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Endleitung defekt ... Ich weiß nicht mehr weiter

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Beitrag: 1 von 20

Hallo Community,

Ich hoffe ich bin mit meinem Anliegen hier richtig.

Wir haben seit Anfang April eine Störung im Bereich DSL und Festnetz gemeldet.

Der Techniker der daraufhin vorbei kam, stellte fest, dass die DSL Endleitung defekt sei und meinte, dass die Telekom hierfür nicht zuständig sei und wir dies mit dem Vermieter absprechen sollen.

Unser Vermieter behauptete, dass die Erneuerung der Leitung nur mit viel Aufwand und Kosten verbunden sei und wir deshalb lieber einen Anbieterwechsel durchführen sollen (zu einem Kabelanbieter), was für uns jedoch keine Lösung darstellt da wir unseren Telekomvertrag Anfang des Jahres ab Juni mit Ablauf des alten Vertrages um 2 weitere Jahre, mit verbesserten Konditionen verlängert haben. -> Bedeutet: wir sind an den Vertrag gebunden...

Nach einiger Zeit meldete sich dann die TMTkom, die nun doch die Endleitung instand setzen möchte und hierfür lediglich eine Bohrgenehmigung und den Leitungsweg benötigt.

Unser Vermieter antwortete auf das Schreiben der TMTkom lediglich, dass keiner der genannten 3 Regelbauweisen, in dem von uns bewohnten Gebäude, umzusetzen sei.

Nun stehen wir fast 2 Monate ohne Internet dar und eine Klärung scheint aussichtslos.

Ich hoffe jemand kann uns bei diesem Anliegen weiterhelfen.

 

Mit besten Grüßen

Bozena

 

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Dein Vermieter macht es sich da aber ganz schön einfach.

In Kurzfassung:

Häuser, die bis ca. bis1988 ( genau Jahreszahl weiß ich nicht mehr, kann auch schon in den 70iger Jahren aufgehört haben ) gebaut worden sind, ist für die Endleitung die TK GmbH zuständig.

Alles was ab 1989 oder später gebaut wurde, ist für die Endleitung der Eigentümer, Vermieter oder die Hausverwaltung zu ständig.

So wie du das hier beschreibst, wird das wohl auf einen Rechststreit mit deinem Vermieter hinaus laufen.

Er ist für die EL ( Endleitung, das Kabel zwischen der APL und TAE Dose ) zuständig.

Er kann auch einen ortsüblichen Elektriker beauftragen, der die Endleitung repariert, ist kostengünstiger und du brauchst nicht so lange auf einen Termin von der Telekom zu warten.

Dritte Möglichkeit, du beauftragst einen ortsüblichen Elektriker und  die Rechnung geht an deinem Vermieter ( was aber darauf hinaus laufen wird, daß er das nicht bezahlen wird und du dann gegen ihn rechtliche Schritte einleiten musst )

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Hey @Bozena08,

wir übernehmen die Kosten für die Arbeiten zwischen APL und TAE nicht.

Folgende Infos habe unsere Techniker hinterlegt:
"Bis APL in Ordnung, Endleitung defekt, Unterbrechung, keine Bohrgenehmigung vorhanden, 30m 2. OG ca. 3 Durchbrüche.
Bohrgenehmigungsvorlage an Kunden gesendet, Terminvereinbarung erst bei Wiedervorlage möglich"

Viele Grüße
Marita S.
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@Bozena08
Eine pauschale Aussage kann ich diesem Fall nicht treffen, da hier nach Aufwand abgerechnet wird.
Wir haben zwar ein Installationspaket für aktuell 99,95€, dies beinhaltet aber lediglich 10 Meter Kabel und einen Durchbruch. In deinem Fall sind es leider 30 Meter und ca. 3 Durchbrüche. Da kann ich die Kosten schwer einschätzen.

Viele Grüße
Marita S.
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Dein Vermieter macht es sich da aber ganz schön einfach.

In Kurzfassung:

Häuser, die bis ca. bis1988 ( genau Jahreszahl weiß ich nicht mehr, kann auch schon in den 70iger Jahren aufgehört haben ) gebaut worden sind, ist für die Endleitung die TK GmbH zuständig.

Alles was ab 1989 oder später gebaut wurde, ist für die Endleitung der Eigentümer, Vermieter oder die Hausverwaltung zu ständig.

So wie du das hier beschreibst, wird das wohl auf einen Rechststreit mit deinem Vermieter hinaus laufen.

Er ist für die EL ( Endleitung, das Kabel zwischen der APL und TAE Dose ) zuständig.

Er kann auch einen ortsüblichen Elektriker beauftragen, der die Endleitung repariert, ist kostengünstiger und du brauchst nicht so lange auf einen Termin von der Telekom zu warten.

Dritte Möglichkeit, du beauftragst einen ortsüblichen Elektriker und  die Rechnung geht an deinem Vermieter ( was aber darauf hinaus laufen wird, daß er das nicht bezahlen wird und du dann gegen ihn rechtliche Schritte einleiten musst )

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Beitrag: 3 von 20

Hallo Vocans,

erstmal vielen Dank für die sehr schnelle Antwort.

Ich habe mich auch schon versucht etwas in die Materie einzuarbeiten, jedoch habe ich rechtlich gesehen nicht viel hierzu gefunden.

Nebenbei sei auch erwähnt, dass ein DSL-Anschluss im Mietvertrag nicht explizit festgehalten wurde.

Das einzige was ich hierzu gefunden habe war das Urteil vom Landgericht Berlin (63 S 151/14).

Nach meiner Rechtsauffassung ist der Vermieter gem. dem o.g. Urteil leider nicht verpflichtet die Endleitung instand zu setzen, jedoch ist er verpflichtet die Arbeiten im Haus zu dulden.

Die von dir entgegen gebrachten Informationen würden die ganze Situation natürlich vereinfachen. Hast du rechtliche Grundlagen (Gesetze, Urteile o.ä.) die deine Informationen untermauern und die ich dem Vermieter vorlegen könnte.

Du würdest mir damit sehr weiter helfen.

 

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Beitrag: 4 von 20

Ja, das steht im Telekomunikationsgesetzbuch ( TKG ), nur den Paragraphen weiß ich nimmer.

Ich hatte bis 2018 in der Disposition Auftragsklärung gearbeitet und das war da tägliches Thema.....

Telekom hilft Team
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Beitrag: 5 von 20
Hallo @Bozena08,

das ist eine echt unschöne Situation. @Vocans beschreibt es hier schon ziemlich gut.
Uns und unseren Kollegen sind ohne Genehmigung tatsächlich die Hände gebunden. Ist es denn nachvollziehbar, dass die genannten Bauweisen nicht umsetzbar sind und bietet der Vermieter einen Gegenvorschlag, welcher uns die notwendigen Arbeiten durchführen lassen kann?

Viele Grüße
Marcel M.
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