DSL: Zum ersten Mal unzufrieden mit dem Telekom-Service

vor 22 Tagen

Ich hatte den ersten DSL-Anschluss meiner Vermittlungsstelle, anno 2000. Dann immer auf die schnellste verfügbare Variante upgegradet, VSDL 250 habe ich seit dem Jahr 2013.

Gerade mit Vectoring wurde es wackliger; in den Anfangsjahren mussten mehrfach Techniker ausrücken (sogar einmal bis Level 3), wobei es immer um verzwirbelte Kontaktstellen ging, von denen dann immer eine mehr gefunden wurde. Aber das war nur ein Anfangsproblem, seit vielen Jahren (ja, mehr als 12 Jahren) lief der Anschluss stabil. Ganz selten, alle paar Jahre, traten Abbrüche auf. Anruf bei der Telekom, Techniker klemmt auf andere Leitung um, dann ist wieder für Jahre Ruhe.

Bis Freitag, 27. März. In der Nacht zahlreiche Synchronisationen, während gleichzeitig unkorrigierte DTU und nicht behebbare Fehler hochschnellen. Die nächsten Tage geht das so weiter: oft mal ein Tag Ruhe, dann aber über 1-2 Stunden gar keine Synchronisation mehr möglich. Typische Fehler, wenn man mal wieder die Leitung umklemmen muss, weil irgendjemand VDSL auf die Nachbarleitung gelegt hat. Kein Problem, ich kenne das ja, ich rufe halt mal bei der Telekom an.

Erster Technikertermin am Gründonnerstag, 2. April. Der Techniker ist viel zu spät dran, weil die anderen Termine zu lang dauern. Kommt nicht mal vorbei, sondern tauscht nur die Line Card und ruft mich dann an "wenn es wieder Probleme gibt, einfach wieder bei der Telekom anrufen". Ich bitte ihn, die Leitung umzuklemmen, nee, heute nicht mehr, ich soll erst einmal sehen. 15 min später fällt DSL aus, mehr als eine Stunde lang versucht die Fritzbox verzweifelt und erfolglos zu synchronisieren.

Zweiter Technikertermin an Karsamstag, 4. April. Der Techniker ist nett und engagiert; er findet ein mögliches Problem im Keller (was mich nicht überzeugt: wohlgemerkt, mein VDSL-Anschluss lief zuvor über Jahre mit 260/45 mit genau diesem angeblichen Problem); er findet überhaupt nur drei freie Leitungen, die ihm alle nicht gefallen ("da ist eine gesperrte daneben, die ist sicher auch nicht gut", "die wurde zurückgegeben, warum wohl?"). Er sagt, er sei optimistisch, dass das Problem jetzt gehoben sei. Dienstag nach Ostern: Ich steh auf und habe kein Internet. Ich schau ins Fritzbox-Protokoll, seit der Nacht Dutzende von Synch-Versuchen. Das Problem bleibt den ganzen Vormittag bestehen, insgesamt 67 Sync-Abbrüche ... Danach fängt sich VDSL wieder.

Dritter Technikertermin, heute, Mittwoch, 8. April. Ist offenbar derselbe Techniker wie letztes Mal. Kommt aber nicht vorbei, sondern ruft nur an, dass er nichts mehr machen könne und dass jetzt mein Anschluss auf 100 runtergestuft werde. "Aber da waren doch drei freie Leitungen vor vier Tagen?!" "Die sind alle nicht mehr da." "Hä?" --- "Aber ich hatte seit mehr als 12 Jahren 250? Ja, aber jetzt geht das nicht mehr." --- Er meine, ich würde bis 12:00 Uhr mittags einen Anruf bekommen, dass mein Anschluss gedrosselt werde. Ein Anruf kam nicht, eine Drosselung bisher auch nicht. Was kam, war eine SMS, dass mein Anliegen heute nicht bearbeitet werden konnte und ich soll einen neuen Termin vereinbaren.

Langsam bin ich ratlos. Der über die Jahre herausragende technische Service waren mir immer die paar Euro im Monat gerne wert, aber so geht es wirklich nicht.

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    • vor 22 Tagen

      PetRie

      Erster Technikertermin am Gründonnerstag, 2. April. Der Techniker ist viel zu spät dran, weil die anderen Termine zu lang dauern. Kommt nicht mal vorbei, sondern tauscht nur die Line Card und ruft mich dann an "wenn es wieder Probleme gibt, einfach wieder bei der Telekom anrufen". Ich bitte ihn, die Leitung umzuklemmen, nee, heute nicht mehr, ich soll erst einmal sehen. 15 min später fällt DSL aus, mehr als eine Stunde lang versucht die Fritzbox verzweifelt und erfolglos zu synchronisieren.

      Ich hatte den ersten DSL-Anschluss meiner Vermittlungsstelle, anno 2000. Dann immer auf die schnellste verfügbare Variante upgegradet, VSDL 250 habe ich seit dem Jahr 2013.

      Gerade mit Vectoring wurde es wackliger; in den Anfangsjahren mussten mehrfach Techniker ausrücken (sogar einmal bis Level 3), wobei es immer um verzwirbelte Kontaktstellen ging, von denen dann immer eine mehr gefunden wurde. Aber das war nur ein Anfangsproblem, seit vielen Jahren (ja, mehr als 12 Jahren) lief der Anschluss stabil. Ganz selten, alle paar Jahre, traten Abbrüche auf. Anruf bei der Telekom, Techniker klemmt auf andere Leitung um, dann ist wieder für Jahre Ruhe.

      Bis Freitag, 27. März. In der Nacht zahlreiche Synchronisationen, währende gleichzeitig unkorrigierte DTU und nicht behebbare Fehler hochschnellen. Die nächsten Tage geht das so weiter: oft mal ein Tag Ruhe, dann aber über 1-2 Stunden gar keine Synchronisation mehr möglich. Typische Fehler, wenn man mal wieder die Leitung umklemmen muss, weil irgendjemand VDSL auf die Nachbarleitung gelegt hat. Kein Problem, ich kenne das ja, ich rufe halt mal bei der Telekom an.

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      Dritter Technikertermin, heute, Mittwoch, 8. April. Ist offenbar derselbe Techniker wie letztes Mal. Kommt aber nicht vorbei, sondern ruft nur an, dass er nichts mehr machen könne und dass jetzt mein Anschluss auf 100 runtergestuft werde. "Aber da waren doch drei freie Leitungen vor vier Tagen?!" "Die sind alle nicht mehr da." "Hä?" --- "Aber ich hatte seit mehr als 12 Jahren 250? Ja, aber jetzt geht das nicht mehr." --- Er meine, ich würde bis 12:00 Uhr mittags einen Anruf bekommen, dass mein Anschluss gedrosselt werde. Ein Anruf kam nicht, eine Drosselung bisher auch nicht. Was kam, war eine SMS, dass mein Anliegen heute nicht bearbeitet werden konnte und ich soll einen neuen Termin vereinbaren.

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      PetRie

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      Warum soll der vorbei kommen, wenn er schon einen Auftrag hat, eine def. LineCard zu tauschen,

      (ein umschalten vom DSL-Port bringt nix, wenn die LineCard eh getauscht wird).

      PetRie

      15 min später fällt DSL aus, mehr als eine Stunde lang versucht die Fritzbox verzweifelt und erfolglos zu synchronisieren.

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      Bis Freitag, 27. März. In der Nacht zahlreiche Synchronisationen, während gleichzeitig unkorrigierte DTU und nicht behebbare Fehler hochschnellen. Die nächsten Tage geht das so weiter: oft mal ein Tag Ruhe, dann aber über 1-2 Stunden gar keine Synchronisation mehr möglich. Typische Fehler, wenn man mal wieder die Leitung umklemmen muss, weil irgendjemand VDSL auf die Nachbarleitung gelegt hat. Kein Problem, ich kenne das ja, ich rufe halt mal bei der Telekom an.

      Erster Technikertermin am Gründonnerstag, 2. April. Der Techniker ist viel zu spät dran, weil die anderen Termine zu lang dauern. Kommt nicht mal vorbei, sondern tauscht nur die Line Card und ruft mich dann an "wenn es wieder Probleme gibt, einfach wieder bei der Telekom anrufen". Ich bitte ihn, die Leitung umzuklemmen, nee, heute nicht mehr, ich soll erst einmal sehen. 15 min später fällt DSL aus, mehr als eine Stunde lang versucht die Fritzbox verzweifelt und erfolglos zu synchronisieren.

      Zweiter Technikertermin an Karsamstag, 4. April. Der Techniker ist nett und engagiert; er findet ein mögliches Problem im Keller (was mich nicht überzeugt: wohlgemerkt, mein VDSL-Anschluss lief zuvor über Jahre mit 260/45 mit genau diesem angeblichen Problem); er findet überhaupt nur drei freie Leitungen, die ihm alle nicht gefallen ("da ist eine gesperrte daneben, die ist sicher auch nicht gut", "die wurde zurückgegeben, warum wohl?"). Er sagt, er sei optimistisch, dass das Problem jetzt gehoben sei. Dienstag nach Ostern: Ich steh auf und habe kein Internet. Ich schau ins Fritzbox-Protokoll, seit der Nacht Dutzende von Synch-Versuchen. Das Problem bleibt den ganzen Vormittag bestehen, insgesamt 67 Sync-Abbrüche ... Danach fängt sich VDSL wieder.

      Dritter Technikertermin, heute, Mittwoch, 8. April. Ist offenbar derselbe Techniker wie letztes Mal. Kommt aber nicht vorbei, sondern ruft nur an, dass er nichts mehr machen könne und dass jetzt mein Anschluss auf 100 runtergestuft werde. "Aber da waren doch drei freie Leitungen vor vier Tagen?!" "Die sind alle nicht mehr da." "Hä?" --- "Aber ich hatte seit mehr als 12 Jahren 250? Ja, aber jetzt geht das nicht mehr." --- Er meine, ich würde bis 12:00 Uhr mittags einen Anruf bekommen, dass mein Anschluss gedrosselt werde. Ein Anruf kam nicht, eine Drosselung bisher auch nicht. Was kam, war eine SMS, dass mein Anliegen heute nicht bearbeitet werden konnte und ich soll einen neuen Termin vereinbaren.

      Langsam bin ich ratlos. Der über die Jahre herausragende technische Service waren mir immer die paar Euro im Monat gerne wert, aber so geht es wirklich nicht.

      PetRie

      15 min später fällt DSL aus, mehr als eine Stunde lang versucht die Fritzbox verzweifelt und erfolglos zu synchronisieren.

      War wohl der LineCard tausch, und danach syncronisiert ein Modem nach dem andern.

      PetRie

      Was kam, war eine SMS, dass mein Anliegen heute nicht bearbeitet werden konnte und ich soll einen neuen Termin vereinbaren.

      Ich hatte den ersten DSL-Anschluss meiner Vermittlungsstelle, anno 2000. Dann immer auf die schnellste verfügbare Variante upgegradet, VSDL 250 habe ich seit dem Jahr 2013.

      Gerade mit Vectoring wurde es wackliger; in den Anfangsjahren mussten mehrfach Techniker ausrücken (sogar einmal bis Level 3), wobei es immer um verzwirbelte Kontaktstellen ging, von denen dann immer eine mehr gefunden wurde. Aber das war nur ein Anfangsproblem, seit vielen Jahren (ja, mehr als 12 Jahren) lief der Anschluss stabil. Ganz selten, alle paar Jahre, traten Abbrüche auf. Anruf bei der Telekom, Techniker klemmt auf andere Leitung um, dann ist wieder für Jahre Ruhe.

      Bis Freitag, 27. März. In der Nacht zahlreiche Synchronisationen, während gleichzeitig unkorrigierte DTU und nicht behebbare Fehler hochschnellen. Die nächsten Tage geht das so weiter: oft mal ein Tag Ruhe, dann aber über 1-2 Stunden gar keine Synchronisation mehr möglich. Typische Fehler, wenn man mal wieder die Leitung umklemmen muss, weil irgendjemand VDSL auf die Nachbarleitung gelegt hat. Kein Problem, ich kenne das ja, ich rufe halt mal bei der Telekom an.

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      Zweiter Technikertermin an Karsamstag, 4. April. Der Techniker ist nett und engagiert; er findet ein mögliches Problem im Keller (was mich nicht überzeugt: wohlgemerkt, mein VDSL-Anschluss lief zuvor über Jahre mit 260/45 mit genau diesem angeblichen Problem); er findet überhaupt nur drei freie Leitungen, die ihm alle nicht gefallen ("da ist eine gesperrte daneben, die ist sicher auch nicht gut", "die wurde zurückgegeben, warum wohl?"). Er sagt, er sei optimistisch, dass das Problem jetzt gehoben sei. Dienstag nach Ostern: Ich steh auf und habe kein Internet. Ich schau ins Fritzbox-Protokoll, seit der Nacht Dutzende von Synch-Versuchen. Das Problem bleibt den ganzen Vormittag bestehen, insgesamt 67 Sync-Abbrüche ... Danach fängt sich VDSL wieder.

      Dritter Technikertermin, heute, Mittwoch, 8. April. Ist offenbar derselbe Techniker wie letztes Mal. Kommt aber nicht vorbei, sondern ruft nur an, dass er nichts mehr machen könne und dass jetzt mein Anschluss auf 100 runtergestuft werde. "Aber da waren doch drei freie Leitungen vor vier Tagen?!" "Die sind alle nicht mehr da." "Hä?" --- "Aber ich hatte seit mehr als 12 Jahren 250? Ja, aber jetzt geht das nicht mehr." --- Er meine, ich würde bis 12:00 Uhr mittags einen Anruf bekommen, dass mein Anschluss gedrosselt werde. Ein Anruf kam nicht, eine Drosselung bisher auch nicht. Was kam, war eine SMS, dass mein Anliegen heute nicht bearbeitet werden konnte und ich soll einen neuen Termin vereinbaren.

      Langsam bin ich ratlos. Der über die Jahre herausragende technische Service waren mir immer die paar Euro im Monat gerne wert, aber so geht es wirklich nicht.

      PetRie

      Was kam, war eine SMS, dass mein Anliegen heute nicht bearbeitet werden konnte und ich soll einen neuen Termin vereinbaren.

      Könnte sein, das das eine automatische Nachricht vom System war

      (die Techniker kämpfen nicht nur mit Leitungsproblemen, sondern auch mit IV-Anwendungen

      (die Programmierer sind keine Aussendienst-Techniker, deswegen programmieren die auch mal Sachen, die den Arbeitsablauf stören ;-) ),

      früher konnte ich einen Termin verschieben (z.B. zur Nachprüfung) und die Anfahrkosten entf.

      heute ist das nicht mehr möglich, also wird ein Rückgabegrund gewählt, der keine Anfahrkosten enthält,

      dann schickt das System auch mal komische Meldungen raus ;-) )

      31

      von

      vor 22 Tagen

      fdi

      Habe ich dir geantwortet? Nein

      Habe ich dir geantwortet? Nein. Oder fühlst du dich nur angesprochen? Dann war es ja nicht falsch.

      fdi

      Habe ich dir geantwortet? Nein

      Es haben zwei Personen dem TE geantwortet, wovon nur von eine die Endleitung erwähnt wurde

      0

      von

      vor 22 Tagen

      @fdi  @Jumpignon Tut mir den Gefallen, und hört jetzt (vorerst) auf. Lasst uns warten, was am Freitag rauskommt, ok? Bitte, bitte, keine weiteren Streitpostings mehr.

      0

      von

      vor 22 Tagen

      @PetRie 

      Richtig! Einfach mal den Termin abwarten und dann sieht man weiter.

      Ansonsten hatte ich nur meine Erfahrungen mit DSL und hier im Forum dargestellt.

      0

      Uneingeloggter Nutzer

      von

    • vor 19 Tagen

      So, die versprochene Rückmeldung nach Technikerbesuch. Erst einmal nochmal danke an @Buster01 --- dass einfach immer wieder anrufen die schnellste Lösung ist, hätte ich nicht gedacht. Mit einem "echten" Telekomtechniker (nicht Subfirma) lief das anders. Anstatt irgendetwas auf gut Glück irgendetwas zu machen, wurde die Leitung ab APL im Keller geprüft (die war exzellent, ich glaube, gar kein Fehler innerhalb von 1-2 Minuten), dann die an meiner TAE (da gab es sofort etliche hunderte). Also musste doch die Leitung dazwischen nicht in Ordnung sein. Von meiner TAE bis zur Dose am Ende der Wohnung ist ein geschirmtes Kabel, aber, wie ich dank @Jumpignon lernte, nicht von allererster Güte. Von der Dose neben dem Aufzug im 5. Stock bis zum Keller (wo der APL ist) läuft "mein" Kabel, das ist top. Aber, und jetzt kommt's: Von der Dose am Ende der Wohnung bis zur Dose neben dem Aufzug im 5. Stock, da war nicht etwa "mein" Kabel (wie ich dachte), sondern wirklich nur zwei völlig ungeschirmte Kingeldrähte. Es geht dabei wirklich nur um 2-3 Meter (und ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass "mein" Kabel nicht wirklich bis zur Wohnung geführt wurde), aber das verträgt sich natürlich nicht mit Super Vectoring. Der Telekomtechniker hat das also mit vernünftigem geschirmten Kabel ersetzt. --- Seitdem (24h) kein Abbruch. Es gibt immer noch gelegentlich Fehler, die sich nicht korrigieren lassen (siehe Fotos), was mich nicht stört, solange die Sync erhalten bleibt. Ich will es nicht beschreien (auch in den letzten 2 Wochen, die wirklich oft hart waren, gab es mal einen Tag lang ohne Abbruch), aber es sieht gut aus. --- Lessons learned: (1) Man würde es als Laie nicht für möglich halten, aber eine ungeeignete Verkabelung, die über 5.5 Jahre funktioniert (VDSL haben wird seit Apri 2013, aber VDSL 250 Super Vectoring erst seit September 2018, und der Klingeldraht sei bis VDSL 100 einschließlich okayish gewesen, meinte der Techniker), kann plötzlich aus dem Nichts Riesenprobleme verursachen. (2) Es wäre besser gewesen, man würde als Kunde genau drüber informiert, wie die Leitungen für Super Vectoring aussehen müssen. Hätte ich das geahnt, was ich dank Jumpignon jetzt weiß, hätte ich längst die Leitung in der Wohnung für maximale Stabilität auch aufgerüstet; jetzt lohnt es wohl nicht mehr, weil noch in 1. Halbjahr Telekom FTTH kommen soll.

      SNAG-0017.jpg

      SNAG-0003.jpg

      1

      von

      vor 19 Tagen

      Hallo @PetRie,

       

      danke für dein ausführliches Feedback. Genau solche Fehler in der Hausverkabelung werden oft unterschätzt, können aber bei Super Vectoring massive Auswirkungen haben. Gut zu hören, dass die Leitung nach dem Austausch jetzt stabil läuft.

       

      Viele Grüße 

      Khaled

      0

      Uneingeloggter Nutzer

      von

    • vor 18 Tagen

      Zu früh gefreut: seit gestern abend sind hochschnellende Fehlerraten und Abbrüche zurück (siehe Anhang). Nächster Technikertermin am Dienstag Vormittag.

      Der letzte Techniker hatte zum Schluss extra noch einmal die Leitung ein paar Minuten verfolgt und war sehr zufrieden, dass während dieser Zeit alles sehr stabil war.

      Das Drama geht weiter, Updates folgen.

      Aber: es ist interessant zu sehen, dass der (nicht ganz billige) Austausch des banalen Klingeldrahts, ganz ungeschirmt, offenbar keinen Einfluss, weder zum Guten noch zum Schlechten, auf die Situation hatte.

      SNAG-0018.jpg

      0

      15

      von

      vor 13 Tagen

      @PetRie Vielen lieben Dank für das nette Telefonat. Ich bin gespannt, was der Außendienst beim Termin herausfinden wird.

       

      Es grüßt Wiebke 

      von

      vor 8 Tagen

      @PetRie Wie sieht's nach dem erneuten Außendienst-Termin aus?

       

      Es grüßt Wiebke 

      0

      von

      vor 8 Tagen

      @Wiebke S. Vorerst ist die Leitung ruhig. Aber gib mir noch ein paar Tage, sagen wir bis Montag, ob wirklich jetzt alles okay ist, denn das Problem waren ja die plötzlichen stundenlangen Ausfälle nach manchmal mehr als einem Tag mit keinem CRC-Fehler. Ich melde mich hier wieder, versprochen.

      Uneingeloggter Nutzer

      von

    • vor 14 Tagen

      PetRie

      tauscht nur die Line Card

      Ich hatte den ersten DSL-Anschluss meiner Vermittlungsstelle, anno 2000. Dann immer auf die schnellste verfügbare Variante upgegradet, VSDL 250 habe ich seit dem Jahr 2013.

      Gerade mit Vectoring wurde es wackliger; in den Anfangsjahren mussten mehrfach Techniker ausrücken (sogar einmal bis Level 3), wobei es immer um verzwirbelte Kontaktstellen ging, von denen dann immer eine mehr gefunden wurde. Aber das war nur ein Anfangsproblem, seit vielen Jahren (ja, mehr als 12 Jahren) lief der Anschluss stabil. Ganz selten, alle paar Jahre, traten Abbrüche auf. Anruf bei der Telekom, Techniker klemmt auf andere Leitung um, dann ist wieder für Jahre Ruhe.

      Bis Freitag, 27. März. In der Nacht zahlreiche Synchronisationen, während gleichzeitig unkorrigierte DTU und nicht behebbare Fehler hochschnellen. Die nächsten Tage geht das so weiter: oft mal ein Tag Ruhe, dann aber über 1-2 Stunden gar keine Synchronisation mehr möglich. Typische Fehler, wenn man mal wieder die Leitung umklemmen muss, weil irgendjemand VDSL auf die Nachbarleitung gelegt hat. Kein Problem, ich kenne das ja, ich rufe halt mal bei der Telekom an.

      Erster Technikertermin am Gründonnerstag, 2. April. Der Techniker ist viel zu spät dran, weil die anderen Termine zu lang dauern. Kommt nicht mal vorbei, sondern tauscht nur die Line Card und ruft mich dann an "wenn es wieder Probleme gibt, einfach wieder bei der Telekom anrufen". Ich bitte ihn, die Leitung umzuklemmen, nee, heute nicht mehr, ich soll erst einmal sehen. 15 min später fällt DSL aus, mehr als eine Stunde lang versucht die Fritzbox verzweifelt und erfolglos zu synchronisieren.

      Zweiter Technikertermin an Karsamstag, 4. April. Der Techniker ist nett und engagiert; er findet ein mögliches Problem im Keller (was mich nicht überzeugt: wohlgemerkt, mein VDSL-Anschluss lief zuvor über Jahre mit 260/45 mit genau diesem angeblichen Problem); er findet überhaupt nur drei freie Leitungen, die ihm alle nicht gefallen ("da ist eine gesperrte daneben, die ist sicher auch nicht gut", "die wurde zurückgegeben, warum wohl?"). Er sagt, er sei optimistisch, dass das Problem jetzt gehoben sei. Dienstag nach Ostern: Ich steh auf und habe kein Internet. Ich schau ins Fritzbox-Protokoll, seit der Nacht Dutzende von Synch-Versuchen. Das Problem bleibt den ganzen Vormittag bestehen, insgesamt 67 Sync-Abbrüche ... Danach fängt sich VDSL wieder.

      Dritter Technikertermin, heute, Mittwoch, 8. April. Ist offenbar derselbe Techniker wie letztes Mal. Kommt aber nicht vorbei, sondern ruft nur an, dass er nichts mehr machen könne und dass jetzt mein Anschluss auf 100 runtergestuft werde. "Aber da waren doch drei freie Leitungen vor vier Tagen?!" "Die sind alle nicht mehr da." "Hä?" --- "Aber ich hatte seit mehr als 12 Jahren 250? Ja, aber jetzt geht das nicht mehr." --- Er meine, ich würde bis 12:00 Uhr mittags einen Anruf bekommen, dass mein Anschluss gedrosselt werde. Ein Anruf kam nicht, eine Drosselung bisher auch nicht. Was kam, war eine SMS, dass mein Anliegen heute nicht bearbeitet werden konnte und ich soll einen neuen Termin vereinbaren.

      Langsam bin ich ratlos. Der über die Jahre herausragende technische Service waren mir immer die paar Euro im Monat gerne wert, aber so geht es wirklich nicht.

      PetRie

      tauscht nur die Line Card

      Glaube du meinst den Port. Die Line Card komplett zu tauschen wegen einem Anschluss wäre bisschen unsinnig 

      edit: ich hatte noch viel mehr geschrieben, aber leider ist die Seite abgeschmiert. Jetzt hab ich keine Lust mehr 😅

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    • vor 14 Tagen

      @pablo03v Du hast Recht, Port --- so stand es im Bericht, den ich nachträglich per E-Mail bekam. Am Telefon sagte er Line Card (was mich auch selbst sehr wunderte, ich habe aber nicht nachgefragt).

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    • vor 3 Tagen

      So, seit mehr als einer Woche ist der Anschluss völlig fehlerfrei (siehe Screenshot unten). Die beiden sichtbaren Resynchs sind einerseits der DSLAM (der wegen zahlloser Resynchs in den Tagen davor in der Nacht noch mehr Geschwindigkeit rausnahm) und ich am Donnerstag (der ich dann sicherheitshalber auch noch das Kabel zwischen TAE und FritzBox upgradete). 

      Zur Erinnerung: Mein Anschluss war davor über Jahre stabil (VDSL 250 seit September 2018, VDSL seit April 2013), war aber seit Ende März von zahllosen Abbrüchen geplagt. Level1-Technikertermine waren zumeist ineffizient (nur einen jungen Herren möchte ich explizit ausnehmen, der sorgfältig vorgegangen ist), der erste Level2 hat zwar ein Stück meiner Endleitung ersetzt, aber ohne Wirkung (in anderen Worten: er hat das falsche Stück ersetzt).

      Letzter Montag also: ein erfahrener Level2-Techniker, der absolut systematisch vorging und damit das problematische Stück der Endleitung bestimmte. Nachdem dieses ersetzt war, gab es keinen einzigen CRC-Fehler mehr, nicht einmal mehr unkorrigierte DTU (selbst die korrigierte DTU ist jetzt konstant unter 0.5 pro Minute in beiden Richtungen). All diese Werte waren über die Jahre viel schlechter, was mich aber nicht alarmierte, weil es ja keine Abbrüche gab.

      Also: @Buster01 und @Jumpignon hatten recht; und ich bin @Wiebke S. unendlich dankbar, dass sie den Termin mit diesem großartigen systematisch vorgehenden Level2-Techniker organisierte (der noch dazu supersympathisch war).

      Lessons learned:

      • Super Vectoring braucht eine andere Qualität der Leitung (d.h., der Endleitung ) als langsamere VDSL-Varianten; das ist etwas, das einem keiner sagt (also, ich meine jetzt nicht Spezialforen, sondern Werbung etc.), aber wichtig ist.
      • Auch wenn es über Jahre gut geht (bei uns mehr als 7 Jahre!), kann plötzlich eine unzureichende Endleitung Probleme machen. Warum? Weiß ich nicht, iss aber so, und wer's nicht glaubt, soll mich fragen, ich kann es bezeugen.

      SNAG-0118.jpg

      7

      von

      vor 2 Tagen

      Guten Morgen @PetRie,

       

      ich rufe dich gerne an.

      Sag mir Bescheid, ab wann du zu erreichen bist.

       

      Liebe Grüße

      Behar

      0

      von

      vor 2 Tagen

      @Behar A. Ab jetzt. Bis gleich, Peter.

      0

      von

      vor 2 Tagen

      Guten Morgen @PetRie,

       

      super, dass ich dich erreichen konnte und vielen Dank für das nette Gespräch.

      Wie besprochen, kommt nochmal für Montag der Techniker.

       

      Halte uns hier auf dem Laufenden.

       

      Liebe Grüße

      Behar

       

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