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Technik-Lexikon Teil 3

Stefan E. Digital Community Team
Digital Community Team

Cookies, IP, Algorithmus & Co – oft gehört und verwendet, aber nicht ganz einfach, in wenigen Worten selbst zu erklären. Mit unserem mehrteiligen Technik-Lexikon wollen wir versuchen, etwas Licht ins Dunkel des alltäglichen Technik- und Internet-Dschungels zu bringen. Im mittlerweile dritten Teil wollen wir gebräuchliche Abkürzungen für die in Computern verbaute Hardware unter die Lupe nehmen und erklären, was sich dahinter verbirgt.

 

CPU

Die Central Processing Unit eines Computers wird CPU abgekürzt und bezeichnet den Hauptprozessor, sozusagen dessen elektronisches Gehirn. Dieses besteht aus Millionen von Schaltkreisen und überwacht und steuert auf Basis binärer Schaltzustände – also 0 oder 1 – die Rechenoperationen des Computers. Die klassische CPU setzt sich aus dem Rechen- und Steuerwerk sowie dem Speichermanager zusammen (ALU, CU, MMU).

 

USB

Der Universal Serial Bus ist eine 1996 eingeführte, mittlerweile standardisierte Steckverbindung zwischen Computern und Peripheriegeräten wie z.B. Drucker, Maus, Tastatur, ext. Festplatte, USB-Sticks oder Digitalkamera. Im Gegensatz zu früher üblichen  Schnittstellen, wie z.B. dem Parallelport, zeichnet sich USB durch seine hohe Geschwindigkeit bei der Übertragung von Daten und den Plug&Play-Ansatz aus. Verbindungen zwischen Rechner und Peripheriegerät können im laufenden Betrieb hergestellt werden. Der Computer erkennt Art und Eigenschaften des angeschlossenen Gerätes.

 

RAM

Wenn die CPU das Gehirn eines Computers ist, könnte man, um im Bild zu bleiben, den Random Access Memory als dessen Kurzzeitgedächtnis bezeichnen. Die CPU nutzt diesen als Haupt- bzw. Arbeitsspeicher, die Daten bleiben nur so lange erhalten, bis sie entweder überschrieben werden oder keine Spannung mehr anliegt, der Computer z.B. ausgeschaltet wird. Der Arbeitsspeicher (RAM) sorgt dafür, dass Daten so schnell wie möglich verfügbar sind. Steht also zu wenig Arbeitsspeicher zur Verfügung bzw. sind die Anforderungen zu hoch – weil etwa zu viele rechenintensive Programme parallel laufen – werden die Daten auf die Festplatte ausgelagert. Dies führt zu einer Verlangsamung des Systems.

 

ROM

Im Gegensatz zum RAM handelt es sich beim Read Only Memory um einen nichtflüchtigen Speicher. Die auf diesem sog. Festwertspeicher gespeicherten Daten bleiben dauerhaft erhalten. Beim ROM handelt es sich somit um einen Nur-Lese-Speicher, wie z.B. bei einer CD-ROM.

 

SSD

Im Gegensatz zu herkömmlichen elektromagnetischen Festplatten (HDD) handelt es sich beim Solid State Drive um einen rein elektronischen Speicher, der keine mechanischen Teile besitzt. Die Daten auf dieser Art Festplatte, die z.B. häufig in Notebooks verbaut wird, werden auf Flash-Speichern gesichert, wie etwa auch bei USB-Sticks der Fall. Durch die wesentlich kürzeren Zugriffszeiten ist diese im Vergleich zur HDD deutlich schneller und aufgrund der fehlenden Mechanik zudem geräuschlos und leichter.

 

NAS

Der Network Attached Storage (Netzwerkspeicher) ist mit dem lokalen Netzwerk (LAN/WLAN) verbunden, in das auch die Rechner der einzelnen Nutzer eingebunden sind. So können Daten nicht nur zentral zugänglich gemacht, sondern z.B. von den Netzwerkteilnehmern auch (automatisch) an zentraler Stelle gesichert werden.

 

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