Ehrliche Bewertung unerwünscht?

vor 2 Stunden

Nach über 10 Jahren verlasse ich jetzt den Mobilfunk bei der Telekom.

Ich habe heute telefonisch bereits das Opt-In für eine vorzeitige MNP-Out setzen lassen. Auf die Frage des Mitarbeiters, warum noch keine Kündigung vorliegt und ich diese „nicht vergessen sollte“, habe ich nur gesagt: Keine Sorge, die vergesse ich ganz bestimmt nicht.

Hintergrund ist vor allem die gesamte Geschichte rund um das Peering . Besonders interessant fand ich dabei, dass mir seitens Telekom schriftlich mitgeteilt wurde, auf das Thema Peering künftig nicht weiter einzugehen. Gleichzeitig wurden mir vom Vorstandsbeschwerdemanagement 60,00 € für 12 Monate VPN zugesagt, ebenfalls schriftlich mit der Begründung, dass VPN „die Lösung“ sei.

Soviel übrigens zu den Aussagen auf der Hauptversammlung, dass es angeblich keine Probleme beziehungsweise keine Notwendigkeit für solche Workarounds gäbe.

Wenn ein VPN notwendig ist, um normale Dienste vernünftig nutzen zu können, läuft für mich grundsätzlich etwas falsch.

Noch ärgerlicher:
Vor gerade einmal zwei Monaten habe ich diesen Festnetz-/Glasfaservertrag abgeschlossen. Hätte ich vorher gewusst, wie schlecht das Peering teilweise ist, hätte ich diesen Vertrag definitiv nicht abgeschlossen. Leider komme ich aus dem Glasfaservertrag aktuell nicht mehr raus, die Telekom hat sich leider nicht von der Seite gezeigt, die ich erwartet hätte.

Und zum Schluss noch etwas, das mich ebenfalls irritiert hat und meine Eigentliche Frage ist:
Der Mitarbeiter bat mich ausdrücklich darum, die Bewertungs-SMS morgen bitte nicht negativ auszufüllen, da sich das auf ihn persönlich auswirken würde. Ernst gemeinte Frage: Soll man als Kunde ehrlich bewerten, wenn man ausdrücklich darum gebeten wird, es lieber nicht zu tun?

Letzte Aktivität

vor einer Stunde

von

Gelöschter Nutzer

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    • vor 2 Stunden

      @kallemarc Schön, dass Du uns an Deiner Entscheidung nachrichtlich teilhaben lässt. 

      Vielleicht zieht im Telekombusiness tatsächlich auch die 80:20 - Regel, dass man mit den 80% , die keine Peeringprobleme haben (weil sie es z.B. nicht merkten weil sie keine Gamer sind oder mit Discord nichts am Hut haben) gut leben kann. Und den Rest kann man offensichtlich fast ganz mit VPN zufriedenstellen.

      Ich freue mich, wenn Du zumindest für die nächste Zukunft eine für Dich funktionierende Platform findest, die auch langfristig Deine Ziele performant verbindet.

      ICH kann alles, was ich online brauche, ohne Probleme  tun.

      Es wäre natürlich nicht so ganz fair, Dein Personengegenüber schlecht zu benoten, weil die Telekom Deinen Bedarf nicht deckt. Aber Du kannst natürlich tun, was Du für richtig hälst.

      0

    • vor 2 Stunden

      Frei raus,  der Mitarbeiter  kann ja nix für die Probleme beim Peering , warum sollte er darunter leiden.

      Ich selbst gebe normalerweise  nur gute oder garkeine Bewertungen. 

      Bin aber auch kein Freund von solcher Bewertungs Umfragen.

      Ist aber nur meine Persönliche Einstellung und darf jeder machen wie er es für richtig hält.

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    • vor 2 Stunden

      kallemarc

      Der Mitarbeiter bat mich ausdrücklich darum, die Bewertungs-SMS morgen bitte nicht negativ auszufüllen, da sich das auf ihn persönlich auswirken würde. Ernst gemeinte Frage: Soll man als Kunde ehrlich bewerten, wenn man ausdrücklich darum gebeten wird, es lieber nicht zu tun?

      Nach über 10 Jahren verlasse ich jetzt den Mobilfunk bei der Telekom.

      Ich habe heute telefonisch bereits das Opt-In für eine vorzeitige MNP-Out setzen lassen. Auf die Frage des Mitarbeiters, warum noch keine Kündigung vorliegt und ich diese „nicht vergessen sollte“, habe ich nur gesagt: Keine Sorge, die vergesse ich ganz bestimmt nicht.

      Hintergrund ist vor allem die gesamte Geschichte rund um das Peering . Besonders interessant fand ich dabei, dass mir seitens Telekom schriftlich mitgeteilt wurde, auf das Thema Peering künftig nicht weiter einzugehen. Gleichzeitig wurden mir vom Vorstandsbeschwerdemanagement 60,00 € für 12 Monate VPN zugesagt, ebenfalls schriftlich mit der Begründung, dass VPN „die Lösung“ sei.

      Soviel übrigens zu den Aussagen auf der Hauptversammlung, dass es angeblich keine Probleme beziehungsweise keine Notwendigkeit für solche Workarounds gäbe.

      Wenn ein VPN notwendig ist, um normale Dienste vernünftig nutzen zu können, läuft für mich grundsätzlich etwas falsch.

      Noch ärgerlicher:
      Vor gerade einmal zwei Monaten habe ich diesen Festnetz-/Glasfaservertrag abgeschlossen. Hätte ich vorher gewusst, wie schlecht das Peering teilweise ist, hätte ich diesen Vertrag definitiv nicht abgeschlossen. Leider komme ich aus dem Glasfaservertrag aktuell nicht mehr raus, die Telekom hat sich leider nicht von der Seite gezeigt, die ich erwartet hätte.

      Und zum Schluss noch etwas, das mich ebenfalls irritiert hat und meine Eigentliche Frage ist:
      Der Mitarbeiter bat mich ausdrücklich darum, die Bewertungs-SMS morgen bitte nicht negativ auszufüllen, da sich das auf ihn persönlich auswirken würde. Ernst gemeinte Frage: Soll man als Kunde ehrlich bewerten, wenn man ausdrücklich darum gebeten wird, es lieber nicht zu tun?

      kallemarc

      Der Mitarbeiter bat mich ausdrücklich darum, die Bewertungs-SMS morgen bitte nicht negativ auszufüllen, da sich das auf ihn persönlich auswirken würde. Ernst gemeinte Frage: Soll man als Kunde ehrlich bewerten, wenn man ausdrücklich darum gebeten wird, es lieber nicht zu tun?

      Du sollst da nicht die Telekom mit Deinen sonstigen Problemen mit ihr bewerten sondern wie der Mitarbeiter im Gespräch war.

      Ist gar nicht so schwer zu trennen auf der rationalen Ebene, schwieriger auf der emotionalen Ebene.

      0

    • vor 2 Stunden

      Mir ging es dabei weniger um den Mitarbeiter selbst, sondern um die Aussage zur Weiterempfehlung. Er meinte ja selbst, dass ihm dieser Punkt bei der Bewertung besonders wichtig sei und ich diesen bitte nicht negativ bewerten soll.

      Der Rest der Bewertung wäre von mir vermutlich sogar positiv gewesen, weil er das Anliegen an sich lösen konnte. Aber genau die Weiterempfehlung wäre bei mir eben negativ ausgefallen, weil die Gesamterfahrung mit der Telekom für mich aktuell einfach nicht mehr passt.

      Deshalb fand ich diese Bitte etwas schwierig. Entweder man möchte ehrliches Feedback oder eben nicht.

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      4

      von

      vor 2 Stunden

      eytec

      Keine ahnung warum dort die Mitarbeiter gerade auf die Bewertungen so versessen sind.

      Keine ahnung warum dort die Mitarbeiter gerade auf die Bewertungen so versessen sind.

      Aber siehs mal so, nicht ausfüllen spart dir schon Arbeit und unwiederbringliche Lebenszeit 😉🤣

      Und die durchgezogen Beschwerde hat mehr Gewichtung als so ne Umfrage und hat auch extrem deutlich deinen verständlichen Unmut zu Thema Peering ausgedrückt 😊

      eytec

      Keine ahnung warum dort die Mitarbeiter gerade auf die Bewertungen so versessen sind.

      Wird halt überall in jedem Unternehmen ausgewertet

      von

      vor 2 Stunden

      Hallo @kallemarc,

       

      diese Aussage des Mitarbeiters ist nicht zulässig und widerspricht den Verhaltensrichtlinien der Telekom sowie den allgemeinen Standards für unseren Kundenservice. Bewertungen sollen freiwillig und ehrlich erfolgen, ohne Einflussnahme oder Druck durch Mitarbeitende.

       

      Kundenbewertungen sind ein wichtiges Feedback-Instrument.

       

      Es tut mir leid, dass es so gelaufen ist.

       

      Viele Grüße

       

      Maria

      0

      von

      vor 2 Stunden

      Maria R.

      diese Aussage des Mitarbeiters ist nicht zulässig und widerspricht den Verhaltensrichtlinien der Telekom sowie den allgemeinen Standards für unseren Kundenservice.

      Hallo @kallemarc,

      diese Aussage des Mitarbeiters ist nicht zulässig und widerspricht den Verhaltensrichtlinien der Telekom sowie den allgemeinen Standards für unseren Kundenservice. Bewertungen sollen freiwillig und ehrlich erfolgen, ohne Einflussnahme oder Druck durch Mitarbeitende.

      Kundenbewertungen sind ein wichtiges Feedback-Instrument.

      Es tut mir leid, dass es so gelaufen ist.

      Viele Grüße

      Maria

      Maria R.

      diese Aussage des Mitarbeiters ist nicht zulässig und widerspricht den Verhaltensrichtlinien der Telekom sowie den allgemeinen Standards für unseren Kundenservice.

      Interessant, hatte ich bisher in jedem Livechat.

      Uneingeloggter Nutzer

      von

    • vor 2 Stunden

      Das Feedback ist immer nur bezogen auf deinen letzten Servicekontakt und nicht auf dein Wohlbefinden gegenüber der Telekom.

      0

    • vor einer Stunde

      kallemarc

      Soviel übrigens zu den Aussagen auf der Hauptversammlung, dass es angeblich keine Probleme beziehungsweise keine Notwendigkeit für solche Workarounds gäbe.

      Nach über 10 Jahren verlasse ich jetzt den Mobilfunk bei der Telekom.

      Ich habe heute telefonisch bereits das Opt-In für eine vorzeitige MNP-Out setzen lassen. Auf die Frage des Mitarbeiters, warum noch keine Kündigung vorliegt und ich diese „nicht vergessen sollte“, habe ich nur gesagt: Keine Sorge, die vergesse ich ganz bestimmt nicht.

      Hintergrund ist vor allem die gesamte Geschichte rund um das Peering . Besonders interessant fand ich dabei, dass mir seitens Telekom schriftlich mitgeteilt wurde, auf das Thema Peering künftig nicht weiter einzugehen. Gleichzeitig wurden mir vom Vorstandsbeschwerdemanagement 60,00 € für 12 Monate VPN zugesagt, ebenfalls schriftlich mit der Begründung, dass VPN „die Lösung“ sei.

      Soviel übrigens zu den Aussagen auf der Hauptversammlung, dass es angeblich keine Probleme beziehungsweise keine Notwendigkeit für solche Workarounds gäbe.

      Wenn ein VPN notwendig ist, um normale Dienste vernünftig nutzen zu können, läuft für mich grundsätzlich etwas falsch.

      Noch ärgerlicher:
      Vor gerade einmal zwei Monaten habe ich diesen Festnetz-/Glasfaservertrag abgeschlossen. Hätte ich vorher gewusst, wie schlecht das Peering teilweise ist, hätte ich diesen Vertrag definitiv nicht abgeschlossen. Leider komme ich aus dem Glasfaservertrag aktuell nicht mehr raus, die Telekom hat sich leider nicht von der Seite gezeigt, die ich erwartet hätte.

      Und zum Schluss noch etwas, das mich ebenfalls irritiert hat und meine Eigentliche Frage ist:
      Der Mitarbeiter bat mich ausdrücklich darum, die Bewertungs-SMS morgen bitte nicht negativ auszufüllen, da sich das auf ihn persönlich auswirken würde. Ernst gemeinte Frage: Soll man als Kunde ehrlich bewerten, wenn man ausdrücklich darum gebeten wird, es lieber nicht zu tun?

      kallemarc

      Soviel übrigens zu den Aussagen auf der Hauptversammlung, dass es angeblich keine Probleme beziehungsweise keine Notwendigkeit für solche Workarounds gäbe.

      Wenn ein VPN notwendig ist, um normale Dienste vernünftig nutzen zu können, läuft für mich grundsätzlich etwas falsch.

      Gibts ja auch nicht .. du bekommst ne Kulanz damit du aufhörst zu jammern und bekommst selbst das noch in den falschen Hals? xD

      Is schon witzig dieses Konzept. 

      Cloudflare verursacht eine Störung, für deren Optimierung die Cloudflare-Kunden zur Kasse bieten wollen. 

      Diese haben darauf keine Lust und denen gehst du auch noch am A vorbei. 

      Aber du bejammerst dann die Telekom, die damit überhaupt nix zutun hat.

      Diese schmiert dir noch Honig um die Gusche, damit du aufhörst zu jammern. 

      Und du fängst deswegen an auch noch rumzumotzen. 

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    Uneingeloggter Nutzer

    von

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