Time to say goodbye
vor 8 Jahren
Ihr Lieben,
heute ist mein letzter Tag. Das Herz ist ein bisschen schwer.
Thomas hat echt noch alles gegeben und versucht Himmel und Hölle in Bewegung zu setzen, damit ich wenigstens noch einen oder zwei Monate hier bleiben darf. Aber es rührt sich nichts. Ich bin auch müde etwas dagegen zu tun, also ziehe ich weiter.
Und da ich hier einen Roman geschrieben habe, packe ich ihn mal in einen Spoiler.
Es tut mir schrecklich leid euch und meine Kollegen zurück zu lassen. Seit etwa zweieinhalb Jahren bin ich Moderatorin. Unglaublich, was ich in der Zeit dazugelernt habe. Wie die Community, ihr und auch ich mich entwickelt habe. Ich hatte viel Stress aber auch viel Spaß. Sogar die missglückten Updates haben irgendwie Spaß gemacht. Auch wenn ich an diesen Tagen mehr denn je fluchend und verzweifeld an meinem Platz saß, um ein Ticket nach dem anderen einzustellen und weiter zu geben. Mir werden @kws's Verbesserungen und Bildvertonungen fehlen, @Gelöschter Nutzer's Gedichte, Telektras lange Beiträge (ok, ich mache ihr gerade Konkurrenz). Mir wird es fehlen eure Rankings zu erstellen und mich dabei zu wundern, wie zur Hölle man so viele Kudos vergeben kann. Es war immer so spannend zu sehen, welche neuen User dabei sind und sich nach und nach entwickeln und aufsteigen.
Die Events und die Messen waren natürlich die Krönung des Ganzen.
In diesem Jahr haben wir relativ spät angefangen das Event zu planen. Dass der Sonntag so stattfindet wie es stattfand, stand lange in Frage. Und dann kam auch noch dieses blöde Sturmtief dazwischen. Aber es ist ja alles noch ganz gut abgelaufen, bis auf wenige Verluste. Mir hat das Event in diesem Jahr am besten gefallen!
Na ja, und die Messen waren einfach nur unbeschreiblich. An der Stelle danke ich @Thomas Wi., dass er das Potenzial in mir gesehen hat, Livestreams zu machen und auf Messen zu gehen. Sie waren unbeschreiblich anstrengend und unbeschreiblich schön. Die IFA in diesem Jahr war sehr hart. Thomas und ich sind am Ende...eigentlich schon nach drei Tagen völlig fertig gewesen. Vielleicht auch, weil wir da schon wussten, dass es die letzte Messe für uns und mit uns sein wird.
Zur Pressekonferenz wurde Telekom hilft von Niek Jan van Damme (er hatte gerade auch seinen letzten Tag bei der Telekom) erwähnt. Dass wir uns als Service etabliert haben (oder so ähnlich). Thomas und ich hörten in dem Moment aufmerksam zu und gaben uns zur Freude und vor lauter Stolz kurz die Faust. Allerdings hatten wir ganz vergessen, dass die ganze Zeit die Kamera lief. Aufmerksam wie ihr nun mal seid, habt ihr genau diese Reaktion bemerkt. Telektra hat sogar eine kleine Fotostory daraus gemacht. Sie hat sich so gefreut, dass wir uns so gefreut haben. Sie meinte das man merkt, dass wir Telekom hilft leben und lieben. Und davon war ich sooo gerührt! Sogar jetzt noch. Da kommen mir echt die Tränen.
Ich bin so stolz ein Teil von dem Ganzen zu sein. Dass wir eine Plattform haben, auf der sich untereinander geholfen wird und sogar Freundschaften entstehen. Mein Herz schlägt magenta. Und es ist einfach nur so schade, dass das nicht von jedem gesehen wird.
Und wenn ich das so lese und zurückblicke, glaube ich, dass dieses Jahr das Schönste bei der Telekom war. Und wenn es am Schönsten ist, soll man aufhören.
Es ist einfach auch an der Zeit, dass ich etwas ändere. Ich denke man braucht Veränderung um sich zu entwickeln. Deswegen habe ich abgelehnt mit meinen Frankfurter Kollegen in den Textchat zu gehen und auch das großzügige Angebot nach Kiel zu gehen, um da weiter als Moderatorin zu arbeiten. Ja, ich hätte das hier weiter machen können. Das Angebot kam direkt einen Tag nachdem wir erfahren haben, dass Telekom hilft nach Kiel geht. Aber ich bin nicht bereit schon wieder meine Zelte abzubauen und noch ein drittes Mal in einer völlig neuen Gegend ein Leben aufzubauen.
Wie es bei mir weiter geht weiß ich noch nicht. Ich lege erst mal ein Jahr Pause bei der Telekom ein und schaue mich extern um. Bewerbungen laufen und ich habe auch schon eine Einladung zum Bewerbungsgespräch.
Ob ich nach dem Jahr wieder komme, weiß ich nicht. Es gibt natürlich einige Kollegen, die wissen meine Arbeit sehr zu schätzen und hätten mich gern hier behalten. Sie haben mir versprochen Augen und Ohren für mich offen zu halten. Vielleicht ergibt sich eine schöne Gelegenheit.
Ich denke ich werde privat mal vorbei schauen und euch auf dem Laufenden halten. Ihr seid mir sehr ans Herz gewachsen.
Zum Schluss wünsche ich mir, dass ihr weiter so fleißig seid. Seid lieb zueinander und zu neuen Usern. Seid offen für Veränderungen aber bleibt trotzdem so kritisch und ehrlich wie jetzt. Scherzt miteinander und bewerft euch mit Kudos! Und um noch eine letzte Phrase zu verwenden, die auch gern bei der Telekom verwendet wird: Man sieht sich immer zweimal im Leben!
In Liebe
Susann
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