei der anschließenden Beauftragung teilten wir diesen Sachverhalt nochmal mit. Das sein kein Problem, wir müssten uns zunächst um nichts kümmern, nur das SEPA-Mandat sollen wir zurückschicken. Es sei nur wichtig, dass die Leitung zum Schaltungstermin frei wäre (19. Juli).
Als das SEPA – Mandatsschreiben auch nach 2 Wochen noch nicht bei uns war, fragten wir telefonisch nach. Man hat es an eine uralte Adresse geschickt, die bei der Beauftragung auch nie genannt wurde, aber bei meinen Stammdaten hinterlegt war. Dass das Schreiben nicht unterschrieben zurückgekommen ist, ist bei der Telekom aber niemandem aufgefallen. Gut, dass wir nachgefragt haben, der Auftrag wäre sonst laut Hotline nie weiter bearbeitet worden. Das SEPA-Mandat mit Portierungsauftrag erhielten wir einige Tage später. Es war das Original-Schreiben, das an die falsche Adresse geschickt wurde, so schlecht kopiert, dass man es nicht ausfüllen konnte. Hotline angerufen, Formular nochmal schicken lassen. Wir haben unsere Nummern und den Anbieter 1&1 eingetragen, zurückgefaxt und direkt einen Tag später bei der Telekom nachgefragt, ob es angekommen sei. Ja, es wäre da, wir müssten jetzt nichts mehr machen.
Einen Tag später erhalten wir das gleiche Formular nochmals per Post. Hotline: Das brauchen Sie nicht ausfüllen, das ist aus Versehen nochmal rausgegangen. Aha. Nochmal abgeklärt: 1&1 sowie die Nummern hat die Telekom. Noch einen Tag später kommt das Formular ein drittes Mal. Hotline: Upps. Noch einen Tag später kommt es ein viertes Mal. Dieses Mal ist als Portierungsanbieter maschinell Vodafone angegeben. Eine Nachfrage bei der Hotline konnte nicht klären, wo das herkommt, aber wir hätten das Original-Formular mit 1&1 ja ausgefüllt, wir müssten uns um nichts weiter kümmern. Trotzdem habe ich noch zwei mal angerufen und nachgefragt, ob jetzt alles in Ordnung ist und nochmals auf den gekündigten Vertrag bei 1&1 hingewiesen (jetzt insgesamt fünf mal).
Am 18. Juli hat 1&1 uns wie vereinbart informiert, dass der Vertrag zu Ende sei und die Leitung frei sei. Am 19 Juli hat uns 1&1 informiert, dass die Telekom nur 3 Tage vorher einen Portierungsauftrag gestellt hat. Das müssten mind. 10 Tage sein, das wüsste die Telkom aber.
Hotline Telekom verspricht dann, dass eine Weiterversorgung beantragt wird. Die läuft auch nach dem Wochenende nicht, montags wird uns versichert, dass man sich „weiterhin“ darum kümmert. Zu einer Weiterversorgung kommt es nie (wie auch). Warum so kurzfristig vorher der Wechsel beantragt wurde, obwohl mehrfach darauf hingewiesen wurde (und von der Telekom geraten wurde), dass der 1&1 Vertrag zu diesem Termin gekündigt wurde, konnten wir nicht in Erfahrung bringen. Jetzt telefonieren wir fast täglich mit der Hotline, die uns ständig erzählt, dass man in den nächsten Tagen versucht, eine Schaltung zu ermöglichen. In einem weiteren Telefonat kommt heraus, dass der Status der Bestellung auf „Warten“ hängt, da man ja irrtümlicherweise einen Wechsel bei Vodafone beantragt hat (die uns selbstverständlich überhaupt nicht kennen). Solange Vodafone nicht zurückmeldet, dass das Humbug ist, könne man den Auftrag im System nicht ändern oder stornieren. Aha.
Nach 2 Wochen sagt uns dann die Komplett-Wechselabteilung, dass sie es nicht hinbekommen werden, der Auftrag würde geschlossen, ich soll mich nochmals in die Warteschleife hängen und einen Neuauftrag abgeben. Selbst will man das nicht machen.
Wir beauftragen DSL neu, sollen für die EntertainBox nur 50€ zahlen müssen. Der Schaltungstermin sei in etwa einer Woche. Wir bekommen die EntertainBox für 100€ geliefert, nicht für 50€. Außerdem bekommen wir den Schaltungstermin geliefert: 8. September (das waren dann fünf statt einer Woche in der Zukunft). Eine Nachfrage bei der Hotline ergab, dass man das vorziehen könne, es sei ja nur „ein Drähtchen umzulegen“. Das müsse aber der Vertrieb machen, nur die könnten das ändern. Da bei uns mittlerweile eine konkrete Sachbearbeiterin eingetragen war, würde diese uns zurückrufen. Hat sie aber nicht gemacht. Als wir nochmals bei der Hotline nachgefragt haben, wurde uns gesagt, das würde prinzipiell nicht gehen, obwohl es vorher hieß, man müsse dann nur „das Ticket“ neu schreiben. Wir sollen es nach dem Wochenende nochmal probieren. Da hieß es dann, man könne den Termin nicht ändern, weil es ein All-IP-Anschluss ist. Bei einem normalen VDSL-Anschluß mit Festnetz wäre es gegangen.
Wir fragten, ob wir wenigstens die 5GB LTE unlimited – Karte haben könnten, da wir mittlerweile einiges an Geld in unsere Mobilfunk-Karten stecken mussten, um das fehlende WLAN auszugleichen. Die Hotline versicherte uns letzten Freitag, dass die Karte verschickt worden wäre. Es wäre kein Problem, dass wir diese Karte unabhängig von unseren DSL-Problemen schon einmal bekommen hätten. Eine Nachfrage am Mittwoch ließ uns wissen, dass da überhaupt nichts verschickt wurde und wir froh sein könnten, wenn wir das überhaupt bekämen. Die SIM-Karte würde jetzt dann verschickt. Heute habe ich in der Telekom-Sendungsverfolgung die Mitteilung erhalten, dass es ein Problem gäbe und der Versand nicht durchgeführt wurde. Zwischenzeitlich hatten wir auch die Bundesnetzagentur informiert, die sich zur Klärung mit der Telekom in Verbindung setzen wolle. Auch hier haben wir nichts mehr gehört. Im letzten Gespräch wurde uns ernsthaft angeboten, dass wir einen späteren (?) Schaltungstermin haben könnten, das ginge dann schon. Komisch, laut Telekom kann doch der Termin bei einem All-IP-Anschluss nicht geändert werden?
Wir warten jetzt seit 18. Juli auf unseren DSL-Anschluss mit Entertain. Der Kabel-Vertrag ist gekündigt, ab 1. September haben wir also auch kein Fernsehen mehr. Falls am 8. September tatsächlich dann DSL geschaltet wird, hätten wir knapp 8 Wochen ohne DSL dagestanden. Wir haben laut unserem Anrufprotokoll 38 mal bei der Telekom angerufen und dabei knapp 8,5 Stunden in der Wartschleife bzw. im Gespräch verbracht. Kein einziges mal haben wir einen Rückruf erhalten, gekümmert hat sich auch niemand um unser Anliegen. Es ging immer nur dann weiter, wenn wir selber nachgefragt haben. Wir sind verstärkt auf diese Leitung angewiesen, HomeOffice geht seit Wochen nicht.
Viele Grüße,
Gerald Sander
Man riet uns, bei unserem bisherigen Anbieter 1&1 zu kündigen, weil sonst die Kündigungsfrist nicht eingehalten werden könne. Das haben wir gemacht, 1&1 bekommt die restlichen Monate von uns ausgezahlt (wäre bis November 2014 gelaufen), kein Problem.
Bei der anschließenden Beauftragung teilten wir diesen Sachverhalt nochmal mit. Das sein kein Problem, wir müssten uns zunächst um nichts kümmern, nur das SEPA-Mandat sollen wir zurückschicken. Es sei nur wichtig, dass die Leitung zum Schaltungstermin frei wäre (19. Juli).
Als das SEPA – Mandatsschreiben auch nach 2 Wochen noch nicht bei uns war, fragten wir telefonisch nach. Man hat es an eine uralte Adresse geschickt, die bei der Beauftragung auch nie genannt wurde, aber bei meinen Stammdaten hinterlegt war. Dass das Schreiben nicht unterschrieben zurückgekommen ist, ist bei der Telekom aber niemandem aufgefallen. Gut, dass wir nachgefragt haben, der Auftrag wäre sonst laut Hotline nie weiter bearbeitet worden. Das SEPA-Mandat mit Portierungsauftrag erhielten wir einige Tage später. Es war das Original-Schreiben, das an die falsche Adresse geschickt wurde, so schlecht kopiert, dass man es nicht ausfüllen konnte. Hotline angerufen, Formular nochmal schicken lassen. Wir haben unsere Nummern und den Anbieter 1&1 eingetragen, zurückgefaxt und direkt einen Tag später bei der Telekom nachgefragt, ob es angekommen sei. Ja, es wäre da, wir müssten jetzt nichts mehr machen.
Einen Tag später erhalten wir das gleiche Formular nochmals per Post. Hotline: Das brauchen Sie nicht ausfüllen, das ist aus Versehen nochmal rausgegangen. Aha. Nochmal abgeklärt: 1&1 sowie die Nummern hat die Telekom. Noch einen Tag später kommt das Formular ein drittes Mal. Hotline: Upps. Noch einen Tag später kommt es ein viertes Mal. Dieses Mal ist als Portierungsanbieter maschinell Vodafone angegeben. Eine Nachfrage bei der Hotline konnte nicht klären, wo das herkommt, aber wir hätten das Original-Formular mit 1&1 ja ausgefüllt, wir müssten uns um nichts weiter kümmern. Trotzdem habe ich noch zwei mal angerufen und nachgefragt, ob jetzt alles in Ordnung ist und nochmals auf den gekündigten Vertrag bei 1&1 hingewiesen (jetzt insgesamt fünf mal).
Am 18. Juli hat 1&1 uns wie vereinbart informiert, dass der Vertrag zu Ende sei und die Leitung frei sei. Am 19 Juli hat uns 1&1 informiert, dass die Telekom nur 3 Tage vorher einen Portierungsauftrag gestellt hat. Das müssten mind. 10 Tage sein, das wüsste die Telkom aber.
Hotline Telekom verspricht dann, dass eine Weiterversorgung beantragt wird. Die läuft auch nach dem Wochenende nicht, montags wird uns versichert, dass man sich „weiterhin“ darum kümmert. Zu einer Weiterversorgung kommt es nie (wie auch). Warum so kurzfristig vorher der Wechsel beantragt wurde, obwohl mehrfach darauf hingewiesen wurde (und von der Telekom geraten wurde), dass der 1&1 Vertrag zu diesem Termin gekündigt wurde, konnten wir nicht in Erfahrung bringen. Jetzt telefonieren wir fast täglich mit der Hotline, die uns ständig erzählt, dass man in den nächsten Tagen versucht, eine Schaltung zu ermöglichen. In einem weiteren Telefonat kommt heraus, dass der Status der Bestellung auf „Warten“ hängt, da man ja irrtümlicherweise einen Wechsel bei Vodafone beantragt hat (die uns selbstverständlich überhaupt nicht kennen). Solange Vodafone nicht zurückmeldet, dass das Humbug ist, könne man den Auftrag im System nicht ändern oder stornieren. Aha.
Nach 2 Wochen sagt uns dann die Komplett-Wechselabteilung, dass sie es nicht hinbekommen werden, der Auftrag würde geschlossen, ich soll mich nochmals in die Warteschleife hängen und einen Neuauftrag abgeben. Selbst will man das nicht machen.
Wir beauftragen DSL neu, sollen für die EntertainBox nur 50€ zahlen müssen. Der Schaltungstermin sei in etwa einer Woche. Wir bekommen die EntertainBox für 100€ geliefert, nicht für 50€. Außerdem bekommen wir den Schaltungstermin geliefert: 8. September (das waren dann fünf statt einer Woche in der Zukunft). Eine Nachfrage bei der Hotline ergab, dass man das vorziehen könne, es sei ja nur „ein Drähtchen umzulegen“. Das müsse aber der Vertrieb machen, nur die könnten das ändern. Da bei uns mittlerweile eine konkrete Sachbearbeiterin eingetragen war, würde diese uns zurückrufen. Hat sie aber nicht gemacht. Als wir nochmals bei der Hotline nachgefragt haben, wurde uns gesagt, das würde prinzipiell nicht gehen, obwohl es vorher hieß, man müsse dann nur „das Ticket“ neu schreiben. Wir sollen es nach dem Wochenende nochmal probieren. Da hieß es dann, man könne den Termin nicht ändern, weil es ein All-IP-Anschluss ist. Bei einem normalen VDSL-Anschluß mit Festnetz wäre es gegangen.
Wir fragten, ob wir wenigstens die 5GB LTE unlimited – Karte haben könnten, da wir mittlerweile einiges an Geld in unsere Mobilfunk-Karten stecken mussten, um das fehlende WLAN auszugleichen. Die Hotline versicherte uns letzten Freitag, dass die Karte verschickt worden wäre. Es wäre kein Problem, dass wir diese Karte unabhängig von unseren DSL-Problemen schon einmal bekommen hätten. Eine Nachfrage am Mittwoch ließ uns wissen, dass da überhaupt nichts verschickt wurde und wir froh sein könnten, wenn wir das überhaupt bekämen. Die SIM-Karte würde jetzt dann verschickt. Heute habe ich in der Telekom-Sendungsverfolgung die Mitteilung erhalten, dass es ein Problem gäbe und der Versand nicht durchgeführt wurde. Zwischenzeitlich hatten wir auch die Bundesnetzagentur informiert, die sich zur Klärung mit der Telekom in Verbindung setzen wolle. Auch hier haben wir nichts mehr gehört. Im letzten Gespräch wurde uns ernsthaft angeboten, dass wir einen späteren (?) Schaltungstermin haben könnten, das ginge dann schon. Komisch, laut Telekom kann doch der Termin bei einem All-IP-Anschluss nicht geändert werden?
Wir warten jetzt seit 18. Juli auf unseren DSL-Anschluss mit Entertain. Der Kabel-Vertrag ist gekündigt, ab 1. September haben wir also auch kein Fernsehen mehr. Falls am 8. September tatsächlich dann DSL geschaltet wird, hätten wir knapp 8 Wochen ohne DSL dagestanden. Wir haben laut unserem Anrufprotokoll 38 mal bei der Telekom angerufen und dabei knapp 8,5 Stunden in der Wartschleife bzw. im Gespräch verbracht. Kein einziges mal haben wir einen Rückruf erhalten, gekümmert hat sich auch niemand um unser Anliegen. Es ging immer nur dann weiter, wenn wir selber nachgefragt haben. Wir sind verstärkt auf diese Leitung angewiesen, HomeOffice geht seit Wochen nicht.
Viele Grüße,
Gerald Sander
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Hallo Herr Sander,
ich wollte Sie gerade zurückrufen. Leider habe ich Sie unter der bei uns hinterlegten Handynummer ...37 nicht erreicht. Den Schalttermin vorziehen ist leider nicht möglich. Ich kann zwar einen Techniker raus senden, der die Leitung in der Vermittlungsstelle früher freischaltet, da Sie aber einen IP-basierten Anschluss erhalten, würden Sie auch dann nicht Fernsehen, Internet und Telefonie nutzen können, da die benötigte Zugangskennung definitiv nicht vor dem 8. September 2014 freigeschaltet werden kann. Hier haben wir technisch leider keine Möglichkeit irgendwie händisch einzugreifen. Vielleicht können Sie mir ja im beigefügten Kontaktformular eine andere Handynummer mitteilen, dann melde ich mich auf dieser Nummer.
Viele Grüße Iris
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