Beschwerde Direktmarketing
vor 3 Stunden
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit möchte ich mich in aller Deutlichkeit über einen äußerst beunruhigenden Vorfall im Zusammenhang mit Ihrem Direktmarketing sowie die anschließende Bearbeitung durch Ihr Unternehmen beschweren.
Vor einigen Tagen erschienen drei jüngere Männer unangekündigt vor der Wohnungstür meiner 86-jährigen Mutter in einem Mehrparteienhaus. Sie gaben an, im Auftrag der Telekom zu handeln, und behaupteten, sie müssten die Telefondose überprüfen, um dort etwas abzulesen. Unter diesem Vorwand verschafften sie sich Zutritt zur Wohnung.
In der Wohnung zeigte sich ein völlig unangemessenes Verhalten:
- Eine Person begab sich zur Telefondose,
- eine weitere wollte die Toilette benutzen,
- eine dritte musste sich die Hände waschen,
- anschließend hielten sich alle im Wohnzimmer auf und beschäftigten sich mit ihren Smartphones.
Nebenbei fragten sie meine Mutter, ob sie einen Glasfaseranschluss wünsche. Dies wurde von ihr klar verneint – sie möchte ihren bestehenden Anschluss (analoges Telefon) unverändert beibehalten.
Wenige Tage später erhielt meine Mutter einen Anruf von angeblich Ihrer Seite, bei dem man meinen bereits im Jahr 2017 verstorbenen Vater sprechen wollte. Es wurde behauptet, er habe einen Auftrag erteilt und man wolle diesen bestätigen. Meine Mutter widersprach ausdrücklich und stellte klar, dass kein Auftrag erteilt wurde.
Trotzdem traf kurz darauf ein Schreiben ein, in dem Sie sich über einen angeblich abgeschlossenen Auftrag freuten – inklusive einer Mobilnummer und E-Mail-Adresse meines verstorbenen Vaters, der zu Lebzeiten weder eine solche Mobilnummer noch eine E-Mail-Adresse besessen hat.
Ich habe daraufhin Ihre Glasfaser-Hotline kontaktiert. Der automatisierte Telefonservice verlangte Angaben (z. B. IBAN meines verstorbenen Vaters), die ich naturgemäß nicht machen konnte. Erst nach längerer Wartezeit erreichte ich eine Mitarbeiterin. Nach einem sehr langen Gespräch konnte ich schließlich erreichen, dass der Auftrag storniert wurde – obwohl ich zunächst sogar die Sinnhaftigkeit meines Anliegens ohne diese Daten erklären musste.
Etwa eine Woche später erhielt meine Mutter erneut Post von einem „persönlichen Wechselberater“. Ein weiterer Anruf bei Ihrer Hotline ergab nach etwa 20 Minuten Erklärung, dass es sich vermutlich um eine Überschneidung mit der „langsamen postalischen Zustellung“ gehandelt habe. Dies erscheint umso fragwürdiger, da angeblich eine E-Mail-Adresse vorliegt – dennoch erfolgt die Kommunikation per Brief.
Auf Empfehlung dieser Mitarbeiterin wandte ich mich an Ihre Direktmarketing-Abteilung. Dort wurde ich jedoch äußerst unfreundlich behandelt. Ohne Kundennummer, IBAN oder E-Mail-Adresse wollte man mir nicht weiterhelfen. Ich wurde darauf verwiesen, dass meine Mutter selbst anrufen müsse – ungeachtet ihres Alters und der gesamten Umstände. Meine Beschwerde wurde nicht ernst genommen. Auch eine Direktmarketing Sperre könne sie so nicht setzen.
Ich empfinde das gesamte Vorgehen als inakzeptabel und besorgniserregend, insbesondere im Hinblick auf den Schutz älterer Menschen vor irreführenden oder aufdringlichen Verkaufsmethoden.
Ich fordere Sie daher auf:
- den Vorfall mit den eingesetzten Direktmarketing-Mitarbeitern umfassend zu prüfen,
- sicherzustellen, dass keine weiteren unberechtigten Aufträge entstehen,
- sowie Ihre internen Prozesse im Umgang mit solchen Fällen dringend zu verbessern.
Darüber hinaus erwarte ich eine schriftliche Stellungnahme zu diesem Vorfall.
Mit freundlichen Grüßen
eduardS
P.S.
Bitte and die richtige stelle weiterleiten, Danke
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vor 3 Stunden
Auch dir ein freundliches Hallo @eduardS
Befülle bitte deine Profildaten mit der Kundennummer deiner Mutter, einer HandyNr. sowie unter -weitere Informationen- ein großzügiges Zeitfenster für die Erreichbarkeit.
Für die Identifikation werden die letzten sechs Stellen der IBAN benötig.
Bitte Rückmeldung wenn geschehen, dann kann ich dich zum Team weiterleiten.
0
vor 2 Stunden
Hallo @eduardS,
ich bin ganz ehrlich sprachlos. 😶
Was Sie hier schildern, geht so keinesfalls mit unseren Standards konform. Was die Sperre betrifft, damit Ihre Mutter keine weiteren Besuche von Direktvermarkter*innen mehr bekommt, möchte ich gern helfen. Lassen Sie uns dazu einmal telefonieren.
Ergänzen Sie daher bitte Ihr Profil um Ihre eigene Rückrufnummer. Die Kundennummer können Sie mit Einsen auffüllen. Sobald Ihre Rückrufnummer hinterlegt ist, lassen Sie es mich bitte wissen, indem Sie mich mit einem @ vor meinem Namen erwähnen.
Da ich heute nicht mehr lange im Dienst bin, melde ich mich sehr gern morgen ab 10 Uhr bei Ihnen, wenn Ihnen das recht ist. Dann leite ich auch direkt die Meldung dieses Fehlverhaltens in die Wege.
Beste Grüße
Louisa
1
von
vor 2 Stunden
@Louisa G.
Erledigt
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Uneingeloggter Nutzer
von
vor 2 Stunden
Echt unglaublich,
a) was sich diese Ranger-Drücker immer wieder herausnehmen und
b) dass die Telekom immer noch mit diese Firma zusammenarbeitet.
Meine Meinung dazu.
Viele Grüße
Thomas
3
von
vor 2 Stunden
@teezeh
Ich bin genau deiner Meinung.
Wenn die Telekom schon direkt Marketing machen möchte.
Dann nur mit wirklich eigenen Mitarbeitern.
Aber der Umweg über eine dritte Firma.
Wo es dann im Prinzip nur um Umsatz geht mit allen Mitteln und Wegen.
Ist ein Armutszeugnis für die Telekom.
Vor allen Dingen immer diese
Vorsätzliche Lügen.
Dieser bewussten Damen und Herren.
Sieht man ja hier wieder.
Ein verstorbener schließt angeblich einen Vertrag.
von
vor 2 Stunden
Dann nur mit wirklich eigenen Mitarbeitern.
@teezeh
Ich bin genau deiner Meinung.
Wenn die Telekom schon direkt Marketing machen möchte.
Dann nur mit wirklich eigenen Mitarbeitern.
Aber der Umweg über eine dritte Firma.
Wo es dann im Prinzip nur um Umsatz geht mit allen Mitteln und Wegen.
Ist ein Armutszeugnis für die Telekom.
Vor allen Dingen immer diese
Vorsätzliche Lügen.
Dieser bewussten Damen und Herren.
Sieht man ja hier wieder.
Ein verstorbener schließt angeblich einen Vertrag.
Genau, zahlst du 20 Euro mehr an Tarifkosten weil es nun alles tariflich angestellte Mitarbeiter sind?
von
vor 2 Stunden
Ein verstorbener schließt angeblich einen Vertrag.
@teezeh
Ich bin genau deiner Meinung.
Wenn die Telekom schon direkt Marketing machen möchte.
Dann nur mit wirklich eigenen Mitarbeitern.
Aber der Umweg über eine dritte Firma.
Wo es dann im Prinzip nur um Umsatz geht mit allen Mitteln und Wegen.
Ist ein Armutszeugnis für die Telekom.
Vor allen Dingen immer diese
Vorsätzliche Lügen.
Dieser bewussten Damen und Herren.
Sieht man ja hier wieder.
Ein verstorbener schließt angeblich einen Vertrag.
Falsch gedacht, die Erben oder der Ehepartner hat den Sterbefall nicht angezeigt und die Daten ändern lassen.
Uneingeloggter Nutzer
von
vor 2 Stunden
@eduardS
Wurde nach dem Tod deines Vaters der Anschluss/Vertrag auf deine Mutter umgeschrieben oder läuft der immer noch auf den verstorbenen Vater?
0
vor 2 Stunden
@Ludwig II
Meine Mutter will das es so bleibt wie es ist!
0
4
von
vor 2 Stunden
Meine Mutter will das es so bleibt wie es ist!
@Ludwig II
Meine Mutter will das es so bleibt wie es ist!
Dann darf sie (und du) sich aber nicht wundern, wenn Post an den Verstorbenen kommt, oder wenn man am Telefon mit dem verstorbenen sprechen möchte.
von
vor 43 Minuten
@eduardS
-
Dann braucht man sich aber nicht zu beschweren, dass als Kommunikationspartner der längst verstorbene
Vater "verlangt" wird - schließlich kann ein involvierter Anrufer nicht ahnen, was inzwischen passiert ist.
-
Genauso hanebüchen ist es, wenn man eine(n) Verstorbene(n) nie aus dem Grundbuch löschen lässt, wo er/sie als
Miteigentümer eingetragen war.
-
Kein Wunder, wenn bei einer gewünschten Finanzierung der entsprechende Darlehensvertrag der / die Verstorbene
als Mitschuldner/in benennt.
0
von
vor 24 Minuten
Jetzt macht mal nicht das Opfer zum Täter.
Das Verhalten der drei .ins Wohnzimmer setzen.daddeln...ist sehr unangemessen..so oder so..
Aber nen Kaffee anbieten waer noch nett vom TE gewesen.oder wie..?
Uneingeloggter Nutzer
von
vor einer Stunde
Wohnungstür meiner 86-
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit möchte ich mich in aller Deutlichkeit über einen äußerst beunruhigenden Vorfall im Zusammenhang mit Ihrem Direktmarketing sowie die anschließende Bearbeitung durch Ihr Unternehmen beschweren.
Vor einigen Tagen erschienen drei jüngere Männer unangekündigt vor der Wohnungstür meiner 86-jährigen Mutter in einem Mehrparteienhaus. Sie gaben an, im Auftrag der Telekom zu handeln, und behaupteten, sie müssten die Telefondose überprüfen, um dort etwas abzulesen. Unter diesem Vorwand verschafften sie sich Zutritt zur Wohnung.
In der Wohnung zeigte sich ein völlig unangemessenes Verhalten:
- Eine Person begab sich zur Telefondose,
- eine weitere wollte die Toilette benutzen,
- eine dritte musste sich die Hände waschen,
- anschließend hielten sich alle im Wohnzimmer auf und beschäftigten sich mit ihren Smartphones.
Nebenbei fragten sie meine Mutter, ob sie einen Glasfaseranschluss wünsche. Dies wurde von ihr klar verneint – sie möchte ihren bestehenden Anschluss (analoges Telefon) unverändert beibehalten.
Wenige Tage später erhielt meine Mutter einen Anruf von angeblich Ihrer Seite, bei dem man meinen bereits im Jahr 2017 verstorbenen Vater sprechen wollte. Es wurde behauptet, er habe einen Auftrag erteilt und man wolle diesen bestätigen. Meine Mutter widersprach ausdrücklich und stellte klar, dass kein Auftrag erteilt wurde.
Trotzdem traf kurz darauf ein Schreiben ein, in dem Sie sich über einen angeblich abgeschlossenen Auftrag freuten – inklusive einer Mobilnummer und E-Mail-Adresse meines verstorbenen Vaters, der zu Lebzeiten weder eine solche Mobilnummer noch eine E-Mail-Adresse besessen hat.
Ich habe daraufhin Ihre Glasfaser-Hotline kontaktiert. Der automatisierte Telefonservice verlangte Angaben (z. B. IBAN meines verstorbenen Vaters), die ich naturgemäß nicht machen konnte. Erst nach längerer Wartezeit erreichte ich eine Mitarbeiterin. Nach einem sehr langen Gespräch konnte ich schließlich erreichen, dass der Auftrag storniert wurde – obwohl ich zunächst sogar die Sinnhaftigkeit meines Anliegens ohne diese Daten erklären musste.
Etwa eine Woche später erhielt meine Mutter erneut Post von einem „persönlichen Wechselberater“. Ein weiterer Anruf bei Ihrer Hotline ergab nach etwa 20 Minuten Erklärung, dass es sich vermutlich um eine Überschneidung mit der „langsamen postalischen Zustellung“ gehandelt habe. Dies erscheint umso fragwürdiger, da angeblich eine E-Mail-Adresse vorliegt – dennoch erfolgt die Kommunikation per Brief.
Auf Empfehlung dieser Mitarbeiterin wandte ich mich an Ihre Direktmarketing-Abteilung. Dort wurde ich jedoch äußerst unfreundlich behandelt. Ohne Kundennummer, IBAN oder E-Mail-Adresse wollte man mir nicht weiterhelfen. Ich wurde darauf verwiesen, dass meine Mutter selbst anrufen müsse – ungeachtet ihres Alters und der gesamten Umstände. Meine Beschwerde wurde nicht ernst genommen. Auch eine Direktmarketing Sperre könne sie so nicht setzen.
Ich empfinde das gesamte Vorgehen als inakzeptabel und besorgniserregend, insbesondere im Hinblick auf den Schutz älterer Menschen vor irreführenden oder aufdringlichen Verkaufsmethoden.
Ich fordere Sie daher auf:
- den Vorfall mit den eingesetzten Direktmarketing-Mitarbeitern umfassend zu prüfen,
- sicherzustellen, dass keine weiteren unberechtigten Aufträge entstehen,
- sowie Ihre internen Prozesse im Umgang mit solchen Fällen dringend zu verbessern.
Darüber hinaus erwarte ich eine schriftliche Stellungnahme zu diesem Vorfall.
Mit freundlichen Grüßen
eduardS
P.S.
Bitte and die richtige stelle weiterleiten, Danke
Dachte bisher dass es bei über 80 jährigen extra Regeln gäbe..kein Vertragsversuch..
@Louisa G.
Edit
ab 85 erst .
Aber sie ja 86
https://www.telekom.de/hilfe/vertrag-rechnung/kontakt/haustuergeschaefte?samChecked=true
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Uneingeloggter Nutzer
von