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Defektes VDSL 100 Profil führt zu Rückfall auf VDSL 50 - - - Bitte um Behebung - - - Störungsmeldung bereits abgegeben

Telekom hilft Team
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Beitrag: 236 von 264
Danke für den Hinweis Zwinkernd Was auch immer das Tool hier wieder macht Fröhlich
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Beitrag: 237 von 264

Hallo Herr @Marlon K.,

 

die Beschaltung meines SVVDSL-Anschlusses ist seit dem 16.05.2019 definitiv nicht mehr in Ordnung (Re-Sync an fast allen SVVDSL-Anschlüssen auf derselben Straßenseite in Nachbarschaft zur Hausnummer 4); die galvanischen - also die rein hardwareseitigen - Werte der Kupfer-Doppelader zwischen Outdoor-DSLAM und meinem APL sind am 16.05.2019 nicht beeinträchtigt worden. Ihr Kollege, Herr A. W., bei dem ich mich im onlinekosten-Forum gemeldet hatte, hat daraufhin meinen Anschluß (Hausnummer 2b) und den der Nachbarhäuser per Fernwartung durchgemessen. Ergebnis war und ist: Die galvanischen Werte des Nachbarhauses links von mir (Hausnummer 4) sind viel zu niedrig. Dies hat auch der zweite Telekom-Techniker bestätigt, der bei meinem Nachbarn Ende Mai 2019 am APL gemessen hatte. Daraufhin haben sowohl Herr A.W., Herr Sch. und Herr R. N. von der Telekom-Technik Moosach die Erdberührung bestätigt. Die Erdberührung wurde von Herrn R. N. vor meinen Augen in unserer Straße gemessen und am Eingang der Seitenstraße "Im Tann" lokalisiert. Dies war Anfang Juni 2019. Die Erdarbeiten sollten - laut Aussage von Herrn R. N. - nächste oder übernächste Woche beginnen. Bisher ist jedoch lediglich der Asphalt an der Laterne zum Eingang der Straße "Im Tann" aufgerissen worden.

 

Wie Sie den Screenshots meiner FB 7590 im Anhang entnehmen können, sind seit der Erdberührung am 16.05.2019 und dem daraus resultierenden Re-Sync die Leitungswerte und das Spektrum im Downstream eingebrochen. Es ist wirklich sehr löblich seitens des Herstellers AVM, daß die Software der Firma AVM mittlerweile auch noch einen Downstream mit durchschnittlicher Störabstandsmarge von 6 dB knapp aufrechterhalten kann, jedoch löst das das Problem des defekten Erdkabels nicht.

 

Wie Sie aus den anliegenden Screenshots erkennen können, ist eine Datenrate von 256284 kBit/s keine 265470 kBit/s. Meinem Nachbarn, Herrn Dr. J., im Nachbarhaus rechts von mir (Hausnummer 2a) fehlen seit dem 16.05.2019 sogar ganze 40 MBit/s im Downstream. Noch viel schlechter steht es seit dem 16.05.2019 für das Nachbarhaus links von mir (Hausnummer 4). Dort rasseln die Fehlerzähler der dort angeschlossenen FB 7590 24h am Tag durch. Dort fehlen im Downstream 50 MBit/s bis zum Vollsync. Und das bei dieser für SVVDSL lächerlichen Leitungslänge von rund 130 Metern.

 

Man braucht keine Nachrichtentechnik studiert zu haben, um zu erkennen, daß im Downstream seit dem 16.05.2019 etwas nicht stimmt, wenn das Nutzsignal im Downstream um 6 dB geringer liegt als im Upstream und nur noch 6 dB beträgt. Auf Kupferleitungen muß sich ein Nutzsignal vom Grundrauschen auf der Leitung schon noch ordentlich unterscheiden. Somit ist das Nutzsignal im Downstream seit dem 16.05.2019 deutlich beeinträchtigt. Es ist anzunehmen, daß die Ursache für das eingebrochene Spektrum und die deutliche Verschlechterung der Störabstandsmarge im Outdoor-DSLAM zu suchen ist, der durch die Erdberührung in einen Zustand des "Power Cut-Back" geschaltet haben könnte:

 

"[...]

There may not necessarily be a fault with the DSLAM, its line-cards or their ports, but what is being seen may well be a result of the earth contact fault in the cable. I would suggest waiting until the faulty section of cable has been replaced and then check again.

You mention that your neighbours' and your own circuits all re-trained at precisely the same time. That, to me, is indicative of the DSLAM being re-booted or reset. It could well be the case that as the DSLAM re-initialised it detected the low insulation to earth on all the pairs and has cut-back the power, along with using a sub-optimum profile.
[...]"

 

Bitte vergleichen Sie gerne nochmal die Werte des Spektrums und der Verbindungseigenschaften meiner FB 7590 vom November 2018 mit denen vom Juni 2019.

 

Betonen möchte ich auch noch, daß seitens der Telekom weder bei meinem Nachbarn an der Hausnummer 4 an der Inhouse-Verkabelung noch im Erdreich unserer Straßenseite bisher etwas behoben wurde. Deswegen ist die Erdberührung auch weiterhin vorhanden, selbst wenn sie für Sie vielleicht nicht einsehbar ist, sondern nur bei der Telekom-Technik in Moosach.

 

Gemäß eines weiteren Mitarbeiters der Telekom aus dem onlinekosten-Forum sind auch nicht nur die Hausnummern 4, 2a und 2b betroffen, sondern noch deutlich mehr SVVDSL-Anschlüsse um die Hausnummer 4 herum; dort ist eben der gemessene galvanische Widerstandswert weiterhin viel zu niedrig gemäß PM von Herrn A. W. an mich im onlinekosten-Forum.

 

Ich wohne hier in meinem Haus in der Hausnummer 2b seit dem Jahre 1978 und hatte mit allen Technologien ab Analog, ISDN, ADSL, VDSL, etc. einwandfreie Leitungswerte. Es ist nicht einsichtig, wieso ich (und meine Nachbarn) mich/uns nach über 40 Jahren ab sofort mit solch schlechten Leitungswerten aufgrund eines defekten Erdkabels abfinden soll/en. Wir alle erwarten von der Telekom weiterhin ein zeitnah repariertes Erdkabel und wieder einwandfreie Leitungswerte im Up- und Downstream.

 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung,

Heinz W.

 

   - ist weiterhin einwandfrei. Die

Störungsnummer: 226158918
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Beitrag: 238 von 264
So Herr Wunder, ich hab mir jetzt noch mal die Mühe gemacht für sie, all die alten Tickets raus zu suchen und die Anschlüsse von Hausnummer 2A und 4 komplett mit zu überprüfen. Das ursprünliche Störungsticket lief auf Hausnummer 4.
Los ging das Ganze am 27.5.2019. Dort hatten genau wie sie gesagt hatten, die Techniker vor Ort festgestellt, dass die Wiederstandswerte der Adern nicht i.O. waren (A/E 8 MOhm, B/E 2Mohm), daraufhin wurde das Ticket an unser Bauamt weitergegeben. Unsere PTI Kollegen waren am 4.6 vor Ort und haben den Fehler lokalisiert und haben dann am 11.6. das Problem behoben. "Muffe war abgesoffen, getrocknet neue Verbindungen eingespleißt". Seit dem sind die galvanischen Leitungswerte sowohl bei Hausnummer 4 , als auch bei Hausnummer 2 A und bei ihnen auch absolut i.O. Alle Werte über 10 MOhm.
Genau wie ich schon in meinem vorigen Post erklärt habe, weil ich es schon vermutet hatte, haben sich Leitungswerte durch die Reparatur leicht verschlechtert. Das passiert leider z.B. durch das Einfügen von kleinen Stücken Ersatzkabel, neuen Muffen, Verbindungleisten (um die einzelnen Adern wieder miteinander zu verbinden). Aber seit her laufen alle ihre Anschlüsse einwandfrei. Ich habe mir die Langzeitüberwachungen von allen drei Anschlüssen für die Zeit seit dem 11.6 bis heute angeschaut. Alle Anschlüsse fehlerfrei. keine SNR Schwankungen, keine Fehler, und vor allem keine Abbrüche.
Hausnummer 2B und Hausnummer 4 laufen ungefähr mit 250000. (Über den Unterschied von 265k/256k reden wir hier nicht, das liegt alles im Rahmen der vereinbarten AGB Leistungen und ist vor allem praktisch für keinen Menschen spürbar oder relevant im Alltag) und Hausnummer 2 A läuft mit ca. 220k. Das ist ein bisschen schlechter, aber dafür kann es noch verschiedenste Gründe auf dem letzten Stück Endleitung oder am APL etc geben. Auf jeden Fall liegen auch 220k weit innerhalb der vertraglich vereinbarten Leistungen und solange die 220k fehlerfrei laufen und vor allem, wie im letzten Beitrag erklärt, die Rauschabstände gleichmäßig sind (dabei ist völlig egal ob 6 oder 12 db) und keine Syncverluste vorhanden sind, wie vor der Behebung des Schadens, ist von unserer Seite aus gesehen alles bestens.
Leider ist nach so einem Kabelschaden, der jungfräuliche Ursprungs-Zustand so eines Kabels nicht mit angemessenen Mitteln wieder herzustellen. Herr Wunder bitte versuchen sie sich doch einmal ein bisschen von den vielen theoretischen Werten zu lösen und schauen sie mal, ob sie jetzt aktuell irgendwelche realen Probleme haben mit ihrem Anschluss. Mit freundlichem Gruß Marlon K.
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Beitrag: 239 von 264

Hallo Herr Marlon,

 

das eingebrochene Spektrum ab 17,7 MHz und die deutlich verschlechterte Störabstandsmarge existiert schon seit der Erdberührung und dem dadurch ausgelösten Re-Sync ab 16.05.2019; also nicht erst seit dem 11.06.2019. Die Verschlechterung hat also mit dem "Einfügen von kleinen Stücken Ersatzkabel, neuen Muffen, Verbindungleisten (um die einzelnen Adern wieder miteinander zu verbinden)" am 11.06.2019 definitiv überhaupt nichts zu tun. Da muß ich Ihnen leider klar widersprechen, da der Einbruch schon seit der Erdberührung am 16.05.2019 auftritt. Da stimmt definitiv etwas mit der Supervectoring-Engine im Outdoor-DSLAM nicht. Die läuft momentan weiterhin in einer Art "Fallback-Konfiguration". Können Sie einen Reboot bzw. eine Neuinitialisierung des DSLAMs veranlassen? Jetzt wo die galvanischen Widerstandswerte doch - nach Ihren Angaben zu urteilen - einwandfrei sind?

 

Und, wo in der Straße war denn eine "Muffe war abgesoffen, getrocknet neue Verbindungen eingespleißt"? Können Sie eine Hausnummer benennen? Ich fahre jeden Tag die gesamte Straße mit dem Auto entlang. Tiefbauarbeiten gab es definitiv seit dem 16.05.2019 in der ganzen Straße nicht. Außerdem stammt die Aussage des lokalisierten Defektes im Erdkabel an der Laterne zur Seitenstraße "Im Tann" hin nicht von mir, sondern von Herrn R. N. von der Telekom-Technik aus Moosach. Ich hatte ihn Anfang Juni 2019 zufälligerweise am MFG angetroffen gehabt als ich vom Einkaufen mit dem Auto zurückkam. Also - wie gesagt - im Erdreich wurde hier in der gesamten Straße definitiv noch nichts ausgetauscht.

 

Im übrigen ist das in der Nachrichtentechnik ja so, daß sich eingefügte Muffen, Ersatzkabel, Verbindungsleisten etc. definitiv auf den gesamten Frequenzbereich einer Kupferdoppelader auswirken würden, aber nie und nimmer erst abrupt ab 17,7 MHz; und der Bereich davor wäre weiterhin völlig unverändert von eingefügten Muffen, Ersatzkabeln, Verbindungsleisten etc. Außerdem hätte keine Muffe und kein Ersatzkabel und keine Verbindungsleiste solch gravierende Auswirkungen, denn dann wäre die neue Muffe bzw. das neue Ersatzkabel bzw. die neue Verbindungsleiste selber eine defekte Komponente und würde fälschlicherweise als sog. Hochpaßfilter arbeiten. Nie und nimmer. Ich muß Ihnen da leider erneut widersprechen. Das, was Sie in dem Spektrum-Screenshot sehen ist ein Ausfall der Supervectoring-Engine im Outdoor-DSLAM. Wer kann diesen Ausfall beheben? Welcher Ihrer Kollegen kann den DSLAM mal bitte neu starten/rebooten/initialisieren?

 

Viele Grüße,

Heinz W.

 

Störungsnummer: 226158918
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Beitrag: 240 von 264

@sg-flinux  schrieb:

@Heinz E. Wunder  schrieb:

Hallo @Svenja Ba. ,

 

der nächste Technikertermin für die Hausnummer 4 (also meinen Nachbarn) wurde von Ihrem Kollegen, Herr A. W., für kommenden Freitag, 31.05.2019, zwischen 08:00 bis 12:00 Uhr, ausgemacht. Hoffentlich kommt jemand, der sich mit dieser vielleicht etwas komplexeren Materie auskennt, den Fehler auch anerkennt und beheben kann.

 


Rechne lieber damit, dass der Fehler nicht behoben werden kann, sondern eher, dass der Techniker auf einen anderen Fehler mit einer größeren Auswirkung stößt.:idea:


@Heinz E. Wunder, lies Dir am besten meinen Satz zu dem Fehler nochmals durch.:idea:

Gruß von sg-flinux
Diese Mütze gehörte meinem Vater, sg-fan-senior. R.I.P.

"Ihre Meinung schert mich keinen fliegenden Flamingo." (c) John Bercow, ehemaliger Mr. Speaker