MagentCloud Erfahrungsbericht: Synchronisation auf dem Mac nicht nur unzuverlässig, sondern Daten-vernichtend!

vor 10 Jahren

Hallo, 

Ich benutzte einen iMac mit OSX V10.11.6 und habe seit kurzer Zeit die MagentaCloud App installiert. Meine Absicht war von der kostenlosen DropBox (die seit Jahren ohne Probleme bei mir im Einsatz ist) auf die Telekom Cloud zu wechseln (Gründe: Mehr Speicherplatz, (vordergründig) sichereres Konzept und Serverstandorte in Deutschland). Mein Testergebnis ist vernichtend (zum Glück fielen mir die "Fehler" in der Synchronisation rechtzeitig auf) was für mich dazu führt, dass ich bei der Dropbox bleiben werde und dort auf die kostenpflichtige Variante umsteigen werde. 

 

Hier meine Erkenntnisse der zweiwöchigen Testzeit: Nach Einrichtung der MagentCloud habe ich einige Verzeichnisse aus meinem Dropbox Verzeichnis in das MagentaCloud Verzeichnis gezogen. Die Synchronisation startete und erschien zunächst erfolgreich zu sein. Zufällig entdeckte ich nach ein paar Tagen das in einem der verschobenen Verzeichnisse eine Datei fehlte. Nachdem ich über das TimeMachine Backup nachvollziehen konnte, das die Datei vorher tatsächlich in dem vorherigen Dropbox Unterverzeichnis noch vorhanden war, verglich ich sicherheitshalber alle in die MagentaCloud verschobenen Verzeichnisse in Bezug auf die Anzahl der enthaltenen Dateien und musste feststellen, dass insgesamt mehr als die Hälfte der ursprünglich verschobenen Dateien nun in den MagentaCloud Unterverzeichnissen fehlten. Dabei war für mich kein erkennbares Muster zu erkennen. Einige Verzeichniss waren auch vollständig. Um das zu testen restaurierte ich aus dem TimeMachine Backup die verschobenen Verzeichnisse erneut in das Dropbox Verzeichnis und verschob die so wiederhergestellten Verzeichnisse erneut in das MagentaCloud Verzeichnis, wobei die bereits existierenden Dateien überschrieben wurden (bzw. werden sollten). Die Synchronisation lief über Nacht (insgesamt handelte es sich um 1,5 GB und ca. 21.000 Dateien). Am Morgen danach habe ich das Synchronisations-Ergebnis untersucht: 

Der Synchronisation sind offensichtlich wieder einige Dateien "zum Opfer gefallen". Nach wie vor fehlen mehrere hundert Dateien. Darüberhinaus wurden verschiedene Dateien innerhalb des Verzeichnisbaums verschoben! zumindest landeten einige in dem MagentaCloud Rootverzeichnis, die da nicht hingehörten. Da ich Fehler des Betriebssystems bezüglich des Verschiebens von Verzeichnisbäumen von A nach B ausschließe, muss der Fehler in der MagentaCloud Synchronisation liegen. 

Dieser Erfahrungsbericht soll den Entwicklern helfen ihr Produkt zu verbessern. Ich kann mir nicht leisten für Verzeichnis-Vergleiche Zeit zu investieren, daher werde ich (nun leider kostenpflichtig) bei der Dropbox Lösung bleiben müssen. Datei-operationen und -Synchronisierungen müssen funktionieren. Punkt!

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