Probleme mit Telekom-Rechnung (Router)

Liebe Community-Mitglieder,

ich wende mich heute an euch, da ich mit einem dringenden Problem bezüglich meines Telekom-Vertrags zu kämpfen habe und hoffe, hier möglicherweise Rat oder Unterstützung zu finden.

Ich erhalte regelmäßig Rechnungen für einen Router, den ich nie erhalten habe. Beim Abschluss meines Vertrages habe ich explizit darauf hingewiesen, dass ich bereits eine FritzBox erworben habe und daher keinen weiteren Router benötige.
Leider scheint diese Information nicht berücksichtigt worden zu sein, und ich werde dennoch für einen nicht erhaltenen Router belastet.

Mein Vertrag ist bereits vor längerer Zeit abgelaufen, dennoch werden weiterhin Zahlungen von meinem Konto abgebucht. 

Ich habe die Telekom bereits mehrfach telefonisch kontaktiert, aber bisher blieb jegliche Lösung aus. Ich bin wirklich ratlos und frustriert über diese Situation, da sie nicht nur finanziell belastend ist, sondern auch meine Zeit und Energie stark in Anspruch nimmt.

 

Wenn jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht hat oder möglicherweise Tipps hat, wie ich weiter vorgehen kann, wäre ich euch unglaublich dankbar. 

Vielen Dank im Voraus für eure Zeit und Aufmerksamkeit.

@mboettcher  schrieb:
die Telekom kassiert seit Jahren unberechtigt Beträge, die ihr nicht zustehen. Weil sie sich bisher einer gütlichen Klärung verweigert, kann und muss man einen anderen Weg suchen

Will ja nüscht sagen, aber da der TE das überhaupt erst mitbekommen hat nachdem der Vertrag des Anschlusses zu Ende war, sind bereits 2 Jahre vergangen ohne das hier irgendwas versucht wurde zu klären, und die Rechnungen gelten als akzeptiert. Da ist da nix mehr unberechtigt :denkendes_Gesicht:

Jetzt ist mal gut,  Teamie ist dran

VG

@Chill erst mal  schrieb:
Jetzt ist mal gut

Ja Pappi 🫣


@mboettcher  schrieb:

Ich bin hier für eine Entscheidung gar nicht am Zug. Über die Berechtigung der Forderung entscheidet aber in einem Fall wie diesem, der ersichtlich streitig ist, mitnichten die Telekom.

Natürlich tut die Telekom das. Der Kunde hat einen Vertrag mit der Telekom geschlossen. Ist der Router zugestellt worden, ist der Vertrag rechtens und muss bezahlt werden. Damit entscheidet die Telekom über die Rechtmäßigkeit. Ist der Router nicht angekommen (das muss der Kunde nachweisen können bzw. nachweisbar sein - vor allem nach über 24 Monaten), wird ganz normal rückabgewickelt.

 

Doch, um den Umfang des Vertrags - mit oder ohne Router - geht es, insbesondere den Umfang, die Lieferung und die damit verbundenen Zahlungen. Die sind strittig. Und wenn, was ich annehme, die Verjährung noch nicht eingetreten ist, dann kann man sämtliche Überzahlungen zurückfordern. Wenn es sein muss, auch auf dem Rechtsweg.

Hat niemand in Abredet gestellt. Dazu wird es aber überhaupt nicht kommen, wenn der Nachweis des Kunden erbracht wird. Dann wird erstattet. Und das ohne großes Theater.

 

Ja und? Wenn sich ein Vertragspartner hartnäckig weigert ein Problem der Beziehung zu lösen, muss man zu Mitteln greifen, die ihn zwingen sein Verhalten zu ändern. Genau darum geht es. Und da man das Dickschiff Telekom eben nur dann zwingen kann, wenn man den Automatismus der Abbuchungen stoppt, anders will er ja nicht hören, macht man eben genau das. Ein Gerät zu kündigen, dass man weder bestellt noch erhalten hat, wäre ja Blödsinn.

Dies Kinderspielchen interessieren die Telekom genau null. Die geben die Forderung an ein Inkassounternehmen ab und dann sind sie raus aus der Nummer. Die Konsequenzen trägst erstmal der Kunde und die Telekom ist damit auch als Ansprechpartner raus.

 

Der Telekom wurde doch vom Ex-Kunden bereits die Möglichkeit eingeräumt die Zustellung nachzuvollziehen. Der Grund, warum man das eskalieren muss ist doch, dass das keinen Erfolg gebracht hat. Witzig finde ich, dass du nur die Option siehst, dass es für den Ex-Kunden „richtig bitter“ wird. Dass die Telekom auch mal Fehler macht kommt nicht vor? Und falls doch, darf es für die T. nicht richtig bitter kommen? 

Ist es hier zu einem Fehler bei der Telekom gekommen, wird dieser rückwirkend korrigiert und gut ist. Wie schon mehrfach erwähnt. Ich habe auch nie erwähnt, dass der Fehler nicht bei der Telekom liegt. Lies meine Beiträge richtig. Und was soll für die Telekom bitter werden? Bekommt sie einen Schufa-Eintrag?:sich_vor_Lachen_auf_dem_Boden_winden: Die zahlt den Betrag zurück und gut ist.

 

Zum mitmeisseln: die Telekom kassiert seit Jahren unberechtigt Beträge, die ihr nicht zustehen. Weil sie sich bisher einer gütlichen Klärung verweigert, kann und muss man einen anderen Weg suchen. Vergiss mal dies Forum: wie viel Zeit wartest du, telefonierst, schreibst etc. ohne Erfolg, bis du einen anderen Weg suchst? 1 Jahr, 2, 3? Da gibt es das fiese Wort Verjährung. Also bitte nicht zuviel Lebenszeit investieren, dann ist das Geld unwiederbringlich weg.


Und diese Angst vor der Schufa: heh, wir leben in einem Rechtsstaat. Wenn irgend ein Unternehmen meine Kreditwürdigkeit gefährdet, dabei im Unrecht ist, schlage ich zu. Wie das geht sollte jeder Anwalt erklären können.


 

Zum Thema Schufa: Dann schlag du mal zu. Hast du den Eintrag erstmal drin, dauert es lange bis du ihn wieder rausbekommst. Das der da wieder rauskommt, wenn nicht gerechtfertigt, ist absolut unkritisch. Es ist aber eben die Frage wann. Denn wenn es soweit gekommen ist, ist dein Ansprechpartner schon lange nicht mehr die Telekom, sondern ein Inkassounternehmen. Viel Spaß.

 

Ich glaube du willst es aber einfach nicht verstehen. Es geht in diesem ganzen Thread bisher nur darum, dass die Einstellung und Rückforderung der Zahlung nur Ärger für den Kunden bedeutet und die Aussage "Beiträge konsequent zurückfordern" das dümmste ist, was man hier tun kann. 

 

Ich gehe davon aus, dass dieser Fall hier recht schnell geklärt werden kann. Das Team ist ja bereits dran.


@der_Lutz  schrieb:
@mboettcher  schrieb:
Zum mitmeisseln: die Telekom kassiert seit Jahren unberechtigt Beträge, die ihr nicht zustehen.

das weißt du woher?


Gegenfragen: die Telekom macht keine Fehler? Du weißt zuverlässig dass jeder Kunde lügt? 


@der_Lutz  schrieb:
@mboettcher  schrieb:
Zum mitmeisseln: die Telekom kassiert seit Jahren unberechtigt Beträge, die ihr nicht zustehen.

btw., durch die Zahlung der Rechnung hat @o.guner  die Beträge anerkannt, diese sind also gar nicht unberechtigt  Zwinkernd


Da muss ich dich enttäuschen: er kann zuviel bezahlte Beträge nämlich zurückfordern, soweit sie nicht verjährt sind. Die Verjährungsfrist  läuft ab dem Jahreswechsel in dem die Leistung erbracht wurde. Bei der regelmäßigen Verjährung von 3 Jahren verjähren demnach Forderungen selbst für Januar des Jahres 2020 erst mit dem Wechsel auf das Jahr 2024.

@RoadrunnerDD  schrieb:

Will ja nüscht sagen, aber da der TE das überhaupt erst mitbekommen hat nachdem der Vertrag des Anschlusses zu Ende war, sind bereits 2 Jahre vergangen ohne das hier irgendwas versucht wurde zu klären, und die Rechnungen gelten als akzeptiert. Da ist da nix mehr unberechtigt :denkendes_Gesicht:

Unterhalte dich doch einmal mit einem Anwalt deines Vertrauens über Rückforderung und Verjährungsfristen. 

@mboettcher  schrieb:
Da muss ich dich enttäuschen:

Musst du nicht und machst du auch nicht, es handelt sich um verschiedene Vorgänge.

 

Da er der Rechnung nicht widersprochen hat war der Einzug der Beträge berechtigt (Punkt)

@mboettcher  schrieb:
Die Verjährungsfrist  läuft ab dem Jahreswechsel in dem die Leistung erbracht wurde. Bei der regelmäßigen Verjährung von 3 Jahren verjähren demnach Forderungen selbst für Januar des Jahres 2020 erst mit dem Wechsel auf das Jahr 2024.

Mich deucht du verwechselst da was. Das was du beschreibst bezieht sich auf die Einforderung der Bezahlung der Rechnung. Wenn ich also meine Rechnung aus 2020 nicht bezahlt habe kann diese bis 2023 mir gegenüber angemahnt/eingefordert werden. Das ist was vollkommen anderes als worum es hier geht. Aber das wird dir der Anwalt deines Vertrauens sicherlich auch erklären können :zwinkerndes_Gesicht: