Gelöst
Zunehmender monatlicher Bandbreitenverlust
vor 11 Jahren
Mahlzeit zusammen,
da ich leider auch per e-mail von der Telekom keine gescheiten Antworten mehr erhalte, möchte ich mich an die Community wenden.
Ich habe im Dezember 2014 einen 2 Jahres Vertrag mit der Telekom über einen 16.000er DSL Anschluss abgeschlossen. Zu diesem Zeitpunkt kamen von den bestellen 16.000 kBit/s im Durchschnitt an meinem Router ca. 11.000kBit/s an. Damit war ich eingeltich auch sehr zufrieden!
Im November 2014 konnte ich mich über die Telekom Seite informieren, dass unsere Siedlung für den VDSL Ausbau vorgesehen ist. Dies stellte sich leider im März 2015 als "April" Scherz raus. Keiner meiner Nachbarn ist in der Lage VDSL zu bestellen, obwohl am Verteilerkasten (1,3km Entfernung) die neuste Technik verbaut worden ist. Ich habe selbst mit dem Techniker Vor-Ort gesprochen und mir mündlich Bestätigen lassen, dass unser Ortsteil für VDSL ausgebaut wird!
Leider hat sich meine Bandbreite seit April 2015 monatlich um ca. 1000kBit/s verringert. Da hilft auch kein Neustart des Routers, so wie mir es jedes Mal an der Hotline gesagt wird. Mitlerweile hat sich meine Bandbreite auf 4900kBit/s eingetrudelt. Dann wird mal ein Port-Reset durchgeführt, oder der Router neu gestartet, was eine temporäre Verbesserung von max 1000kBit/s ausmacht. Spätestens bei der Nächtlichen Zwangstrennung, ist mein Wert wieder bei 4900kBit/s angekommen.
An der Hotline wurde mir gesagt, dass kein Fehler an meinem Anschluss svorliegt und alles i.O. wäre. Es würde alles im AGB Bereich liegen!
Ich bin extra zur Telekom gewechselt, da ich einen stabilen und Fehlerfreien Telefonanschluss erwartet habe. Dieses Bild war leider nur in den ersten Monaten der Fall. Seitdem geht es rasant abwärts mit Leitungsqualität und Kundensupport.
Hoffentlich hat mein Hilferuf auf diesem Kanal Erfolg, sodass ich endlich mal Ruhe in das gesamte Telefonie Thema bekomme.
Freundliche Grüße
Felix
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vor 11 Jahren
Also,
Unter einer DSL-Zugangsleitung versteht man die physikalische Verbindung zwischen DSLAM der Telekom und dem Modem/Router auf Kundenseite welche über die herkömmliche Telefonleitung realisiert wird.
Telefonleitungen wurden ursprünglich für die sehr niederfrequente Sprachübertragung geplant. Bei DSL und gerade VDSL nutzt man die Möglichkeit hochfrequente Signale über eine nur für Niederfrequenz geeignete Leitung zu übertragen. Dies funktioniert jedoch nur im Rahmen der physikalischen Leitungstheorie und begrenzt die maximale Leitungslänge auf etwa 4 - 6 KM. Man akzeptiert jedoch dann extrem hohe Dämpfungswerte und ein Übersprechen zwischen den Leitungen. Je länger die Leitung, desto größer ist die Dämpfung der hochfrequenten Anteile des Signals und damit verringert sich die mögliche nutzbare Bandbreite.
Was in der Praxis dann bedeutet, das man zwar auf einem 16Mbits fähigen Port geschaltet wird, die Leitung vielleicht physikalisch noch 12Mbits maximal übertragen kann und der Kunde effektiv jedoch nur 8Mbits nutzt. Diese Reserve sorgt dafür, das sich die DSL Modems nicht permanent neu synchronisieren müssen und die Verbindung stabil bleibt.
Wenn also ein Telekommunikations-Unternehmen ihren Kunden garantierte Bandbreiten oder schnelles Internet verspricht, sollte man dies als Marketing-Gag kritisch Hinterfragen.
Denn die Leitungsparameter einer Teilnehmeranschlussleitung können sich ändern. Eine zusätzliche Reparaturmuffe nach Baggerarbeiten auf der Straße, ein neuer Sendemast, andere Störquellen, Temperatur, Feuchtigkeit oder auch nur ein weiterer Teilnehmer, der angeschlossen wurde, kann die nutzbare Bandbreite verändern.
Zu allen Leitungsproblemen können defekte auch am DSLAM Port der Telekom oder am Kundenmodem auftreten, Schaltnetzteile können stören oder sogar defekt sein, zumal die Elektronik immer schön billig sein soll. Dann kann zudem die Software oder die Konfiguration der Modems fehlerhaft oder verstellt sein.
Ist es nicht ein Wunder, dass es überhaupt funktioniert?
PS:
An einen Outdoor Dslam in 1,3KM Entfernung angeschlossen zu werden, wünsche ich niemanden. Bei einer TAL Kabellänge von 40 Metern darf man sich jedoch freuen, oder?
Abwarten - vielleicht baut die Telekom das Ortsnetz noch aus? Die alten Ortvermittlungsstellen werden aus Kostengründen sowieso irgendwann abgeschafft....
0
0
von
vor 11 Jahren
Anmerken würde ich gerne noch, dass bei mir keine "günstige" Hardware verbaut worden ist. Ich besitze eine FritzBox 7490. Gerne würde ich auch einen Screenshot von den aktuellen DSL Information anfügen, aber ich sehe hier keine Möglichkeit dazu.
Also dann auf diesem Wege:
Empfangsrichtung Senderichtung
DSLAM-Datenrate Max. kbit/s 13984 2800
DSLAM-Datenrate Min. kbit/s 720 368
Leitungskapazität kbit/s 7092 1741
Aktuelle Datenrate kbit/s 6743 1679
Nahtlose Ratenadaption aus aus
Stromsparmodus L2 aus
Latenz 8 ms 8 ms
Impulsstörungsschutz (INP) 1.1 1.1
G.INP aus aus
Störabstandsmarge dB 7 7
Trägertausch (Bitswap) an an
Leitungsdämpfung dB 23 24
Leistungsreduzierung dB 0 0
PSD Maske ADLU-60 ADLU-60
Trägersatz B43 B43
Ob eine Reparaturmuffe verbaut worden ist, oder ob neue Teilnehmer mit dazu gekommen sind, kann ich leider nicht beantworten. Das kann nur die Telekom selbst.
Da in unserem Haus die gesamt Elektrik ausgetauscht worden ist, schließe ich auch "tote" Brücken aus. Die TAE Dose wurde in den Keller verlegt und hat eine Kabellänge von ca. 10m zum Hausanschluss. Alles wurde von einem Fachkundigen Elektro Meister verlegt und angeschlossen.
0
von
vor 11 Jahren
Ob es aber genau die richtige Fritzbox für diese "schlechte" ADSL Leitung ist, möchte ich an die Community stellen. Ich habe bislang nichts gutes bezüglich des ADSL Modems gelesen, aber da macht jeder seine eigenen Erfahrungen....
Immerhin kann man bei der Fritzbox unter dem Menu Internet ---> DSL-Information ---> Störsicherheit, das Modem auf maximale Störsicherheit stellen oder eine andere DSL Software nutzen.
Nichts gegen "fachkundige" Elektromeister, aber man hätte vielleicht eher einen Fernmeldehandwerker nehmen sollen - die Telekom bietet das doch an.
Aber gut - es bleibt die Aussage, das man die Entfernung DSLAM-DSL Modem möglichst kurz halten sollte, auch wenn der Router sich dann in einem Kellerloch befindet.
Übrigens kann die Fritzbox die Kabellänge sehr gut messen und man sollte sich nicht wundern, wenn aus 10 Metern, vielleicht 20 oder 30 Meter Kabelweg werden. Welche Kabel wurden verwendet? J-Y(St)Y vielleicht oder Telefonkabel oder möglicherweise CAT5e? Impedanz?
Zwischen dem DSLAM und dem APE der Telekom kann man nicht wirklich etwas ändern, aber an der Hausinstallation.
Mit einer Fritzbox kann man übrigens illegalerweise die Kabellänge zwischen APE und Vermittlungsstelle messen, wenn man sich auf die freien Leitungen am APE aufschaltet - so etwas macht man übrigens nicht.
Wenn man die Fritzbox dies messen lassen könnte - illegal - , würde ich ich dem nächsten Fernmeldetechniker bitten, mal auf ein anderes Kabeldoppel zu schwenken ...
Ja die Fritzbox ist nicht schlecht, aber ich würde mir einmal die Kundenerfahrungen bei TP-LINK Routern bezüglich ADSL Modem auf Amazon.de durchlesen.
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Akzeptierte Lösung
akzeptiert von
vor 11 Jahren
Hallo akw-mann.
Zu erst möchte ich mal vermuten, dass der Ausbau bei Ihnen entweder noch nicht abgeschlossen ist, oder aber es andere technische Gründe hat, dass Sie bisher nicht in den Genuss gekommen sind.
Einen Scherz mit dem Ausbau erlauben wir uns auf keinen Fall.
Was die ständig sinkende Bandbreite angeht, schaue ich mir aber gern mal Alles genauer an.
Darf ich? Dann lassen Sie mir doch bitte einfach die Kundendaten zukommen.
Viele Grüße
Raphaela T.
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von
vor 11 Jahren
ich habe Ihnen eine E-Mail über den oben angegeben Link geschickt.
Vielen Dank!
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von
vor 11 Jahren
ein freundlicher und sehr kompetenter Techniker konnte mein Problem analysieren und beheben.
Vielen Dank für Ihren Einsatz.
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von
vor 11 Jahren
Vielen Dank für die Rückmeldung.
Klasse, dass es klappt.
Wenn doch noch was ist, dann sagen Sie mir doch bitte Bescheid.
Viele Grüße und ein schönes Wochenende.
Raphaela T.
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