Frage zum Hausanschluss eines Neubaus
vor 6 Jahren
Hallo zusammen,
wir sind gerade dabei unser neues Eigneheim zu bauen und im Zuge der Baumaßnahmen steht jetzt der Telekommunikationsanschluss über die Telekom an. Ich habe auf meinem Grundstück ein 4 Spartenleerrohr verlegt und es wurde jetzt die Straße vor meinem Grundstück von der Telekom aufgebaggert und ein Kabel bis zu den Telekomleitungen in der Straße von meinem Technikraum bis dorthin verlegt. ein APL in meinem Technikraum wurde auch bereits installiert. Soweit sogut, nur jetz gibt es "Probleme."
Und zwar konnten die Handwerker der Telekom leider keinen Anschluss zu dem Kabel in der Strasse herstellen. Dieses ist wohl ein älteres Bleimantel Papierkabel, welches nur von einem Speziellen Telekomtechniker angeschlossen werden darf, da "die Papierkabel wohl sehr anfällig" seien. Direkt neben dem Papierkabel liegt ein dickeres Kunststoffummanteltes Kabel, welches letztes Jahr im Mai neu in die Strasse gelegt worden ist.
Auf meine Nachfrage hin, ob ich nicht an das neuverlegte Kabel angeschlossen werden kann, wurde mir gesagt dass dieses Kabel ein Hauptkabel und die Fernleitung für die weiter die Straße runter gelegenen Haushalte sei. Man dürfe an ein Hauptkabel nicht anschliessen und ich müsse mich an das alte Papierkabel anschliessen lassen.
Daher nun meine Frage: Hat das so seine Richtigkeit? Für mich ist es unverständlich dass ich mich nicht an ein letztes Jahr neu Verlegtes Kabel anschliessen lassen kann. Ich befürchte hier auch Geschwindigkeitseinbusen durch das alte Kabel. Ich habe im Moment in unserer Mietwohnung Unitymedia mit 400 Mbit und ich weiß dass ich mich mit der Telekom hier einschränken muss. Laut Verfügbarkeitscheck der Telekom wird das Gebiet in dem ich jetzt Baue mit 250 Mbit versorgt mit Magenta XL, was ich auch bereit bin zu bezahlen.
Ich mache mir jetzt nur sorgen, dass ich halt hier durch den Anschluss Nachteile in der Stabilität und der Geschwindigkeit bekomme.
Vielleicht könnt ihr mir hier etwas Licht ins Dunkel bringen?
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vor 3 Jahren
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Stefan
vor 6 Jahren
Auf meine Nachfrage hin, ob ich nicht an das neuverlegte Kabel angeschlossen werden kann, wurde mir gesagt dass dieses Kabel ein Hauptkabel und die Fernleitung für die weiter die Straße runter gelegenen Haushalte sei. Man dürfe an ein Hauptkabel nicht anschliessen und ich müsse mich an das alte Papierkabel anschliessen lassen. Daher nun meine Frage: Hat das so seine Richtigkeit? Für mich ist es unverständlich dass ich mich nicht an ein letztes Jahr neu Verlegtes Kabel anschliessen lassen kann.
Auf meine Nachfrage hin, ob ich nicht an das neuverlegte Kabel angeschlossen werden kann, wurde mir gesagt dass dieses Kabel ein Hauptkabel und die Fernleitung für die weiter die Straße runter gelegenen Haushalte sei. Man dürfe an ein Hauptkabel nicht anschliessen und ich müsse mich an das alte Papierkabel anschliessen lassen.
Daher nun meine Frage: Hat das so seine Richtigkeit? Für mich ist es unverständlich dass ich mich nicht an ein letztes Jahr neu Verlegtes Kabel anschliessen lassen kann.
Das hat seine Richtigkeit - ein Anschluss auf das Hauptkabel führt nicht zu einem MSAN der dieses als Leitungsbündel verwalten kann.
daher wird dort kein Vectoring (Egal ob 100 oder 250mbit) möglich sein. Bei den meisten direkt ans Hauptkabel (A0) angeschlossenen Anschlüsse ist maximal ADSL mit niedriger Rate oder gar kein DSL möglich.
Alte Kabel sind dicker und halt auch älter, aber meisst für DSL besser als dünne neue. Ausnahme natürlich Störungen durch z.B. Wassereinbruch.
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Buster01
Antwort
von
Stefan
vor 6 Jahren
Das bedeutet aber auch dass die Telekom tatsächlich letztes Jahr lediglich ein neues Hauptkabel in unsere Strasse gelegt hat. Da muss man sich schon fragen Warum so ? Warum haben die da nicht gleich ordentlich Glasfaser reingelegt, wenn es eh schon offen ist ?
Das bedeutet aber auch dass die Telekom tatsächlich letztes Jahr lediglich ein neues Hauptkabel in unsere Strasse gelegt hat. Da muss man sich schon fragen Warum so ? Warum haben die da nicht gleich ordentlich Glasfaser reingelegt, wenn es eh schon offen ist ?
GF erfordert eine andere Technik,
ich vermute mal dort wurde kein neues Hauptkabel (Verbindung vom Hauptverteiler zum Kabelverzweiger) gelegt,
sondern ein Querkabel (Verbindungskabel zwischen Multifunktionsgehäuse /Kabelverzweiger zum anderen Kabelverzweiger),
dieses ist technisch notwendig um ein DSL-Signal vom Multifunktionsgehäuse zum Kabelverzweiger zurück zuschalten;
(es gibt noch alte DSL-Anschlüße die vom Hauptverteiler zum Multifunktionsgehäuse /Kabelverzweiger laufen,
eine gegenläufige Schaltung von DSL-Signalen vom Multifunktionsgehäuse zum Kabelverzweiger im gleichen Kabel,
führt zu DSL-Störungen, deswegen ist ein extra Kabel nötig),
dies Lösung ist notwendig wenn ein Multifunktionsgehäuse (da sitzt dann die neue Technik drin),
mehrere Kabelverzweiger versorgt, weil es sich z.B. nicht lohnt alle Kabelverzweiger auf Multifunktionsgehäuse umzubauen
oder das vom Standort her nicht geht.
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Uneingeloggter Nutzer
Antwort
von
Stefan
Buster01
vor 6 Jahren
Und zwar konnten die Handwerker der Telekom leider keinen Anschluss zu dem Kabel in der Strasse herstellen. Dieses ist wohl ein älteres Bleimantel Papierkabel, welches nur von einem Speziellen Telekomtechniker angeschlossen werden darf, da "die Papierkabel wohl sehr anfällig" seien.
Und zwar konnten die Handwerker der Telekom leider keinen Anschluss zu dem Kabel in der Strasse herstellen. Dieses ist wohl ein älteres Bleimantel Papierkabel, welches nur von einem Speziellen Telekomtechniker angeschlossen werden darf, da "die Papierkabel wohl sehr anfällig" seien.
Ja, ja, diese Leih-Facharbeiter
Natürlich sollten die in der Lage sein das Hausanschlußkabel auch an an ein Papierkabel anzuschließen,
bei PMBC (Bleikabel) eigentlich kein Problem (das bekommt man mit dem gleichen Werkzeug wie Kunststoffkabel auf),
ne andere Sache wäre Stahl-Wellmantel, denke mal da haben nicht alle Firmen Werkzeug für.
(Natürlich ist der Arbeitsaufwand höher, sprich es dauert länger, vmtl. wurde deshalb die Arbeit nicht ausgeführt,
oder der Techniker hat keine Ahnung von Papierkabel,
die sind halt nicht Bündelverseilt und farbig,
sondern haben eine Lagenverseilung und da muß man zählen können und eine Verseiltabelle haben,
weil alle Aderbündel sehen gleich aus)
Aber eine Zuleitung durch Papierkabel ist meistens besser als durch Kunstoffkabel
(weil die kommen meistens so vom Verteiler mit einem Querschnitt von 0,6/0,4mm,
bei Kunstoffkabel kann auch eine Mischung von 0,6, 0,5, 0,4, 0,35mm bestehen;
die Übergänge zu den verschiedenen Querschnitten bringen eine erhöhte Dämpfung, das ist nicht gut für ein HF-DSL-Signal),
wenn jetzt die Verbindung noch Old School mit Schleuderspleiß gemacht wird,
läuft da auch fehlerfrei ein Supervectoring durch.
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Uneingeloggter Nutzer
Antwort
von
Buster01
Martina H.
Telekom hilft Team
vor 6 Jahren
Hallo @kaimundo,
herzlich Willkommen in der Telekom hilft Community.
@Stefan und @Buster01 haben ja schon einige gute Tipps gegeben. Vielen Dank an beide für die schnelle Antwort.
Ich schaue gerne einmal nach dem Auftrag und erkundige mich für dich, wann es weiter geht. Fülle mir dazu bitte deine Kundendaten in deinem Profil aus und gib mir anschließend ein kurzes Feedback, dass die Daten hinterlegt sind.
Viele Grüße
Martina H.
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Johannes P.
Telekom hilft Team
Antwort
von
Martina H.
vor 6 Jahren
ich bedanke mich für das Telefonat und habe alles weitergegeben, auch dass die Erreichbarkeit nächste Woche nicht gegeben ist. Hier http://bit.ly/Kundeninfos auch nochmal der Link zum Profil.
Grüße,
Johannes P.
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von
Martina H.
Uneingeloggter Nutzer
Antwort
von
kaimundo