Gelöst
Speedport 7: Technisch top – aber warum so eingeschränkt?
vor einem Monat
Ich muss ehrlich sagen: Der neue Speedport 7 ist von den technischen Daten her wirklich stark. Performance, Hardware, Zukunftssicherheit – alles passt.
Aber was überhaupt nicht nachvollziehbar ist: Warum sind die erweiterten Einstellungsmöglichkeiten so massiv eingeschränkt worden?
Früher, z. B. beim Speedport Smart, konnte man noch vernünftig selbst konfigurieren, anpassen und auch tiefer ins System eingreifen. Heute wird man quasi gezwungen, alles über die App zu machen – und genau da fangen die Probleme an.
Was ist z. B., wenn man mehrere Verträge verwaltet?In meinem Fall: Vertrag des Sohnes läuft auf seinen Namen. Bedeutet konkret: ständiges Aus- und Einloggen in der App. Das ist nicht nur umständlich, sondern schlicht unnötig kompliziert.
Noch kritischer: Die komplette Steuerung hängt davon ab, ob die App den Router überhaupt findet (siehe Screenshot). Wenn nicht → keine Kontrolle, keine Einstellungen, nichts. Das kann doch kein ernsthaftes Konzept sein.
Und bitte nicht mit „das ist bewusst so entschieden worden“ argumentieren. Wenn es wirklich bewusst so gedacht ist, stellt sich die nächste logische Frage: Warum hat dann jedes Gerät weiterhin ein individuelles Gerätepasswort? Wofür, wenn nicht für den Zugriff auf eine lokale Weboberfläche bzw. eine erweiterte Konfiguration?
Das passt schlicht nicht zusammen.
Es wirkt so, als würde man bewusst alle Möglichkeiten einschränken, um den Nutzer „zu führen“ und Fehlbedienungen zu vermeiden. Für Einsteiger mag das sinnvoll sein – aber warum nimmt man gleichzeitig erfahrenen Nutzern jede Möglichkeit, Dinge selbst zu konfigurieren?
Ein paar Beispiele:
- Zeisteuerung für LEDs am Router
- Erweiterte Netzwerkeinstellungen (nicht nur Portfreigaben)
- Feinere Steuerung von Wlan/Geräten (Differenzierung in 2,4 und 5GHz Band + 6GHz wenn nötig)
- Zugriff unabhängig von einer App die viele Fehler aufweist
Das sind keine exotischen Anforderungen, sondern Basics für Leute, die sich ein wenig auskennen.
Fazit: Vereinfachung ist gut – aber nicht um den Preis der vollständigen Entmündigung. Warum nicht einfach zwei Ebenen anbieten? „Standard-Modus“ für Einsteiger in der App und „Erweitert“ für alle im Setupbrowser, die mehr wollen.
So wie es jetzt ist, fühlt es sich eher wie ein Rückschritt an – gerade für langjährige Telekom-Kunden.
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Akzeptierte Lösung
akzeptiert von
vor einem Monat
Das sind keine exotischen Anforderungen, sondern Basics für Leute, die sich ein wenig auskennen.
Ich muss ehrlich sagen: Der neue Speedport 7 ist von den technischen Daten her wirklich stark. Performance, Hardware, Zukunftssicherheit – alles passt.
Aber was überhaupt nicht nachvollziehbar ist: Warum sind die erweiterten Einstellungsmöglichkeiten so massiv eingeschränkt worden?
Früher, z. B. beim Speedport Smart, konnte man noch vernünftig selbst konfigurieren, anpassen und auch tiefer ins System eingreifen. Heute wird man quasi gezwungen, alles über die App zu machen – und genau da fangen die Probleme an.
Was ist z. B., wenn man mehrere Verträge verwaltet?In meinem Fall: Vertrag des Sohnes läuft auf seinen Namen. Bedeutet konkret: ständiges Aus- und Einloggen in der App. Das ist nicht nur umständlich, sondern schlicht unnötig kompliziert.
Noch kritischer: Die komplette Steuerung hängt davon ab, ob die App den Router überhaupt findet (siehe Screenshot). Wenn nicht → keine Kontrolle, keine Einstellungen, nichts. Das kann doch kein ernsthaftes Konzept sein.
Und bitte nicht mit „das ist bewusst so entschieden worden“ argumentieren. Wenn es wirklich bewusst so gedacht ist, stellt sich die nächste logische Frage: Warum hat dann jedes Gerät weiterhin ein individuelles Gerätepasswort? Wofür, wenn nicht für den Zugriff auf eine lokale Weboberfläche bzw. eine erweiterte Konfiguration?
Das passt schlicht nicht zusammen.
Es wirkt so, als würde man bewusst alle Möglichkeiten einschränken, um den Nutzer „zu führen“ und Fehlbedienungen zu vermeiden. Für Einsteiger mag das sinnvoll sein – aber warum nimmt man gleichzeitig erfahrenen Nutzern jede Möglichkeit, Dinge selbst zu konfigurieren?
Ein paar Beispiele:
Das sind keine exotischen Anforderungen, sondern Basics für Leute, die sich ein wenig auskennen.
Fazit: Vereinfachung ist gut – aber nicht um den Preis der vollständigen Entmündigung. Warum nicht einfach zwei Ebenen anbieten? „Standard-Modus“ für Einsteiger in der App und „Erweitert“ für alle im Setupbrowser, die mehr wollen.
So wie es jetzt ist, fühlt es sich eher wie ein Rückschritt an – gerade für langjährige Telekom-Kunden.
Und genau das ist halt der Unterschied, der Speedport 7 ist eben für den ganz normalem Otto-Normal-Kunde und nicht für Personen die sich etwas mehr mit der Materie auskennen, er wurde bewusst so konzipiert.
Vielleicht wird es da irgendwann mal noch Features zusätzlich geben wie die von dir erwähnten aber ich würde mir da keine allzugroße Hoffnung machen.
2
von
vor einem Monat
Ja leider Gottes. Ich hatte mir bei Bestellung erhofft, dass das anders aussehen würde.
von
vor einem Monat
Ist leider die kurze, knappe und richtige Antwort.
Da haben wir uns zur Labor-Zeit schon den Mund fusselig geredet und danach gabs auch genug Feedback.
Der Router ist ein Out-of-the-Box Gerät für Dummies.
Anschließen, warten bis die LEDs aufhören, WLAN Daten eingeben und fertig.
Maximal gibts noch Leute, die etwas per LAN anschließen.
Die paar absoluten Basics in der App ist schon fast zuviel.
Da wird auch nix mehr kommen.
Musst akzeptieren, dass du nicht in der Zielgruppe für den Speedport 7 bist.
0
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von