Glasfaserausbau im Mehrfamilienhaus (FTTH)

vor 22 Tagen

Hallo, 

ich bewohne als Mieter ein Mehrfamilienhaus unter der im Profil genannten Adresse. 

Bereits vor rund zwei Jahren ist unser gesamter Stadtteil durch die Telekom mit Glasfaser ausgebaut worden. Damals hatte ich einen Tarif bei der Telekom gebucht. Der Ausbau innerhalb des Hauses scheiterte jedoch daran, dass sich mein Vermieter/der Hauseigentümer nach eigener Auskunft an den Kosten hierfür hätte beteiligen müssen. Das hat er jedoch abgelehnt und tut dies auch nach wie vor. Auch möchte er keine Verlegung Aufputz im Treppenhaus. Das sei so von der Telekom vorgeschlagen worden. Ein Gegenvorschlag (hier ist mir nicht bekannt, wie der ausgesehen hat) sei unbeachtet geblieben. So ist damals letztendlich ein Indoorausbau gescheitert.

Derzeit wird das Haus nahezu vollständig umgebaut. Neben meiner Adresse sind noch weitere fünf Adressen von dem Hausausbau betroffen. Es findet u.a. ein Dachgeschossausbau statt, bei dem neue (Strom)leitungen dorthin u.a. durchs Treppenhaus in neu geschaffenen Kabelkanälen verlegt werden. Auch bestehen alte Versorgungsschächte für eine Installation von Glasfaser. Laut Vermieter sollen diese neuen Wohnungen allein über TV-Kabel angebunden werden. 

Dieser Umbau bietet meines Erachtens nach eine sehr gute Möglichkeit, dass die Telekom hier einen Indoorausbau mit Glasfaser in unserem Mehrfamilienhaus gleich miterledigt. Ich selbst kann über die Verfügbarkeitsabfrage der Telekom keinen Auftrag starten, da meine Adresse wegen der damaligen Ablehnung des Ausbaus durch meinen Vermieter quasi "gebrandmarkt" ist. 

Meine Frage ist, wie hier ein Vorgehen aussehen könnte. 

Es besteht die grundsätzliche Bereitschaft des Hauseigentümers einem FTTH Ausbau zuzustimmen, die Details wären mit diesem zu klären. Hierzu bietet der Vermieter an, einen Vertreter der Telekom an den wöchentlich stattfindenden Baubesprechungen teilnehmen zu lassen.

Ich habe meinen Vermieter so verstanden, dass er sich nicht an Kosten beteiligen möchte. Daher hier zusätzlich die Frage, ob die Telekom nicht ohnehin grundsätzlich auf eigene Kosten ausbaut, wenn ein Auftrag eines Mieters vorliegt oder ob immer eine Kostenbeteiligung des Hauseigentümers verlangt wird. 

Insgesamt besteht hier eine gute Möglichkeit insgesamt sechs Adressen per FTTH anzubinden, eine echte Konkurrenz zum TV-Kabel zu sein und das Glasfaserkabel nicht wie bisher seit rund zwei Jahren sinnlos unter dem Gehweg vor dem Haus enden zu lassen. 

Viele Grüße

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