Gelöst

Fritzbox 7490 keine Synchronisation Telekom angeblich nicht Schuld!

vor 8 Jahren

Moin,

 

ich habe eine FB 7490 und die Telekom sagt es läge nicht an Ihrem Anschluss!

Nun schreibt mir AVM aber das genaue Gegenteil. Ich bin auch schon an die Telekom-AVM Hotline verbunden worden!

Wie kann mir denn nun geholfen werden?

Die Verkabelungstipps habe ich natürlich schon probiert etc....Splitter schon seit geraumer Zeit nicht mehr im Einsatz da IP Basierter Anschluss. Keine Drosseel oder Awado etc im Einsatz! Auch ohne Überspannungsschutz kien Besserung.

 

Wie komme ich an einen neuen Port was ich der Telekom auch schon vorgeschlagen hatte?

Vielen Dank für eure Hilfe!

 

Gruß Macnugget

 

 

Hier der Inhalt aus der Email ohne Namen:

 

AVM)

12. Feb., 14:18 CET

Guten Tag Herr , 

vielen Dank für Ihre Geduld. 

Nach der Analyse der übermittelten Daten scheint der Anschluss leider von den eingestellten Synchronisationswerten sehr grenzwertig zu sein. 

Die minimale Datenrate, mit der an dem Anschluss synchronisiert werden kann, liegt bei 12096 Kbit/s. Die bei Ihnen funktionierende FRITZ!Box 7390 synchronisiert knapp darüber mit 12394 Kbit/s, also mit 200 Kbit/ mehr als das Minimum. 

Wir vermuten aktuell, dass die FRITZ!Box 7490 bei Ihnen aufgrund der widrigen Leitungseigenschaften knapp unter der minimalen Datenrate liegt und daher keine DSL-Verbindung aufbauen kann. 

Zunächst empfehle ich Ihnen hier noch ein Problem bei der Verkabelung möglichst auszuschließen. 
Dazu bitte ich Sie auf folgende Punkte zu achten: 

- Die FRITZ!Box bitte direkt an der ersten TAE -Dose betreiben. Keine zusätzlichen Verlängerungen verwenden. 
- Kabel die das DSL-Signal übertragen bitte nach Möglichkeit nicht von anderen Kabeln kreuzen lassen. 
- Die TAE -Anschlussdose überprüfen und ggf. reinigen bzw. erneuern (lassen). 
- Testweise einen anderen, nicht baugleichen Splitter verwenden. 
- Zur Verbindung zwischen TAE und FRITZ!Box testhalber ein STP (Shielded Twisted Pair = geschirmt) verwenden (rotes oder gelbes mitgeliefertes Kabel). 
- Schauen Sie ob eventuell elektrische Bauteile (AWADO-Schaltung, Drossel, Überspannungsschutz) diese Störungen auslösen 
- Sofern es sich um einen IP-basierten DSL-Anschluss handelt den Splitter komplett weglassen. 

Sollten diese Schritte kein Erfolg bringen, bzw. trotz optimierter Verkabelung bei Ihnen kein Verbindungsaufbau stattfinden, würde ich Ihnen nochmals den Kontakt zu Ihrem Anbieter empfehlen um hier nachzufragen, ob diese den DSL-Port von Ihrem Anschluss wechseln können. 

Freundliche Grüße aus Berlin 
(AVM Support) 

Letzte Aktivität

vor 8 Jahren

von

Gelöschter Nutzer

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    • vor 8 Jahren

      Wenn es mit einer 7390 funktioniert, mit einer 7490 dagegen nicht, spricht einiges dafür, dass die 7490 nicht ganz unschuldig ist. 

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      von

      vor 8 Jahren

      Nein habe ich nicht! Aber ich bin leider noch unterwegs und kann nichts dazu sagen . Später erst!

      von

      vor 8 Jahren

      so hier alles und mehr

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      von

      vor 8 Jahren

      Hallo,

       

      kurz und Schmerzlos.

      Ihr Anschluss ist sehr Grenzwertig und bestätigt meine Vermutung allerdings gibt es eine wirklich sehr einfache Lösung.

       

      Rufen Sie erneut an und lassen ihren Anschluss auf einen IP basierenden umstellen.

      Durch einen Wechsel nutzen Sie in Zukunft dann Annex J und nichtmehr Annex B.

       

      Eine genaue Erklärung wieso dies Ihre Probleme löst:

       

       

      1.1 Worum genau handelt es sich bei Annex J?
      Im allgemeinen Sprachgebrauch ist verallgemeinernd immer nur von „(A)DSL“ die Rede. Es existieren jedoch viele unterschiedlicher DSL-Normen. Ähnlich wie bei WLAN - hier differenziert man auch zwischen verschiedenen Spezifikationen. Gekennzeichnet mit Buchstaben, wie „n“ oder „g“, gemäß der IEEE-802.11-Norm. Am weitesten verbreitet in Deutschland ist ADSL und ADSL2+ mit Annex B-Norm. Um zu verstehen, was der Unterschied zu Annex J ist, müssen wir kurz beleuchten, was Annex A und B kennzeichnet.

       

      Annex A: Bei DSL handelt es sich ja um ein Datenübertragungsverfahren, welches die Telefonleitung nutzt. Zumindest bis zum nächsten Verteiler (DSLAM). Zur Übertragung müssen die Daten auf ein Trägerfrequenzband aufmoduliert werden. Annex A definiert dafür z.B. ein Frequenzband von 25 KHz bis 1,1 MHz (bei ADSL2+ bis 2,2 MHz). Der Bereich bis 4 KHz ist reserviert für die analoge Sprachtelefonie ( POTS ). Hinzu kommt noch ein Puffer bis 25 kHz. Erst ab dieser Grenze beginnt der „nutzbare“ Frequenzraum für die Datenübertragung per DSL. Vereinfacht gesagt, kann man aber mehr Daten je Zeiteinheit übertragen, je breiter das Frequenzband ist.

      Annex B: Im Unterschied zu Annex A, ist B für ISDN-Anschlüsse definiert. Der Bereich bis 120 kHz wird also für die digitale Sprachtelefonie genutzt. Es folgt ein 18 kHz breiter Protektionsbereich. Der Uploadkanal liegt im Band von 138-276 kHz, die Codierung des Downstreams ist für 276-1104 kHz vorgesehen (ADSL2+ bis 2.2 MHz).

      Annex A&B im Vergleich zu Annex J
      Die Idee hinter Annex J ist nun, einfach auch die untersten 138 KHz (+Guard-Band) mit für die DSL-Datenübertragung zu nutzen. Telefonie (analog oder ISDN) ist dann natürlich nicht mehr möglich - stattdessen setzt man dann einfach auf IP-Telefonie (VOIP). Der Vorteil: Zum einen steigt prinzipiell die maximal mögliche Datenrate, insbesondere im Upload (Senderichtung). Die Telekom rüstet seit einiger Zeit Stück für Stück das gesammte Netz auf All-IP um. Analog- und ISDN-Anschlüsse soll es spätestens ab 2018 nicht mehr geben. Mehr dazu auch im Abschnitt 2. Der entscheidende Unterschied liegt aber in der Reichweitensteigerung …

      1.2 Höhere Reichweite = verbesserte Verfügbarkeit
      Warum ist Annex J nun reichweitenstärker? Niedrige Frequenzen werden mit zunehmender Leitungslänge weniger gedämpft also höhere. Dadurch können also Haushalte im ländlichen Raum erreicht werden, die zuvor außerhalb der Normgrenzen lagen oder gerade so noch für DSL-Light freigeschaltet wurden. Die Leitungsdämpfung ist ein physikalischer Effekt welcher bedingt, dass mit zunehmender Leitungslänge eines metallischen Leiters die Signalqualität abnimmt. Die Folge sind sinkende Übertragungsraten und ein beschränkter Maximalradius um den Verteiler. Irgendwann ist die Signalgüte so schlecht, dass die mögliche Geschwindigkeit bzw. Stabilität des Internetzugangs nicht mehr „vertretbar“ ist. Während also Haus A in 4 Kilometer Entfernung zum DSLAM-Verteiler noch DSL bekommt, wird Haus B, 2 Straßen weiter, schon nicht mehr bedient. Dank Annex-J werden nun diese Dämpfungsgrenzen weiter „aufgeweicht“ - mehr Haushalte können versorgt werden.

      Fazit: Dank der Einführung der Annex-J-Norm in weiten Teilen des Telekomnetzes, lohnt eine neue Prüfung der DSL-Verfügbarkeit in jedem Fall!

      1.3 Annex J: Kein Splitter und die Sache mit der Routerkompatibilität
      Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass nicht jeder Router Annex-J unterstützt. Zwar erhalten Neukunden bei der Telekom passende Geräte optional mit dazu - wer jedoch umsteigt oder einen alten DSL-Router weiternutzen möchte, sollte die Kompatibilität vorher prüfen. Unproblematisch sind z.B. die aktuell gängigen Speedport-Modelle, wie W723V, W724V oder W921V, sowie alle neueren Fritz!Box-Router. Ein weiteres Merkmal von Annex-J für Endkunden ist, dass bei dieser Variante kein Splitter benötigt wird. Dieser trennt normaler Weise für den Router das Datensignal vom Sprachkanal ab - eine Art Frequenzweiche also. Da, wie schon ausgeführt, bei Annex-J der gesamte Bereich zum Einsatz kommt, fällt diese Notwendigkeit weg. Die Telefondose wird mit dem Router direkt über eine TAE Dose auf RJ45-Kabel verbunden.

       

      (Quelle)

      Uneingeloggter Nutzer

      von

    • vor 8 Jahren

      Hallo @Macnugget,

      da Sie Ihre Daten im Profil hinterlegt haben, habe ich mir einmal die letzte Störungsmeldung angeschaut die zugegeben etwas suboptimal abgeschlossen wurde.

      Daraufhin habe ich mir die Leitung angeschaut und ein paar Messungen gemacht. Ich wundere mich gerade, dass die Leitung synchron ist. haben Sie da vll wieder die 7390 angeschlossen? Wenn sich ein anderer Router synchronsiert, ist die Leitung bzw. der Port auch in Ordnung. Ich wüsste in dem Fall nicht, was ein Techniker prüfen sollte. ...

      Gruß
      Sören M.

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      von

      vor 8 Jahren

      Natürlich habe ich die FB 7390 abgeschlossen sonst hätte ich ja kein Internet. Dieser synchronisiert Stück auch ohne Probleme innerhalb kürzester Zeit auf. Aber nicht die 7490 . Ich kann auch nur schreiben was nur der Techniker von AVM geschrieben hatte! Deswegen neuer Port! Das war damals auch so als ich von normalen 16000er zum Entertainv Anschluss gewechselt bin. Da bin ich auch auf einen anderen Port  gewechselt worden .

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      von

      vor 8 Jahren

      @Macnugget hatten Sie auch AVM Geschrieben, dass die 7390 synchronisiert und nur die 7490 nicht? Wäre die Leitung bzw. der Port defekt würde ich eigentlich auf die 7390 nicht synchronisieren.

      Gruß
      Sören M.

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      von

      vor 8 Jahren

      Ja hatte ich! Und daraufhin Protokolle erstellt etc und da ist gesehen worden dass es aa der Leitung liegen soll...

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      Uneingeloggter Nutzer

      von

    • Akzeptierte Lösung

      akzeptiert von

      vor 8 Jahren

      Soooooooooooo....nun habe ich einen sehr netten motivierten Kollegen von der Telekom heute am Telfon gehabt...um 9 Uhr Morgens....an einem Samstag! (Damit ist nicht gemeint das hier mir nicht versucht worden ist zu helfen!!!!) Vielen Dank an alle!

       

      Aber Herr M (...)* (Ich habe gefragt ob ich seinen Namen nennen durfte!) hat sich der Sache noch einmal angenommen und herausgefunden, dass ich hier nur einen Anex B Anschluss habe und auch nichts anderes bekommen werde da es hier nichts anderes gibt. Das hat er mit dem Vetrieb oder eine anderen Instanz herausgefunden. Und ER hatte dann die Idee das ich doch einmal den Splitter WIEDER dazwischen packen soll....und siehe da! Es funktioniert seit dem tadellos! Er sagt das ein Anex B Anschluss wohl immer mit Spiltter betrieben werden soll/muss! Um so sonderbarer das ich den entfernen sollte als ich ich die Umstellung auf den komplett IP basierten Anschluss vollzogen habe!

       

       

      Vielen Dank an alle hier und vor allem Herrn M (...)* für die gute Idee.

       

      *(...) Vielen Dank für das Lob, aber bitte nennen Sie keinen Mitarbeiternamen in der Öffentlichkeit. Der Kollege wurde von uns informiert.

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    Uneingeloggter Nutzer

    von

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