Statt kostenfreiem Austausch des defekten iPhone 15 pro auf einmal kostenpflichtiger Serviceauftrag
vor 2 Jahren
Am 16. Januar 2024 habe ich meinen schon lange laufenden Handyvertrag bei der Telekom um zwei Jahre verlängert und ein iPhone 15 pro 128 GB schwarz-weiß bestellt. Dieses Gerät wurde mir mit dem Versanddatum 17. Januar 2024 geliefert und ist bei mir am 19. Januar eingetroffen. Leider musste ich feststellen, dass der Akku des Geräts nicht hinreichend läd, weshalb ich am 29. Januar (also innerhalb der ersten 14 Tage) unter der Nummer 08003302202 anrief und dem Sachbearbeiter die Lage schilderte, die Qualität des Handys reklamierte. Der Mitarbeiter bot mir sofort an, auch weil ihm das Problem mit dem Akku bereits bekannt war, das Handy kostenfrei zurückzunehmen und umzutauschen. Er macht mich darauf aufmerksam, dass ich möglichst schnell mein altes Handy zurücksenden solle, da sonst Kosten entstünden. Das neue Handy bekam ich am 30. Januar mit Retourenschein, den ich dann benutzte, um mein Originalhandy am 31. Januar an die Telekom zurückzusenden.
Am 1. Februar erhielt ich dann von der Telekom eine Rechnung für einen Serviceauftrag in Höhe von 828,24 €. Die Rechnung habe ich umgehend telefonisch reklamiert. Dabei stellte sich heraus, dass der Mitarbeiter von der Telekom meinen Anruf vom 29.01.24 falsch eingeordnet hat, also nicht als Reklamation, sondern als Serviceauftrag. Einen solchen hatte ich aber zu keinem Zeitpunkt erteilt. Man sagte mir zu, im Hause die Angelegenheit zu klären und dafür zu sorgen, dass die Rechnung für den Serviceauftrag zurückgenommen wird.
Stattdessen bekam am 12. Feb. eine Mail von der Telekom, mein Handy hätte „Mechanische Schäden - dazu zählen auch die Beschädigungen an Ihrem Gerät“ und die seien „kein anfänglicher Mangel“. Anmerkung hierzu: Mein Handy wies (als ich es absandte) keinerlei Beschädigungen auf - vor der Absendung des Originalhandy hatte ich ein Video gemacht (mit Timecode), das den tadellosen Zustand dokumentiert.
Der besondere Clou dieser Mail war der Schlusssatz. Dort hieß es: „Wir haben das eingesandte Smartphone mit dem Versand des Austauschgerätes bereits dem Wertstoffkreislauf zugeführt. Eine Rückabwicklung ist nicht möglich.“
Ich habe noch einmal die Telekom angeschrieben und den Sachverhalt erneut geschildert. Am 21. Feb. erhielt ich per Mail folgende Antwort: „Unsere bisherigen Antworten konnten Sie nicht überzeugen. Das tut uns sehr leid. Wir haben uns alles noch einmal genau angesehen.“ Aber geändert hat sich nichts. Die Telekom will weiterhin 828,24 € von mir.
Meine Frage: Was tun? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
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