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        Gelöst

        VoIP Desaster gelöst

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        Telekom hilft Team
        Telekom hilft Team
        Lösung
        Akzeptiert von
        Beitrag: 6 von 25
        Hallo @alexander.fuchs!


        alexander.fuchs schrieb:
        Ich hoffe, dass es auch weiteren Geplagten hilft, das rosa Leid zu mindern.
        @ TELEKOM, warum müsst Ihr eigentlich immer die Suppe am Standard vorbeikochen. ???
        Frohes Neues @ COMMUNITY

        Da auch ich ein Teil diese Community bin, schreibe ich „danke“ und wünsche Ihnen auch ein frohes Jahr 2017. Fröhlich Ich glaube, dass Ihre Lösung so einigen hier weiterhilft und ein wenig die Suppe auslöffelt. Die Details über das warum und wieso kenne ich nicht, allerdings haben Sie nicht aufgegeben und dafür bin ich Ihnen dankbar. Fröhlich Da @aluny bei VOIP ja ganz vorne mit dabei ist, wird Ihre Lösung schnell hier verbreitet.

        Greetz
        Stefan D.
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        Beitrag: 7 von 25

        Hi @ COMMUNITY,

         

        nun ein kleines Update zu der VoIP Geschichte.

         

        Der Trick funktioniert auf einem original Gigaset IP Telefon mit aktueller Firmware top.

         

        Bei SIP Telefonen von Gigaset und auch anderen Hersteller die vorher mit einer älteren Firmware grundkonfiguriert wurden, empfehle ich grundsätzlich nach dem Update der Firmware, das Gerät auf Werkseinstellungen zurückzusetzen und neu zu konfigurieren. Es ist leider keine Seltenheit, dass Konfigurationen mit vorherigen Firmware Ständen Fehler enthalten, die bei einem Update nicht behoben werden.

         

        So auch geschehen mit unserer Digitalisierungsbox Premium, respektive be.ip PLUS von Bintec (selbes Gerätle) folgend DigiBox genannt.

         

        Die DigiBox wurde vor Monaten mit einer älteren Firmware grundkonfiguriert. Gestern habe ich die neuste Software auf die Box gepackt und die SIP Settings auf TCP gestellt. Das Ergebnis war ernüchternd. Die Box wollte durch den SPH keine SIP Verbindung nach Aussen aufbauen. Mit UDP ging das Ganze zwar, aber eben mit bekannter Problematik. Es folgten gefühlt endlose Konfigurationsexperimente…
        Nach Stunden habe ich dann entrüstet die Konfiguration der DigiBox geplättet und anschliessend neu aufgesetzt. Und siehe da, schon funktionierte auch die DigiBox. Die SIP Settings der DigiBox, habe ich bisher bis auf die Änderung mit dem TCP Protokoll auf Default belassen, bisher alles top.

        Einen kleinen Wehrmutstropfen gibt es aber doch noch, wir haben noch ein umgelabeltes Gigaset DE900 (elmeg IP140). Bei diesem funktioniert der TCP Trick mit der aktuellen Firmware und einer direkten SIP Konfiguration zur Telekom nur bedingt. Eingehende Gespräche bleiben stabil, jedoch brechen abgehende nach ~ 30 sec. ab. Das Problem liegt hier aber sicherlich an der veralteten aktuellen bintec Firmware. Hier gibt es seitens Gigaset schon etliche neue OEM Release, die nicht berücksichtigt wurden.
        (Sorry @ bintec für die kleine Klatsche, aber was sein muss, muss sein. Die be.ip ist dennoch top und eure AccessPoints auch.)
        Hier geht’s es stabil momentan nur mit einer dazwischengeschalteten be.ip wie oben erwähnt als TK.

         

        Grüsse aus BaWü

        Alexander Fuchs

         

        P.S. der Vollständigkeit halber.

        aktuelle Firmware be.ip PLUS: 10.1.21.100

        aktuelle Firmware IP140: elmeg_02.01.00

        Telekom hilft Team
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        Beitrag: 8 von 25
        @alexander.fuchs

        alexander.fuchs schrieb:
        nun ein kleines Update zu der VoIP Geschichte.

        Danke für Ihre ergänzenden Erfahrnungen und Lösungen.

        @aluny
        Für Dich bestimmt auch interessant.

        Greetz
        Stefan D.
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        1 Sterne Mitglied
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        Beitrag: 9 von 25

        Hi Stefan,

         

        immer wieder Gerne, jedoch bin ich von der Gesamtsituation nur bedingt begeistert. Auf der einen Seite könnte ich vor lauter Freude, den Rest des Abends Purzelbäume schlagen. Denn ich konnte heute den ganzen Tag, seit fast einem Jahr, diverse Festnetzgespräche mit meinen Kunden ohne Störungen führen. Halleluja, Halleluja, Halleluja …

         

        Nun kommen wir aber zu dem harten Kern.

        Mich hat das ganze Thema viel Nerven, Zeit und eine Menge Geld gekostet.

        Wir sind ein aufstrebendes Systemhaus, spezialisiert auf HighPerformance-Hypervisor Systeme.

        Wir sind auf die Telefonische Erreichbarkeit aus unterschiedlichsten Gründen mehr als nur angewiesen. Sei es aus Vertrieblicher Natur oder Bestandskundengeschäft. Bei Uns läuft ohne Telefon genau so viel oder wenig wie auch bei dem Telekomriesen.

        Ich habe Geschäftlich alleine in 2016 einen Schaden von mehr als 100.000,- € zu verzeichnen. Traurig

        Hauptsächlich zwar aus anderen Gründen, siehe meinen zweiten Beitrag, jedoch hat auch dieser Sachverhalt seines dazu gepackt.

         

        Ganz ehrlich, ich bin stinkesauer auf die Telekom.

        Meine persönliche Ansicht:

         

        Irgendwann, vor nicht allzu langer Zeit, kam ein Genosse der Gattung Kontroller im Hause der Telekom nach einem geistigen Hirnblitz auf die Idee, man könnte doch durch die Umstellung von bisheriger Technik Analog/ISDN eine Menge Asche (Geld) beim Betrieb der Vermittlungstechnik sparen und somit den Profit des Unternehmens noch mehr zu steigern.

        Dem Kunden gegenüber verkauft man das Ganze als neue Technik, Modernisierung, bla bla Marketing wird’s schon zurechtlegen.

        Mann überzeugte den Vorstand davon, dass dies der Weg der Zukunft ist und vor allem, Asche und noch mehr Asche verdienen zu können. Und schon war der Plan geschmiedet, ISDN und Co. muss bis 2018, der „neuen“, „modernen“ Technik weichen.

        Die vorsichtigen Hinweise der hausinternen und auch externen Technikergenossen, Idee gut aber Umsetzungszeitraum katastrophal wurden im Hinblick auf die Asche leichtfertig abgetan.

        Knopf drauf Plan beschlossen.

        Nun haben wir einige Jahre später, bis zu dem hoch gesteckten Ziel sind es gerade mal noch 24 Monate und das ist angesichts der Aufgabe die noch aussteht nicht mehr viel Zeit.

        Man versucht jetzt mich Hochdruck, doch noch das Ziel zu erreichen, jedoch geht das Ganze nun voll auf die Kosten der Kunden und auch der armen Techniker (intern/subler/extern) die sich vor Ort mit schier unlösbaren Aufgaben beschäftigen müssen.

        Ich kenne nur eine Handvoll glückliche VoIP Anwender, die keine Probleme seit der Umstellung haben, jedoch eine Menge anderer privat wie Unternehmen die nur noch Stress haben.

        Ein Produkt derartig auf den Markt zu schmeissen, kann man sich halt eben ab einer bestimmten Grösse erlauben. Und dass der Eine oder Andere dabei unter die Räder (grosse Füsse) kommen könnte, interessiert den Rosa Riesen auch nicht die Bohne.

         

        Ich bin eigentlich nicht jemand, der der Vergangenheit hinterherweint, jedoch wünsche ich mir an dieser Stelle, dass die TELEKOM ein Staatskonzern geblieben wäre, damals war es wirklich noch viel viel besser, zumindest für uns Kunden.

         

        Und eines möchte ich an dieser Stelle auch gleich klarstellen. Ich unterstelle der Telekom nicht, dass diese eine nicht ausgereifte Technik in den Markt wirft.

        Ich habe selbst schon diverseste VoIP Anlagen (VoIP intern / ISDN extern) implementiert, die erste Installation ist mehr als 10 Jahre her und verlief schon damals recht entspannt.

        Die anfänglichen Probleme die VoIP/SIP in seinen frühen Jahren zugeschrieben wurden, kamen nicht selten daher, dass sich frühere Hardcore TK’ler ohne IT Kenntnisse versucht haben, sich dem Thema zu nähern und das Ganze nicht selten gleich in Form eines Kundenprojekts.

        Mittlerweile hat sich hier die Lage aber weitestgehend Entspannt, und die meisten professionellen TK`ler sind heute auch mindestens halb IT´ler. Fröhlich

        Die meisten Unternehmen die ich kenne haben bereits ohne Probleme eine Interne VoIP basierte TK-Anlage und sind auch sehr glücklich mit dieser.

        Jedoch geht es hier nicht um die interne VoIP Vermittlung, sondern um die Art und Weise wie die Telekom die Technologie, sei es aus Unwissenheit, Geldgier oder was auch immer als Produkt auf den Markt bringt. Und das ist alles andere als gut und ausgereift, ich würde gerne andere Beschreibungen für das Prudukt benutzen, jedoch werden diese erfahrungsgemäß sofort Zensiert.

         

        So muss nun Schluss machen, habe in einer Stunde einen Anwalt Termin. Drei Mal dürft Ihr raten zu welchem Thema dieser ist ….

         

        Grüsse aus BaWü

         

        Alexander Fuchs

         

        P.S. Sorry Stefan, dass es dich jetzt getroffen hat, ich versichere dir, dass ich persönlich nichts gegen dich habe, ganz im Gegenteil, scheinst ein Netter Kerl zu sein.

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        Beitrag: 10 von 25
        @alexander.fuchs

        alexander.fuchs schrieb: Ganz ehrlich, ich bin stinkesauer auf die Telekom.
        Meine persönliche Ansicht:

        Ich verstehe Dich da. Wenn man drauf angewiesen ist und sich durch eine selbst gebastelte Lösung weiterhelfen muss, ist das nicht wirklich im Sinne des Erfinders. Hier kann die Hutschnur ja nur platzen. Der technische Fortschitt rollt so schnell vorwärts, dass es schwer ist, Schritt zu halten. Die neue Technik ist ja kein Teufelszeug, allerdings gibt es Tücken, die es nicht geben sollte.


        P.S. Sorry Stefan, dass es dich jetzt getroffen hat, ich versichere dir, dass ich persönlich nichts gegen dich habe, ganz im Gegenteil, scheinst ein Netter Kerl zu sein.

        Du, wieso solltest Du Deine Meinung hinter dem Berg halten? Du greifst mich nicht persönlich an, beleidigst niemanden und deshalb ist auch vollkommen okay für mich. Oftmals sitze ich hier auch einfach zwischen den Stühlen und gebe einfach mein Bestes. Meine Teamis hier würden mich zusätzlich noch ein wenig mit einer Prise „verrückt“ würzen. Zwinkernd

        Mal eine ganz blöde Frage von mir: Würde sich nicht eher eine Leitung aus dem Geschäftskundenbereich anbieten? Grade, weil Ihr aufstrebt und dann bestimmt auch mehr Mitarbeiter mehr Datenverkehr erzeugen. Ist nur so eine lose Idee.

        Greetz
        Stefan D.
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