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        Warum ich eine Fritz!Box nutze

        Anonym seit 26.02.19 5 Sterne Mitgestalter
        5 Sterne Mitgestalter

        Fritz!Box oder Speedport? Teil eins. Bei diesem Blog handelt es sich um einen Gastartikel von @Anonym seit 26.02.19. Erfahrt in diesem Blog, warum @Anonym seit 26.02.19 eine Fritz!Box verwendet und welcher Zielgruppe er eine Fritz!Box empfiehlt. Erfahrt im zweiten Teil von @UlrichZ, warum er einen Speedport verwendet und wem er einen Speedport empfiehlt. Viel Spaß mit den beiden Gastblogs.

         

        fritzbox_vs_speedport_16_5_v2.png

         

        Wie kam ich ausgerechnet auf AVM?

        Vor ca. 18 Jahren beantragte ich meinen ersten Internet-Anschluss überhaupt – und hatte keine Ahnung von Modems, Routern – und deren Eigenheiten und „Tücken“. Ich erinnere mich noch, als ob es gestern gewesen wäre: Die Telekom stellte mir ein Modem zur Verfügung, das mittels Schrauben an der Wand neben meinem Schreibtisch aufgehängt war. Die Dübel habe ich gelassen – zur Erinnerung….

         

        dübel.png

         

        Ein Router musste also her, um den Internet-Anschluss nutzen zu können. – Doch welcher?

         

        In Unkenntnis der Materie erwarb ich einen gebrauchten Netgear-Router über eBay – mit englischer Bedienoberfläche. Damals wusste ich noch nicht, auf was ich mich da eingelassen hatte… Nach ca. 14 Tagen und unzähligen fehlgeschlagenen Konfigurationsversuchen (die Bedienoberfläche des Routers strotzte vor englischen Fachausdrücken) brachte ich den Router zum Laufen. Er tat lange Jahre klaglos seinen Dienst, bis mir die Telekom im Rahmen einer Vertragsverlängerung einen Siemens-Router zur Verfügung stellte – mit deutschem Menü, aber sehr wissenschaftlich aufgebaut. Es dauerte eine Woche, bis alles konfiguriert war….

         

        Irgendwie und irgendwann bekam ich dann eine Fritzbox 7050 in die Hand: Das Modem von der Telekom wurde ab diesem Tag überflüssig und von der Wand abgenommen.

         

        bedienungsanleitung.png

         

        Da ich an meinem Anschluss ohnehin nur 4 MBit/s zur Verfügung hatte, stand vor allem die leichte Bedienung des „neuen“ Routers im Vordergrund. An diesem Tag erfuhr ich zum ersten Mal, wie einfach eine Routereinrichtung sein kann – mit einem klar strukturierten Menü in Deutsch ohne Fachausdrücke und einer gut verständlichen Bedienungsanleitung.

         

        Danach folgten die Modelle  7170, 7270 v2, 7390 und letztendlich die 7490, die ich aktuell benutze:

         

        fritzbox_fritzfon.png

         

        Auf diese – Fritzbox 7490 -  werde ich in folgenden Abschnitten eingehen:

         

        Vor- und Nachteile – aus meiner subjektiven Sichtweise

        Es ist immer gut die Stärken und Schwächen eines Gerätes zu kennen. So lässt sich leichter beurteilen, ob das Gerät zu einem passt oder nicht. Fangen wir mit den Vorteilen an: 

         

        Daumen hoch

        • für alle Anschlussarten geeignet – Universal-, ISDN- und IP-Anschluss
        • ständige Modellpflege durch immer neues und verbessertes Betriebssystem („Firmware“)
        • Erfahrungen der Käufer fließen in die Entwicklung neuer Firmwareversionen ein (Bereitstellung von „Laborversionen“)
        • Assistenten helfen bei der Einrichtung bzw. Umstellung auf eine neue Anschlussart (z.B. auf IP-Anschluss)
        • Anschlussvielfalt und Ausstattung
        • Vielfältige Einstell- und Konfigurationsmöglichkeiten (u.a. für fast alle Internetprovider geeignet)
        • sehr „auskunftsfreudig“ über spezielles DSL-Menü
        • „Diagnose“- und „Sicherheitstool“ integriert
        • „Einfache“ und „Erweiterte Ansicht“ einstellbar
        • 5 Jahre Herstellergarantie
        • Hilfeforum von AVM geht auf über 50.000 FAQs ein

         

        Wie ihr seht, hat die Fritzbox 7490 viele Vorteile. Es gibt aber auch ein paar Schwächen.

         

        Daumen runter

        • Funktionsvielfalt wirkt u.U. abschreckend auf Benutzer, die einen „Plug and Play“- Router bevorzugen
        • nicht geeignet für WLAN TO GO der Telekom
        • Design fast identisch mit allen anderen AVM-Routern, die in der „Hierarchie“ „unter“ der 7490 rangieren, ebenso wie die 7560. Erst die 7580 erhielt eine „Auffrischung“.

         

        Praktische – und selbst erlebte – Erfahrungen mit der Fritzbox 7490

        Ich verwende die Fritzbox 7490 seit Herbst 2014 – und zwar im Dauerbetrieb, d.h. sie läuft 24 Stunden am Tag. Die Prozessorleistung ist – im Gegensatz zur Fritzbox 7390 – ausreichend dimensioniert, was sich auch in der Betriebstemperatur der Fritzbox 7490 manifestiert: Die Gehäuseoberfläche wird gerade mal handwarm, während die Fritzbox 7390 immer so heiß wurde, dass man sie kaum berühren konnte.

         

        Auf die Anschlüsse und sonstigen Ausstattungsmerkmale gehe ich hier nicht ein, diese wurden bereits weiter oben ausreichend beschrieben. Viel wichtiger ist meines Erachtens die „Erfahrung im Alltag“: Die 7490 ist mit 5 LED-Anzeigen ausgestattet, die in nicht störendem „Grün“ gehalten sind. Nur in bestimmten Fällen (z.B. einer Störung) wird „Rot“ angezeigt bzw. eine Meldung in der Bedienoberfläche ausgegeben. Die Info-LED (ganz rechts) ist für eigene Zwecke bei Bedarf „programmierbar“ für bestimmte Betriebszustände.

         

        Das Menü der Fritzbox ist übersichtlich und einfach bedienbar, es gibt die „Standard“- und die „Erweiterte Ansicht“. Die Standard-Ansicht ist für Benutzer vorgesehen, die gelegentlich im Routermenü etwas ändern oder einstellen müssen. Die „Erweiterte Ansicht“ erlaubt vielfältige Einstellungs- und Auskunftsmöglichkeiten.

         

        AVM betreibt intensive Modellpflege: Dazu gehören z.B. die Labor-Firmwareversionen, die als „Beta-Version“ dem Benutzer die Möglichkeit geben, neue Features in der Praxis zu erproben –

        und eventuelle Bugs AVM mitzuteilen. Vom 15. Dezember 2015 bis 23. Januar 2017 benutzte ich fast ausschließlich Labor-Versionen, um deren Alltaugstauglichkeit und –stabilität zu testen. Ergebnis: im ganzen og. Zeitraum nur zwei Unterbrechungen der Internetverbindung – Dauer jeweils ca. zwei Minuten.

         

        Die neuen Firmwareversionen enthalten nicht nur Sicherheits- und Funktionsverbesserungen, sondern steigern (meist) auch den Bedienkomfort. Zum Teil dauert es sechs Monate oder länger zwischen der Veröffentlichung von finalen Firmwareversionen.

         

        Sehr gut abgestimmt ist die Kompatibilität der Fritzbox 7490 mit anderen AVM-Komponenten, z.B. WLAN-Repeatern, DECT-Repeatern und AVM-Telefonen (Fritz!Fons). Updates an den Peripheriegeräten werden im Menü der Fritzbox angezeigt, an den DECT-Repeatern in der Regel vollautomatisch installiert  bzw. können über das Routermenü angestoßen werden.

         

        screenshot_geräte.png

         

        Insgesamt kann ich über die 7490 nur Positives berichten, vor allem, was die praktische Handhabung betrifft.

         

        Zielgruppen und Einsatzzwecke

        Generell alle Internet-Nutzer, die entweder nur surfen wollen oder auch, je nach Geschmack/Bedarf, unterschiedlichste Ansprüche an Routerperipherie, Telefone, Smart Home etc. haben.

         

        Aufgrund des breitgefächerten AVM-Produktspektrums ist (fast) für jeden etwas dabei.

         

        Empfehlungen für bestimmte Zielgruppen – abgeleitet aus meiner persönlichen Erfahrung / Einschätzung

        „Geeignet für anspruchsvolle Benutzer, die hohen Bedienkomfort in Verbindung mit einem stimmigen Gesamtpaket erwarten – und sich nicht mit technischen Fachausdrücken auseinander setzen wollen“, erläutert am Beispiel des DECT-Repeaters 100:

         

        1. Problemlose Anmeldung durch DECT-Tasten an der Fritzbox und am Repeater.
        2. Die Fritzbox sucht alle 48 h nach Updates für den Repeaer und installiert diese im Hintergrund vollautomatisch, ein manuelles Anstoßen ist ebenfalls möglich und wurde bereits weiter oben erläutert.
        3. Der Repeater verstärkt das DECT-Signal im Erdgeschoß. – Nehme ich über das im 1. OG befindliche Fritz!Fon ein Telefonat an und gehe mit diesem Telefon ins Erdgeschoß, bucht sich das Fritz!Fon am DECT-Repeater wieder ein – und zwar ohne Unterbrechung des geführten Telefonats.
        4. Der DECT-Repeater unterstützt bis zu drei Telefonate gleichzeitig – falls entsprechende viele Leitungen zur Verfügung stehen. Bei Bedarf kann er durch weitere Repeater ergänzt werden.

         

        Einsatzzwecke

        • Internetnutzung,
        • WLAN-Vernetzung des gesamten Haushalts,
        • Smart Home-Implementierung „in den Alltag“,
        • hoher Telefonkomfort durch perfekte Abstimmung Router – Telefone,
        • Telefonate über Handy zum Festnetztarif,
        • ständig wachsende Anwendungsmöglichkeiten durch konsequente Modellpflege über Firmwareupdates,
        • TV-Entertain-Nutzung in Verbindung mit passenden Mediareceivern –
        • und vieles mehr.

         

        Hat euch mein Gastblog gefallen? Welchen Router verwendet ihr und warum? Schreibt mir in den Kommentaren zu diesem Blog.

         

        Kommentare

        Nett geschrieben. Auch für mich ist die Fritte die eierlegende Wollmilchsau Zwinkernd Betreibe Sie hinter einem Hybrid. Schade nur, das die Telekom keine Fritz!Boxen einsetzt und der Kunde sich solch ein tolles Gerät selbst besorgen muß.

        kws Community Guide

        Hallo @Anonym seit 26.02.19,

         

        leider hat es Dein exzellenter Gastbeitrag nicht unter die Blogs auf der Startseite der Community geschafft - er hätte es verdient! Da hält sich hartnäckig die Vorstandsbeschwerde.

         

        Als ich in der Übergangszeit von 1TR6 zu DSS1 meinen ISDN-Anschluß erhielt, gab es noch Besseres als AVM: ELSA!

        Nicht die Firma von heute, sondern die AG aus Würselen, die 2002 leider in die Insolvenz ging und deren Nachfolger nie mehr an den Pioniergeist und an die Vorreiterrolle den Anschluß fanden.

        Nachdem ich die geschenkte Teledat-Karte von T-Online schnell durch eine Elsa für den EISA-Bus  ersetzt hatte, mußte ich nach dem Ende dieses Bussystems nach einem anderen Produkt Ausschau halten.

        Seither setze ich immer nur Produkte von AVM ein. Aktuell ist es (noch) die  FB 7390, die ich demnächst vielleicht mal durch die 7590 ersetze.

         

        VG kws

         

        [edit]

        Das mit der Startseite hat sich erledigt. Soeben erst. Überglücklich

        Hallo @Anonym seit 26.02.19,

         

        vielen Dank für den informativen Blog-Beitrag, ich habe selber über viele Jahre verschiedenste Fritzboxen genutzt und war grundsätzlich immer sehr zufrieden. Als Hybrid-Nutzer hatte ich meine 7490 erst hinter dem Speedport Hybrid genutzt, aber diese musste dann irgendwann weichen, da die Grundfunktionalitäten (für meinen Bedarf) somit doppelt abgedeckt waren... Fröhlich 

         

        LG

        Peuki

        hy lieber @Anonym seit 26.02.19  vielen dank dir für den tollen Bericht ... Un danke das du den so getipsel hast un damit uns imformieren tust find ihut ab ..  weiß wieder net was tipsel soll ganz liebes grüsleUn Gratulation zu dem tollen Bericht Fröhlich

        @Anonym seit 26.02.19 - danke für diesen Beitrag, der sehr schön aufzeigt für wen sich ein solches Gerät lohnt...

         

        @DSchaetzle: Fritzbox 7490 wird mittlerweile vermarktet als Kaufgerät. Und soweit ich weiß ist sie bei MagentaZuhause Start (Wholebuy) Voraussetzung. Zwinkernd

        @Michel89

         

        Leider wird die FritzBox 7490 nur bei den Start Tarifen angeboten ( und das für günstige 190€ ).

         

        Ich habe bisher jede Fritte aus der Bucht Zwinkernd und das in schickem schwarz Zwinkernd Branding entfernt und neue Firmware drauf Zwinkernd

        Ich warte ja darauf das von der Telekom mal eine wirkliche Alternative angeboten wird Zwinkernd

        Hallo zusammen,

        Hallo @Anonym seit 26.02.19

        auch Dank von mir für diesen, aber vor allem auch für die vielen anderen Beiträge, Berichte, Meldungen usw. rund um die Fritz!box.

        Nutze ja auch eine 7580 hinter dem Speedport Hybrid ("Router kann man leider nicht dazu sagen"). Engel

        Für den ein oder anderen interressant dürfte ggf. auch das hier sein, wenn man nicht kaufen möchte: https://www.routermiete.de/

        Gruß

        Waage1969

         

        @Anonym seit 26.02.19  cooler Beitrag.  ...ich möchte die Features von AVM nicht missen und setze daher meine 7490 mit Fritz!Fon's Modell C5 hinter dem SP-H ein.  Verzichte bisher (fast komplett) auf Cloudservices und halte meine Daten lieber lokal und  greife per VPN auf's Heimnetz zu.  Ein wichtiges Feature, welches kein Speedport mitbringt.  

         

        @kws  ...ELSA: EISA Ich weiss was Du meinst....man bin ich alt. ;o)

         

        @Michel89  ...aber als Kaufgerät bisher nur bei Start-Tarifen. 

         

        Grüße

         

        danXde

        Danke @Anonym seit 26.02.19 für den leidenschaftlichen Artikel über Deine Beziehung zur Fritzbox. Aus Erfahrung weiss ich, dass kein Fritzler ohne Not zu einem anderen Router wechseln würde.

         

        Ich selbst habe einen Speedport W 724V Typ A. Der ist mir von einem Mitarbeiter im Telekomshop logischerweise  empfohlen worden.

         

        Sollte ich jemals zur Fritzbox wechseln, bin ich mir sicher, dass ich bei auftretenden Problemen von Dir gut beraten wäre. Deine Beiträge sind sachlich und punktuell.

         

        Viele Grüße

        Marlise

         

         

         

         

        Also ich beobachte immer mal wieder komische Sachen beim Konfigurieren....Zwinkernd

        z.B. ändert man die Voip-Konten (nur die Rufnummern, keine neuen anlegen) und macht nichts weiter, also läßt die Zuordnung der Lines bei den Endgeräten wie sie ist, kann man nicht mehr telefonieren - ärgerlich. Sollte sich aktualisieren.

        In der WebGui bei den Telefoniegeräten, einmal eine Zuordnung gelöscht, dann wieder reingebracht und schon sind die Rufnummern nicht mehr aufsteigend sortierbar - nie wieder bekommt man das hin außer bei einer Neukonfiguration.

        Und wo ist RFC4028? Der Sip Stack ist ziemlich alt verglichen mit dem Speedlink....Da muss mal was gemacht werden. Die wilden Subscribes sind ja nun schon raus, haben das Netz quirre gemacht Fröhlich

        Dann: Quitschen und Knarren bei G.722-Gespächen (SP und Gigaset), Verbindungsverlust bei Gigaset HG's...mehr fällt mit erst mal nicht ein. Also, ich will sagen - es gibt immer was, was man noch verbessern kann - aber AVM geht viele Themen an. Aber DECT ist noch ein bisschen ärgerlich, außer mit den F!Phones natürlich Fröhlich