Massive Folgeschäden durch Glasfaser-Ausbau – Gefahr in Verzug – Heizungsausfall & Wassereintritt
vor 2 Stunden
Erst hat der Subunternehmer der Telekom beim Glasfaser-Ausbau mein Abflussrohr zerstört, jetzt steht mein Keller unter Wasser! Das Leerrohr wurde nicht abgedichtet. Das Wasser läuft direkt über die Rohre und Verkabelung.
Die Folge: Strom weg, Heizung (Fernwärme) ausgefallen. Die Anlage kocht bei 100°C fest, da die Steuerung der Fußbodenheizung keinen Strom hat. Ich pflege meine alte Mutter hier – wir sitzen im Kalten und ohne Warmwasser!
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Langfassung:
Vorgeschichte
Bereits beim Einbau letztes Jahr im März gab es Probleme. Das Leerrohr sollte erst durch eine Bohrung in der weißen Wanne meines Kellers eingeführt werden, wo ich sehr skeptisch war. Das Subunternehmen, das die Telekom beauftragt hat, hat selbst wieder ein Subunternehmen beauftragt, das fast ausschließlich ausländische Wanderarbeiter beschäftigte. Diese waren sehr nett, aber wirkten nicht fachlich qualifiziert bzw. der anerkannten Regeln der Technik abwendend.
Die Rakete mit dem Leerrohr zerstörte ein Abflussrohr und ein Erdstromkabel ungünstig. 

Kann passieren. Ich habe es gelassen genommen, in der Erwartung, dass es zeitnah repariert wird.
Die Rakete schoss mittig das Rohr zweimal durch, sodass nun das Leerrohr alles aufhielt und es verstopfte. Zum Glück ist mir das früh aufgefallen, weil eine Toilette verstopfte und ich es damit in Zusammenhang brachte, sodass man es etwas aufgegraben hat und die ganze Suppe rauskommen sah.
Dann fing die Tortur an. Trotz Meldung über die Telekom Glasfaserhotline, wurde man an den Sub-Subunternehmer verwiesen. Diesem war das auch unangenehm, aber es hieß, dass sie Zeitdruck hätten und mehrere andere Straßenzüge erledigen müssten, aber sich jemand melden werde. Dem war nicht so, am dritten Tag rief ich die Telekom an und sagte, dass ich nun einen Notdienst anrufen werde, um das Problem gelöst zu bekommen. Die Toilette und Dusche konnte nicht genutzt werden, da sonst alles auch noch in den Wänden verstopfen könnte. In der Not musste man ungespült mehrfach die selbe Toilette aufsuchen, das war nicht feierlich und eine Überlegung ein Hotel zu nehmen. Irgendwann ist mir der Kragen geplatzt und ich habe nach Notrufnummern gesucht, dabei bin ich dann auch noch Betrügern auf den Leim gegangen, die ich mit den erhöhten Anfahrtskosten weggeschickt habe. Es hieß, ein einfaches Abflussrohr einzuschneiden und das Stück auszutauschen, würde mich über 2000 € kosten. Am nächsten Tag hat der Sub-Subunternehmer aufgrund von mehreren Anrufen bei seinen Auftraggebern und durch die Telekom sich doch darum gekümmert.
Da jetzt gegraben wurde, sollte das Leerrohr durch die Mehrspartenhauseinführung rein, welche ca. 1,5 m tiefer lag als die ursprünglich geplante Durchbohrung der weißen Wanne. Irgendwann hat man den Zugang in der Tiefe auch gefunden, schraubte nach langem hin und her am Mehrsparteneingang die aabdexkplatte auf, zog den Gummistift raus und konnte das Leerrohr durchstecken. Ein paar Wochen später wurde eingeblasen, doch Monate später wurde erst angeschlossen, obwohl die ganze Nachbarschaft schon über Glasfaser online war. Nur weil ich hartnäckig die Person am Verteilerschrank auf der Strasse mehrfach angesprochen habe, wurde es dann gemacht.
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Situation heute
Der FI Schalter ist heute rausgeflogen. Ich bin mit panischer Angst in den Keller wegen meiner NAS und der dazugehörigen Festplatte. Vor ein paar Tagen habe ich extra eine neue 22 TB Festplatte gekauft, da ich ein gesamtes Backup erstellen wollte, und dies mir für das WE vorgenommen habe. Es wäre fatal gewesen, wenn die NAS ihren Geist aufgegeben hätte.
Durch das Ausschlussprinzip konnte ich feststellen, dass der LS der Heizungsverteilung rausgesprungen und den FI ausgelöst hat und nicht wieder rein wollte. Sämtliche Stellmotoren der Fussbodenheizungssteuerungen (dezentral, 2 UV auf den oberen Stockwerken) sind also ausgegangen, sodass der gesamte Heizkreis dicht war.
Irgendwann machte dann auch die Heizanlage im KellerHWR, welche mit Fernwärme angeschlossen ist, komische Geräusche und zeigte eine Vorlauftemperatur von über 80 °C und teilweise sprang sie auf über 100 °C, der Rücklauf war auch bei 80 ° C. Ich hab die Heizungsanlage dann erstmal in den Absenkmodus versetzt und mich gewundert, was denn heute alles los ist. Als ich dann erneut im Keller war, um nachzuschauen ob die Temperatur runtergegangen ist, sehe ich eine kleine Pfütze. Bei genauerer Betrachtung tropfte es sehr schnell durch die Öffnung im Mehrsparteneingang, wo das Glasfaserkabel reinkommt, weil es nicht fachmännisch abgedichtet wurde. Das Glasfaserkabel liegt lose in der sehr großen Öffnung. 

Das ganze Wasser läuft an der Wand runter und hat eine große Pfütze gebildet und läuft in einen PE-Anschluss und über andere Stromkabel, was sicherlich die Ursache zum Auslösen des FI ist.
Weil dadurch die Stellmotoren der Fussbodenheizung dicht waren, war so viel Druck und Wärme auf dem System, dass zusätzlich an der Mehrsparteneinführung der frostige Boden schmolz und die Fließgeschwindigkeit zunahm.
Ich konnte nun um Mitternacht das nicht gescheit stopfen. Ich habe eine Konstruktion gebaut, dass jetzt fast das überwiegende Wasser in einen Eimer läuft.
Dann habe ich die Leitstelle der Feuerwehr angerufen, um meiner Schadensminderungspflicht weiter nachzukommen. Die sagten, da es nicht ströme, rücken sie nicht aus und ich solle morgens die Telekom kontaktieren.
An dieser Stelle möchte ich bereits festhalten, dass ich mich sicher nicht an den Subunternehmer als Schadensverursacher wenden werde, sondern an die Telekom als Vertragspartner. Was euer Erfüllungsgehilfe gemacht hat, ist euch zurechenbar und ich möchte den vertraglichen Anspruch geltend machen und nicht den deliktischen.
Vor allem hat es das letzte Mal auch nicht geklappt und dies keinen Aufschub duldet.
Es ist Gefahr in Verzug, das Wasser fließt ungehindert und löst bereits den FI / LS dauerhaft aus, über die ganzen Metallrohre wird irgendwas überbrückt.
Das Wasser läuft in den Keller rein und beschädigt die Bausubstanz.
Aufgrund des hohen Drucks musste ich die Fernwärmestation ausschalten, da die 80 °C die Fussbodenheizungsrohre aus Plastik beschädigen. Das Haus kann daher aktuell nicht geheizt werden und unterkühlt, hier lebt u.A. auch meine zu pflegende alte Mutter. Bei diesen frostigen Temperaturen ist das nicht zumutbar. Auch die Warmwasseraufbereitung ist nicht möglich.
Es ist Freitag, das kann nicht bis nächste Woche warten! Ich möchte schnellstmöglich Hilfe!
PS: Da ich eh nicht schlafen kann, wollte ich das zu Papier bringen. Ich erwarte aufgrund der ersten schlechten Mängelbeseitigung viel mehr Engagement seitens der Telekom bei diesem schwerwiegenderen Problem.
Hinweis:
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vor einer Stunde
@anik87
Ohje.
Bitte überprüfe ob Du Dein Forenprofil vollständig ausgefüllt hast, sodass ein Teamie Dich anrufen kann. Gib hierzu bitte großzügige bemessene Zeitfenster an. Im Anruf wird man Dich nah den letzten Ziffern Deiner IBAN fragen.
Wichtig zu wissen: im Forum können die Dinge auch mal ganz schnell laufen, aber bei zeitlicher Dringlichkeit ist dre Weg über eine Hotline oftmals der bessere Weg.
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vor 17 Minuten
Das ist auch mein Ziel, ich warte bis 8 Uhr um dort anzurufen. Ich wollte es nur bereits verschriftlicht haben, damit ich was zum Weiterleiten habe.
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vor 9 Minuten
Das ist auch mein Ziel, ich warte bis 8 Uhr um dort anzurufen
Das ist auch mein Ziel, ich warte bis 8 Uhr um dort anzurufen. Ich wollte es nur bereits verschriftlicht haben, damit ich was zum Weiterleiten habe.
@anik87
ich habe das Team informiert. Das Team ist tägl. von 7 bis 23 Uhr hier unterwegs.
Hotline ist 1st Level Support
Teamies hier 3rd Level Support
Vorrangig würde ich das mit dem Team klären. Ich hoffe nun, dass es schnell genug geht, dass die Teamies dich tel. kontaktieren
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