DiffServ - ToS / IP-Precedence Problem

vor 17 Jahren

OS : Windows XP Professional SP3 / Linux Gentoo 2008
ISP : T-Home
Tarif: Call & Surf Comfort DSL 6000 (Nutzbar 3000)
Router: FRITZ!Box Fon 5050, Firmware: 12.04.31
Umgebung: 2 PC’s über routerinternes Switch
Standort: Osnabrück, 49086


Informationen für Interessierte:

ToS:
http://de.wikipedia.org/wiki/IP-Paket#TOS_.28Type_of_Service.29

Differentiated Services (DiffServ):
http://de.wikipedia.org/wiki/DiffServ


Guten Morgen!

Ich würde gerne gewisse Dienste / Pakete mittels DiffServ bevorzugen, aber es gelingt nicht.
Die von mir gesetzten Werte werden zwar zum Router übermittelt (getestet mit WireShark), aber kommen in dieser Form bei keinem entfernten Host an.
Als Beleg dafür habe ich u.A. die Seite Speedguide.net genutzt, genauer gesagt den TCP/IP Analyzer, der TCP-Header auswertet.

Die ersten drei Bits des DSCP können von mir nicht beeinflusst werden, sie sind stets 000.
Daraus resultierend ist es nicht möglich auch nur IRGENDEINEN DSCP festzulegen.

Bezogen auf das _veraltete_ TypeOfService Modell kann ich aber die letzten fünf Bits setzen, welche schließlich auch bis zum Ziel übermittelt werden.

Um Probleme mit meinem Router auszuschließen, hab ich bereits Kontakt zu AVM aufgenommen, warte jedoch noch auf Resonanz.

Ich würde also gerne erfahren, ob die drei Precedence Bits von Telekom-Hops auf 000 gesetzt werden, oder ob irgendetwas Anderes schuld daran ist.


Vielen Dank im Voraus und freundliche Grüße,

M. Schmitz

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    • vor 17 Jahren

      Hmm.

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    • vor 17 Jahren

       
      Sehr geehrter Herr Schmitz,

      Hmm.

      Hmm.
      Hmm.


      Anfragen werden von uns weitgehend "nach Eingang" bearbeitet. Natürlich
      kann man nicht alle Anfragen über einen Kamm scheren: einige bedürfen
      zunächst einer Überprüfung, andere können "on the fly" beantwortet
      werden. Unbeantwortet bleibt aber keine Frage, auch wenn es mitunter
      etwas länger dauern kann.
      Bei Fragen, die einer zeitnahen Beantwortung bedürfen, berät Sie unser
      Service Center Technik aber auch telefonisch:
      Telefon: 0180 5 34 53 45 (0,14 EUR/min) *
      Fax: 0180 5 34 53 46 (0,14 EUR/min) *

      Servicezeiten: täglich rund um die Uhr
      Weitere Informationen finden Sie im Service-Bereich unter
      <>
      (*) Aus dem Festnetz der Telekom. Aus anderen Netzen - insbesondere aus
      den Mobilfunknetzen - können Ihnen davon abweichende Kosten
      entstehen.
      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr T-Home-Team
      - -- -- --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- --- -- -
      http://forum.t-online.de/ -> Service-Foren
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    • vor 17 Jahren

      Hallo,

      Danke für die Information.
      Ich werde warten bis mir hier im Forum jemand helfen kann.


      Grüße,

      Martin S.

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    • vor 17 Jahren

       
      Sehr geehrter Herr Schmitz,

      Differentiated Services (DiffServ): http://de.wikipedia.org/wiki/DiffServ

      Differentiated Services (DiffServ):
      http://de.wikipedia.org/wiki/DiffServ
      Differentiated Services (DiffServ):
      http://de.wikipedia.org/wiki/DiffServ


      Jedoch liegt auch eine Gefahr des Missbrauchs in dieser Technik. Die Korrektheit der Kennzeichnung kann nur schwer bis gar nicht geprüft werden. So kann etwa ein Dringlichkeits-Flag dazu missbraucht werden, um für seinen eigenen Dienst eine höhere Priorität gegenüber „durchschnittlichen“ Diensten zu erlangen. Um dies zu verhindern, werden an den Übergängen zu aktiven Netzwerkkomponenten so genannte „Trust Boundaries“ definiert. An dieser Stelle kann der Administrator entschei- den, ob er den DiffServ Einstellungen der einkommenden Pakete glaubt oder diese mit eigenen Werten überschreiben möchte. Typischerweise sind die LAN-Switch- ports, an denen die Endgeräte angeschlossen sind, solche Trust Boundaries.

      Jedoch liegt auch eine Gefahr des Missbrauchs in dieser Technik. Die Korrektheit
      der Kennzeichnung kann nur schwer bis gar nicht geprüft werden. So kann etwa ein
      Dringlichkeits-Flag dazu missbraucht werden, um für seinen eigenen Dienst eine
      höhere Priorität gegenüber „durchschnittlichen“ Diensten zu erlangen. Um dies zu
      verhindern, werden an den Übergängen zu aktiven Netzwerkkomponenten so genannte
      „Trust Boundaries“ definiert. An dieser Stelle kann der Administrator entschei-
      den, ob er den DiffServ Einstellungen der einkommenden Pakete glaubt oder diese
      mit eigenen Werten überschreiben möchte. Typischerweise sind die LAN-Switch-
      ports, an denen die Endgeräte angeschlossen sind, solche Trust Boundaries.
      Jedoch liegt auch eine Gefahr des Missbrauchs in dieser Technik. Die Korrektheit
      der Kennzeichnung kann nur schwer bis gar nicht geprüft werden. So kann etwa ein
      Dringlichkeits-Flag dazu missbraucht werden, um für seinen eigenen Dienst eine
      höhere Priorität gegenüber „durchschnittlichen“ Diensten zu erlangen. Um dies zu
      verhindern, werden an den Übergängen zu aktiven Netzwerkkomponenten so genannte
      „Trust Boundaries“ definiert. An dieser Stelle kann der Administrator entschei-
      den, ob er den DiffServ Einstellungen der einkommenden Pakete glaubt oder diese
      mit eigenen Werten überschreiben möchte. Typischerweise sind die LAN-Switch-
      ports, an denen die Endgeräte angeschlossen sind, solche Trust Boundaries.


      Ich würde gerne gewisse Dienste / Pakete mittels DiffServ bevorzugen, aber es gelingt nicht.

      Ich würde gerne gewisse Dienste / Pakete mittels DiffServ bevorzugen,
      aber es gelingt nicht.
      Ich würde gerne gewisse Dienste / Pakete mittels DiffServ bevorzugen,
      aber es gelingt nicht.


      Das halten wir angesichts des obigen Zitats nicht für überraschend. Und wenn wir
      uns unter http://forums.speedguide.net/showthread.php?t=253420 den
      Screenshot anschauen - DefaultTOSValue=184, was der höchstmöglichen Stufe
      (Premium-Klasse/Expedited Forwarding) entspricht! - dann wissen wir auch, dass
      es nicht sinnvoll sein kann, dem Enduser zuzubilligen, sich selbst die meiste
      Bandbreite und die kürzesten Latenzen zuzusichern.
      Zwinkernd

      Die ersten drei Bits des DSCP können von mir nicht beeinflusst werden, sie sind stets 000. Daraus resultierend ist es nicht möglich auch nur IRGENDEINEN DSCP festzulegen.

      Die ersten drei Bits des DSCP können von mir nicht beeinflusst werden,
      sie sind stets 000.
      Daraus resultierend ist es nicht möglich auch nur IRGENDEINEN DSCP festzulegen.
      Die ersten drei Bits des DSCP können von mir nicht beeinflusst werden,
      sie sind stets 000.
      Daraus resultierend ist es nicht möglich auch nur IRGENDEINEN DSCP festzulegen.


      Nun, "Best Effort" können Sie festlegen:

      Der DSCP 000 000 (DF) wird auch als Best Effort (BE) bezeichnet und stellt die unterste Stufe der Prioritäten dar.

      Der DSCP 000 000 (DF) wird auch als Best Effort (BE) bezeichnet und stellt die
      unterste Stufe der Prioritäten dar.
      Der DSCP 000 000 (DF) wird auch als Best Effort (BE) bezeichnet und stellt die
      unterste Stufe der Prioritäten dar.


      Bezogen auf das _veraltete_ TypeOfService Modell kann ich aber die letzten fünf Bits setzen, welche schließlich auch bis zum Ziel übermittelt werden.

      Bezogen auf das _veraltete_ TypeOfService Modell kann ich aber
      die letzten fünf Bits setzen, welche schließlich auch bis zum Ziel
      übermittelt werden.
      Bezogen auf das _veraltete_ TypeOfService Modell kann ich aber
      die letzten fünf Bits setzen, welche schließlich auch bis zum Ziel
      übermittelt werden.


      Wir wissen es zwar nicht, schätzen aber, dass dies keinerlei Auswirkung auf den
      Transport hat. QoS bei IPv4 funktioniert unserer Erfahrung nach ohnehin
      ausschließlich innerhalb eines Backbones, es sei denn, es gäbe zwischen zwei
      Peering -Partnern ein spezielles Übereinkommen. Grund: Siehe oben!

      Um Probleme mit meinem Router auszuschließen, hab ich bereits Kontakt zu AVM aufgenommen, warte jedoch noch auf Resonanz. Ich würde also gerne erfahren, ob die drei Precedence Bits von Telekom-Hops auf 000 gesetzt werden, oder ob irgendetwas Anderes schuld daran ist.

      Um Probleme mit meinem Router auszuschließen, hab ich bereits Kontakt
      zu AVM aufgenommen, warte jedoch noch auf Resonanz.
      Ich würde also gerne erfahren, ob die drei Precedence Bits von
      Telekom-Hops auf 000 gesetzt werden, oder ob irgendetwas Anderes schuld
      daran ist.
      Um Probleme mit meinem Router auszuschließen, hab ich bereits Kontakt
      zu AVM aufgenommen, warte jedoch noch auf Resonanz.
      Ich würde also gerne erfahren, ob die drei Precedence Bits von
      Telekom-Hops auf 000 gesetzt werden, oder ob irgendetwas Anderes schuld
      daran ist.


      Wir wüssten leider niemanden, den wir darauf ansprechen könnten.
      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr T-Home-Team
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      http://forum.t-online.de/ -> Service-Foren
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    • vor 17 Jahren

      Hallo.

      Ich habe die o.g. Links als Informationsquelle für User angegeben, denen diese Begriffe fremd sind. Das Sie mir diese Frage nicht zumindest unvollständig beantworten können verwundert mich nicht weniger, als die Tatsache, dass das 'T-Home-Team' keine Ansprechparter für QoS in Ihren eigenen Netzwerken zur Verfügung hat.

      Das Setzen von DiffServ Codepoints ist ein weit verbreitetes und BENÖTIGTES vorgehen um VoIP-Traffic zu priorisieren.
      Allein diese Tatsache zeigt, dass auch auf IPv4-Ebene und in Internetzwerken diese Form von Layer-3- QoS möglich ist.
      Einstellungsmöglichkeiten, um DSCP's für bestimmte Ports/Dienste zu setzen, gibt es sogar vereinzelt in Telekom Routern. Links dazu am Postende.

      Zwei Freunde von mir haben ihren DSL-Anschluss bei Osnatel. Wenn Sie diesen 'Analyzer' aufrufen wird der korrekte, vorher gesetzte Wert angezeigt. Zwischen Ihnen und dem Speedguide.net Server liegen ~20 Hops.
      Wenn ich daraus schließen müsste, dass die DTAG nur Ihre eigenen (Privat)Kunden mit 'Trust Boundaries' überprüft und ISP Traffic von bspw. Osnatel alles 'geglaubt' wird (der auf jeden Fall teilweise über T-Com Hops läuft), wären alle T-Com Kunden im Nachteil.

      BestEffort wäre der Standardwert im DSCP, denn auch ohne selbst einen Wert festzulegen gibt es einen 6-Bit Differentiated Services Code Point im IP-Header: 000000 (BestEffort).
      Man kann diese Klasse also nicht 'setzen', sie ist gesetzt, sofern man nichts anderes festlegt / festlegen kann.

      Ich bedanke mich dennoch und hoffe weiterhin auf eine befriedigende Antwort.

      Grüße,
      Martin S.


      Erwähnte Schriftstücke (man suche nach DSCP):

      - Bedienungsanleitung Speedport 300:
      http://www.t-home.de/dlp/eki/downloads/Speedport/Speedport_300/BA_Speedport_300_04.07.pdf

      - Bedienungsanleitung Speedport 400P
      http://www.t-home.de/dlp/eki/downloads/Speedport/Speedport_400P/speedport_400p_bedanl_06.2006.pdf

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    • vor 17 Jahren

      Das halten wir angesichts des obigen Zitats nicht für überraschend. Und wenn wir uns unter http://forums.speedguide.net/showthread.php?t=253420 den Screenshot anschauen - DefaultTOSValue=184, was der höchstmöglichen Stufe (Premium-Klasse/Expedited Forwarding) entspricht! - dann wissen wir auch, dass es nicht sinnvoll sein kann, dem Enduser zuzubilligen, sich selbst die meiste Bandbreite und die kürzesten Latenzen zuzusichern. ;)


      Das halten wir angesichts des obigen Zitats nicht für überraschend. Und wenn wir
      uns unter http://forums.speedguide.net/showthread.php?t=253420 den
      Screenshot anschauen - DefaultTOSValue=184, was der höchstmöglichen Stufe
      (Premium-Klasse/Expedited Forwarding) entspricht! - dann wissen wir auch, dass
      es nicht sinnvoll sein kann, dem Enduser zuzubilligen, sich selbst die meiste
      Bandbreite und die kürzesten Latenzen zuzusichern.
      ;)

      Das halten wir angesichts des obigen Zitats nicht für überraschend. Und wenn wir
      uns unter http://forums.speedguide.net/showthread.php?t=253420 den
      Screenshot anschauen - DefaultTOSValue=184, was der höchstmöglichen Stufe
      (Premium-Klasse/Expedited Forwarding) entspricht! - dann wissen wir auch, dass
      es nicht sinnvoll sein kann, dem Enduser zuzubilligen, sich selbst die meiste
      Bandbreite und die kürzesten Latenzen zuzusichern.
      ;)



      Ob es Sinn macht es EndUsern zu überlassen ist ein eigenständiges Kapitel.
      Es Telekom-Kunden zu verweigern während andere Anbieter es zulassen würde bei den Betroffenen wohl auf wenig Begeisterung stoßen.
      *lippen_verschlossen

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    • vor 17 Jahren

      Meine zwei vorigen Posts dienen nur der erweiterten Aufklärung und Richtigstellung der Tatsachen, jedoch nicht als Diskreditierung.

      Nicht das es falsch aufgenommen wird ;)
      Ich bin selbstverständlich erfreut über Ihre Bemühungen.

      Grüße,
      Martin S.

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    • vor 17 Jahren

       
      Sehr geehrter Herr Schmitz,

      Ich habe die o.g. Links als Informationsquelle für User angegeben, denen diese Begriffe fremd sind.

      Ich habe die o.g. Links als Informationsquelle für User angegeben,
      denen diese Begriffe fremd sind.
      Ich habe die o.g. Links als Informationsquelle für User angegeben,
      denen diese Begriffe fremd sind.


      Diese waren durchaus auch für uns hilfreich.

      Das Sie mir diese Frage nicht zumindest unvollständig beantworten können verwundert mich nicht weniger, als die Tatsache, dass das 'T-Home-Team' keine Ansprechparter für QoS in Ihren eigenen Netzwerken zur Verfügung hat.

      Das Sie mir diese Frage nicht
      zumindest unvollständig beantworten können verwundert mich nicht
      weniger, als die Tatsache, dass das 'T-Home-Team' keine Ansprechparter
      für QoS in Ihren eigenen Netzwerken zur Verfügung hat.
      Das Sie mir diese Frage nicht
      zumindest unvollständig beantworten können verwundert mich nicht
      weniger, als die Tatsache, dass das 'T-Home-Team' keine Ansprechparter
      für QoS in Ihren eigenen Netzwerken zur Verfügung hat.


      Lassen Sie uns dazu einmal etwas weiter ausholen: Im Heft 22 der c't im
      Jahre 2008 mutmaßen zwei technisch sehr bewanderte Redakteure im Artikel
      "Paketverteiler - Wie VDSL Datenströme priorisiert" munter vor sich hin.

      Unsere IP-Analysen lassen annehmen, dass die Telekom den TV-Verkehr gegenwärtig mittels der Technik DiffServ priorisiert (Differentiated Services, RFC 2474 und 2475). Der TV-Server stuft IP-TV-Pakete auf der Prioritätsskala hoch ein. Weil der übrige Datenverkehr normal eingestuft bleibt, bevorzugen die Provider-Router IP-TV-Pakete (IP-TV DSCP-Flag 0x20, normaler Traffic Flag 0x00). Fachleute erwarten die volle Umsetzung der VLAN-Technik in den kommenden Monaten auch an Telekom-VDSL-Anschlüssen. Darauf lässt auch ein Anwenderbericht schließen, nach dem die Telekom im Juni bereits vorübergehend VLAN 7 für Daten und VLAN 8 für IPTV geschaltet hat.

      Unsere IP-Analysen lassen annehmen, dass die Telekom den TV-Verkehr
      gegenwärtig mittels der Technik DiffServ priorisiert (Differentiated
      Services, RFC 2474 und 2475). Der TV-Server stuft IP-TV-Pakete auf der
      Prioritätsskala hoch ein. Weil der übrige Datenverkehr normal eingestuft
      bleibt, bevorzugen die Provider-Router IP-TV-Pakete (IP-TV DSCP-Flag
      0x20, normaler Traffic Flag 0x00).

      Fachleute erwarten die volle Umsetzung der VLAN-Technik in den kommenden
      Monaten auch an Telekom-VDSL-Anschlüssen. Darauf lässt auch ein
      Anwenderbericht schließen, nach dem die Telekom im Juni bereits
      vorübergehend VLAN 7 für Daten und VLAN 8 für IPTV geschaltet hat.
      Unsere IP-Analysen lassen annehmen, dass die Telekom den TV-Verkehr
      gegenwärtig mittels der Technik DiffServ priorisiert (Differentiated
      Services, RFC 2474 und 2475). Der TV-Server stuft IP-TV-Pakete auf der
      Prioritätsskala hoch ein. Weil der übrige Datenverkehr normal eingestuft
      bleibt, bevorzugen die Provider-Router IP-TV-Pakete (IP-TV DSCP-Flag
      0x20, normaler Traffic Flag 0x00).

      Fachleute erwarten die volle Umsetzung der VLAN-Technik in den kommenden
      Monaten auch an Telekom-VDSL-Anschlüssen. Darauf lässt auch ein
      Anwenderbericht schließen, nach dem die Telekom im Juni bereits
      vorübergehend VLAN 7 für Daten und VLAN 8 für IPTV geschaltet hat.


      Als wir das gelesen haben, war uns klar, dass die c't zu der QoS -Praxis
      im Telekom Backbone keine Auskunft erhalten hat. Dies wird dann
      offensichtlich als betriebliches Internum angesehen. Dann erhalten aber
      "normale User" diese Auskunft erst recht nicht. Da wir ausschließlich
      2normale User" supporten, bekommen wir diese Informationen folglich auch
      nicht, weil wir sie nicht benötigen. (Es wäre ja auch widersinnig, uns
      mit Informationen zu versorgen, die wir anschließend nicht verwenden
      dürfen.)
      Was uns übrig bleibt, sind also Beobachtungen. Ja, der IPTV -Verkehr wird
      in der Zielnetzarchitektur mithilfe einer eigenen VLAN-ID priorisiert.
      Ja, auch DiffServ wird angewendet, denn die Media Receiver benutzen laut
      einem Beitrag eines Nutzers mit sehr hoher technischer Kompetenz eine
      "DefaultTOSValue='96'" .
      Dies gilt allerdings für Gigabit-Ethernet-Plattform ("Entertain"), bei
      der herkömmlichen ATM-Plattform, an der Sie angeschlossen sind, muss von
      IP- QoS auf ATM- QoS und später - am Breitband-PoP - muss wieder von
      ATM- QoS auf IP- QoS "umgeschrieben" werden. Gut möglich, dass die Bits
      dort verloren gehen. Denn die Prioritätsklassen müssen wohl anhand
      anderer Kriterien gesetzt werden, heißt es doch in obengenannten Artikel
      auch ...

      In herkömmlichen ADSL-Routern lassen sich unterschiedliche Daten über Permanent Virtual Connections priorisieren (PVC), genauer: über die Parameter VPI und VCI (Virtual Path Identifier und Virtual Channel Identifier).

      In herkömmlichen ADSL-Routern lassen sich unterschiedliche Daten über
      Permanent Virtual Connections priorisieren (PVC), genauer: über die
      Parameter VPI und VCI (Virtual Path Identifier und Virtual Channel
      Identifier).
      In herkömmlichen ADSL-Routern lassen sich unterschiedliche Daten über
      Permanent Virtual Connections priorisieren (PVC), genauer: über die
      Parameter VPI und VCI (Virtual Path Identifier und Virtual Channel
      Identifier).


      Allzuviel wissen wir ja nicht, aber an unseren Anschlüssen gilt VPI=1
      und VCI=32. Darüber kann also schon einmal nichts gesteuert werden.
      Desweiteren beobachten wir, dass es bei Nutzung von VoIP weder zu
      auffälligen Paketverlusten noch zu auffällig hoher Latenz kommt. (Mit
      DefaultTOSValue='184' könnte man dennoch keinen VoIP-Provider in den USA
      nutzen, weil die Latenzen dafür immer zu hoch sind.)

      Das Setzen von DiffServ Codepoints ist ein weit verbreitetes und BENÖTIGTES vorgehen um VoIP-Traffic zu priorisieren. Allein diese Tatsache zeigt, dass auch auf IPv4-Ebene und in Internetzwerken diese Form von Layer-3- QoS möglich ist. Einstellungsmöglichkeiten, um DSCP's für bestimmte Ports/Dienste zu setzen, gibt es sogar vereinzelt in Telekom Routern. Links dazu am Postende.

      Das Setzen von DiffServ Codepoints ist ein weit verbreitetes und
      BENÖTIGTES vorgehen um VoIP-Traffic zu priorisieren.
      Allein diese Tatsache zeigt, dass auch auf IPv4-Ebene und in
      Internetzwerken diese Form von Layer-3- QoS möglich ist.
      Einstellungsmöglichkeiten, um DSCP's für bestimmte Ports/Dienste zu
      setzen, gibt es sogar vereinzelt in Telekom Routern. Links dazu am
      Postende.
      Das Setzen von DiffServ Codepoints ist ein weit verbreitetes und
      BENÖTIGTES vorgehen um VoIP-Traffic zu priorisieren.
      Allein diese Tatsache zeigt, dass auch auf IPv4-Ebene und in
      Internetzwerken diese Form von Layer-3- QoS möglich ist.
      Einstellungsmöglichkeiten, um DSCP's für bestimmte Ports/Dienste zu
      setzen, gibt es sogar vereinzelt in Telekom Routern. Links dazu am
      Postende.


      Ja, haben wir gelesen. Wir können aber nicht beurteilen, welche
      Konsequenzen dies für die Antwort auf Ihre Frage hat. Dass das "Setzen
      von DiffServ Codepoints" durch den Endkunden BENÖTIGT wird, möchten wir
      aber in Zweifel ziehen.

      Zwei Freunde von mir haben ihren DSL-Anschluss bei Osnatel. Wenn Sie diesen 'Analyzer' aufrufen wird der korrekte, vorher gesetzte Wert angezeigt. Zwischen Ihnen und dem Speedguide.net Server liegen ~20 Hops. Wenn ich daraus schließen müsste, dass die DTAG nur Ihre eigenen (Privat)Kunden mit 'Trust Boundaries' überprüft und ISP Traffic von bspw. Osnatel alles 'geglaubt' wird (der auf jeden Fall teilweise über T-Com Hops läuft), wären alle T-Com Kunden im Nachteil.

      Zwei Freunde von mir haben ihren DSL-Anschluss bei Osnatel. Wenn Sie
      diesen 'Analyzer' aufrufen wird der korrekte, vorher gesetzte Wert
      angezeigt. Zwischen Ihnen und dem Speedguide.net Server liegen ~20 Hops.
      Wenn ich daraus schließen müsste, dass die DTAG nur Ihre eigenen
      (Privat)Kunden mit 'Trust Boundaries' überprüft und ISP Traffic von
      bspw. Osnatel alles 'geglaubt' wird (der auf jeden Fall teilweise über
      T-Com Hops läuft), wären alle T-Com Kunden im Nachteil.
      Zwei Freunde von mir haben ihren DSL-Anschluss bei Osnatel. Wenn Sie
      diesen 'Analyzer' aufrufen wird der korrekte, vorher gesetzte Wert
      angezeigt. Zwischen Ihnen und dem Speedguide.net Server liegen ~20 Hops.
      Wenn ich daraus schließen müsste, dass die DTAG nur Ihre eigenen
      (Privat)Kunden mit 'Trust Boundaries' überprüft und ISP Traffic von
      bspw. Osnatel alles 'geglaubt' wird (der auf jeden Fall teilweise über
      T-Com Hops läuft), wären alle T-Com Kunden im Nachteil.


      Nein, Nein. Wenn wir mit unserer Spekulation - mehr haben wir in diesem
      Punkt bisher leider nicht zu bieten - recht haben, dann ist es eher
      üblich, das Endnutzer diesen Wert nicht beliebig setzen können.
      Beispiel:

      UM zwingt seinen Kunden scheinbar diesen Wert auf, bzw scheint der Wert in den UM Routern so eingestellt zu sein. Ansonsten gibt es auch noch die Werte 3 (incorrect), 32 (correct) und 35 (incorrect). Correct heißt allerdings nicht optimal. UM sollte dem Kunden freie Wahl lassen, wie jeder andere Provider es auch tut.

      UM zwingt seinen Kunden scheinbar diesen Wert auf, bzw scheint der Wert
      in den UM Routern so eingestellt zu sein.
      Ansonsten gibt es auch noch die Werte 3 (incorrect), 32 (correct) und 35
      (incorrect). Correct heißt allerdings nicht optimal. UM sollte dem
      Kunden freie Wahl lassen, wie jeder andere Provider es auch tut.

      UM zwingt seinen Kunden scheinbar diesen Wert auf, bzw scheint der Wert
      in den UM Routern so eingestellt zu sein.
      Ansonsten gibt es auch noch die Werte 3 (incorrect), 32 (correct) und 35
      (incorrect). Correct heißt allerdings nicht optimal. UM sollte dem
      Kunden freie Wahl lassen, wie jeder andere Provider es auch tut.



      Quelle: http://www.unitymediaforum.de/viewtopic.php?f=53&t=6927#p61219
      Hervorhebung von uns. Zwinkernd
      Aber auch:

      Habe an einem O2 DSL, Arcor DSL und T-Home Anschluss keinen Zwangs IP TOS Wert festgestellt. Demnächst teste ich an einem Alice Anschluss. Warum? Weil z.B. O2, Arcor und ALice auch Voip nutzen und UM das dann nicht als Ausrede nehmen soll.

      Habe an einem O2 DSL, Arcor DSL und T-Home Anschluss keinen Zwangs IP
      TOS Wert festgestellt. Demnächst teste ich an einem Alice Anschluss.
      Warum? Weil z.B. O2, Arcor und ALice auch Voip nutzen und UM das dann
      nicht als Ausrede nehmen soll.
      Habe an einem O2 DSL, Arcor DSL und T-Home Anschluss keinen Zwangs IP
      TOS Wert festgestellt. Demnächst teste ich an einem Alice Anschluss.
      Warum? Weil z.B. O2, Arcor und ALice auch Voip nutzen und UM das dann
      nicht als Ausrede nehmen soll.


      Quelle: http://www.unitymediaforum.de/viewtopic.php?f=53&t=6725&start=10#p60748
      Demnach gehörten wir zu den "Guten" und UM zu den "Bösen". Das bringt
      uns aber auch nicht wirklich weiter, sondern nur die Information, dass
      sich dieses "Problem" auch Nutzern anderer Provider stellt.
      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr T-Home-Team
      http://www.onlinekosten.de/forum/showthread.php?t=104235&page=4
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      http://forum.t-online.de/ -> Service-Foren
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    • vor 17 Jahren

      Hallo!

      Diese Antwort gefällt mir wesentlich besser!

      Ich bedanke mich erstmal für Ihre UMFASSENDEN Recherchen und Bemühungen.


      PS.: Ich meinte nicht das die Art der Priorisierung für Endbenutzer BENÖTIGT wird, sondern damit VoIP überhaupt sinnvoll nutzbar ist ;).


      Mit freundlichen Grüßen,
      Martin S.

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    • vor 17 Jahren

       
      Sehr geehrter Herr Schmitz,

      Diese Antwort gefällt mir wesentlich besser! Ich bedanke mich erstmal für Ihre UMFASSENDEN Recherchen und Bemühungen.

      Diese Antwort gefällt mir wesentlich besser!
      Ich bedanke mich erstmal für Ihre UMFASSENDEN Recherchen und Bemühungen.
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      Keine Ursache, aber glauben Sie uns: Die erste Antwort hat wesentlich
      mehr Zeit in Anspruch genommen, denn da hatten wir schon die ganzen
      Recherchen vorgenommen. (Leider mit dem unbefriedigenden Ergebnis
      "Nichts Genaues weiß man nicht"). In der zweiten Antwort haben wir vor
      allem ausführlich begründet, warum wir dies nicht erfragen können.
      Dennoch: Nach der Methode "Jugend forscht" haben die Nutzer (und damit
      auch wir) auch schon einiges herausfinden können. Und falls sich
      Mitleser dafür interessieren, dann könnten sie auch mitmachen.
      Wir geben die notwendigen Änderungen in der Registry nur "in Steno" an,
      denn solche Änderungen sollte ohnehin nur jemand vornehmen, der sich
      damit auskennt. Wer folgendes nicht versteht, sollte daher besser doch
      die Finger davon lassen: Wir garantieren für nichts! Zwinkernd
      HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\Tcpip\Parameters
      Jeweils als REG_DWORD anlegen
      Parametername "DefaultTOSValue", Wert 184 (dezimal)
      Parametername "DisableUserTOSSetting", Wert 0
      Nach jeder Änderung muss der Rechner neu gestartet werde, damit sich die
      Änderung auswirkt.
      Hinweis: Die Änderungen kann man auch mit dem "TCP Optimizer"
      vornehmen. Das Tool findet sich ganz oben auf der Seite
      <http://www.speedguide.net/downloads.php>.
      Nach dem Neustart des Rechners ruft man die Seite ...
           http://www.speedguide.net/analyzer.php
      ... auf. Dort ist dann die Zeile ...
           IP type of service field (RFC1349) = 00010000 (16)
      ... relevant. Als "DefaultTOSValue" kann man es auch mit 136 und 80
      ausprobieren. Das obige Ergebnis wurde übrigens wie folgt erzielt:
      DefaultTOSValue=80 (01010000)
      Router: Speedport W 700V (Modembetrieb "PPPoE-Passthrough")
      Zugang: Standard-ADSL
      Das höherwertige Bit wurde also - an welcher Stelle auch immer -
      gestrichen.
      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr T-Home-Team
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      http://forum.t-online.de/ -> Service-Foren
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