Erfahrungen mit instabiler VDSL-Leitung und problematischem Vertragswechsel – Warnung für andere Kunden

vor 3 Stunden

Hallo zusammen,

ich möchte mit diesem Beitrag unsere Erfahrungen schildern – vor allem als Warnung für andere Nutzer, damit ihr bei ähnlichen Situationen vorsichtig seid.

Vorgeschichte
Seit etwa fünf Jahren haben wir mit unserer VDSL-Leitung massive Stabilitätsprobleme. Es kommt regelmäßig zu Abbrüchen. Laut Telekom liegt das daran, dass unsere Leitung mit ca. 400 Metern zu lang sei. Als „Lösung“ wurde uns in der Vergangenheit sogar scherzhaft bzw. sinngemäß empfohlen, näher an den Verteilerkasten zu ziehen.

Aktueller Vorfall

Am 30.12.2025 habe ich mich abends an die Hotline gewandt, da der Support-Bot bei der Neukonfiguration der Leitung nicht weiterhelfen konnte. Außerdem kamen von den gebuchten 175 Mbit/s nur noch etwa 110 Mbit/s an. Der Mitarbeiter teilte mir mit, dass ein Leitungsrauschen festgestellt wurde und ein Techniker vor Ort benötigt wird. Der Termin wurde für den 31.12.2025 vereinbart.

Der Techniker stellte erneut fest, dass die Leitung zu lang sei und vermutete den Router als Ursache. Eine Lösung erfolgte nicht. Beim anschließenden Rückruf des technischen Services wurde uns ein neuer Router zugesendet.

Am 05.01.2026 kam der neue Router an und wurde direkt installiert. Erwartungsgemäß kam es noch am selben Abend wieder zu einem Leitungsabbruch. Daraufhin wurde ein weiterer Technikertermin vereinbart. Aufgrund meines Urlaubs wurde dieser auf den 26.01.2026 gelegt. Zusätzlich wurde mir ein Rückruf der Vertragsabteilung zugesichert, um einen Wechsel in einen Hybrid-Tarif zu prüfen. Dieser wurde zunächst abgelehnt, da eine gebuchte Netflix-Option noch bis Juni lief.

Problematischer Vertragsabschluss

Am 14.01.2026 erhielt ich während meines Urlaubs einen Anruf von einer Telekom-Nummer. Der Mitarbeiter stellte sich als „Herr Kar“ vor (Name laut Aussage des Kollegen am Abend nicht korrekt). Er sicherte mir zu, dass ein Vertragswechsel möglich sei. Laut seiner Aussage sollte ein neuer Vertrag abgeschlossen werden, während der alte aufgrund nicht erbrachter Leistung per Sonderkündigungsrecht beendet werden könne. Auch die Übernahme der Rufnummern wurde zugesichert.

Ich kündigte den bestehenden Vertrag wie besprochen per E-Mail. Am selben Abend erhielt ich jedoch eine Vertragsbestätigung für einen komplett neuen Vertrag – inklusive neuer Rufnummern. Bei einem erneuten Anruf bei der Telekom stellte sich heraus, dass offenbar lediglich ein zusätzlicher Neuvertrag abgeschlossen wurde. Zudem wurde mir mitgeteilt, dass eine Sonderkündigung nicht möglich sei, solange eine offene Störung besteht.

Ein Mitarbeiter der Hotline leitete anschließend zumindest eine reguläre Kündigung ein und empfahl mir, mich an die Kundenrückgewinnung zu wenden.

Weitere Technikertermine

Der Termin am 26.01.2026 wurde wetterbedingt auf den 27.01.2026 verschoben. Es erschien erneut derselbe Techniker, der erwartungsgemäß keine Lösung anbieten konnte.

Telefonisch wurde mir anschließend lediglich eine monatliche Preisreduktion von 5 € angeboten, ein Tarifwechsel sei weiterhin nicht möglich gewesen. Für uns war das keine Lösung, da Homeoffice mit der instabilen Leitung nicht möglich ist.

Versuche im Telekom-Shop und über Kundenrückgewinnung

Am 28.01.2026 besuchten wir einen Telekom-Shop. Dort konnte man uns zunächst nicht helfen. Wir stornierten daraufhin unsere Kündigung, erhielten jedoch weiterhin kein passendes Angebot und kündigten erneut.

Aus Frustration wandte ich mich schließlich über WhatsApp an die Kundenrückgewinnung. Dort wurde uns – aufgrund der Kündigung – kurzfristig ein Wechsel in einen Hybrid-Tarif angeboten, allerdings ohne MagentaTV SmartStream. Uns wurde gesagt, dass dieses Paket später problemlos über das Kundencenter hinzugebucht werden könne.

Weitere Komplikationen

Am 05.02.2026 wurde der Hybrid-Tarif erfolgreich umgestellt. Als ich anschließend MagentaTV SmartStream buchen wollte, bot mir das System lediglich Tarifwechsel mit geringerer Leistung an. Eine separate Buchung war nicht möglich.

Über den WhatsApp-Support wurde mir vorgeschlagen, das Paket über ein neues Kundenkonto zu buchen und anschließend zu migrieren. Diese Möglichkeit wurde mir bestätigt. Nach der Buchung stellte sich jedoch heraus, dass eine Migration nicht möglich ist.

Aktueller Stand:
Ich habe nun zwei Telekom-Logins/Konten – immerhin funktioniert der Hybrid-Tarif technisch.

Meine offenen Fragen an Telekom hilft und die Community:

  • Ist dieses Vorgehen beim Vertragsabschluss üblich?

  • Ist es gängige Praxis, dass Mitarbeiter unter offenbar falschen Namen auftreten?

  • Warum war eine Lösung erst nach mehrfacher Kündigung möglich?

  • Gibt es noch eine Möglichkeit, MagentaTV korrekt in den bestehenden Vertrag zu integrieren und die doppelte Kontostruktur zu bereinigen?

Ich hoffe, mein Beitrag hilft anderen Nutzern, bei ähnlichen Situationen genauer hinzuschauen und Zusagen möglichst schriftlich bestätigen zu lassen.

Viele Grüße

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      Mannfred

      MagentaTV korrekt in den bestehenden Vertrag zu integrieren und die doppelte Kontostruktur zu bereinigen?

      Hallo zusammen,

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      Vorgeschichte
      Seit etwa fünf Jahren haben wir mit unserer VDSL-Leitung massive Stabilitätsprobleme. Es kommt regelmäßig zu Abbrüchen. Laut Telekom liegt das daran, dass unsere Leitung mit ca. 400 Metern zu lang sei. Als „Lösung“ wurde uns in der Vergangenheit sogar scherzhaft bzw. sinngemäß empfohlen, näher an den Verteilerkasten zu ziehen.

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      Am 30.12.2025 habe ich mich abends an die Hotline gewandt, da der Support-Bot bei der Neukonfiguration der Leitung nicht weiterhelfen konnte. Außerdem kamen von den gebuchten 175 Mbit/s nur noch etwa 110 Mbit/s an. Der Mitarbeiter teilte mir mit, dass ein Leitungsrauschen festgestellt wurde und ein Techniker vor Ort benötigt wird. Der Termin wurde für den 31.12.2025 vereinbart.

      Der Techniker stellte erneut fest, dass die Leitung zu lang sei und vermutete den Router als Ursache. Eine Lösung erfolgte nicht. Beim anschließenden Rückruf des technischen Services wurde uns ein neuer Router zugesendet.

      Am 05.01.2026 kam der neue Router an und wurde direkt installiert. Erwartungsgemäß kam es noch am selben Abend wieder zu einem Leitungsabbruch. Daraufhin wurde ein weiterer Technikertermin vereinbart. Aufgrund meines Urlaubs wurde dieser auf den 26.01.2026 gelegt. Zusätzlich wurde mir ein Rückruf der Vertragsabteilung zugesichert, um einen Wechsel in einen Hybrid-Tarif zu prüfen. Dieser wurde zunächst abgelehnt, da eine gebuchte Netflix-Option noch bis Juni lief.

      Problematischer Vertragsabschluss

      Am 14.01.2026 erhielt ich während meines Urlaubs einen Anruf von einer Telekom-Nummer. Der Mitarbeiter stellte sich als „Herr Kar“ vor (Name vermutlich nicht korrekt). Er sicherte mir zu, dass ein Vertragswechsel möglich sei. Laut seiner Aussage sollte ein neuer Vertrag abgeschlossen werden, während der alte aufgrund nicht erbrachter Leistung per Sonderkündigungsrecht beendet werden könne. Auch die Übernahme der Rufnummern wurde zugesichert.

      Ich kündigte den bestehenden Vertrag wie besprochen per E-Mail. Am selben Abend erhielt ich jedoch eine Vertragsbestätigung für einen komplett neuen Vertrag – inklusive neuer Rufnummern. Bei einem erneuten Anruf bei der Telekom stellte sich heraus, dass offenbar lediglich ein zusätzlicher Neuvertrag abgeschlossen wurde. Zudem wurde mir mitgeteilt, dass eine Sonderkündigung nicht möglich sei, solange eine offene Störung besteht.

      Ein Mitarbeiter der Hotline leitete anschließend zumindest eine reguläre Kündigung ein und empfahl mir, mich an die Kundenrückgewinnung zu wenden.

      Weitere Technikertermine

      Der Termin am 26.01.2026 wurde wetterbedingt auf den 27.01.2026 verschoben. Es erschien erneut derselbe Techniker, der erwartungsgemäß keine Lösung anbieten konnte.

      Telefonisch wurde mir anschließend lediglich eine monatliche Preisreduktion von 5 € angeboten, ein Tarifwechsel sei weiterhin nicht möglich gewesen. Für uns war das keine Lösung, da Homeoffice mit der instabilen Leitung nicht möglich ist.

      Versuche im Telekom-Shop und über Kundenrückgewinnung

      Am 28.01.2026 besuchten wir einen Telekom-Shop. Dort konnte man uns zunächst nicht helfen. Wir stornierten daraufhin unsere Kündigung, erhielten jedoch weiterhin kein passendes Angebot und kündigten erneut.

      Aus Frustration wandte ich mich schließlich über WhatsApp an die Kundenrückgewinnung. Dort wurde uns – aufgrund der Kündigung – kurzfristig ein Wechsel in einen Hybrid-Tarif angeboten, allerdings ohne MagentaTV SmartStream. Uns wurde gesagt, dass dieses Paket später problemlos über das Kundencenter hinzugebucht werden könne.

      Weitere Komplikationen

      Am 05.02.2026 wurde der Hybrid-Tarif erfolgreich umgestellt. Als ich anschließend MagentaTV SmartStream buchen wollte, bot mir das System lediglich Tarifwechsel mit geringerer Leistung an. Eine separate Buchung war nicht möglich.

      Über den WhatsApp-Support wurde mir vorgeschlagen, das Paket über ein neues Kundenkonto zu buchen und anschließend zu migrieren. Diese Möglichkeit wurde mir bestätigt. Nach der Buchung stellte sich jedoch heraus, dass eine Migration nicht möglich ist.

      Aktueller Stand:
      Ich habe nun zwei Telekom-Logins/Konten – immerhin funktioniert der Hybrid-Tarif technisch.

      Meine offenen Fragen an Telekom hilft und die Community:

      • Ist dieses Vorgehen beim Vertragsabschluss üblich?

      • Ist es gängige Praxis, dass Mitarbeiter unter offenbar falschen Namen auftreten?

      • Warum war eine Lösung erst nach mehrfacher Kündigung möglich?

      • Gibt es noch eine Möglichkeit, MagentaTV korrekt in den bestehenden Vertrag zu integrieren und die doppelte Kontostruktur zu bereinigen?

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      Viele Grüße

      Mannfred

      MagentaTV korrekt in den bestehenden Vertrag zu integrieren und die doppelte Kontostruktur zu bereinigen?

      Nein. 

      Eigenständiger Vertrag. 

      Wenn, dann diesen Vertrag kündigen und bei deinem Festnetz Vertrag einen Tarifwechsel inkl Magenta TV machen 

      Mannfred

      st es gängige Praxis, dass Mitarbeiter unter offenbar falschen Namen auftreten

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      Seit etwa fünf Jahren haben wir mit unserer VDSL-Leitung massive Stabilitätsprobleme. Es kommt regelmäßig zu Abbrüchen. Laut Telekom liegt das daran, dass unsere Leitung mit ca. 400 Metern zu lang sei. Als „Lösung“ wurde uns in der Vergangenheit sogar scherzhaft bzw. sinngemäß empfohlen, näher an den Verteilerkasten zu ziehen.

      Aktueller Vorfall

      Am 30.12.2025 habe ich mich abends an die Hotline gewandt, da der Support-Bot bei der Neukonfiguration der Leitung nicht weiterhelfen konnte. Außerdem kamen von den gebuchten 175 Mbit/s nur noch etwa 110 Mbit/s an. Der Mitarbeiter teilte mir mit, dass ein Leitungsrauschen festgestellt wurde und ein Techniker vor Ort benötigt wird. Der Termin wurde für den 31.12.2025 vereinbart.

      Der Techniker stellte erneut fest, dass die Leitung zu lang sei und vermutete den Router als Ursache. Eine Lösung erfolgte nicht. Beim anschließenden Rückruf des technischen Services wurde uns ein neuer Router zugesendet.

      Am 05.01.2026 kam der neue Router an und wurde direkt installiert. Erwartungsgemäß kam es noch am selben Abend wieder zu einem Leitungsabbruch. Daraufhin wurde ein weiterer Technikertermin vereinbart. Aufgrund meines Urlaubs wurde dieser auf den 26.01.2026 gelegt. Zusätzlich wurde mir ein Rückruf der Vertragsabteilung zugesichert, um einen Wechsel in einen Hybrid-Tarif zu prüfen. Dieser wurde zunächst abgelehnt, da eine gebuchte Netflix-Option noch bis Juni lief.

      Problematischer Vertragsabschluss

      Am 14.01.2026 erhielt ich während meines Urlaubs einen Anruf von einer Telekom-Nummer. Der Mitarbeiter stellte sich als „Herr Kar“ vor (Name laut Aussage des Kollegen am Abend nicht korrekt). Er sicherte mir zu, dass ein Vertragswechsel möglich sei. Laut seiner Aussage sollte ein neuer Vertrag abgeschlossen werden, während der alte aufgrund nicht erbrachter Leistung per Sonderkündigungsrecht beendet werden könne. Auch die Übernahme der Rufnummern wurde zugesichert.

      Ich kündigte den bestehenden Vertrag wie besprochen per E-Mail. Am selben Abend erhielt ich jedoch eine Vertragsbestätigung für einen komplett neuen Vertrag – inklusive neuer Rufnummern. Bei einem erneuten Anruf bei der Telekom stellte sich heraus, dass offenbar lediglich ein zusätzlicher Neuvertrag abgeschlossen wurde. Zudem wurde mir mitgeteilt, dass eine Sonderkündigung nicht möglich sei, solange eine offene Störung besteht.

      Ein Mitarbeiter der Hotline leitete anschließend zumindest eine reguläre Kündigung ein und empfahl mir, mich an die Kundenrückgewinnung zu wenden.

      Weitere Technikertermine

      Der Termin am 26.01.2026 wurde wetterbedingt auf den 27.01.2026 verschoben. Es erschien erneut derselbe Techniker, der erwartungsgemäß keine Lösung anbieten konnte.

      Telefonisch wurde mir anschließend lediglich eine monatliche Preisreduktion von 5 € angeboten, ein Tarifwechsel sei weiterhin nicht möglich gewesen. Für uns war das keine Lösung, da Homeoffice mit der instabilen Leitung nicht möglich ist.

      Versuche im Telekom-Shop und über Kundenrückgewinnung

      Am 28.01.2026 besuchten wir einen Telekom-Shop. Dort konnte man uns zunächst nicht helfen. Wir stornierten daraufhin unsere Kündigung, erhielten jedoch weiterhin kein passendes Angebot und kündigten erneut.

      Aus Frustration wandte ich mich schließlich über WhatsApp an die Kundenrückgewinnung. Dort wurde uns – aufgrund der Kündigung – kurzfristig ein Wechsel in einen Hybrid-Tarif angeboten, allerdings ohne MagentaTV SmartStream. Uns wurde gesagt, dass dieses Paket später problemlos über das Kundencenter hinzugebucht werden könne.

      Weitere Komplikationen

      Am 05.02.2026 wurde der Hybrid-Tarif erfolgreich umgestellt. Als ich anschließend MagentaTV SmartStream buchen wollte, bot mir das System lediglich Tarifwechsel mit geringerer Leistung an. Eine separate Buchung war nicht möglich.

      Über den WhatsApp-Support wurde mir vorgeschlagen, das Paket über ein neues Kundenkonto zu buchen und anschließend zu migrieren. Diese Möglichkeit wurde mir bestätigt. Nach der Buchung stellte sich jedoch heraus, dass eine Migration nicht möglich ist.

      Aktueller Stand:
      Ich habe nun zwei Telekom-Logins/Konten – immerhin funktioniert der Hybrid-Tarif technisch.

      Meine offenen Fragen an Telekom hilft und die Community:

      • Ist dieses Vorgehen beim Vertragsabschluss üblich?

      • Ist es gängige Praxis, dass Mitarbeiter unter offenbar falschen Namen auftreten?

      • Warum war eine Lösung erst nach mehrfacher Kündigung möglich?

      • Gibt es noch eine Möglichkeit, MagentaTV korrekt in den bestehenden Vertrag zu integrieren und die doppelte Kontostruktur zu bereinigen?

      Ich hoffe, mein Beitrag hilft anderen Nutzern, bei ähnlichen Situationen genauer hinzuschauen und Zusagen möglichst schriftlich bestätigen zu lassen.

      Viele Grüße

      Mannfred

      st es gängige Praxis, dass Mitarbeiter unter offenbar falschen Namen auftreten

      Nein 

      Mannfred

      Ist dieses Vorgehen beim Vertragsabschluss üblich?

      Hallo zusammen,

      ich möchte mit diesem Beitrag unsere Erfahrungen schildern – vor allem als Warnung für andere Nutzer, damit ihr bei ähnlichen Situationen vorsichtig seid.

      Vorgeschichte
      Seit etwa fünf Jahren haben wir mit unserer VDSL-Leitung massive Stabilitätsprobleme. Es kommt regelmäßig zu Abbrüchen. Laut Telekom liegt das daran, dass unsere Leitung mit ca. 400 Metern zu lang sei. Als „Lösung“ wurde uns in der Vergangenheit sogar scherzhaft bzw. sinngemäß empfohlen, näher an den Verteilerkasten zu ziehen.

      Aktueller Vorfall

      Am 30.12.2025 habe ich mich abends an die Hotline gewandt, da der Support-Bot bei der Neukonfiguration der Leitung nicht weiterhelfen konnte. Außerdem kamen von den gebuchten 175 Mbit/s nur noch etwa 110 Mbit/s an. Der Mitarbeiter teilte mir mit, dass ein Leitungsrauschen festgestellt wurde und ein Techniker vor Ort benötigt wird. Der Termin wurde für den 31.12.2025 vereinbart.

      Der Techniker stellte erneut fest, dass die Leitung zu lang sei und vermutete den Router als Ursache. Eine Lösung erfolgte nicht. Beim anschließenden Rückruf des technischen Services wurde uns ein neuer Router zugesendet.

      Am 05.01.2026 kam der neue Router an und wurde direkt installiert. Erwartungsgemäß kam es noch am selben Abend wieder zu einem Leitungsabbruch. Daraufhin wurde ein weiterer Technikertermin vereinbart. Aufgrund meines Urlaubs wurde dieser auf den 26.01.2026 gelegt. Zusätzlich wurde mir ein Rückruf der Vertragsabteilung zugesichert, um einen Wechsel in einen Hybrid-Tarif zu prüfen. Dieser wurde zunächst abgelehnt, da eine gebuchte Netflix-Option noch bis Juni lief.

      Problematischer Vertragsabschluss

      Am 14.01.2026 erhielt ich während meines Urlaubs einen Anruf von einer Telekom-Nummer. Der Mitarbeiter stellte sich als „Herr Kar“ vor (Name laut Aussage des Kollegen am Abend nicht korrekt). Er sicherte mir zu, dass ein Vertragswechsel möglich sei. Laut seiner Aussage sollte ein neuer Vertrag abgeschlossen werden, während der alte aufgrund nicht erbrachter Leistung per Sonderkündigungsrecht beendet werden könne. Auch die Übernahme der Rufnummern wurde zugesichert.

      Ich kündigte den bestehenden Vertrag wie besprochen per E-Mail. Am selben Abend erhielt ich jedoch eine Vertragsbestätigung für einen komplett neuen Vertrag – inklusive neuer Rufnummern. Bei einem erneuten Anruf bei der Telekom stellte sich heraus, dass offenbar lediglich ein zusätzlicher Neuvertrag abgeschlossen wurde. Zudem wurde mir mitgeteilt, dass eine Sonderkündigung nicht möglich sei, solange eine offene Störung besteht.

      Ein Mitarbeiter der Hotline leitete anschließend zumindest eine reguläre Kündigung ein und empfahl mir, mich an die Kundenrückgewinnung zu wenden.

      Weitere Technikertermine

      Der Termin am 26.01.2026 wurde wetterbedingt auf den 27.01.2026 verschoben. Es erschien erneut derselbe Techniker, der erwartungsgemäß keine Lösung anbieten konnte.

      Telefonisch wurde mir anschließend lediglich eine monatliche Preisreduktion von 5 € angeboten, ein Tarifwechsel sei weiterhin nicht möglich gewesen. Für uns war das keine Lösung, da Homeoffice mit der instabilen Leitung nicht möglich ist.

      Versuche im Telekom-Shop und über Kundenrückgewinnung

      Am 28.01.2026 besuchten wir einen Telekom-Shop. Dort konnte man uns zunächst nicht helfen. Wir stornierten daraufhin unsere Kündigung, erhielten jedoch weiterhin kein passendes Angebot und kündigten erneut.

      Aus Frustration wandte ich mich schließlich über WhatsApp an die Kundenrückgewinnung. Dort wurde uns – aufgrund der Kündigung – kurzfristig ein Wechsel in einen Hybrid-Tarif angeboten, allerdings ohne MagentaTV SmartStream. Uns wurde gesagt, dass dieses Paket später problemlos über das Kundencenter hinzugebucht werden könne.

      Weitere Komplikationen

      Am 05.02.2026 wurde der Hybrid-Tarif erfolgreich umgestellt. Als ich anschließend MagentaTV SmartStream buchen wollte, bot mir das System lediglich Tarifwechsel mit geringerer Leistung an. Eine separate Buchung war nicht möglich.

      Über den WhatsApp-Support wurde mir vorgeschlagen, das Paket über ein neues Kundenkonto zu buchen und anschließend zu migrieren. Diese Möglichkeit wurde mir bestätigt. Nach der Buchung stellte sich jedoch heraus, dass eine Migration nicht möglich ist.

      Aktueller Stand:
      Ich habe nun zwei Telekom-Logins/Konten – immerhin funktioniert der Hybrid-Tarif technisch.

      Meine offenen Fragen an Telekom hilft und die Community:

      • Ist dieses Vorgehen beim Vertragsabschluss üblich?

      • Ist es gängige Praxis, dass Mitarbeiter unter offenbar falschen Namen auftreten?

      • Warum war eine Lösung erst nach mehrfacher Kündigung möglich?

      • Gibt es noch eine Möglichkeit, MagentaTV korrekt in den bestehenden Vertrag zu integrieren und die doppelte Kontostruktur zu bereinigen?

      Ich hoffe, mein Beitrag hilft anderen Nutzern, bei ähnlichen Situationen genauer hinzuschauen und Zusagen möglichst schriftlich bestätigen zu lassen.

      Viele Grüße

      Mannfred

      Ist dieses Vorgehen beim Vertragsabschluss üblich?

      Nein 

      0

    • vor 3 Stunden

      Danke für deine Antwort!

      Sehr schade, das mir dies dann so verkauft wird. Ein Vertragswechsel geht leider auch nicht. Da geht mir der Bonus der Rückgewinnung verloren und ich bekomme nicht mehr die gewünschte Leistung.

      0

      1

      von

      vor 2 Stunden

      Hallo @Mannfred,

       

      vielen Dank für deine Nachricht. 

       

      Es tut mir sehr leid, was du mit unseren Kundenservice erlebt hast. 

       

      So sollte es natürlich normalerweise nicht laufen. 

       

      Du kannst MagentaTV unabhängig von einem Anschluss bei uns buchen. Das wäre noch eine Möglichkeit. Eine Zusammenführung ist allerdings nicht möglich. 

       

      Viele Grüße

      Svenja

      0

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